• Tag 8 - Wandern, was sonst 😁

    October 10 in Greece ⛅ 23 °C

    WANDERN. Aufgrund der Tatsache, dass die weltberühmte Samaria-Schlucht an einen – für uns – unverhältnismäßig hohen Aufwand (Anreise etc.) gebunden war, entschlossen wir uns einer durch Komoot aufgezeigten Wanderung vor Ort den Vorzug zu geben.

    „Minoische Felsengräber – Oleander-Flussbett Runde von Άκρα Γραμμ“ so hieß die Runde, Schlappe 11 km bei 3 ½ Stunden Gehzeit. Nun denn, so leicht war`s auch wieder nicht, zumal wir, bis auf ein Ehepaar aus England (wir vermuten, dass er sich ihr wegen ihrer Kleiderwahl [rosa Blumenhemdchen, weiße Hose und weißer Hut in den Bergen von ihr „final“ getrennt hat], gänzlich alleine waren.
    Was die ganze Sache auch etwas seltsam machte, waren die ausgeweideten Ziegen bzw. deren Skelette auf dem Weg; möchte sagen, sieht man auch eher selten beim Wandern. Die Schrotpatronen am Boden ließen dann aber doch wieder etwas Zivilisation vermuten.
    Nun denn, bei den Minoischen Gräbern war dann die Luft raus und wir kürzten den Weg ab. Das kretische Olivenbauernpaar auf dem Weg nach unten war sicherlich erstaunt, als wir so um die Ecke kamen. Wir hingegen waren erstaunt, welche Strecken ein gutes Auto schafft.
    An der Straße angekommen war uns schließlich das Glück hold und ein kretisches Ehepaar nahm uns, bis zu unserem Auto, auf der Pritsche mit. Die beiden hat das genauso amüsiert wie uns. Als „Belohnung“ für die Strapazen gönnten wir uns in der Azzurro-Bar einen griechischen Bauernsalat.
    Was auch noch lustig war, war das zerrschossene "40er"-Schild am Straßenrand, so macht man das hier!

    Als Einkehr wählten wir am Abend das Inochoos, vermutlich einer des bestbesuchtesten Restaurants der Stadt. Trotzdem kein Qualitätsmangel feststellbar und der Chef schloss mich, aus welchem Grund auch immer, in sein großes griechisches Herz (Erklärung dazu: obwohl wir nicht mehr dort aßen, begrüßte uns dieser beim Vorbeigehen am Abend mehr als herzlich und sogar mit Handschlag).
    Den Caffe gab`s diesen Abend im „Enigma“.
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