• Tag 8: zurück nach Marrakesch

    3.–6. jan., Marokko ⋅ ☁️ 18 °C

    Ausschlafen, Magneten und ein Röntgenbild als Souvenir

    Heute durften wir endlich mal ausschlafen – ein absoluter Luxus, denn am Vormittag stand nichts Wildes auf dem Programm. Eigentlich war Regen angesagt, aber Marokko hatte offenbar andere Pläne: Statt grauem Himmel wurden wir mit blauem Himmel und blauem Wetter begrüßt. Ein sehr guter Start in den Tag.

    Nach einem richtig gemütlichen und sehr leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Ziel: einem jüdischen Friedhof. Leider hatte dieser andere Öffnungszeiten als wir – sprich: geschlossen. Also Plan B: ein Spaziergang durch das jüdische Viertel. Auch schön.

    Dort wurde dann geshoppt. Gemeinsam mit Mareike, Lena und Kathi kauften wir Tücher als Andenken an Marokko. Und natürlich Magneten. Die obligatorischen Magneten. Ohne Magnet kein Urlaub, das ist ein ungeschriebenes Gesetz.

    Anschließend schlenderten wir weiter durch Essaouira Richtung Hafen. Dort bestaunten wir die Fischstände mit unfassbar frischem Fisch – frischer geht’s wirklich nicht. Danach ging es zurück zum Hotel, wo wir uns alle zum gemeinsamen Lunch trafen.

    Gut gesättigt machten wir uns wieder auf den Weg zum Auto, das in der Nähe des Strandes stand. Dort erwartete uns ein ordentlicher Wind, inklusive Sand, der uns wie kleine Nadelstiche ins Gesicht peitschte. Marokko wollte wohl nochmal testen, wie robust wir sind.

    Leider passierte dann auch noch ein kleines Missgeschick - wie typisch für unsere Gruppe: Einer aus unserer Gruppe lief etwas unglücklich gegen ein Schild. Diese Schilder sind hier offenbar nicht nur zur Orientierung da, sondern auch messerscharf. Ergebnis: eine aufgerissene Stirn und ein ungeplanter Besuch in einer Privatklinik. Eine gute Stunde später hatte er das wohl exklusivste Souvenir von uns allen – ein Röntgenbild seines Schädels.

    Danach ging es endlich weiter Richtung Marrakesch. Die Fahrt fühlte sich für mich länger an als sonst – wahrscheinlich, weil es die letzte war. Die Zeit mit der Gruppe war wirklich lustig, aber ich hatte zu diesem Zeitpunkt genug vom Autofahren.

    In Marrakesch angekommen verabschiedeten wir unseren Fahrer Ahmed, machten uns kurz frisch und zogen dann Richtung Medina, um essen zu gehen. Es gab – wie könnte es anders sein – wieder leckere Tajinen. Man wird sie einfach nicht leid.

    Nach dem Abendessen ging es für die meisten direkt zurück ins Hotel, denn es war schon spät. Einige von uns zogen aber noch weiter in eine Skybar. Dort genossen wir marokkanische Livemusik, die zwar sehr gut, aber auch sehr laut war. Dafür gab es etwas Historisches: unsere erste Bar mit Bier- bzw. Alkoholausschanklizenz. Ein kühles Bier später saßen wir gemütlich beisammen und gingen anschließend noch auf die Rooftopbar.

    Der Blick über die nächtliche Stadt war der perfekte Abschluss dieses Tages. Zufrieden fielen wir schließlich ins Bett und freuten uns auf unseren letzten Tag der Reise.

    Morgen: Marrakesch entdecken. 🇲🇦✨

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