• Tag 11 - Schnorcheln mit den Sardinen ..

    2.–7. feb., Filippinerne ⋅ ☁️ 27 °C

    Schon wieder „Aktivity“ 🤣 Heute war Schnorcheln angesagt, leider allein, da die Purschen beim Tauchen waren und Albert meinte, den Boden küssen zu müssen 🤔 Da kommst du nicht aus und haust dir das Knie usw. auf!
    Wie üblich musste ich natürlich ein bisschen warten, was aber nicht störte, da ich letztendlich einen eigenen Guide bekam. Seinem Vorschlag, eine GoPro-Unterwasserkamera zu mieten, kam ich nach, war eine wirklich gute Idee war (siehe Bilder).
    „Oben ohne“, d.h. nur in Badehose ging`s dann durch das Dorf, kann man machen, war aber schräg. Direkt vom Strand aus erreichten wir nach 10 Metern schon das Schnorchelgebiet. Superduper, tausende von Sardinen und mehrere Schildkröten, das war schon ein Erlebnis. Böse Zungen behaupten allerdings, dass die Schildkröten und Sardinen vor Ort, um Menschen zu beobachten, denn es ging zu wie am Stachus.
    Während die Fische naturgemäß ausweichen, wenn Ihnen etwas im Weg steht, liegt bei den vielen „Schlechtschwimmern“ genau das Gegenteil vor, die rammen einen, hauen dir die Flossen ins Gesicht usw. Aber „0“ Problemo, wenn man eine Ausbildung als Kampfschwimmer absolviert hat! Ehrenhalber muss man sagen, dass der Asiate generell ein schlechter Schwimmer ist, aber dahingehend keine Gnade kennt und sich und andere der Gefahr aussetzt.
    Mein Guide war aber sein Geld wert. Seine Videos suggerieren meistens, dass ich allein unterwegs war 😁 Leider schafft es die Software von Garmin noch nicht, mir einen ansehnlichen Körper zu generieren 😉
    Nachdem mich mein Guide, für bessere Aufnahmen, mehrmals zum tauchen „Zwang“, war ich ausgepumpt und stärkte mich später mit einem Radler (San Miguel Lemon) in einer Bar am Strand. Von dort aus konnte ich, mit mehreren Polizeikollegen, das muntere Treiben im Wasser beobachten.
    Dem geschundenen Körper etwas Gutes tuend, entschloss ich mich noch für eine Massage. 1 Stunde für 8 €, und die war so gut, dass ich tatsächlich einen Muskelkater davon bekommen habe.
    Nachdem es leicht zu tröpfeln begann, suchte ich mit einem Taximopped das Weite, wobei das Tröpfeln in einen Regen ausartete. Aber wie so oft bei den Philippinos, auch Motorradfahren im Regen können Sie!
    Später kam dann der (kleine), und schon seit Tagen vorhergesagte, Sturm mit wirklich ausgiebigem Regen.
    Am Abend wollten wir dann im „Zentrum“ von Moalboal (Basdiot) fein speisen. Das bestbewertete Kumbria sollte es werden.
    Tja, da am Wochenende die Philippinos wie Heuschrecken über die Halbinsel hinwegfegten, waren 50% der Speisen nicht erhältlich. Vermutlich galt das auch fürs Feuer, denn die Speisen waren maximal lauwarm.
    Der kurze „Absacker“ im Zentrum (haha) war von der Lebensregel der Philippinos „es muss laut sein“ begleitet. Zig unterschiedliche Musikboxen mit unterschiedlichen Liedern, dazu noch die ständig hupenden Fahrzeuge, hier verwundert die mir schon vor Jahren zugetragene Information nicht, dass der Philippino Angst in der Stille hat! Dies führt auch dazu, dass Häuser auf den Inseln fast ausschließlich am Fahrbahnrand errichtet werden. „Zweite Reihe“ gibt es nicht!
    Zu guter Letzt gab es dann wieder den bereits bekannten Dauerregen in der Nacht.
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