• Tag 7: Taghazout und Essaouira

    2.–3. jan., Marokko ⋅ 🌬 21 °C

    Heute hieß es mal wieder: früh raus aus den Federn – denn unser nächstes Ziel wartete schon auf uns. Nach dem Frühstück in Agadir ging es los Richtung Essaouira. Bevor wir dort ankamen, machten wir jedoch einen kleinen Zwischenstopp im Nachbarort Taghazout. Dieser kleine Surferort ist vor allem für seine entspannten Vibes, Surfbretter an jeder Ecke und Menschen bekannt, die scheinbar nie Stress haben. Überall sieht man Cafés mit Meerblick, Surfer in Neoprenanzügen und das Gefühl, dass die Zeit hier einfach ein bisschen langsamer tickt. Einige von uns haben sich einen frischgepressten Saft geholt, um die Vitamine für den Tag zu füllen. 🍑🍌🥝🍍🍎

    Nach unserem kurzen Abstecher nach Taghazout stand erst einmal eine längere Autofahrt an, die uns zu einer Arganölproduktionsstätte führte. Dort bekamen wir einen Einblick, wie das berühmte Arganöl hergestellt wird – inklusive harter Handarbeit, flinken Händen und der Erkenntnis, warum dieses Öl so wertvoll ist. Danach ging es auch schon weiter, denn das nächste Highlight des Tages wartete bereits.

    Und das hatte es in sich: Quadfahren! 🏍️
    Wir düsten mit den Quads durch die Dünen, über sandige Wege und direkt am Meer entlang. Der Fahrtwind, das Dröhnen der Motoren und der Blick auf den Ozean sorgten für ordentlich Adrenalin – und definitiv für viele grinsende Gesichter. Ein echtes Highlight mit perfekter Aussicht.

    Am Nachmittag erreichten wir schließlich Essaouira und bezogen unseren Riad mitten in der Medina. Ein Riad ist ein traditionelles marokkanisches Gästehaus, das sich um einen Innenhof herum aufbaut – von außen eher unscheinbar, von innen aber wunderschön und ruhig. Danach erkundeten wir die Stadt in kleinen Gruppen. Ich schlenderte gemeinsam mit Kathi und Jonas durch die engen Gassen, vorbei an bunten Türen, kleinen Läden und spannenden Ecken.

    Essaouira ist wirklich ein sehr schöner Ort – charmant, kreativ und voller Atmosphäre. Leider meinte es der Wind nicht ganz so gut mit uns, sodass es ziemlich frisch war und ein Strandtag eher theoretisch blieb. Dafür hatten wir umso mehr Zeit zum Schlendern und Staunen - und Crêpes essen! 😁

    Den Abend ließen wir gemütlich bei einem gemeinsamen Essen ausklingen. Natürlich gab es typisch marokkanische Gerichte – und ich entschied mich (mal wieder) für eine Taghine (Tajine). Man soll ja schließlich bei Bewährtem bleiben. 😄
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