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Wintertour Frankreich/Spanien

🇩🇪🇨🇭🇫🇷🇪🇸 Winterreise mit dem Camper – Frankreich & Spanien
Im Dezember ging es los – unsere erste große Tour mit dem Camper!
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  • Trip start
    December 27, 2024

    Montreux

    Dec 27–28, 2024 in Switzerland ⋅ ☀️ 5 °C

    Etappe 1: Von Niederzier nach Montreux – Schneeglanz und Sonnenstrahlen

    Unsere erste große Fahrt mit dem Camper beginnt – und wie!
    Von Niederzier aus geht es in Richtung Schweiz, vorbei an schneeverwehten Bergen, kleinen Kirchen und unter einem tiefblauen Himmel. Das Licht tanzt auf den Gipfeln, als wollte es uns persönlich willkommen heißen.

    Der Abschied vom verregneten Alltag fühlt sich an wie ein Befreiungsschlag – hinein in den Winterzauber!
    Unser Camper meistert den ersten Schneetest mit Bravour, während wir über kleine, kurvige Passstraßen unserem Ziel entgegenrollen.

    In Montreux angekommen, liegt der Genfersee still vor uns – eingerahmt von glitzerndem Schnee. Ein perfekter Auftakt für unser Winterabenteuer.
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  • Chamonix Mont Blanc

    December 28, 2024 in France ⋅ ☀️ 8 °C

    Etappe 2: Von Montreux nach Chamonix – Wintersonne und Gipfelglück

    Von Montreux aus setzen wir unsere Reise fort – das Ziel: Chamonix-Montblanc.
    Die majestätischen Berge rücken immer näher, während wir durch die winterliche Landschaft fahren. Der Mont Blanc zeigt sich in voller Pracht, eingerahmt von schneebedeckten Gipfeln unter einem strahlend blauen Himmel.

    In der klaren Wintersonne stellt sich ein echtes Urlaubsgefühl ein.
    Der Schnee glitzert, die Straßen sind weiß gepudert – und mitten im Dezember genießen wir ein kühles Bier mit Panoramablick. Ein Moment voller Ruhe, Weite und Freude.

    Zwar werden die Hunde und wir den Schnee vielleicht ein wenig vermissen – doch uns treibt es weiter Richtung Süden. Neue Eindrücke warten schon hinter der nächsten Kurve.

    Danke, dass ihr uns begleitet habt – bis bald zur nächsten Etappe. À bientôt!
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  • St Maries de la Mer

    December 29, 2024 in France ⋅ ☀️ 13 °C

    Von Bernhardinern zu Flamingos – ein Tag zwischen Schnee und Sonne

    Nach unserem Besuch in Saint-Bernard, dem Ursprungsort der beeindruckenden Bernhardiner, heißt es Abschied nehmen von Schnee, Bergen und winterlicher Idylle. Für jeden Hundefan ist dieser Ort ein kleines Highlight – Geschichte zum Anfassen.

    Ein paar Stunden später ein kompletter Szenenwechsel: Saintes-Maries-de-la-Mer in der Camargue begrüßt uns mit 15 Grad, strahlend blauem Himmel und dem Duft des Südens. Die dicken Jacken verschwinden, die Sonnenbrille darf endlich raus – wir tauchen ein in mediterranes Lebensgefühl.

    Zwischen alten Kirchen, charmanten Gassen und historischen Gebäuden lassen wir uns treiben, bevor wir am Strand unsere Picknickdecke ausbreiten. Dort genießen wir ein herrlich frisches Croissant – und ein Achterndieck, unser liebevoll mitgebrachtes Weihnachtsgeschenk aus Deggendorf und eine Vorfreude auf weitere Reisen Richtung Ostsee.

    Rund um uns herum zeigt sich die Camargue von ihrer wilden Seite: flamingorosa Farbtupfer, schwarze Stiere und die legendären weißen Camargue-Ponys ziehen durch die weiten Marschlandschaften. Unsere Hunde toben begeistert durch den Sand, während wir einfach nur die Sonne auf der Haut und das Glück im Moment spüren. Das Leben kann so schön sein!
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  • Tossa de Mar

    Dec 30–Jan 1, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 14 °C

    Tossa de Mar – Mittelalter trifft Mittelmeer

    Jetzt geht’s wirklich los. Die Grenze zwischen Frankreich und Spanien liegt hinter uns, und mit jedem Kilometer Richtung Süden wird es ein bisschen wärmer, ein bisschen sonniger.

