Die Strände im Süden Lomboks
Jul 23–28 in Indonesia ⋅ 🌬 27 °C
Vier volle Tage verbringen wir hier in Kuta und wer hätte es gedacht, auch diese vergehen wie im Fluge.
Da der Verkehr hier so überschaubar ist und die wichtigen Straßen hier 1A sind und aussehen wie neu, entscheiden wir uns auch dazu uns 2 Roller zu leihen und hier auf eigene Faust die Gegend abzudüsen.
Ja was haben wir uns hier angeschaut? Drei unterschiedliche Strände:
Selong Belanak - eine Bucht mit tollem, weichem und weißen Sandstrand und eine wunderbare, langgezogene Sicht auf grüne, bergige Landschadt. Und bestens geeignet, um Surfen zu lernen. Und so gönne ich mir einen privaten Surfkurs: 20€ dafür inkl Boardmiete für den ganzen Tag und 2 Sonnenschirmen, denn Schatten gibt es hier nicht. Und tatsächlich gelingt mit das Surfen einer Welle bereits nach dem 3. Versuch. Mein Lehrer bezweifelte am Ende unseres Unterrichts, dass das wirklich meine erste Stunde gewesen soll. Die 2 Stunden haben mir tatsächlich auch gereicht - immer wieder sich hoch aufs Bord zu hiefen und immer wieder ins tiefere Wasser zu laufen ist nämlich anstrengend. Danach versuchte ich zumindest Benny das Surfen zu erklären oder auch beizubringen - allerdings scheiterten wir dabei kläglich, hatten aber trotzdem viel Spaß dabei.
Mawun Beach: eine ebenso herrliche Bucht, bei der der Strand allerdings schnell ins Tiefe abfällt und man nach 10m nicht mehr Stehen konnte. Vom Meer kamen sich größere überschlagende Wellen rein und somit konnte man da ein wenig Wellenreiten. Hier waren allerdings ethliche kleine einheimische Kinder am Strand, welche alle - auch der 2jährige Knirps- einen mit Armbändern bestückten Papkarton tragen, um diese auch zu verkaufen. Und ja, sie haben mich genervt und mich davon abgehalten, hier in Ruhe genießen zu können. Noch dazu war unser Baby-Marlo der totale Kindermagnet und all sein Spielzeug dazu noch mehr. Somit hat Benny sich zusammen mit Evi und Marlo dem Kindergewusel ausgesetzt und sich belagern lassen, solange bis wir den Strand wieder verlassen hatten.
Tanjung Aan: ein wahrer Raffaelo-Strand. Mehlig weißer Sand und klares, türkises, flachabfalles Wasser. Perfekt um einfach im flachen Wasser sich treiben zu lassen und zu dösen.
Auch hier haben wir es wieder geschafft uns schöne Sonnenuntergänge zu ermöglichen. Den einen Abend waren wir am Bukit Merese- einer klippigen Landschaft mit Weitsicht in mehrere Buchten, die viele Touristen anzieht, damit man hier in Hunderten an der Zahl gemeinsam auf Picknickdecken den Sonnenuntergang anschauen kann. Auch waren hier freilaufende Hunde, Affen, Greifvögel, Pferde ..
An einem anderen Tag haben wir uns eine Fledermaushöhle von innen angeschaut. Ich bin froh, dass uns der Führer erst im Nachgang erzählte, dass es hier auch Spinnen, Schlagen und Skorpine gibt - sonst wäre ich da wohl nicht reingeklettert. Die Fledermäuse verlassen die Höhle immer zum Sonnenuntergang, um auf Jagd zu gehen. Dieses kleine Naturschauspiel wollten wir natürlich nicht verpassen und wir haben dafür wiedermal einen ganz idyllischen Ausblick über die bergige Landschaft Lomboks zum Sonnenuntergang gefunden. Und pünktlich gegen 18:15Uhr kamen hunderte oder auch weit über tausend Fledermäuse aus der Höhle raus im großen, scheinbar nicht enden wollenden Schwarm.
Und nochmal zurück zu den Straßen: ich kam mir teilweise so vor, als wäre ich auf einer GoKart-Rennstrecke, die einfach leerstehend und 1A ausgebaut ist. Bis zu 80km/h zeigte unser Tacho an. Auf diesem Roller mit sommerlich luftiger Klamotte.. hat sich das angefühlt als würde ich 160kmh fahren. Und ja- man darf sich vielleicht eher nicht so Gedanken darüber machen, wie gefährlich das auch einfach ist. Bei einem Sturz wären wir wenigstens mit einem Helm gewappnet. Diese lockere Lebensweise steckt halt sehr an. Zumindest fahren wir mit 2 Rollern, anstatt auf nur einem - auch das wäre hier sehr üblich 😄Read more






























