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Roadtrip Spanien-Portugal 2026

Die erste Reise als Lemoine-Meyer 🥰
Klassisch wie schon unser 1. Urlaub als Paar machen wir einen Roadtrip und das 4 Wochen lang. Wir erkunden Nordspanien, Portugal, Ostküste Spanien zurück nach Frankreich.
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    🇨🇭 Lancy, Schweiz

    Tag 27: Genf und ganz viel 🍫

    Yesterday in Switzerland ⋅ ☀️ 14 °C

    Und nicht nur das - ein Monat ist es tatsächlich her, dass unsere Hochzeit stattgefunden hat. 🙈 Die Zeit geht viel zu schnell rum. Deshalb wurden heute aber die Schnürsenkel ausgepackt. Damit dieser Tag ein bisschen zelebriert wird.
    Aber nicht nur das, nach 4 Wochen mussten wir auch zum ersten Mal unsere langen Hosen auspacken 🥲 Der Hochsommer ist jetzt leider auch für uns vorbei.

    Da unser Hotelfrühstück zwischen Kuckuck 07:30 - Kuckuck 09:30 stattfindet, sind wir mal relativ früh los für eine Stadterkundung.
    Aber first things first - Caotina Creme zum Frühstück 🤤

    Gestärkt mit leckerer Schoki, sind wir an der Rhône zum Genfer See gelaufen und zum englischen Garten. Hier gibt es die L'Horloge Fleurie, die symbolisch für die Uhrenstadt Genf steht.

    Danach haben wir die "Kreuzfahrt für Arme" gemacht - wir Jenny & Axel so schön in Ihrer Karte geschrieben haben, haben wir genug Geld ausgegeben. Und in Genf fahren öffentliche Boote von A nach B nach C nach D. Da wir über unser Hotel ein Ticket für alle Öffis bekommen haben, war das auch kostenlos für uns (sie haben aber auch nicht kontrolliert) 😄

    Dazu hatten wir grandioses Wetter um dies einfach zu genießen. Also haben wir 5x den Genfer See überquert um z.B. den Ausblick auf den Mont-Blanc zu genießen. Von da aus, sind wir Richtung Genf City zurückgelaufen und haben uns etwas Trinken gegönnt.

    Unser Ziel war es noch einmal nah an die Fontäne zu gehen, daher ging es mit dem Taxi-Boot zurück auf die andere Seite. Da angekommen, ging sie einfach aus - wahrscheinlich wegen zu starkem Wind 🤨
    Also die Getränke genossen und noch etwas gewartet, aber da sie nicht anging, ging es ab in die Altstadt, ein bisschen Schweizer Charme erleben und einen typischen Rösti mit Schinkenbratwurst essen 🤤

    Bevor alle Läden zu machten, haben wir noch schnell in der Auer Chocaltier und in der Sweetzerland Chocaltier eingekauft und vllt. das ein oder andere Stück probiert! 🤤 Wenn wir schon in der Schweiz sind, dann auch Schoki probieren und kaufen.

    Danach ging es Richtung Hotel mit einem Stop Over in einer kleinen alternativen Bar direkt an der Rhône.
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  • Tag 26: Grüezi und Hallo- das 4. Land die Schweiz

    September 21 in Switzerland ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach gut 370km haben wir Genf unserer letzte Station bevor es zurück nach Deutschland geht erreicht. Übermorgen geht's dann weiter nach Kehl zu Ruth.

    Angefangen hat der Tag mit einem Petit-Déjeuner in der Brasserie um die Ecke am Tour Saint-Jean-le-Vieux am Place Pie.

    Danach ging es direkt los -3h45 , eigentlich.... Die Fahrt hat heute länger gedauert als erwartet. Nach unserem Aufbruch in Avignon, warteten wir erstmal in der Schlange auf günstiges Benzin. Die frz. Tankstellen-Kette "Total" hat sich selbst einen Spritpreisdeckel von 1,99 € auferlegt - da aller anderen Tankstellen bei über 2,50 € liegen, lohnte sich das Warten. Der Ansturm ist dementsprechend.

    Es folgte die Fahrt zu den Alpenausläufer über Grenoble. Einer der schönsten Fahrten die wir hatten, da die Berge einfach super zu bestaunen sind.

    Eine kurze Pause beim französischen McD hat uns allerdings darauf aufmerksam gemacht, dass nicht nur in Avignon der Andrang groß auf die Total Tankstellen ist.

    Dementsprechend dachten wir uns es wäre gut nach 300km nochmal in Frankreich bei Total zu tanken - es folgten wiedermal ca. 35 Minuten warten 😅

    Auf der Fahrt ist uns dann eingefallen, dass wir dringend unsere Handyverträge checken müssen...die Schweiz ist da ja so ein Ding da nicht im EU-Roaming. Also schnell mobile Daten aus, bevor es über die Grenze ging - bzw. für 9,99 € das Wochepaket gebucht.

    Aber dann, nach 3,5 Wochen Péage / Peaje waren wir an die normale Mautgebühr gewönnt und haben gar nicht über die Schweiz nachgedacht. Da kam schon das Schild - Vignette Verpflichtend.... Mift.

    Also direkt an der Grenzkontrolle angehalten, noch einen Brief wollen wir ja jetzt wirklich nicht bekommen. Aber die Schweiz verkauft nur direkt Vignette für ein Jahr - naja jetzt hat BJ ein Jahr Freifahrtsschein in der Schweiz. Und im Verhältnis zu den französischen Péage günstig.

    Und dann ging es schon zu unsere Unterkunft mit einem grandiosen Restaurant und riesen Balkon.

    Heute gab es direkt unterhalb unseres Balkons: Pilzsuppen-Amuse-Gueule, Red Tuna Tataki, Pfifferlinge mit Pasta und zum Abschluss French Brioche Toast mit Caramel und Schoko-Sorbet.
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  • Tag 26: Sur le pont D'Avignon 🎵

    September 20 in France ⋅ ☀️ 28 °C

    Der Ohrwurm ist hier gesetzt, Caro hat es den ganzen Tag auf jeden Fall gesungen oder gesummt.

    So unsere Aufgabe heute:"Seid mal richtige Touris". Und wir nehmen diese Aufgaben ja ernst, wenn sich Jenny & Axel so viel Mühe gegeben haben.

    Also wurden die weißen Socken eingepackt, aber erst mal hat der Tag auf dem Markt im Les Halles angefangen. Direkt neben der Wohnung - würden wir hier wohnen, wären wir hier jedes Wochenende! Wahnsinnige Auswahl an Fisch und Gewürzen.
    Heute war Straßen-Verkauf in der Stadt, kleinere Läden und Boutiquen hatten offen und ihre Waren auch draussen aufgebaut - perfekt zum Schlendern. Caro hat die Eisdiele für sich entdeckt mit mind. 16 laktosefreien Sorten. Sorbet de Coco und Erdbeer mit Basilikum ist es geworden 🤤

    Danach ging es zum Palais - die weißen Socken wurden raus geholt und Thomas machte uns den deutschen Touri 🤣🤣

    Und da wir ja so viel Glück im Urlaub haben, war heute der Eintritt im Palais kostenlos 🥳 Also Socken wieder aus und den Palast angucken inkl. ein Besuch auf den päpstlichen Toiletten/Thron.