    Ganz ohne großen Plan landen wir in Tossa de Mar, einem kleinen Juwel an der Costa Brava, das nicht nur durch Zufall zu unserem ganz persönlichen Lieblingsort wird. Nur wenige Kilometer entfernt tobt das Leben in den bekannten Partystädten – und doch ist Tossa eine Welt für sich: ruhig, geschichtsträchtig, charmant und voller Kontraste.

    Die felsige, fast dramatische Küstenlandschaft beeindruckt uns auf Anhieb. Bunte Steine, wild geformte Felsen, darüber thront die mittelalterliche Festung Vila Vella, die als einzig erhaltene Stadtbefestigung dieser Art an der katalanischen Küste gilt. Von dort oben schweift der Blick über das weite Meer – ein Anblick, der bleibt.

    In den alten, verwinkelten Gassen verlieren wir uns im goldenen Licht des Sonnenuntergangs. Im Winter haben wir den Ort fast für uns allein – eine seltene Ruhe liegt über dem Küstenstädtchen. Nur das Meeresrauschen und unsere Hunde, die am Strand toben.

    Und als wäre das alles nicht schon perfekt, landen wir abends in einem kleinen Restaurant, wo es nicht nur nach Knoblauch und Oliven duftet, sondern vor allem nach frisch gekochter Pasta. Ob cremige Tagliatelle oder duftende Pizza– wir lassen es uns schmecken. Und zum krönenden Abschluss? Sündhaft gute Nachspeisen: zB eine Crème Catalana mit karamellisierter Kruste.

    Urlaub für die Seele. Und den Gaumen.
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  • Carcassonne

    December 31, 2024 in France ⋅ ☀️ 11 °C

    Von Tossa ins Landesinnere – zwischen Abschied und Aufbruch

    Noch ganz erfüllt von der wunderbaren Zeit in Tossa de Mar machen wir einen kurzen Abstecher ins benachbarte Lloret de Mar. Die Stadt ist ganz anders – größer, lauter, aber: Das Frühstück war fantastisch.

    Dann heißt es Abschied nehmen. Zurück Richtung Frankreich, zurück über die Grenze. Ein letzter Blick zurück, ein bisschen Wehmut im Herzen – denn Tossa hat uns wirklich verzaubert. Die stillen Gassen, das Licht, das Meer … Es begleitet uns weiter, selbst als schon das nächste Ziel vor uns auftaucht: Carcassonne.

    Die berühmte Festungsstadt begrüßt uns mit ihren mächtigen Mauern und imposanten Burgen – eindrucksvoll und geschichtsträchtig, keine Frage. Und doch: Nach der Ruhe und Abgeschiedenheit, die wir zuvor genießen durften, wirkt Carcassonne laut, geschäftig und etwas überlaufen.

    Wir schlendern ein paar Stunden durch die Altstadt, lassen die Atmosphäre auf uns wirken – aber irgendwie zieht es uns weiter. Das Gefühl von Freiheit ruft. Ohne festen Plan, aber mit dem Wunsch nach Weite und Ruhe, brechen wir unsere Zelte wieder ab.

    Weiter ins Blaue. Auf der Suche nach dem nächsten kleinen Wunder.
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  • Mimizan Plage

    January 1, 2025 in France ⋅ ☀️ 11 °C

    Nächste Etappe – Vom Süden zum Atlantik

    Getrieben von einem inneren Geist verlassen wir Carcassonne, ohne genau zu wissen, wo wir die Nacht verbringen werden. Eigentlich hatten wir vor, unterwegs irgendwo Halt zu machen – eine ruhige Silvesternacht zu genießen, um dann am nächsten Tag entspannt zum Atlantik weiterzufahren. Doch die Zeit verfliegt, die Landschaft zieht wie im Traum an uns vorbei – und ehe wir uns versehen, ist es schon dunkel.

    Die Zeit vergeht wie im Flug, und so finden wir uns noch weit vor Mitternacht in dem stillen Küstendorf Mimizan-Plage am Atlantik wieder. Die Straßen sind ruhig, fast verlassen, der Himmel dunkel und weit, kein Feuerwerk, keine laute Feier. Nur das Rauschen des Meeres begleitet unsere Ankunft.

