• Tag 16: In die tiefen des spanischen Inlands

    September 10 in Spain ⋅ ☀️ 26 °C

    Schweren Herzens haben wir unser 5* Hotel verlassen, haben uns unser Auto bringen und das ganze Gepäck abholen lassen - einmal in vier Wochen den ganzen Luxus kurz genießen.

    Unser neues Ziel Ciudad Real, naja ehrlich gesagt Moral de Calatrava, da es hier einfach die schönere Unterkunft gab.

    Auf unserer Fahrt von Mérida nach Ciudad Real führte uns die Autobahn zunächst durch die weite, trockene Landschaft der Extremadura. Rechts und links wechselten sich offene Felder, Weideflächen, niedrige Sträucher, vereinzelte Steineichen und ausgedehnte Olivenhaine ab. Die spätsommerliche Landschaft wirkte stellenweise sandig und ausgedörrt, aber keineswegs wie eine Wüste.

    Später verließen wir die Autobahn und fuhren in Richtung Norden in eine zunehmend hügelige und felsige Landschaft hinein. Die Straße schlängelte sich durch enge Täler und schluchtartige Bergformationen. Rund um den Stausee wurde die Vegetation dichter und grüner, mit größeren Waldflächen und eindrucksvollen Felsen entlang der Strecke. Der Wasserstand des Sees war allerdings sichtbar niedrig, sodass breite Uferbereiche freilagen.

    Am Embalse de la Serena wollten wir eigentlich eine Pause machen, aber zeitlich haben wir die Siesta erwischt - also alles zu 🫠, also sind wir weiter gefahren und haben die Aussicht aus dem Auto genossen und drei Adler beobachtet.

    Danach sind wir durch Ciudad Real durchgefahren. Da wir ja ein gutes Händchen für unsere Buchungen haben, haben wir tatsächlich die Don Quijote Gegend erwischt. Eine ähnliche Mühle ist direkt hinter uns am Berg. Mal gucken wie unsere Motivation morgen ist diese zu erkunden. (DIE richtigen Don Quijote Mühlen sind ca. 1h entfernt.)

    Unsere Unterkunft ist auf jeden Fall wunderschön! Und nachdem wir 2,5 Wochen Brot mit Fleisch oder Fisch hatten, haben wir uns heute mal einen Salat gemacht. Der hat unglaublich gut getan.
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