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  • Day413

    Weiter durch Zentralamerika

    January 16, 2019 in Guatemala ⋅ ⛅ 15 °C

    Mit dem Flugzeug ging es von Costa Rica, mit Zwischenstopp in El Salvador, nach Guatemala.
    Am Airport angekommen sind wir einen langen Gang bis zur Gepäckausgabe gelaufen, welcher voll mit schönen Bildern der tollen Sehenswürdigkeiten und den indigenen Kulturen ausgeschmückt war und uns einen Vorgeschmack auf Guatemala gab. Es war ein schönes Gefühl, zu wissen da gibt es einiges zu erforschen. Auch die Menschen am Flughafen haben sofort einen super freundlichen und ehrlichen Eindruck gemacht, ganz anders als die Atmosphäre die man sonst von Flughäfen gewohnt ist.
    Die erste Nacht in Guatemala haben wir in der Hauptstadt verbracht.
    Wir denken die Hauptstadt repräsentiert nicht das was wir sonst in Guatemala erlebt haben. Es ist doch eher etwas ungemütlich.
    Dafür war der Rest von Guatemala wunderschön.
    Am zweiten Tag ging es sofort ins berühmte Antigua. Da die Chickenbusses (amerikanische schulbusse) nicht wirklich sicher sind und für Touristen absolut zu meiden sind, haben wir uns ein Uber genommen.
    Unser Fahrer entpuppte sich als sehr geselliger Guide der uns vieles über Guatemala unterwegs berichtete.
    Antigua selbst ist ein kleiner romantischer Ort, der trotz des Tourismus dort nur wenig an Charme verliert.
    Überall Kopfsteinpflaster, bunte flache und zum Teil antike Häuser, einen großen Mercado und ein paar Kleinere, einen großes Plaza und jede Menge zu essen. Die Frauen in Guatemala erinnern uns wieder total an die Frauen aus Bolivien, sowohl ihre Körperform und Größe als auch ihre traditionelle Kleidung die sie auch im Alltag ständig tragen. Es sind bunte, gestickte Kleider die ihnen total gut stehen. Das gibt dem ganzen Ort noch etwas Flair.
    Und rund um Antigua sind gewaltige Vulkane die zum Teil noch Lava aktiv sind. Leider haben wir es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr auf den Vulkan geschafft, aber das hat unseren Aufenthalt nicht weniger schön gemacht.
    Am Abend sind alle auf traditionellen Umzügen durch die Stadt gelaufen und haben Silvesterrakete geschossen und Musik bis spät in die Nacht gespielt. Da steppt der Bär vor Weihnachten Hahah

    Nach Antigua sollte es nach Lago die Atitlan gehen. Wie der Name schon sagt ist es ein großer See der ebenfalls von Vulkanen umkreist ist. Es macht ein richtig schönes Panorama mit dieser Kulisse.
    Kein Wunder, dass sich so viele vermögender Leute ihre Häuser direkt ans Wasser gebaut haben. Aber es ist nicht verbaut, sieht immer noch sehr gut aus.

    Wir haben in dem Dorf San Juan gewohnt, welches als ruhigerer und entspannter als San Pedro gilt. Im Nachbardorf San Pedro ist schon wesentlich mehr los und hier trifft sich wer jung und hip ist.
    Unser Dorf war eher schlicht, klein und fein und gab wahrscheinlich einen sehr authentischen Einblick in das Leben der Menschen dort. Der Tourismus dort hielt sich stark in Grenzen.

    Da wir wegen den Feiertagen und dem Verkehr etwas festsaßen in San Juan und länger blieben als geplant, haben wir uns gedacht machen wir mal einen für uns ungewöhnlichen Ausflug.
    Diesmal wollten wir die Kaffeeplantagen per Pferd ausfindig machen. Es wäre wirklich schön gewesen, wenn zwischendurch nicht immer diese riesen Haufen von Müll von den Leuten überall hingeworfen werden würde. Nein es war dennoch schön, aber es ist kein duldenswerter Zustand mehr wie die Menschen dort leider oft mit ihrer Umgebung umgehen.
    Nach dem Reiten tat uns natürlich auch der Arsch weh, aber das war's wert.

    Zu Weihnachten gab's eine große Tafel in unserem Eco Hostel, bei der alle Gäste dabei waren. Es gab an Heiligabend ein schönes vegetarisches 3 Gänge Menü und die Gelegenheit neue Leute kennenzulernen. Es war ein geselliger und lustiger Abend.
    Im Anschluss haben wir noch Tombola gespielt und ein Lagerfeuer mit Musik gemacht. Natürlich haben wir auch zwei Preise abgeräumt. :)
    Es war kein traditionelles Weihnachten, aber trotzdem schön.

    Nach Lago Atitlan ging es nach Rio Dulce, auf die andere Seite von Guatemala.
    Dieser Ort gehörte in Guatemala definitiv zu unseren Lieblingsorten. Es war ein langer Fluss der ins Meer endete . Links und rechts an den Seiten des Flusses von sich nur beim groben und Dschungel und hin und wieder mal eine Holzhütte ans Ufer gezimmert.
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