• Susanne Radlach
  • Susanne Radlach

Martinas Urlaub, Sporaden 2020

Segeln mit Segelboot "Mistral" Baca selengkapnya
  • Awal trip
    30 Juni 2020

    Ankunft in Oreoi

    30 Juni 2020, Yunani ⋅ ☀️ 32 °C

    Ich war gespannt, ob am Flughafen Athen auf Covid-19 getestet wird. Vor der Anreise hatte ich ein Passenger Locating Form online ausgefüllt, während des Fluges wurde das noch auf Papier ausgefüllt.
    Am Flughafen Athen wurde überhaupt nicht getestet, also saßen wir nach kurzer Zeit im Transfer-Van. Alexandros, unser Fahrer, hatte mit Folie den Fahrerraum abgetrennt. 4 Stunden dauerte die Fahrt über die grüne, bergige Insel Euböa bis zum Hotel in Oreoi.
    Wir packten nur Badeanzüge aus und stürzten uns ins Wasser. Herrlich!
    Danach ging es zum Essen in eine der Tavernen. Wir suchten lange, da viele nur einen Imbiss und Fleisch anboten. Im "To Steki tis Gianna's" fanden wir dann etwas für unsere, nach Gemüse lechzenden, Gaumen. Dazu bekamen wir einen herrlichen Sonnenuntergang hinter blauen Bergen.
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  • Alles klar mit "Mistral"

    1 Juli 2020, Yunani ⋅ ☀️ 32 °C

    Erst einmal lange ausschlafen, dann im Hotelgarten gefrühstückt. Ich lieh mir ein Fahrrad aus. Beim warten auf Alexandros (ja unser Fahrer von gestern betreibt den Fahrzeugverleih) trank ich im Café einen griechischen Kaffee. Dann fuhr ich zur Werft. Am Strand sah ich eine, auf Grund gelaufene Yacht. Mit viel Motorkraft und einem, am Spifall zur Seite ziehendem Beiboot, gelang es den Eignern wieder frei zu kommen. Am Abend ließ ich mir im Hafen schildern, was passiert war.
    Das Unterwasserschiff der "Mistral" sah gut aus, so frisch mit Antifouling versehen. Die unter der "Mistral" geparkten Bootstrailer wurden wegrangiert. Eine Leiter wurde besorgt. Dann stand ich endlich oben. Es lag viel Staub an Deck, ansonsten alles OK. Ein Stein fiel mir vom Herzen.
    Ich schrubbte das Boot mit viel Wasser und lüftete anschließend. Den Schweiß wusch ich im herrlich blauen, warmem Meer ab. Herrlich erfrischend.
    Abends aßen wir wieder im einzig geöffneten Restaurant, diesmal Schrimpsspagetti.
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  • Basteln und Baden

    2 Juli 2020, Yunani ⋅ ☀️ 29 °C

    Beute versuchte ich, den Motor zu starten. Doch die zwei alten Starterbatterien waren leer und ließen sich nicht mehr aufladen. Die neuere Verbraucherbatterie dagegen schaffte es den Motor zu starten. Also baute ich die zwei Batterien aus, bestellte eine neue und kürzte die Verkabelung. Der Schweiß tropfte nur so von Stirn und Nase.
    Am Nachmittag gab es ein erfrischendes Bad und griechischen Salat am Strand von Nea Pyrga.
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  • Delfine beim Zuwasserlassen

    3 Juli 2020, Yunani ⋅ ☀️ 28 °C

    Es war ein windstiller Morgen, als Mistral endlich ins Wasser geschoben wurde.
    Ruckelnd bewegte sich der Trailer von der Werft über Straße und Strand. Ich thronte hoch oben auf meinem Boot und freute mich, als wir dem Wasser näher kamen. Als das Heck das Wasser berührte, startete ich den Motor der "Mistral". Dann gab der Trecker Gas und dem Boot Schwung. Leicht glitt die "Mistral" in ihr Element.
    Auf der Fahrt zum Hafen entdeckte ich weiter draußen eine Gruppe Delfine. Da fuhr ich hin und freute mich, meine Freunde wieder zu sehen. Welch ein Empfang!
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  • Fast fertig, Bimini ist installiert