    Danach ging es über die Papstgärten hin zur Pont D'Avignon- auch die war kostenlos zu betreten aber die Schlange war uns zu lang.

    Also sind wir zurück geschlendert in die Stadt, einen sehr rumlastigen Mojito getrunken und ein bisschen in den Läden geguckt und seeeehr guten französischen Nougat gegessen.

    Danach brauchten wir erst mal eine Pause in der Wohnung, bevor es dann auf die Suche nach etwas zu essen ging.

    Es wurde das "Le Vintage" - ein Restaurant mit moderner französischer Küche, wo wir uns ein Menü des Tages gönnten.

    Thunfisch Carpaccio, Ziegenkäse Samosas, Camembert und Ente. Danach eine Apfel-Tarte mit Caramel Beurre de Salé.

    Abgerundet wurde der Abend dann noch mit einem Côtes du Rhône und einem Rosé am Papst Palast.

    Und so schnell ist Avignon schon wieder vorbei. Aber immer wieder ein Besuch wert, immerhin mag Thomas mal eine französische Stadt. Also kommen wir auf jeden Fall wieder
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  • Tag 25: Nach 8 J. Bonjour a nouveau Avignon

    September 19 in France ⋅ ☀️ 29 °C

    An dem heutigen Tag mussten wir uns schmerzhaft von dieser wunderschönen Wohnung trennen. Wir durften aber etwas länger bleiben, da nach uns keiner direkt gebucht hat. Das haben wir direkt ausgenutzt, nachdem das mit Remi ja gestern etwas länger ging und wir ein paar Gastgeschenke ausgetauscht haben und dann erst um 2 erst im Bett waren.

    Nach einem Frühstück mit Sascha, haben wir dann BJ wieder gepackt und sind gegen 14 Uhr los gefahren. Die Entscheidung ist darauf gefallen, dass wir direkt durch nach Avignon fahren und keinen Zwischenstop machen.

    Thomas ist heute durchgefahren und das hat Caro noch mal genutzt etwas schlaf nachzuholen. Dieser Schnupfen mag auch nicht weg gehen. Die fast 5h wurden dann genutzt unsere Reise in Form von Asterix und Obelix Hörbüchern zu hören: Asterix in Lusitanien (Portugal), Asterix in Spanien, Asterix auf der Tour de France und wir sind unserer Route zuvor gekommen und haben Asterix bei den Schweizern gehört. (Sehr lustig, wenn man die Macken der Schweizer kennt)

    Angekommen in Avignon, wir hatten eine sehr lange und kompliziert klingende Anleitung von unserem Host bekommen, haben wir mitten im Zentrum im Parkhaus gepackt inklusive perfekte Aussicht auf den Papst Palast. Das ist das erste Appartment ohne Fahrstuhl, da unsere 1. Buchung leider spontan absagen musste.
    Alles hochgeschleppt, hieß es erst mal ankommen und Wasser & Wein kaufen.

    Wir hatten ja aber auch für heute noch ein Ziel. Damals vor 8 Jahren hatten wir unglaublich leckeres Galette gegessen. Also versucht das Restaurant wieder zu finden, dabei sind wir auf einen noch besseren Galette Laden gestoßen. Mittlerweile können wir uns das ja auch leisten 🤣
    Die Crêpes "Mozarella" und "Le Chèvre" (mit Ziegenkäse und Honig) haben wir dann mit einem Crêpe Caramel Beurre Salé abgerundet 🤤 Caro könnte sich davon 24h ernähren.

    Unsere Ortskarte durfte dabei nicht fehlen. Da der Lavendel leider nicht mehr so da ist, wird es morgen richtig spaßig für uns 🤣
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  • Tag 24: Chilly Vanilli Teil 2

    September 18 in Spain ⋅ ☁️ 21 °C

    Ja was sollen wir sagen - das Appartment hat einfach alles was wir brauchen, das Wetter spielt auch mit , also warum die Wohnung, Pool oder Garten verlassen. 🤣

    So haben wir gemütlich gefrühstückt, Sascha begrüßt und ein bisschen mit ihr gespielt, gelesen, gesonnt und vllt ein bisschen Sonnenbrand bekommen (der 3. In fast 4 Wochen, das ist doch noch ok), von Mücken nerven und stechen lassen und im Pool geplanscht.

    Aber wir hatten ja noch eine Aufgabe und nichts zu Essen zu Hause 🤭
    Also haben wir uns fertig gemacht und sind ins Städtchen gelaufen.
    Für die Spanier natürlich mal wieder zu früh, sodass noch nicht alle Restaurants offen hatten. Daher ging es ab zum Mexikaner und da konnten wir auch direkt unsere Aufgabe lösen. "Bestellt einen Cocktail den ihr nicht kennt und nicht aussprechen könnt"
    Gefährlich beim Mexikaner, war aber gar nicht so schlecht. Es wurde: Beso Picante - können wir aussprechen - kennen wir aber nicht.

    Dazu gab es paar Tacos, Quesadillas (Foto vergessen zu machen) und paar Maiskolben.

    Zum Abschluss gab es in unserer gemütlichen Ecke noch eine Folge The Glades bis wir eigentlich ins Bett gehen wollten. Aber dann kam unser Host vom Fußballspiel. Und zack haben wir 1,5h über alles Mögliche gesprochen uns gegenseitige Empfehlung ausgesprochen. Der Kontakt für eine mögliche nächste Buchung ist auf jeden Fall gesichert 🥰

    Wir dürften morgen noch den ganzen Tag hier bleiben, haben aber auch noch 4,5h Fahrt vor uns 😶😬
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  • Tag 23: Relaxen am Pool

    September 17 in Spain ⋅ ☁️ 22 °C

    Sind wir mal ernst, wir sind seit 3 Wochen unterwegs und jeden Tag irgendwas geplant und unterwegs gewesen - jetzt haben wir diese grandiosen Wohnung und 3 ganze Tage dafür. Also war heute einfach mal Nichtstun angesagt. Caro war kurz einkaufen am Morgen und danach haben wir die Wohnung nicht mehr verlassen.

    Morgens wurden wir von Sascha und einer kleinen Spinne besucht - der Hund kam um die Ecke als wir Frühstück gemacht haben. 😅

    Mit ein bisschen Käse konnte sie auch Sitz, Platz, Pfötchen und Touch. Es ist halt ein Labbi. Thomas hat das kleine Gym vor Ort genutzt, Caro kränkelt etwas, daher lag sie am Pool mit Buch.

