Sukhothai heißt Wiege Thailands
12 gennaio, Tailandia ⋅ ☀️ 28 °C
Eine Iglunacht in Thailand ist genug. Früher als beabsichtigt haben wir uns vom Elephants Sanctuary verabschiedet und die erste Etappe unserer langen Reise nach Süden unter die Räder genommen. Auf schläfrigen Straßen, an herbstlich vertrockneten Wälder und ausgedehnten frühlingsgrünen Reisfeldern vorbei sind wir durch den Sonntag gefahren und nach fünf Stunden Fahrt in Sukhothai gelandet. Auch hier wird es abends kühl, doch unser Hotel "Le Charme" ganz in der Nähe des Historical Parks lässt keine Wünsche offen. Auch diese Anlage ist von Teichen durchzogen, in denen Fische wohnen und der Lotus gerade seine Blüten entfaltet.
Um Sukhothai zu erkunden, kann man im Hotel einen klapprigen Drahtesel leihen und sich mit dem Golfwägelchen bequem durch das riesige Gelände des Historischen Parks chauffieren lassen. Die darin verstreuten 700 Jahre alten Überbleibsel von Tempeln und Palästen sind, beschienen von der Morgen- oder Abendsonne, am schönsten. Im 13. Jahrhundert brachte der erste König der Tai, Ramkhamhaeng, weite Landstriche des heutigen nördlichen Thailands unter seinen Einfluss und ließ hier seine Residenz errichten. Zentrum war der Wat Mahathat, heute UNESCO Weltkulturerbe. Das letzte Abendsonnenlicht bringt die aus schwarzem Vulkangestein, Mörtel und roten Ziegelsteinen konstruierten Chedis, Prangs und Säulenrelikte zum Leuchten und lässt, was einst als Behausung zum Leben, Arbeiten und Beten gedacht war, aussehen wie Kunst. Am Wat Si Sawai schläft ein verwunschener Teich unter einem Algenteppich seinen Dornröschenschlaf. Kann etwas Schlafendes Stimmung verbreiten? Am schönsten aber sind die Momente, in denen man zwischen den Ruinen auf einen hockenden oder stehenden Buddha trifft, der das Ensemble der toten Steine zum Leben erweckt. Auf einmal wird mir klar, warum ich mit den menschenlosen Ruinen der westlichen Kultur nie so recht etwas anzufangen wusste.
Das Vintage im Park wird komplettiert von Baumriesen mit mächtigen Stämmen und voluminösem Laubwerk, in dem Eichhörnchen herumhuschen. Anders als die Steine haben die Bäume im Park nicht aufgehören zu wachsen, sind zusammen mit ihnen alt geworden und doch am Leben geblieben.
Selten erlebt man Orte, an denen Geschichte, die nicht nur die der Menschen ist, so viel von sich erzählt oder preisgibt wie hier. Eine offene Tür in die Vergangenheit, back to the roots - der Park mit der Ruinenstadt von Alt-Sukhothai ist eine.Leggi altro



























Viaggiatore
Sieht ein bisschen aus wie eine Alienstadt.
Viaggiatore
Irre Bauwerke. So völlig anders als bei uns
Viaggiatore
Tolle Bearbeitung!
ViaggiatoreIst nicht bearbeitet.
ViaggiatoreWhat? 😳 Wahnsinn!