    7 Juli 2020, Yunani ⋅ ☀️ 29 °C

    Es ist heiß hier! So heiß, dass wir, Martina und ich, heilfroh über unser klimatisiertes Hotelzimmer waren. Nach über einem Jahr an Land war doch allerhand zu tun am Schiff, um es auf Vordermann zu bringen.
    Heute kam endlich das bestellte Bimini an, ein Sonnenschutz über dem Cockpit.
    Um damit segeln zu können, musste ich noch den Großbaum kürzen. Das war schnell erledigt, hatte der Vorbesitzer doch irgendwann den Baum verlängert. Ich musste nur die Nieten aufbohren und das Verlängerungsstück entfernen. Die größte Hitze am Nachmittag verbringen wir meist am Strand und im Wasser.
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  • Kühle Luft in Ankerbucht

    9 Juli 2020, Yunani ⋅ ☀️ 28 °C

    Wie angenehm! Hier draußen in der Ankerbucht ist es so viel kühler, als im Hafen von Oreoi.
    Ich kletterte in den Mast hoch, um das Fockfall heruner zu holen, das am Vortag beim Segelsetzen ausgerauscht war.
    Auf dem Weg nach oben schaute ich mir gleich noch das Dampferlicht an, das nicht funktionierte. Ein korrodierter Kontakt wurde gesäubert und schon brannte die LED-Leuchte wieder.
    Als ich am Top des Mastes angekommen war, tauschte ich gleich noch die alte Dirk gegen eine neue Leine.
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  • Kreuzen nach Platanias

    10 Juli 2020, Yunani ⋅ ☀️ 28 °C

    Kreuzen im frischen OSO-Wind aus der Ägäis nach Platanias. Unter Fock und stark gerefftem Großsegel kämpfte sich die "Mistral" gegen 20-25 knWind und 0,5m Welle nach Osten voran. Im Hafen von Plantarias war meine flach gespannte Heckankerleine ein Schifffahrtshindernis. Ich brachte das Reitgewicht aus und kennzeichnete den Verlauf der Leine mit drei Fendern.
    Eine Fähre legte abenteuerlich kurz an und entließ ein Paar Leute an Land.
    Dann gab es für uns an Land lecker Essen: Zuchchiniballs, Imam Baiyildi und Saganaki.
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  • Endlich segeln zu den Inseln

    11 Juli 2020, Ägäisches Meer ⋅ ☀️ 26 °C

    Nach einem kurzen Einkauf in Plantania warfen wir um 12 Uhr die Leinen los . Der Anker löste sich nur schwer aus dem Schlick. Unter Fock und gerefftem Großsegel ging es bei 15-20kn Wind flott voran. Weiter draußen drehte der Wind. Wir kamen ziemlich ab vom Ostkurs und wendeten. Kurs Skiathos lag nun an. Da wollte ich aber gar nicht hin. Der Wind ließ nach. Nur noch 3 kn Fahrt, bis Skopelos noch 10 Seemeilen - Fock runter und Genua hoch! Yeah, wieder Fahrt im Schiff. Südlich von Skiathos drehte der Wind wieder, so dass wir mit einem Schlag unser Ziel, die Panormosbucht auf Skopelos ansteuern konnten. Ist das schön hier!Baca selengkapnya

  • Panormos-Bucht

    12 Juli 2020, Yunani ⋅ ☀️ 26 °C

    Ich liebe diese kleine, von waldigen Hügeln umgebene Bucht. Pinien wachsen direkt zwischen den grauen Felsem am Ufer. Das Wasser ist klar, man kann die Ankerkette in 15 m Tiefe erkennen (der Anker ist im Kies verschwunden). Zwei Landleinen halten das Boot in Position. Die Schwäne mussten die Hälse einklappen, um darunterher zu schwimmen.
    Ein alter Mann, der im Haus am Ufer wohnt, ruderte vorbei und putzte seinen Fang, 5 kleine Fische. Bei meinem letzten Besuch hier, saß eine Möwe auf dem Bug seines Bootes.
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  • Wir rasen dahin

    13 Juli 2020, Yunani ⋅ ⛅ 25 °C

    Der Wind wehte in der Nacht so stark, dass ich Ankerwache gehen musste, weil das Nachbarboot schlecht geankert hatte. Sie dampften unter Motor stundenlang in die Heckleinen ein. So kamen wir nach langem Ausschlafen erst gegen 13 Uhr los. Der Wind blies immer noch mit 20 kn, aber da wir mit raumem Wind segeln wollten, setzte ich die Genua. Juchuuuu, mit bis zu 7kn, von Wellen geschoben , sauste die "Mistral" nach Süden.Baca selengkapnya