    Zum Nachmittag gab es noch eine kleine Runde Farkeln, inkl. Schiffe beobachten, bevor es dann ans Essen machen ging. Lecker Lachs aus dem Ofen.
    Und oh Wunder, oh Wunder - Sascha kam nach Hause und zack lag sie wieder bei uns 🤣

    Danach gab es eine kleine Spielrunde mit Sascha, eine Tischtennisrunde (nicht mit Sascha) und entspannt ein paar Folgen The Glades.
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  • Tag 22/2: Mittelmeerunwetter

    September 16 in Spain ⋅ 🌧 19 °C

    Ok , das ist noch ein Post wert.
    Seit 2,5h ist hier ein Gewitter. Das ist schon beeindruckend.
    Dann kam unsere erste Warnmeldung - die kein Test ist- aufs Handy. Überschwemmungsgefahr.
    Da wir aber weit oben auf einem Berg sind, hoffen wir mal, dass uns das nicht betrifft.
    Ansonsten ist es einfach nur beeindruckend.
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  • Tag 22: Barcelona

    September 16 in Spain ⋅ ⛅ 27 °C

    Ein Tag Barcelona stand also noch auf unserer To-Do Liste. Damit wir den Drive nicht verlieren, haben wir direkt heute damit gestartet.

    Der Wecker ging früh, duschen, frühstücken und ab mit dem Auto zum Bahnhof Castelldefels.

    Die Luft war schon um 10 super drückend, da es heute Gewittern sollte. (Stand 19:30 kamen nur ein paar Tropfen ,was das Klima noch schlimmer gemacht hat).

    Das mit dem Parken gestaltete sich tatsächlich etwas schwierig als wir dachten. Hier wird mit farbigen Markierung angegeben, ob Parkplätze für Anwohner, Bezahlparkplätze oder kostenlose Plätze sind.

    Bis wir erst mal den P+R Parkplatz gefunden haben, war schon eine kurvige und enge Angelegenheit. Naja wir waren für Pendler natürlich relativ spät, daher haben wir uns für einen Bezahlparkplatz entscheiden müssen...großer Fehler. Kein Automat und online kommt man ohne die spanische ID Nummer nicht weiter um ein Ticket zu lösen...

    Gefolgt von einem kaputten Bahnticketautomat, leichter Angst das wir kontrolliert werden und dem Problem, dass wir in Barcelona ohne Ticket nicht aus dem Bahnhof kommen, nach kurzem gewurschtel mit zwei Mitarbeitern, haben wir es dann nach ca. 60min geschafft an der Sagrada Familia anzukommen. (Schon einmal durchgeschwitzt bei 32°.)

    Hier hatten wir uns nämlich für sehr viel Geld eine geführte Tour gegönnt um mehr von dieser total abstrusen und zugleich imposanten Kirche zu erfahren - fest steht, Gaudí war vielleicht etwas Größenwahnsinnig was diese Kirche betrifft aber auch sehr visionär in seinen Konstruktionen, mit der Anlehnung an biologische Formen, welche fast lebendig daherkommen. Die Kirche wirkt je nach Perspektive und Ort, wie eine Unterwasserlandschaft durch die sich das blaue Licht im Ozeanwasser bricht (Blick gen Osten) - auf der anderen Seite, brichen sich das Licht Orange-Gelb, was eine unheimliche Wärme und Weite ausstrahlte.

    Für alle die dachten, das dieses Jahr gefeiert wurde, weil sie ein großes Stück weitergekommen sind...Fehlanzeige. Die erbauer haben von außen "nur" den höchsten Turm fertig gestellt. 20% fehlen der Kirche noch vom Außen um fertig zu sein unteranderem die komplette Front 😅. Und da ist das innere der Türme und des Schiffs noch nicht eingerechnet. Dazu noch ungeklärte Grundstücksbesitzansprüche 🙃

    Nach 3h staunen und Gaudí brainwash ging es zum konträrprogram - das CORGI Café 🥰 - ein Café mit echtem Hund - diesen kurz schmusen, einen Café trinken und weiter gings in die Altstadt. Nach ein paar gesammelten Eindrücken, haben wir uns gestärkt um die Heimfahrt anzutreten.

    Fazit: In Barcelona gibt es noch vieles mehr zu erleben, als das was wir gesehen haben. Vielleicht sind wir mittlerweile auch etwas "Großstadt-Overloaded", bzw. haben uns direkt zum Start DEN Hotspot mit der Sagrada Familia in Barcelona ausgesucht, haben uns durch Menschenmassen geschoben und sind dann mit der wuseligen Metro zur Alstadt , die ebenfalls sehr touristisch und wuselig voll war.

    Die Rückfahrt, abends mit der Bahn zog sich aufgrund von Verspätungen auch nochmal etwas (das kann scheinbar auch die spanische Bahn) 😛 nun aber müde und geschafft wieder in der Unterkunft.

    Nun in Castelldefels kam dann das Gewitter- und was für eins. Direkt über uns hat es Schläge getan und zack war der Strom weg. Dreimal bislang.

    Caro hatte in den Wetterbericht geschaut - eigentlich wollten wir die nächsten Tage noch einmal einen Strandtag einlegen und auch die tolle Aufgabe von Jenny und Axel dort erledigen - nun da es Gewittert und die Ausläufer morgen auch noch unterwegs sein können, müssen wir heute mal abwarten und morgen früh einfach nochmal aufs Radar schauen - spätestens übermorgen sollte es sicher möglich sein. 😀
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  • Tag 21/2: Castelldefels - so schööön und luftig

    September 15 in Spain ⋅ ☀️ 28 °C

    Und damit haben wir unsere letzte Station in Spanien erreicht und die ist traumhaft.
    Eine Villa auf dem Hügel von Castelldefels, mit Blick über die ganze Stadt bis zum Meer.

    In der oberen Partei leben die Vermieter mit zwei Kids dazu Hündin Sascha und einer Katze. 🥰 Unten sind zwei Parteien.
    Neben uns haben sehr nette Schweden (eigentlich Serber + Kolumbianrin) + 2 Kids noch ihren letzten Abend genossen.

    Nachdem wir angekommen sind, unsere Mägen sich beruhigt hatten und wir unsere Karte geöffnet haben, haben wir noch einen schönen Abend mit Alex gehabt, mit dem wir über Gott und die Welt gesprochen haben und vor allem einmal ihre Wohnung angeguckt haben für einen nächsten Besuch mit Familie/Freunden.

    Dieser Ort ist nämlich einfach nur zum Verlieben.

