• Joal-Fadiouth

    May 26–27 in Senegal ⋅ ☀️ 29 °C

    Am Morgen frühstücken wir alle zusammen, reden nochmals über das Erlebte und stellen fest, dass wir auf jeden Fall nun die beste Geschichte für das nächste Lagerfeuer haben 😅! Martina und Volker verabschieden sich, sie müssen vor ihrem „Urlaub“ noch einiges regeln. Heike und Carsten fahren schon mal vor nach Fadiouth, wir suchen die nächste Tankstelle auf, um den ganzen Schlamm von Henriette abzuspritzen. Später stoßen wir dann zu unseren Freunden und am Abend sprechen wir wieder über die Bergeaktion. In dieser Nacht schlafen wir alle richtig, richtig gut.
    Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg, die Muschelinsel Fadiouth zu erkunden. Der obligatorische Guide geht mit uns und erklärt uns auf deutsch viel über diesen Ort. Die Insel besteht komplett aus Muschelkalk, sie entstand künstlich, als vor 1500 Jahren damit begonnen wurde, Berge von Muschelschalen in das flache Wattenmeer der Mamanguedj-Lagune zu werfen. Hier leben zu 90 Prozent Katholiken, es gibt eine riesige Kirche und ein paar kleine Moscheen. Auf der benachbarten Friedhofsinsel, die ebenfalls komplett aus Muscheln besteht, sind Christen und Muslime nebeneinander beerdigt - das ist schon etwas besonderes. Insgesamt leben 9.000 Menschen auf der Insel, sie zählt somit zu den am dichtesten besiedelten Inseln der Welt. Leider ist auch hier alles sehr vermüllt, schade ☹️ !!
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