  • Abwechslungsreiches Segeln

    13 Juli 2020, Yunani ⋅ ⛅ 25 °C

    Nachdem wir das Südkap Skopelos' passiert hatten, kamen kräftige Fallböen von den Bergen. Die waren zuviel für die große Genua. Wir drehten bei und holten sie herunter. Dann setzte ich die Fock und ein kleines bisschen Großsegel dazu. Viel angenehmer in den kräftigen Böen.
    Östlich von Skopelos versetzte uns dann aner eine starke Strömung und die hohen bremsenden Wellen dermaßen, dass wir einen Wendewinkel von 200° hatten. So kamen wir nicht voran. Kurz vor 18 Uhr startete ich den Motor und unter heftigem Geschaukel tuckerten wir nach Skopelos Stadt.
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  • Erschreckend leeres Skopelos

    14 Juli 2020, Yunani ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Stadt Skopelos war erschreckend leer! Mein Lieblingscafé war geschlossen. Die ganze Oberstadt war leer. Nur in den Gassen, in denen Griechen wohnen, sind kleine Gärten aus Blumentöpfen angelegt.
    Wir wanderten durch die leere Stadt. Zum Glück hatte Annas Restaurant geöffnet. Der Salat, mit vielen Nüssen, aar lecker, genau wie der Wildreis mit Pilzen und Rosinen. Dazu Annas Weißwein und die Gerüche von den Blumen ringsherum. Ein herrliches Plätzchen.
    Am nächsten Tag probierten wir einige der Leckeren Törtchen im Kochyli, einem Feinkostcafé. Bevor wir dann abends im "Muses" bei Klaviermusik speisten, suchten wir den Strand auf. Auch hier nichts los! Die Liegen stehen gestapelt, die Sonnenschirme sind zugebunden. Aber das Meer ist da und ein Stohdach spendet etwas Schatten.
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  • Relaxen in Kokkino Kastro

    16 Juli 2020, Yunani ⋅ ☀️ 26 °C

    Von Skopelos ging es zügig nach Allonisos hinüber. Wir kreuzten bis dicht an die steile Felswand heran, um keinen Meter zu verschenken. In Kokkino Kastro fiel der Anker. Ein leichter Schwell stand in die Bucht. Mit Heckanker blieb der Bug immer schön gegen die Welle gerichtet. Das leichte Nicken des Bootes war ganz angenehm.
    Die Strandbar hatte geöffnet und war tagsüber gut besucht. Eine kleine Wanderung führte uns auf den Hügel mit Blick auf die Bucht.
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  • Skantzoura, ankern vor Prasso

    17 Juli 2020, Yunani ⋅ ☀️ 25 °C

    Von Kokkino Kastro auf Allonisos wollten wir nach Skantzoura rüber. Bei schönem Südost starteten wir. Leider blies der Wind nur an den Inseln, dazwischen war eine Stunde motoren angesag, bevor wir an Skantzoura entlang segeln konnten.
    Südlich der kleinen Insel Prasso fanden wir eine einsame, schöne Bucht. Auf 10m Wassertiefe griff der Anker sofort. Schwimmen, Schnorcheln, Essen kochen und zwischen den aufgetuchten Segeln eine Liegefläche bauen, um geschützt zu lesen und abends die Sterne zu bestaunen.
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  • Schaukelige Überfahrt nach Skyros