    Der einzige Nachteil, dafür kann das Apartment aber nicht, die Mücken. Caro stand 10 min draußen mit dem Vermieter und hat 18 Mückenstiche gezählt - Thomas = 1. 🙈🍀

    Jetzt geht es ab ins Bett. Morgen geht's nach Barcelona.
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  • Tag 21: Tarragona-noch mehr römische Gebäude

    September 15 in Spain ⋅ ☀️ 27 °C

    Es ging endlich weiter - wir hatten langsam echt die Schnauze voll von der Unterkunft in Valencia. Drei Nächte in dem Bunker haben gereicht 🫣

    Also alles wieder aufgesattelt und auf ging's zu unserem Zwischenstop Tarragona.

    Wirklich wahnsinn wie sich die Landschaft in Spanien so oft ändern kann. Wir sind jetzt auf jeden Fall in dem dauergrünen, leicht bergigen Küstengebiet angekommen.

    Wir haben in Tarragona den perfekten Parkplatz gefunden, mitten in der Altstadt im Parkhaus, welches von den Dimensionen auch eher für Autos aus den 60ern war. Von da aus ging es zum Amphitheater mit einem perfekten Blick aufs Meer. Die Römer wussten schon, was sie tun. 🙂

    Die Altstadt ist wunderschön, alte römische Mauern wurden erhalten und die Stadt hat sich drum herum aufgebaut.

    Außerdem ist Tarragona dafür bekannt, dass sie aus Menschen einen riesen Turm bauen und dies ist auch überall auf Bildern und Gemälden auf den Häusern zu sehen.

    Bevor es weiter ging, haben wir uns einen Snack gegönnt in der "La Creperia" - niiiie wieder. Wir beide haben uns dadurch mal kurz den Magen verdorben... die weitere Fahrt bis Castelldelfels ging Gott sei Dank nur noch 60 min, in welchen wir galant zwei Toilettengänge einplanen mussten.
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  • Tag 20: Ab ins lauwarme Mittelmeer

    September 14 in Spain ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute hieß es Strandtag - irgendwie hat uns Valencia nicht so ganz gepackt. Daher haben wir uns heute dafür entschieden einen Tag am Strand zu verbringen- endlich nach 20 Tagen Urlaub in Südeuropa. 😅

    Das Mittelmeer ist wirklich erstaunlich warm, die Sonne super angenehm, leichter Wind. Das Lemoinsche-Beachball-Set durfte hier natürlich nicht fehlen.

    Zum Abschluss gab es in einer Strandbar noch ein paar Gambas.

    Spannend ist die Verkehrsführung in Valencia- 8 spuriger Kreisverkehr und jeder fährt wie er will. Da braucht man echt einen 360 Grad Blick um keinen spontanen Spurenwechsler zu verpassen, der einen erwischen könnte. Ach und rote Ampeln sind auch nur nette Empfehlungen. 🤣 Sowohl Caro als auch Thomas sind von Feindkontakten auf jeglicher Fahrspur verschont geblieben 🤞

    Und da wir heute wenig erlebt habt, bleibt unser Post auch kurz. 😎

    Morgen gehts endlich weiter, in eine schönere Unterkunft.
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  • Tag 19/2: 🇪🇸F1 Grand Prix Madring + Altstadt

    September 13 in Spain ⋅ ☀️ 29 °C

    Caro hatte noch versucht Tagestickets zu bekommen, dass hätte nur einen kleinen Umweg nach Madrid bedeutet. Leider hat Madrid keine Tagestickets angeboten, oder sie waren schon ausverkauft.

    Also schnell in eine Sportbar, mit einem grandiosen Kellner, eine Tapas nach der anderen bestellen und mit den Spaniern mitgefiebert. Und ja Hülkenberg hat mit Audi hat einen Punkt gemacht

    Gesättigt haben wir uns auf gemacht Valencias Altstadt zu erkunden. Obwohl Sonntag ist, haben einige Läden auf, sodass wir noch ein bisschen schlendern gehen konnten.

    Zum Abschluss wollten wir uns eigentlich nur noch einen kleinen Happen zu Essen gönnen und früh ins Bett. Aber dann haben wir ein nettes algerisch/französisches Pärchen kennengelernt, dass in London wohnt. Mit Ihnen dann 1,5h über Gott und die Welt gequatscht. 😅 Wir haben festgestellt: Wir haben ähnliche Reiseinteressen, da Sie ihre Reise in San Sebastian begonnen haben 😄 Vielleicht trifft man sich ja wieder. Nummern sind auf jeden Fall getauscht.
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  • Tag 19/1: Zitrusfrüchte Erkundung seit 1870

    September 13 in Spain ⋅ ☀️ 25 °C

    Der Tag hat etwas müde angefangen - nicht nur die Unterkunft ist so lala, sondern auch das Bett. Die vorgesehenen 2 Kissen,passen nicht mal nebeneinander... ein Hoch auf Schneverding,Baby. Dieses Kissen ist nicht nur perfekt um im Auto etwas schlaf nachzuholen, sondern hat auch hier geholfen.

    Aber gut, das hat uns nicht davon abgehalten "früh" aufzustehen. Für uns war es früh mit 08:30.
    Diesmal haben wir keine direkte Aufgabe von Jenny & Axel bekommen, sondern durften an einer Tour durch eine Orangenplantage teilnehmen. Ca 45 min von Valencia entfernt. Und das war meeega. Diese Plantage - so wie nahezu überall in der Landwirtschaft- hatten weit aus mehr als Orangen. Bananen - die besten Bananen die wir jemals gegessen haben, da sie direkt am Baum gereift sind, gestreifte Zitronen mit rosa Fleisch, Grapefruit- sooo gut, lemon-quats (etwas sauer, aber mega), Lime-Fingers die eigentlich aus Australien kommen und das Highlight die neue Zucht von der Plantage.
    Unten saurer Orangenbaum, mitte süße Orange, oben Mandarine. Endergebnis konnten wir noch nicht testen, da sie gerade erst angefangen haben. Aber super Interessant. Dazu gab es Bäume und Pflanzen aus aller Welt, auch einen Eichelbaum - so einen haben wir noch nie gesehen.

    Wirklich tolle Tour 🥰

    Danach ging es sehr zügig zurück nach Valencia, da heute das 1. Mal der F1 Grand Prix in Madrid stattgefunden hat.
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  • Tag 18: Valencia

    September 12 in Spain ⋅ ☀️ 29 °C

    Der erste leichte Fehlgriff hinsichtlich der Unterkunft. Man könnte sie als Bunker mit Hostelcharme erklären - und dafür gar nicht mal sooo günstig. Aber hey, Hauptsache das Auto steht sicher in der Tiefgarage 🤷🏼‍♀️🤷‍♂️

    Nachdem wir etwas im Innenhof saßen, Caro sich von den ersten Mücken im Urlaub direkt durchlöchern lassen hat und danach sie danach erstmal in die nächste Mall geflüchtet ist, sind wir erst mal auf die Suche nach etwas zu Essen gegangen. Doof ist nur, die Küchen öffnen erst wieder ab 20:30/21:00.

