• Tag 15: Rom ... ach nee Mérida erkundschaften

    September 9 in Spain ⋅ ☀️ 27 °C

    Mérida wird tatsächlich das spanische Rom genannt. Der Grund ist ein ganz einfacher - die Römer haben hier einiges erbaut (und folgende Herrscher über die Jahrhunderte), aber das römische Herz sieht man in der ganzen Stadt. Nach nun ca. 12.000 Schritten (bereits um 15 Uhr) haben wir die größten Bauten gesehen.

    Kurze historische Einordnung;
    Augusta Emerita ist der römische Name des heutigen Mérida. 25 v. Chr. ließ Kaiser Augustus die Stadt gründen. Der Name erklärt eigentlich schon alles:

    Augusta → nach Kaiser Augustus

    Emerita → von emeritus, also „ausgedient / Veteran“

    Hier wurden Veteranen der römischen Legionen angesiedelt, die in den Kantabrischen Kriegen gekämpft hatten.

    Daraus entwickelte sich eine römische Planstadt und später die Hauptstadt der Provinz Lusitania – einer riesigen Provinz, die große Teile des heutigen Portugal sowie Westspaniens umfasste.

    Zurück ins Jetzt:
    Wir sind ja auch in einer neuen Stadt und dementsprechend haben wir auch eine neue Aufgabe von Jenny und Axel gestellt bekommen.

    Mérida ist nämlich nicht nur römisch angehaucht, sondern DIE Olivenregion. Daher sollten wir den hässlichsten Olivenbaum finden. Wir haben bewertet und einen mitten im Park auserwählt 😅

    Nachdem wir bis etwa 15 Uhr unsere erste Runde über die römische Brücke, zum Aquädukt sowie durch das Amphitheater und das römische Theater gedreht hatten, gönnte sich Caro eine Pause am Pool und zog sich in den Schatten zurück. Thomas nutzte die Zeit für einen weiteren kleinen Streifzug zur maurischen Alcazaba-Festung am Fluss, die unmittelbar neben der römischen Brücke liegt. Tagesschritte bis 18:38 Uhr: 16.479.

    Nach einer kurzen Erfrischung im Pool nun auch für Thomas, ging es gegen 21 Uhr zum Abendessen.

    Wir wählten "Mucho Morro", auf deutsch "Viel Nase" - Spezialität, wer hätte es gedacht: Schweinenase...

    ... ja - mal ein Stück davon zu probieren ist ok - nach drei Stücken wird es echt schwierig.

    Bestandteile: Schweinehaut, viel Fett, ne Menge Knorpel - das ganze auf Pommes serviert - vorher scharf mit viel Gewürzen in viel Fett angebraten. Man stelle es sich wie eine Grillfackel mit dicker Haut auf Steroiden vor.

    Nach dem Schock, brauchten wir noch eine Runde Backgammon, vor dem Hotel...
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