    Mit einem Mal werden Kindheitserinnerungen lebendig – an weite, leere Strände, das Gefühl grenzenloser Freiheit, die klare Luft und das wilde, offene Meer. Doch noch bevor wir in diese Stille eintauchen können, stellt sich ein ganz irdisches Problem: Etwas zu essen zu finden, ist gar nicht so leicht. Die meisten Restaurants haben geschlossen oder feiern im kleinen Kreis. Ein stiller Jahreswechsel – anders als geplant, aber vielleicht genau deshalb so besonders.

    Am nächsten Morgen wachen wir auf, eine frische Atlantikbrise liegt in der Luft. Der Weg zum Strand ist nicht weit – und da ist er wieder.
    Da ist sie wieder: die Weite. Die Freiheit. Die Kindheitserinnerungen.

    Die Hunde tollen vergnügt über den Sand, während uns die kühle Luft wachkitzelt. In diesem Moment wissen wir: Wir wollen weiterziehen, neue Orte entdecken, dem Gefühl von Freiheit noch ein Stück weiter folgen.

    Und so führt uns unser Weg weiter zum Cap Ferret. Dort, am Abend, versammeln sich viele Menschen am Strand, um gemeinsam den Sonnenuntergang zu genießen. Die Stimmung ist heiter, fast festlich. Die Hunde finden neue Spielkameraden, rennen über den weichen Sand, während die Sonne langsam im Atlantik versinkt.
    La vie est belle.
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  • Paris, la ville de l'amour

    Jan 2–3, 2025 in France ⋅ ☁️ 5 °C

    Letzte Etappe – Abschied vom Atlantik, Ankunft in der Stadt der Liebe

    Etwas wehmütig nehmen wir Abschied vom Atlantik. Die salzige Luft, das Rauschen der Wellen und die endlose Weite liegen nun hinter uns. Unser Weg führt uns nach Paris – das letzte große Etappenziel dieser Reise. Von der Stille der Küste tauchen wir ein in das lebendige, pulsierende Stadtleben.

    Je näher wir der Hauptstadt kommen, desto dichter wird der Verkehr, desto heller die Lichter. Es ist bereits dunkel, als wir in der Ferne den funkelnden Eiffelturm erblicken – ein Moment, der uns den Atem raubt. Wir wissen: Dort wollen wir hin.

    Noch in derselben Nacht übernachten wir mitten in Paris, am Straßenrand, mit Blick auf die Lichter der Stadt. Zuvor haben wir den Eiffelturm besucht, standen staunend davor und haben diesen magischen Ort tief in uns aufgenommen.

    Am nächsten Morgen liegt ein Hauch von Abenteuer in der Luft. Paris erwacht – und wir mit ihm. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten zieht es uns auch in die kleinen, verwinkelten Gassen. Wir erleben den Sonnenaufgang über Sacré-Cœur und Montmartre, fahren am Centre Pompidou vorbei und lassen uns beim Frühstück am Place du Tertre treiben. Die Stadt zeigt sich in all ihren Facetten – mal romantisch, mal laut, mal ganz still.

    Aufbruch – zurück in Richtung Heimat

    Langsam zieht es uns wieder heimwärts. Vielleicht liegt es daran, dass sich am Horizont erste dunkle Wolken zeigen – der Wettergott, der uns die ganze Reise über gewogen war, scheint nun langsam Abschied nehmen zu wollen. Vielleicht liegt es aber auch an den nicht ganz bescheidenen Parkgebühren am Place du Tertre, die uns augenzwinkernd zur Weiterfahrt mahnen.

    So oder so – wir spüren, dass es Zeit ist, aufzubrechen. Zeit, all die Eindrücke sacken zu lassen, das Erlebte mitzunehmen – und den nächsten Reisen Raum zu geben.

    Danke, Frankreich, für deine Weite, deine Vielfalt, deine stillen Küsten und lebendigen Städte. Und danke, Spanien, für den kleinen, aber feinen Abstecher über die Grenze.
    Ihr habt uns gut gefallen – wir kommen wieder.
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    Trip end
    January 3, 2025