    Naja, Highlight der Mall: laktosefreies Flan 🤤 3 Wochen sabbernd im Supermarkt davorgestanden, jetzt können wir endlich.

    Nachdem wir also um 19 Uhr einen Überbrückungswein/Bier hatten, haben wir dann ein Lokal gefunden, um etwas zu essen.

    Es hat aber nach der Bestellung noch 45 min gedauert, bis es dann kam.

    Der Magen hing uns auf halb 8... dafür war es aber sehr lecker. Es gab einen Tomato vom Ventresca (suuuper leckerer Thunfischbauch), Hamburger für den Mann, Gyosas und Patatas Braves - beides nicht mehr notwendig gewesen. Aber wir waren halt hungrig.

    Im Verhältnis zum Resturaub geht es heute früh ins Bett, da wir morgen auf eine Orangenfarm gehen (danke Jenny & Axel 🥰)
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  • Tag 18: Von Mancha in die Schluchten des Júcar

    September 12 in Spain ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute verlassen wir Moral de Calatrava und machen uns auf den Weg Richtung Valencia. Zunächst führt uns die Strecke noch einmal durch die typische Landschaft von Kastilien-La Mancha: weite, trockene Ebenen, abgeerntete Felder, Olivenhaine und immer wieder kleine Ortschaften, die wie Inseln in der endlosen, braun-gelben Landschaft liegen. Die Hitze und Trockenheit der vergangenen Tage begleiten uns auch heute noch ein gutes Stück.

    Je weiter wir nach Osten kommen, desto abwechslungsreicher wird die Landschaft. Die vollkommen offenen Ebenen werden zunehmend von Hügeln und felsigen Höhenzügen unterbrochen. Besonders eindrucksvoll wird die Fahrt schließlich am Río Júcar. Fast ohne große Vorwarnung endet die scheinbar endlose Hochebene und vor uns öffnet sich eine tiefe Schlucht, die der Fluss über Jahrtausende in den Kalkstein gegraben hat.

    Die Straße führt in zahlreichen Kurven hinunter in das Tal. Plötzlich verändert sich auch die Vegetation: Zwischen den hellen und trockenen Felswänden erscheint entlang des Flusses ein grünes Band aus Bäumen und dichterem Bewuchs. Nach den vielen Kilometern durch die trockene Mancha wirkt das Wasser des Júcar beinahe wie eine kleine Oase.

    Mitten in dieser Schlucht erreichen wir Alcalá del Júcar – einen Ort, der auf den ersten Blick aussieht, als wäre er direkt aus dem Felsen herausgewachsen. Die weißen Häuser ziehen sich dicht gedrängt den steilen Hang hinauf. Manche stehen auf schmalen Felsterrassen, andere reichen mit ihren Räumen als Höhlen tief in den Berg hinein. Über allem thront die mittelalterliche Burg, während sich unten der Río Júcar in einer engen Schleife durch das Tal windet.

    Wir halten in dem Bergdorf an und wollen am Fluss in einem Restaurant einkehren. Im ersten Restaurant werden wir trotz freier Tische abgewiesen – es sei vollständig ausgebucht. Auch im zweiten Restaurant sind überall Plätze frei, doch auch dort möchte man uns nicht bewirten. Im dritten Restaurant finden wir schließlich einen Tisch und setzen uns. Kurz darauf werden wir jedoch gebeten, das Restaurant wieder zu verlassen, da der Tisch reserviert sei. Eine sehr interessante Erfahrung in diesem Bergdorf.

    Nachdem wir nun bereits im dritten Restaurant abgewiesen worden waren, holten wir uns bei einer sehr netten Bäckerin ein paar Brötchen, Süßkram, Kekse und so weiter und so fort. Anschließend besetzten wir wieder unser Auto und fuhren weiter.

    Hinter der Schlucht geht es wieder hinauf auf die Hochflächen. Nach und nach lassen wir die karge Landschaft Kastilien-La Manchas hinter uns und fahren weiter Richtung Osten. Die Umgebung wird abwechslungsreicher und schließlich kündigt sich langsam die Mittelmeerküste an.

    Nach Tagen zwischen trockenen Ebenen, Olivenhainen, kleinen kastilischen Orten und der Hitze Zentralspaniens wartet am Ende der heutigen Etappe ein deutlicher Szenenwechsel: Valencia – und damit wieder das Mittelmeer.
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  • Tag 17: ein ruhiger Tag in der La Mancha

    September 11 in Spain ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute verbrachten wir einen ruhigen und entspannten Tag in Moral de Calatrava.

    Nach einem leckeren Frühstück mit frischem Obst ließen wir zunächst ein wenig die Beine baumeln und verbrachten die größte Mittagshitze in unserer Wohnung- endlich kamen wir mal zum Lesen.

    Gegen 17:30 Uhr packte Thomas noch einmal der Entdeckergeist. "Such dir den nächstgelegenen, aber höchsten Punkt in der Umgebung und schau hin da runter" 😄

    Nach kurzen Vorbereitungen, machte Caro einen Spaziergang ins Dörfchen und Thomas stiefelte nach kurzer Anfahrt den Hügel hinter dem Dörfchen hinauf um von dort einen Blick auf Moral de Calatrava und die Vulkanebene zu bekommen.

    Ein entspannter unaufregender Tag muss ja auch mal sein.

    Fast vergessen - auch hier hatten wir natürlich eine kleine Aufgabe. Allerdings hat Caro in der Übermittlung der Orte, Jenny und Axel in einen Hinterhalt gelockt. Geschrieben war Ciudad Real - hier hat wohl ein paar Tage vorher DAS Weinfest der Region stattgefunden. Daher hatten wir die Aufgabe, in einer Bodega einen unbekannten Wein zu bestellen.
    Gesagt getan, haben wir die Aufgabe hierher überführt.... also Caro auf jeden Fall.- Vino Blanco Secco. Thomas war langweilig und hat ein Cerveza bestellt.

    Ja der Blick sagt alles - wird nicht Caros neuer Lieblingswein.
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  • Tag 16: In die tiefen des spanischen Inlands

    September 10 in Spain ⋅ ☀️ 26 °C

    Schweren Herzens haben wir unser 5* Hotel verlassen, haben uns unser Auto bringen und das ganze Gepäck abholen lassen - einmal in vier Wochen den ganzen Luxus kurz genießen.

    Unser neues Ziel Ciudad Real, naja ehrlich gesagt Moral de Calatrava, da es hier einfach die schönere Unterkunft gab.

