• Tag 12/13 - Cebu/Coron

    3. februar, Filippinerne ⋅ ⛅ 29 °C

    Tag 12 war ein bunter Mix aus viel Regen, wenig Regen und extremen Schauern. Während sich Albert und Dieter im Canyon vergnügten, hier schien das Wetter tatsächlich etwas besser zu sein als an der Küste, waren wir – mehr oder weniger (eher mehr 🤣) – an die Anlage bzw. das Zimmer gebunden.
    Da wir müde vom Nichtstun waren, führte schließlich dazu, dass wir, nach dem Kofferpacken, frühzeitig zu Bett gingen.
    Pünktlich wie die sog. Maurer war unser Fahrer „Sunny“ am nächsten Tag (13) um 08:00 Uhr vor Ort und die Fahrt ging zügig gen Flughafen. Ne, Späßchen gemacht, keine Übertreibung, in Cebu kann man max. 1 Minute fahren, ohne abbremsen zu müssen. Straßenhunde, Baustellen, Busse, langsame Tuk-tuks, Märkte, Unrat usw., alles dies führte dazu, dass wir für 100 km knapp 3 ½ Stunden brauchten. Zudem ist die Ostküste ab „Carcar“ bis Cebu City mittlerweile zu einem Siedlungsbrei zusammengewachsen, Stopp and Go - einfach nur crazy.
    Sunny zeigte sich, auf die vieln Mini-TukTuks in LapuLapu angesprochen, als kompetenter Gesprächspartner i.S. Elektromobility. Er hielt das für einen Blödsinn, da die Reichweite extrem gering ist und man eigentlich immer Ersatzbatterien mitführen müsste, was das TukTuk dann zu schwer macht. Hier muss man einfügen, dass diese TukTuks lediglich einen Passagier zulassen und der darf nicht größer als 150 cm sein!
    Auch in Sachen Strafzattel erwies er sich als pragmatisch. Vor die Wahl gestellt 1000 Pesos in die korrupte philippinische Verwaltung zu "investieren", wählt man dort eher, die Hälfte dem korrupten Verkehrspolizisten zuzustecken (schön in den Papieren versteckt). "WinWin" sagt man wohl!
    Nachdem unser Inlandsflug auf den Infotafeln nicht angezeigt war, bekamen wir erstmal Schnappatmung. Ganz philippinostyle war unser Inlandsflug seltsamerweise für den Internationalen Flughafen ausgewiesen. Was aber auch wieder Klasse war, ist die Tatsache, dass wir trotzdem einchecken konnten, und nicht das Terminal wechseln mussten.
    Fast pünktlich 🤪 – was sonst – brachte uns eine kleine Turboprop nach Busuanga, und die Welt veränderte sich. Eigentlich kein Abfall, breite Straßen, keine Verzögerung und das Hotel war, zum ersten Mal, wirklich so, wie man es sich vorstellt.
    Tja, aber Cebu hatte noch eine kleine Überraschung für uns bereit. In folgender Reihenfolge (Robert – Frank/Walter) erkrankten wir an einer Lebensmittelvergiftung. Magenkrämpfe, Schüttelfrost und alles, was dazugehört. Als Ursache einigten wir uns auf das letzte Frühstück (Eier) in Moalboal.
    Nun gut, für mich war der Abend bereits um sechs beendet, Walter und Franky dann des Nächtens.
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