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  • Day7

    Russian Bay

    April 21 in Greece

    Am Morgen hatten wir Wasser im Schiff! Unter der Gräting im Bad schimmerte es. Probiert: Süßwasser! 
    Gegen 16 Uhr lagen wir da vor Anker zusammen mit einer Jacht mit deutscher Besatzung ( es war zu hören). Ein Junge fuhr immer mit dem Schlauchboot ums Schiff oder an Land. Hatte der Junge Hummeln im Hintern! Immer in Bewegung. Später kam ein Charterboot mit einer französischen Familie. Die wollten gerade ihren Anker auf unserem fallen lassen, Hallo? Wir riefen und sie fuhren ein Stück weiter, gaben kaum Kette raus und drifteten auf uns zu. Barbara fragte auf französisch, ob sie Hilfe bräuchten. Und ja, sie baten darum. Kurz überlegte ich, unser Beiboot aufzublasen, aber, da war doch einer in der Bucht, der Bewegung brauchte und was Nützliches zu tun. Ich pfiff den Deutschen zu und fragte, ob wir ein Taxi kriegen könnten. Sofort kam Moritz angerauscht. Stolz brachte er uns zu dem französischen Boot. Barbara erklärte der völlig überforderten Crew, wie das Ankern richtig funktioniert, wieviel Kette rauszulassen wäre, wie der Anker sich eingräbt. Dann ging sie mit dem Mann, er hatte einen MS Schub und alle Glieder schlackerten, zum Bug. Ich blieb hinten bei der Frau und den Töchtern. Sonst würde er steuern und sie am Anker sein, erklärte sie mir. Wir fuhren in die nächste Ausbuchtung der Bucht, ließen den Anker in der Mitte runter und fuhren rückwärts mit dem Wind und gruben den Anker richtig gut ein. Als sie merkte, dass sich das Boot auch bei Vollgas rückwärts nicht bewegte, strahlte sie.  Unsere gute Tat war getan, ein schönes Gefühl.Read more