    Auf unserer Fahrt von Mérida nach Ciudad Real führte uns die Autobahn zunächst durch die weite, trockene Landschaft der Extremadura. Rechts und links wechselten sich offene Felder, Weideflächen, niedrige Sträucher, vereinzelte Steineichen und ausgedehnte Olivenhaine ab. Die spätsommerliche Landschaft wirkte stellenweise sandig und ausgedörrt, aber keineswegs wie eine Wüste.

    Später verließen wir die Autobahn und fuhren in Richtung Norden in eine zunehmend hügelige und felsige Landschaft hinein. Die Straße schlängelte sich durch enge Täler und schluchtartige Bergformationen. Rund um den Stausee wurde die Vegetation dichter und grüner, mit größeren Waldflächen und eindrucksvollen Felsen entlang der Strecke. Der Wasserstand des Sees war allerdings sichtbar niedrig, sodass breite Uferbereiche freilagen.

    Am Embalse de la Serena wollten wir eigentlich eine Pause machen, aber zeitlich haben wir die Siesta erwischt - also alles zu 🫠, also sind wir weiter gefahren und haben die Aussicht aus dem Auto genossen und drei Adler beobachtet.

    Danach sind wir durch Ciudad Real durchgefahren. Da wir ja ein gutes Händchen für unsere Buchungen haben, haben wir tatsächlich die Don Quijote Gegend erwischt. Eine ähnliche Mühle ist direkt hinter uns am Berg. Mal gucken wie unsere Motivation morgen ist diese zu erkunden. (DIE richtigen Don Quijote Mühlen sind ca. 1h entfernt.)

    Unsere Unterkunft ist auf jeden Fall wunderschön! Und nachdem wir 2,5 Wochen Brot mit Fleisch oder Fisch hatten, haben wir uns heute mal einen Salat gemacht. Der hat unglaublich gut getan.
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  • Tag 15: Rom ... ach nee Mérida erkundschaften

    September 9 in Spain ⋅ ☀️ 27 °C

    Mérida wird tatsächlich das spanische Rom genannt. Der Grund ist ein ganz einfacher - die Römer haben hier einiges erbaut (und folgende Herrscher über die Jahrhunderte), aber das römische Herz sieht man in der ganzen Stadt. Nach nun ca. 12.000 Schritten (bereits um 15 Uhr) haben wir die größten Bauten gesehen.

    Kurze historische Einordnung;
    Augusta Emerita ist der römische Name des heutigen Mérida. 25 v. Chr. ließ Kaiser Augustus die Stadt gründen. Der Name erklärt eigentlich schon alles:

    Augusta → nach Kaiser Augustus

    Emerita → von emeritus, also „ausgedient / Veteran“

    Hier wurden Veteranen der römischen Legionen angesiedelt, die in den Kantabrischen Kriegen gekämpft hatten.

    Daraus entwickelte sich eine römische Planstadt und später die Hauptstadt der Provinz Lusitania – einer riesigen Provinz, die große Teile des heutigen Portugal sowie Westspaniens umfasste.

    Zurück ins Jetzt:
    Wir sind ja auch in einer neuen Stadt und dementsprechend haben wir auch eine neue Aufgabe von Jenny und Axel gestellt bekommen.

    Mérida ist nämlich nicht nur römisch angehaucht, sondern DIE Olivenregion. Daher sollten wir den hässlichsten Olivenbaum finden. Wir haben bewertet und einen mitten im Park auserwählt 😅

    Nachdem wir bis etwa 15 Uhr unsere erste Runde über die römische Brücke, zum Aquädukt sowie durch das Amphitheater und das römische Theater gedreht hatten, gönnte sich Caro eine Pause am Pool und zog sich in den Schatten zurück. Thomas nutzte die Zeit für einen weiteren kleinen Streifzug zur maurischen Alcazaba-Festung am Fluss, die unmittelbar neben der römischen Brücke liegt. Tagesschritte bis 18:38 Uhr: 16.479.

    Nach einer kurzen Erfrischung im Pool nun auch für Thomas, ging es gegen 21 Uhr zum Abendessen.

    Wir wählten "Mucho Morro", auf deutsch "Viel Nase" - Spezialität, wer hätte es gedacht: Schweinenase...

    ... ja - mal ein Stück davon zu probieren ist ok - nach drei Stücken wird es echt schwierig.

    Bestandteile: Schweinehaut, viel Fett, ne Menge Knorpel - das ganze auf Pommes serviert - vorher scharf mit viel Gewürzen in viel Fett angebraten. Man stelle es sich wie eine Grillfackel mit dicker Haut auf Steroiden vor.

    Nach dem Schock, brauchten wir noch eine Runde Backgammon, vor dem Hotel...
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  • Tag 14 - die 2.: Hola Merida! 💃🏼

    September 8 in Spain ⋅ 🌬 34 °C

    Zurück in Spanien, ist unser 1. Zwischenstop auf dem Weg an die Ostküste Merida - die Hauptstadt der Region Extremadura.
    Hauptsächlich haben wir den Ort rausgesucht, weil er perfekt nur 3h entfernt war + römische Ruinen beinhaltet- etwas für Thomas.
    Caro hat allerdings ein super schönes Hotel mitten in Merida gefunden, welches dazu noch sehr günstig war. Das uns ein 5 Sterne Hotel erwartet mit Parkservice, haben wir so auch nicht erwartet. Bzw. Auch nicht ganz alles gelesen 🤣 Die Fotos haben bei der Buchung einfach überzeugt.

    Angekommen, wie sollte es anders sein, wurde eine Bühne direkt vorm Hotel auf dem Plaza de España aufgebaut, da heute (08.09.) offizieller Feiertag ist - Día de Extremadura.
    Also DER Tag der Region hier. Und passend dazu findet ein Flamencokonzert statt.

    Nachdem unser Gepäck ins Zimmer gebracht wurde (endlich mal nicht 2x laufen 😅) , das Auto geparkt wurde, sind wir schnell in den Pool auf dem Dach gesprungen. Es waren um 19 Uhr immer noch 35 Grad.
    Frisch geduscht, haben wir uns in die Klamotten reingeworfen, die einigermaßen zu einem Flamencoabend passen 💃🏼

    Die Stimmung war allerdings kurzzeitig am Boden- Caro wurde extrem Hangry. Aber das kriegt man bei so einem Fest, mitten in der Stadt schnell gelöst.

    Happy Caro + Vino & Cerveza, haben wir den Abend und das Konzert genießen können.

    Das besondere in Merida ist, dass historische römische Bauten mitten in der Stadt erhalten wurden. So steht alt neben neu. Das haben wir noch mal für einen Verdauungsspaziergang genutzt und uns den Tempel der Diana angeschaut.

    Nachts um 23 Uhr bei 27 Grad sehr angenehm. 😄
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  • Tag 14: Adeus Lisboa! Adeus Atlântico!

