• Tag 9 - Auf nach Elafonisi

    October 11 in Greece ☀️ 22 °C

    Wenn man schon mal im Westen von Kreta unterwegs ist, dann muss man schon den Elafonisi Strand gesehen haben (Auszug Internet: „Elafonisi Beach ist ein bekannter Traumstrand im äußersten Südwesten der griechischen Insel Kreta (Präfektur Chania), der für seinen rosa schimmernden Sand und das seichte, türkisfarbene Wasser berühmt ist. Laut Wikipedia handelt es sich bei Elafonisi um eine kleine, unbewohnte Insel, die rund 200 Meter vom Festland entfernt liegt und über eine flache Sandbank trockenen Fußes zu erreichen ist). So viel zur Theorie.

    Zur Anfahrt wählten wir die etwas „spannendere“ Anfahrt durch eine anfangs enge Schlucht (mit entsprechendem „Schüttgut“ der Berge auf der Fahrbahn) sowie anschließend einer Hochebene mit Ziegen mitten auf der Straße. Auf dem Plateau alles sehr malerisch und lila, was den dort massenhaft wachsenden Erikas, welche gleichzeitig den Bienen als Nahrungsquelle dienen, geschuldet war. Was immer wieder Verwunderte waren die kleinen bewohnten Weiler auf der Strecke. Unsereiner kann es sich vermutlich gar nicht vorstellen, wie das ist, soweit vom Schuss zu wohnen.

    Die Weiterfahrt auf der Hauptroute nach Elafonisi war nicht weniger kurvig, nur mehr befahren. Die letzten Kilometer ging es dann flach durch die Küstenregion, welche mit Kiefern bewachsen war und irgendwie an Portugal erinnert hat. Nachdem es sich bei dem Strand um ein Naturreservat handelt, musste man den gebührenpflichtigen Parkplatz, ca. 10 Minuten Fußmarsch, davor benutzen.
    Der Strand, auch wenn man das „rosa“ schon suchen musste, erwies sich als wirklich phänomenal und traumhaft und lud, zusätzlich zum Faulenzen, zu einem Spaziergang ein. Die 20 € für das Liegestuhlcombo waren zwar kein Schnäppchen, aber nachdem ein starker Wind wehte und der Sand dort wirklich sehr fein war, war dies – für uns – die bessere Variante.

    Auf dem Rückweg machten wir noch einen kleinen „Schlenker“. Zuerst entlang der wildromantischen Westküste war als Ziel „Petroula's Orange Juice Bar“ anvisiert, eine Bar am Berghang, wo – ja genau – frischgepresster Orangensaft serviert wird. Auch hier zeigte sich Google, wie öfters in Kreta, nicht von seiner besten Seite, sondern lotste uns über einen wirklich sehr sehr schmalen Weg (rot markiert) zur oben gelegenen Hauptstraße. Der bessere Weg („grün“) wäre zwar etwas kurviger, dafür aber besser ausgebaut gewesen.

    Nun denn, vermutlich durchs Motorradfahren „eingefahren“ verlief alles problemlos und wir ließen uns den Orangensaft, bei einer phantastischen Aussicht, schmecken. Obwohl wieder Kurven über Kurven verlief die Rückfahrt problemlos.
    Für unser Abendessen wählten wir dieses Mal ganz was anderes, die „Taverna To Roniako“, am Ende der Fußgängerzone gelegen. Hier gab es - zum ersten Mal – sog. Meze, d.h. eher kleine Portionen, dafür kann man mehr Portionen essen 😁. Zusätzlich waren die Speisen auch nicht „Mainstream“ (Bekri Meze, Hungiar Bekendi Beef mir Auberginenpüree). Wie üblich überfressen ließen wir den Abend noch im „Siga-siga kafeneion“ ausklingen, wo endlich ein Platz frei war. So kamen wir nicht nur in den Genuss eines Weines, sondern auch den dargebotenen „Mini-Meze“ 😋
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