• Tag 7 - Malapascua

    29. januar, Filippinerne ⋅ 🌬 28 °C

    Körperertüchtigung war angesagt! Bei unseren Tauchern ging es wieder aufs offene Meer, Albert und ich wagten hingegen, den Weg zum Langup-Beach zu Fuß zu erkunden. Ging es zuerst durch die üblichen Slums, folgten wir der „Hauptstraße“ gen Norden und waren 30 Minuten später (2,1 km) erschöpft, aber glücklich am Ziel. Welch ein Ausblick!!!
    So genossen wir bis Nachmittag diesen traumhaften Platz, obwohl auch, da muss man ehrlich sein, eine wirklich steife Brise wehte. Das im Avilas eingenommene Frühstück war so lala, der Cocktail am Nachmittag eine Katastrophe.
    Der Tag endete in unserem „Stamm-Italiener“, wobei wir Verstärkung durch Daya, eine hessische Journalistin welche – durch einen krankheitsbedingten Ausfall ihrer Reisebegleitung allein unterwegs war – bereits Anflüge einer Depression zeigte (Malapascua allein – leck fett!).
    Nun noch zu Malapascua, welches wir morgen verlassen werden. Dieses war, vor 30 Jahren, tatsächlich ein Paradies, und das nicht nur für Taucher. Leider hat der Philippino nicht ansatzweise einen Sinn für die sog. Nachhaltigkeit, so dass schöne Plätze peu a`peu vermüllen. Dazu, und das erklärt die vielen Bauruinen, kam der Taifun Haiyan im Jahr 2013 und natürlich Corona, was aber keine Entschuldigung für den Zustand der Insel sein darf, dazu. Beschreibungen, das Malapascua ein Paradies ist, kann man getrost vergessen. Hier scheinen die entsprechenden Autoren mit der sogenannten „Rosa Brille“ unterwegs gewesen zu sein. Auch die unzähligen Taucher (i.d.R. Twens), es handelt sich hier um den Haupterwerbszweig der Insel, haben an Land ihre Augen vermutlich zu, oder denken, dass Leben im Müll auch eine Art zu leben ist.
    Somit überwiegen, trotz der auch schönen Seiten, auf Malapascua die negativen Aspekte.
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