Tag 5 ( und 6) - Malapascua
27. jan.–1. feb., Filippinerne ⋅ ☁️ 27 °C
Dieters Geburtstag war angesagt. Ich wollte diesen vermutlich voll auskosten, da ich wieder bis nach drei Uhr wach lag. Gott sei Dank war mir dann eine kleine Pause bis 05:00 Uhr vergönnt, bis das mich das ausgiebige Schnarchen meines Bettnachbarn weckte, und nachfolgend wachhielt. Als letzte Idee – rütteln brachte nix - fiel mir die Lösung ein, mein Glück auf der Terrasse zu versuchen. Schlechte Idee! Nicht nur dass der „Betrieb“ in Malapascua bereits um 05:00 beginnt, d.h. Mopeds, Boote usw., nein, jeder Kampfhahn auf Malapascua schreit seine Wut heraus, angekettet zu sein und seinem Nachbarn nicht die Klauen an den Hals setzen zu können. Nun denn, Schlaf wird überbewertet!
Nachdem sich zum ersten Mal die Sonne zeigte, nutzten Albert und ich (der Rest war tauchen) die Gelegenheit und gaben uns dieser, bis zum Einsetzen des Regens, hin. Hier konnten wir unseren Horizont, was innovative Abfallbeseitigung betrifft, erweitern. Man buddelt das Ganze einfach im Sand ein! Jeder kennt seine Kinderspielplätze in der Umgebung – da ist Potential 😉
Als kleines Trostpflaster für das ständig wechselnde Wetter nutzten wir nachfolgend die um 16:00 Uhr einsetzende HappyHour im Nebenresort weidlich aus und genossen im Anschluss - im Restaurant Angelinas - zum ersten Mal ein richtig gutes Essen. In diesem Fall Pizza, Bruschetta, Fisch und auch Pommes, ausgegeben durch unser Geburtstagskind.
Überraschenderweise, vielleicht auch den eingeführten Ohrstöpseln geschuldet, schlief ich recht schnell ein und wachte
dann tatsächlich um drei Uhr auf. Und Schluss war`s mit lustig. Da fielen mir meine Schlaftabletten ein und das half. Leider so gut, dass das Aufstehen um 09:00 Uhr, ein Schnorchelausflug war gebucht, doch hart war.
Dieser erwies sich wirklich als Highlight, zumal sich die Sonne durchgehend zeigte. An der südlichen Küste entlang erkundeten wir mehrere Spots, wobei der erste, mit tausenden von Yellow-Striped-Fischlein, mir in Erinnerung bleiben wird. Diese bildeten ein Netz aus Fischschwärmen, manchmal wirkten die Fischballungen aber auch wie ein Wald aus Seetang. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis. Aber auch ein gesunkenes Schiff aus dem 2. Weltkrieg, hier war nur noch das Gerippe vorhanden, hatte seinen Reiz.
Gott sei Dank konnten wir dem Kapitän eine Landpause abringen, welche am LapusLapus-Beach (Nordseite) begann. Der Weg durch die gleichnamige „Ortschaft“ erwies sich als so aufwühlend, so dass ich beim Rückweg ein Video davon fertigte. Der Hund blieb uns in besonderer Erinnerung. Aber wie schon beschrieben, Hunger gibt es hier nicht und letztendlich gibt es ja auch genügend Kampfhähne (Ironie „off“).
Typisch für die Philippinen erwartete uns auf der anderen Seite genau das Gegenteil - das Paradies. Den Nordstrand kann man nur als traumhaft beschreiben. Welche Diskrepanz zum Dorf!!!
Einen letzten Schnorchelgang im Anschluss und der Ausflug war vorbei.
Resümierend kann man mittlerweile einflechten, dass ich/wir – trotz der ersten Enttäuschung – in Malapascua angekommen sind und – bis auf den Schlafmangel – alles in Butter ist. O.K., eine kleine Einschränkung gibt es natürlich, mein Koffer ist kaputt (Reißverschluss), und das am Ende der Welt 🤔Læs mere



















