• Zwischen Riesen und Ritualen

    11月7日, インドネシア ⋅ ☁️ 30 °C

    Nach dem Vormittagsschläfchen ging es für uns auf kulturelle Entdeckungstour – ins Ogoh Ogoh Bali Museum. Wir haben ja schon viel von Bali gesehen aber sowas noch nicht. Schon beim Betreten staunten wir über die riesigen, teils furchteinflößenden Skulpturen, die an das balinesische Neujahrsfest Nyepi erinnern. Überall standen sie: kunstvoll, bunt, wild und irgendwie faszinierend. Diese Figuren, „Ogoh-Ogoh“ genannt, werden eigentlich nach den Feierlichkeiten feierlich verbrannt – als symbolische Reinigung und um das Böse des vergangenen Jahres zu vertreiben. Die Mädels betrachteten die schaurigen Gestalten mit großen Augen – zum Glück bekommen sie davon noch keine Alpträume 😅
    Wir staunten, lachten, machten viele Fotos und waren einmal mehr beeindruckt, wie viel Handwerkskunst, Mythologie und Symbolik in jeder einzelnen Figur steckt. Nach so viel Eindrücken gab’s dann erstmal eine kleine Pause, bevor das nächste Abenteuer wartet.

    Ogoh-Ogoh werden übrigens meist aus Bambus, Papier und Styropor gefertigt und repräsentieren Dämonen aus der balinesischen Mythologie. Sie werden an Nyepi, dem balinesischen Neujahr, in farbenprächtigen Prozessionen durch die Straßen getragen – bevor sie in Flammen aufgehen. 🔥
    Der Name „Ogoh-Ogoh“ leitet sich vom balinesischen „ogah-ogah“ ab, was so viel wie „hin und her schütteln“ bedeutet – und genau so wackeln die Figuren durch die Straßen! 😄
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