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  • Day7

    Plitvicer Seen - Pula

    May 31, 2019 in Croatia ⋅ ☀️ 19 °C

    Freitag, 31.05.2019 - Tag 7
    Nationalpark Plitvicer Seen (Kroatien) - Pula (Kroatien)

    Heute früh hatten wir die Nase nun endgültig voll! Seit Tagen versprach uns der Wetterbericht nun Besserung. Erst sollten es lediglich drei Tage Regen sein, dann wurden fünf draus und jetzt soll es weiterhin mindestens zwei Tage regnen und gewittern.

    Eigentlich wollten wir weiter in Richtung Süden nach Zadar fahren und dann über Split, Dubrovnik nach Montenegro. Den Rückweg wollten wir ggf. mit einer Fährüberfahrt nach Italien und dann durch die Abruzzen antreten. Und nun ratet mal, wo es in den kommenden Tagen laut Wetter App regnen soll... Genau, auf der ganzen Strecke. Also hieß es heute früh umdisponieren und schnellstmöglich dem Regenband entfliehen, das uns bis dahin treu begleitet hatte. Wir starteten daher nicht in Richtung Süden sondern nach Norden und fuhren in knapp vier Stunden über die Autobahn nach Pula.

    In Pula fanden wir 3 km vom Stadtzentrum entfernt einen Campingplatz direkt am Meer. Es waren 22°C und Sonnenschein. Kein Vergleich zu den 9°C und dem Regen, den wir morgens noch an den Plitvicer Seen hatten. Wir holen die Stühle raus und machten es uns mit Kaffee, Keksen und etwas zu lesen in der Sonne gemütlich. So stellt man dich das doch vor im Urlaub 😎

    Anschließend, nach etwa einer Stunde Faulenzen, hingen wir uns unsere Kameras um uns fuhren mit dem Bus, der direkt vor dem Campingplatz hält, ins Stadtzentrum von Pula. Wir schlenderten ein wenig durch die Altstadt, die noch alte Gebäude aus römischen Herrschaftszeiten vorweisen kann. Auf einem kleinen Platz waren Schauspielende, die alte Handwerkskunst und Kampfkünste der Gladiatoren präsentierten. Wir gingen weiter in der Altstadt die Gassen hinauf bis wir ganz oben zur Burg kamen. Über der Burgmauer war ein Turm zu sehen, der definitiv neu gebaut war, sodass wir keinen Eintritt zahlen wollten, um dort hinein zu gelangen.

    Außerhalb aber gibt es einen Weg entlang des Burggrabens. Der Weg lohnt sich tatsächlich, denn von ihm aus hat man einen wunderbaren Blick über Pula, insbesondere auf das Amphietheater und den Hafen. Nach dieser Runde machten sich unsere Mägen knurrend bemerkbar und wir suchten uns ein Restaurant, wo wir zu Abend aßen. Ein kleiner Spaziergang am Hafen entlang brachte uns wieder zur Busststion, an der wir den Bus zurück zum Campingplatz nahmen.

    Jetzt sind wir ziemlich kaputt aber zufrieden mit der Entscheidung, die Richtung zu wechseln und Montenegro auf ein anderes Jahr zu verschieben, im Bett und freuen uns auf zwei verbleibende Wochen Urlaub, wo auch immer uns die Reise nun hinführen wird... Gute Nacht!
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