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- Jour 3–4
- 24 septembre 2025 - 25 septembre 2025
- 1 nuit
- ☁️ 21 °C
- Altitude: 948 m
MonténégroKolašin42°49’26” N 19°31’18” E
Tag 3 - Sarajevo nach Kolasin
24–25 sept., Monténégro ⋅ ☁️ 21 °C
Das gebuchte Frühstück, wir waren in dem Hotel mit ca. 200 Betten die einzigen Gäste, war eher spartanisch, der angebotene Kaffee eine Plörre! Aber egal!
Schon nach 15 Minuten Fahrt konnten wir das eher ungastliche Sarajevo hinter uns lassen und auf großartigen Straßen in malerischer Landschaft unsere Reise fortsetzen. Wie üblich ging es „stramm“ gegen Süden und so gelangten wir alsbald nach Brod, einem kleinen Weiler an einer Biegung des Flusses „Drina“. Die anschließende Fahrt entlang der Tara-Schlucht war wild, da die Bosnier zwar jede Ecke mit zum Teil doch einladenden Rafting-Camps verbaut haben, entsprechendes Budget aber nicht in den Straßenbau eingeflossen ist. Somit würde ich hier eher von einer Piste sprechen. Aber die Einheimischen wissen das, auch auf zwei Rädern, stets zu meistern.
Bei Scepan Polje überquerten wir dann die Grenze nach Montenegro und – siehe da – die Straßen entlang des Flusses „Piva“, dieser hatte sich zuvor von der Tara abgezweigt, waren top.
Die folgende Strecke entlang der wunderschönen Piva-Schlucht erwies sich als traumhaft und so war es auch nicht verwunderlich, dass Markus die Abzweigung in den Durmitor-Nationalpark, diese führt direkt in den Felsen, übersah.
Über mehrere, in den Felsen eingesprengte, Serpentinen ging es immer höher und so änderte sich auch das Landschaftsbild von südländisch in eher Mischwald in letztendlich Hochebene.
Auf dieser, im Knotenpunkt Trsa, war dann ein Päuschen bei einer warmen Suppe angesagt.
Wie vorab recherchiert muss man den Durmitor-Nationalpark entgegen dem Uhrzeigersinn befahren, wir hielten uns natürlich daran. Final kann man sagen, dass dieser wirklich atemberaubend ist. Das Wissen natürlich auch andere, und so war auch das Fahren auf der engen Straße, mit reichlich Gegenverkehr, sogar mit einem Motorrad zuweilen abenteuerlich. Wunderschöne Ausblicke und wilde Pferde auf der Fahrbahn entschädigten uns aber dafür zur Gänze.
Obwohl eigentlich eine Umrundung angedacht war, entschieden wir uns letztendlich dagegen, da eine Durchschnittgeschwindigkeit von 25 km/h uns nicht wirklich weiterbrachte. Somit brachen wir den Rundkurs kurz vor Zabljak ab und wählten, am Anfang durch ein malerisches Tal, den Weg nach Kolasin.
Am Anfang noch einem Flusslauf (Tusinja) folgend war uns irgendwann klar, wieso die Italiener das Land „Schwarze Berge“ genannt haben. Alter Schwede, nur Berge und Wald um uns rum. Dazu noch 1000 Kurven, „Bikerherz“ was willst du mehr? Ja, vielleicht die letzten 10 km auf der Hauptstraße (M – 2) bis Kolasin. Das war „Fahrerlebnis“ pur!
Dort angekommen war uns das Glück hold und wir konnten zwei wirklich großartige Zimmer im Hotel Cile ergattern. Der Empfehlung für das Abendessen im „Restauran VODENICA“ (RGGF+85R, Kolasin, Montenegro) kamen wir nach und wir wurden nicht enttäuscht. Als Herausforderung stellte sich das von mir bestellte „Kacamak“ heraus. Eine montenegrinische Spezialität mit Kartoffeln, Käse und Rahm, halt ganz was Leichtes.
Wirklich wohl gesättigt, sprich überfressen, konnten wir dann, zum wirklich ersten Mal, eine ruhige Nacht verleben.En savoir plus

























