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  • Day32

    Isla Chiloé

    April 17 in Chile ⋅ ⛅ 12 °C

    Die Insel Chiloé hatte mich aus irgendwelchen Gründen magisch angezogen - vielleicht weil man kaum etwas über sie findet... Ich hatte mir fest vorgenommen hier meine Reise zu beenden. Die meisten Touristen fahren für einen Tagesausflug von Puerto Varas oder Puerto Montt auf die Insel und ich wollte das fünf Tage hier verbringen.

    Meine ersten zwei Nächte buchte ich in Ancud, der nördlichsten Stadt. Die anderen zwei Nächte wollte ich in Castro, der Hauptstadt in der Inselmitte, verbringen. Bereits am ersten Tag, der außer ganz viel Regen nichts zu bieten hatte, wurde ich überzeugt alle Nächte in Ancud zu bleiben und verlängerte meine Übernachtungen.

    Als ich am Mittwoch einen Tagesausflug nach Castro machte war ich auch wirklich froh über meine Entscheidung. Castro ist eine richtige Stadt mit vielen Touristen und Menschen. Ancud ist dagegen ein Dorf, in dem wegen der Nebensaison fast alles zu hat. Dafür sind die Menschen dort die herzlichsten, die ich in ganz Chile kennenlernen durfte.

    In Castro schaute ich mir die Kathedrale und die berühmten Palafitos an (Gebäude, die auf Holzstelzen im Wasser stehen). Mit einem
    Bus fuhr ich auf die Nachbarinsel, um mir die älteste Kirche der Insel anzuschauen. Die Insel Chiloé ist neben der unberührten Natur bekannt für ihre über 200 Kirchen!

    Chiloé mit seiner Pflanzen- und Tiervielfalt hat mich verzaubert und ich werde bestimmt noch mal zurück kommen - dann aber für länger als nur fünf Tage und mit einer besseren Wanderausstattung. Alleine der Wanderweg der mich am meisten reizt dauert nämlich schon fünf Tage.
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