    18 Juli 2020, Yunani ⋅ ☀️ 25 °C

    Bei frischem Nordost holte ich den Anker hoch. Uff, 30 m Leine und 16 m Kette, dazu den 15kg-Anker, das war Frühsport!
    Gleich die Genua hoch und schon segelten wir los. Erst einmal ums Eck von Skantzoura. Schon lag Skyros voraus.
    Hier kamen dann schon die Wellen aus der Ägäis angerollt. Leider erst von vorn, dann bremsten sie, später von der Seite, dann schaumelten sie. Dann, als die Thermik der Insel nachließ setzten wir das Großsegel. Mit 4-5 kn schaukelten wir in 4 Stunden nach Skyros. Hinter dem ersten Kap ließdie Welle nach und die "Mistral" flog plötzlich bei raumen Wind mit 6, kn dahin. Juchuu, das summte und zischte!
    Die enge Durchfahrt zwischen Skyros und der Insel Valaxa war spannend. Wunderschöne Wasserfarben, hellgrün und dunkelblau. Danach lag der kleine Hafen Linaria voraus. Tsakis, der Hafenmeister kam mit seinem roten Boot angerauscht, als ich auf Kanal 9 anrief. Ich erklärte ihm, dass wir vorwärts anlegen wollten. Er überlegte kurz und meinte dann, dass er mir die Mooringline am Heck übergeben wolle.
    Bei auflandigem Wind, brauche ich die Mooringleine ganz schnell am Heck , da der Propeller und der Wind das Boot sonst schnell mal drehen.
    Als die Leute am Kai dann die Moorinleine klar hatten, klappte das Manöver hervorragend. Tsakis gab mir die Leine am Heck, seine Leute fädelten die Vorleinen durch die Ringe und halfen dann, sie straff zu ziehen. Ein Treppchen wurde uns vor den Bug gestellt, fehlte nur noch der rote Teppich!
    Wlan, Strom, Wasser, Duschen - eine feine kleine Marina für 12 €/ Nacht.
    In der Fischtaverne bekamen wir einen leckeren Fangri (Seebrasse) serviert, dazu ein kühler Weißwein. Es ging uns gut!
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  • Skyros Stadt, Teil 2

    19 Juli 2020, Yunani ⋅ ☀️ 26 °C

    Durch fast menschenleere Gassen wanderten wir langsam bergauf. Nur ein paar ältere Leute saßen auf Treppenstufen und unterhielten sich lautstark. Verwinkelt, diese Stadt! Doch irgendwann hatten wir die kleine Kirche unterhalb des Kastro erreicht und genossen den kühlenden Wind und die tolle Aussicht auf die Küste und das Dorf Molos mit der Windmühle.Baca selengkapnya

  • Skyropoula

    20 Juli 2020, Yunani ⋅ ☀️ 27 °C

    Gegen Mittag legten wir, frisch verproviantiert, in Linaria ab. Durch die enge Durchfahrt zwischen Insel Valaxa und Skyros segten wir hindurch. Dann kreuzten wir zur kleinen Insel Skyropoula, wo wir einen schönen Ankerplatz fanden. Ich schwamm ans Ufer und wanderte einen ausgetretenen Pfad bergauf (ob von Ziegen oder Menschen ausgetreten, weiß ich nicht).
    Oben war ein kleines Plateau mit einer verfallenen Kirche unter einem Feigenbaum. Aus dem Unterholz erklang Ziegengemecker.
    Die Thymian blühte. Ich sammelte einige Blüten ein. Sie schmecken sehr scharf und würzen toll.
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  • Relaxen auf Prasso

    22 Juli 2020, Yunani ⋅ ☀️ 25 °C

    Von Skyropoula segelten wir nach Prasso und ankerten an derselben Stelle , wie ein paar Tage zuvor. In dieser kleinen Bucht gefiel es uns auch diesmal so gut, dass wir zwei Tage blieben. Einfach mal nix tun, abends in den Sternenhimmel gucken, Satelliten beobachten und ja, da war er der Komet Neowise! Etwas unterhalb des großen Wagens konnten wir ihn endlich sehen!Baca selengkapnya

  • Zurück nach Skopelos

    23 Juli 2020, Yunani ⋅ ☀️ 28 °C

    Da es nachts und vormittags stark wehte, legten wir erst nachmittags ab. Der Nordostwind hatte nachgelassen, aber noch eine hohe Welle stehen lassen. Ich musste wegen der unterschiedlich starken Winde hinter und zwischen den Inseln ständig das Großsegel ein- und ausreffen.
    Aber es war für Martina ein wunderschöner letzter Segeltag.
    Dann waren wir fest in Skopelos. Wir holten als erstes ein Fährticket für Martina, die am nächsten Tag nach Volos wollte, um von dort nach Deutschland zu fliegen.
    Dann gab es in unserem Lieblingsrestaurant "Anna's" ein leckeres Abendmenü.
    Am Freitag fuhr Martina dann mit der Fähre ab. Wehmütig winkten wir uns zu, waren das doch drei sehr schöne Wochen gewesen.
    Ich kaufte auf dem Rückweg Obst, Gemüse und andere Lebensmittel.
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    Akhir trip
    24 Juli 2020