    September 8 in Portugal ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir sind tatsächlich schon auf der Hälfte unserer Reisezeit angekommen 🥲 und das bedeutet, dass wir so langsam Richtung Mittelmeer aufbrechen müssen.

    Es ging über die Ponte 25 de Abril, sehr zu freuden von Caro und dann Richtung Osten.

    Als heutigen Zwischenstop ging es zum Castelo de Évora Monte.

    Eine Burg mit angrenzendem kleinen Dörfchen umsäumt von einer Stadtbefestigung aus dem 12. Jahrhundert.
    Da nichts wirklich ausgeschildert war, sind wir mit dem Auto direkt vor die Burg gefahren. Bei 36 Grad war das auch ganz angenehmen.

    Der zentrale Bau ist kein typisches Kreuzritterkastell, wie es erst den Eindruck mit den vier runden Ecktürmen macht, sondern ein Renaissance-Wehrpalast aus dem 16. Jahrhundert, der mittelalterliche Wehrarchitektur mit Renaissance-Elementen kombiniert. Erbaut vom Hause Braganza, der diesen befestigten Palast 1531 errichtet. Er war Machtdemonstration und Jagdresidenz zugleich.

    Nach 2€ Eintritt und ein bisschen die Beine vertreten, einmal das Grenzgebiet von Portugal und Spanien von oben sehen, sowie das kleine Dörfchen und die Stadtmauer erkunden, ging es auch schon weiter.

    Thomas hat entschieden heute mal auf die Autobahn zu verzichten und über die sehr gut ausgebaute Landstraße zu fahren. Das war auch eindeutig die richtige Wahl. So haben wir noch die Stadt Elvas sehen können, die seit 2012 durch ihre weltgrößten Verteidigungs- und Wehranlagen zum Weltkulturerbe gehören.

    Und damit hieß es auch schon wieder Tschüss Portugal. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen. Es stimmt was man über Portugal erzählt, es ist ein wunderschönes Land , die Leute sind unglaublich Freundlich und freuen sich mit einem Englisch zu sprechen. 😆
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  • Tag 13: eine Mischung aus Schlafen und Foodporn 🤤

    September 7 in Portugal ⋅ ☀️ 33 °C

    Nach der weinreichen Bootstour und anschließenden Cocktails mit erneuter Open Air Livemusik, haben wir heute ausgeschlafen 😄 ein guter Start in den Montag.

    Gegenüber vom Hotel liegt das "Hygge" Frühstückscafé. Nachdem wir am Vortrag eine Schlange von ca. 20 Personen gesehen hatten, dachten wir das eine Reservierung nicht schaden könnte und haben uns dann einen Tisch zum Brunch gesichert.

    Fassen wir es kurz: das "Hygge/healthy-soulfood" ist vorallem eins - sehr sehr reichhaltig - die Pfannkuchen zum Abschluss haben ihre übriges ergeben. 😂

    Also nach guten 1,5h Brunch, waren wir dann vom Essen wieder so Müde, dass wir ein kleines Schäfchen vertragen konnten. Bei der Nachmittagshitze herumzulaufen hätte ja auch keinen Sinn ergeben 😄

    Daher sind wir erst zum frühen Abend aufgebrochen, haben am Praça de Luís de Camões angefangen und noch ein paar kleine Läden angeschaut und Caro hat tatsächlich auch etwas gefundenen.

    Da wir schon paar mal mit dem Taxi die Straßen langgefahren sind, hatten wir schon eine Bar im Blick gehabt, die ihren Außenbereich charmant die Stufen hochgebaut hat. Daher gab es hier einen Rosé und ein Superbock.

    Danach ging es zum Time Out Market. Er ist im historischen Mercado da Ribeira direkt am Cais do Sodré untergebracht. Das Gebäude ist ein traditionsreicher Markthallenkomplex aus dem 19. Jahrhundert. Seit 2014 befindet sich darin ein Food-Hall-Konzept. Hier befinden sich diverse Stände von renommierte Köchen.

    Nachdem wir uns einen Überblick verschafft hatten, starten wir mit Knoblauch-Gambas, gefolgt von Lammkarees, hinüber zu Pralinen, Eis und Port Wein. Einfach alles super lecker.

    Und es ist doch erstaunlich, das man hier im Markt, auch noch Portwein aus den 1870er Jahren kaufen könnte - allerdings dann eher im hohen dreistelligen bis vierstelligen Bereich. 🙈 Thomas hat sich erstmal mit einem 10 jährigen Dalva Tawny begnügt.

    Für einen Absacker ging es zurück zu unser Stufen-Bar um den letzten Abend in Lisboa ausklingen zu lassen.
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  • Tag 12 - Lissabon die Zweite

    September 6 in Portugal ⋅ ☀️ 33 °C

    Nach einem halbwegs frühen Start ab 09:30 Uhr, ist der Tag mit einem kleinen Sportprogramm gestartet im Hotel Gym / Caro ist in den Pool gehüpft.

    Danach wurde der Rucksack gepackt- Immerhin war Formel 1 Sonntag, also musste der Laptop mit und gleichzeitig wollten wir ja etwas sehen.

    Kurzer Abstecher im Supermarkt für ein Frühstück, dann haben wir uns ein Uuuuber "gegönnt" mit 13€ und sind nach Alfama gefahren. Der Stadtteil, der nicht nach dem Erdbeben neu aufgebaut werden musste und noch den historischen verwinkelten Altstadt Charme hat.

    Und hier fährt dir bekannte Straßenbahn, zwar sind wir nicht damit gefahren, aber wir durften sie fahren sehen. Und dann sind wir zum Castelo de S. Jorge gelaufen und direkt die erste Möglichkeit gesucht, in der Thomas F1 gucken konnte. Caro hat das genutzt noch etwas rumzulaufen. (Teil I)

    Nachdem die Getränke leer waren- der Sangria war die falsche Wahl....- ging es zur Church of St. Vincent de Fora.

    Thomas konnte sich noch ein Bier to Go erhaschen und danach, gemütlich die letzten Runden sehen.

    Da Caro aber schon weiter gelaufen ist, hieß es danach "Finde Caro in Alfama".

    Das ganze als Schnitzeljagd gestaltet indem er Bilder bekommen hat, nach denen er den Aufenthaltsort von Caro finden musste. Nach einer guten halben Stunde, haben wir uns im Tapas & Friends vor der Kathedrale von Lissabon Sé de Lisboa wieder gefunden.

