• Tag 15 - Coron

    6. februar, Filippinerne ⋅ 🌧 25 °C

    Nachdem die Nacht tatsächlich sehr erholsam war, konnte ich, natürlich bei Regen, wieder etwas Nahrung (1 Pancake mit Mangosaft) zu mir nehmen; mehr ging noch nicht! Wie bereits um 07:00 Uhr vom Frank kommuniziert, wurde die Bootsfahrt für heute – wegen schlechtem Wetter – durch die Küstenwache abgesagt (irgendwas mit Taifun 🤔).
    Suprise Surprise, die Absage für den kompletten Törn erfolgte um 10:00 Uhr, da die Wettervorhersage für den nächsten Tage katastrophal war (s.o.).

    Nachdem El Nido aber weiterhin als letzte Urlaubsdestination anstand, Zimmer waren ja gebucht, mussten wir uns um die Alternativanreise nach El Nido kümmern. Auch hier Hürden über Hürden, nachdem auch die normale Schifffahrt bis Montag eingestellt war. Die Fahrt zum Hafen ergab auch keine wirkliche Lösung, außer der Erkenntnis, dass es auch unhöfliche Philippinos gibt (was aber die Ausnahme ist).
    Somit waren wir auch gezwungen, uns eine neue Unterkunft zu suchen, da wir unsere nur für einen Tag verlängern konnten. Dies erwies sich wegen der kurzen Zeit doch als Herausforderung. Schließlich buchten wir tatsächlich über drei unterschiedliche Portale.

    Der kurze Spaziergang durch Coron ergab, dass auch hier nicht ansatzweise von reizvoll gesprochen werden kann. Hafenslums überall, unterbrochen von den unzähligen Stores, mit allem, was man sich vorstellen kann. Wieder einmal nicht ansprechend.
    Vor sich „rumlungernd“ verbrachten wie den Tag im Hotel, natürlich bei Regen.

    Hier muss mal eingeflochten werden, dass unsere Erfahrungen aus den 90er Jahren gänzlich anders waren. Traumstrände, ein mega Wetter und gutes Essen (wenngleich nicht mit Thailand gleichzusetzen), alles war wirklich top. Zusätzlich wurde uns diese Route von Franks Bekannten empfohlen, welche erst vor kurzem die Philippinen bereist haben. Als einzige Erklärung kann hier, wie bereits im Malapascua, die Möglichkeit herangezogen werden, dass Taucher alles um sich herum ausblenden. Armut, Müll, hunderte von wilden Straßenhunden, schlechtes Essen usw., Hauptsache man hat einen Walhai oder Fuchshai gesehen und kann das zu seiner Bucket-Liste hinzufügen. Der Müll im Meer stört hierbei auch nicht 🙄 Und wenn Blogger Cebu-City als großartige Stadt beschreiben, da kann man schon sagen, dass hier eine massive Realitätsverfremdung vorliegt!!! Die Philippinen definieren sich mittlerweile zu fast 99% über Schnorcherln und Tauchen (wer will, kann ja mal ein Bild zu Coron selbst suchen). Und was aktuell noch reizvoll ist, wird in 10 Jahren heruntergewirtschaftet und/oder überlaufen sein.
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