    Der perfekte Abschluss des Tages war aber die Lissabon "Aufgabe" von Jenny & Axel - eine Sundowner Schifffahrt auf dem Tejo.
    Bei der wir ganz nah die Brücke des "25.April" rangefahren sind, aber auch diverse Sehenswürdigkeiten, wie den Torre de Belémn aus der Wasser-Perspektive sehen durften. Das gewisse OnTop - Wein for Free 🤣

    Auf dem Heimweg durfte die "Calle de Rosa" mit den bekannten bunten Regenschirmen nicht fehlen- aber anscheinend hat die Straße einen neuen Anstrich bekommen und war daher gesperrt 🥲

    Naja noch ein paar Meter haben wir bergauf dann noch gemacht, aber für die letzten 30min Fußweg(bergauf), haben wir dann doch noch ein Uuuuber (für 8 €) genommen.

    Nach über 15.000 Schritten , hat es dann doch gereicht.
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  • Tag 11 - die 2.: Lisboa

    September 5 in Portugal ⋅ ☀️ 30 °C

    Endlich Lissabon-2020 war die Stadt schon einmal gebucht- Caro&AC wollten ein langes Wochenende hier verbringen, wir wissen ja aber was passiert ist.

    Also endlich hat Caro es hierhin geschafft, anstelle von AC durfte Thomas mit 😜

    Wir wurden mit 36 Grad willkommen geheißen und mussten uns erst Aklimatisieren. So klug war es nicht, auf die Rooftop Bar unseres Hotels zu gehen. Aber da saßen wir nunmal, haben unser Getränk getrunken und direkt wieder ausgeschwitzt, etwas Formel 1 Quali geschaut und unsere Urlaubs-Begleitkarte geöffnet. Dazu kommen wir aber erst morgen 🤗

    Danach brauchte es noch mal 30 min Powernap im klimatisierten Zimmer um dann endlich in die Stadt runterzuwandern.

    Wie sich das als Düsseldorfer gehört, haben wir direkt die "Königsallee" ähnliche Straße entdeckt - Av. da Liberdade - diese ist allerdings deutlich länger und wesentlich breiter. Aufgrund der Länge, haben alle Designer hier ihren Platz gefunden.

    Ohne es direkt zu suchen, haben wir den Unfallsort der historischen Straßenbahn entdeckt 🙈 Auf den Schock erst mal ein großes Bier 🤣

    Da wir schon auf der richtigen Straße hinunter in die Altstadt waren, mussten wir eigentlich nur noch gerade aus laufen, wurden aber noch von einem Markt mit portugiesischen Speisen und Leckereien aufgehalten.

    Danach an der Grenze zur "Altstadt" angekommen, erwartete uns die "Hauptstraße" welche sich direkt auf den Triumphbogen zubewegt.

    Diese gesamte Gegend wurde nach einem Erdbeben inkl. Tsunami ab 1755 komplett neu geplant und angelegt - daher alles sehr pompös und quadratisch.

    Letztlich haben wir es bis zur Bucht geschafft und konnten noch einen Blick auf den "Jesus" und die Brücke bekommen.

    Und nun verbringen wir den Abend mit Live-Musik am Ufer des Tajo.
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  • Tag 11: 1. Stopp Peniche

    September 5 in Portugal ⋅ ☀️ 23 °C

    Und so schnell mussten wir Nazaré schon wieder Tschüss sagen 😢, aber der nächste Trip hier hin ist schon in Planung.

    Alles wieder aufgesattelt, ging es los Richtung Lissabon. Da die Fahrt nur 1h20 gehen sollte, haben wir die Zeit noch mal genutzt und einen kleinen Abstecher nach Peniche zu machen. Von Atlantikklippen kann es ja nicht genug geben.

    Das ganze verbunden mit ein bisschen Nervenkitzel, da wir ganz nah ran an die Klippen konnten und es auch einen Abstieg zwischen den Klippen hinab gab.

    Nach der kurzen Visite am Aussichtspunkt ging es dann weiter zur Hauptstadt.
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  • Tag 10: Strand- und Buggytour

    September 4 in Portugal ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute gab es wieder den obligatorischen Yoga-Pilatesmischmasch zum Frühstück mit einer anschließenden Runde im Pool damit die Rücken fit bleiben 🙂 Für Caro auf jeden Fall 🤭

    Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir mal ein paar Sachen zusammen gepackt, da wir morgen schon um 10 Uhr aus unserer Wohnung in Nazaré auschecken müssen.

    Danach ging es runter zum Strand von Nazaré um mal zu testen wie kühl der Atlantik hier ist.

    Der Strand unterscheidet sich deutlich von unseren heimischen Nordseegefilden. Selbst ohne die Riesenwellen spürt man die Kraft des Atlantiks.

    Sehr interessant waren auch die historischen Boote und Fischtrocknungsgestelle

    Nach einem kurzen Stop auf ein Sandwich und Softdrinks an einer Strandbar, ja nur Softdrinks, denn wir mussten ja noch fahren. Denn nun ging es zum Treffpunkt für unsere Buggy-Tour.

    Falls ihr euch fragt, wofür das Hochzeitsgeschenke-Geld eingesetzt wird, auch für so einen Spaß 😉

    Es folgte eine kurze Einweisung: "An, Aus, High und Park fürs Getriebe, 4x4 oder 2WD - das wars 🫡 die leuchtende Öllampe sei normal, auf eine Sicherheitseinweisung oder sonstiges wurde gekonnt verzichtet. 😅

    Es folgten Pinienwälder, Sand, Schotter, Wurzeln und Auswaschungen. Abgesägte Baumstümpfe, ganze Baumstämme, steile Anstiege im Blindflug durch den aufgewirbelten Staub des Vorrausfahrenden, welche mit ordentlich Schub genommen werden mussten.

    Caro später noch beim Abendessen: "Ich habe immer noch Dreck in den Ohren" 🤣

    Alles im allem war der allradgetriebene CanAm Maverick Buggy leider gedrosselt auf 45km/h, aber man hat ihm angemerkt das er noch viel mehr kann und wollen würde.

    Eine durchaus faszinierenden Erfahrung.

    Nach einer kurzen Dusche (wir waren doch etwas staubig), konnten wir noch einen weiteren Sonnenuntergang geobachten.

    Danach waren wir eigentlich nur auf der Suche nach etwas zu Essen und zack standen wir auf einem kleinem Rummel / Markt. Irgendwie ziehen wir die Feste magisch an.
    Das alles wird verbunden mit einem Stierkampf morgen Abend. Leider sind wir dann schon nicht mehr da. Die Arena befindet sich nämlich hier in Sítio.

    Etwas zu essen fanden wir wieder im "Petit Chef" an der Klippe - sehr zu empfehlen.

    Folgend konnten wir zwei örtliche Köstlichkeiten testen - den Ginja Schnaps (Caros Gesicht war ca so = 🥴 - ein lokaler Sauerkirschlikör, serviert in einer Schokoform) und danach Farturas (portugisische Churros). 🤤

    Zum Abschluss sind wir in die kleine Weinbar , die auf der Terasse der Bewohner aufgebaut ist. Sehr süß.

    #wirliebennazaréimmermehr
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