Im Bann von Drache und Tiger
17 gennaio, Tailandia ⋅ ☀️ 32 °C
Wieder ist ein Samstag unser nächster Reisetag. Und wie meistens setzen wir unsere Fahrt zum nächsten Ziel mit etwas Heimweh nach dem hinter uns liegenden Urlaubabschnittsdomizil fort. Schön und erholsam waren die Tage im Rimwang-Hotel mit den Morgenstimmungen und dem träge dahin fließenden Fluss. Und bereichernd war auch die Bekanntschaft mit Nok, die nicht nur mit viel Engagement und Herzenswärme das Familienunternehmen managte, sondern vermutlich auch als einzige Menschenseele in ganz Kanchanaburi über Englischkenntnisse verfügte, ohne die wir aufgeschmissen gewesen wären.
Auf der Fahrt nach Phetchaburi passieren wir zwei spektakuläre Tempel.
Beim Besuch der Heavenly Dragon Cave müht man sich bei Hitzetemperaturen über einen scharlachroten Treppenkanal aufwärts, nur um sich dann von einem Drachenschlund verschlucken zu lassen. Der Korpus des Drachens erstreckt sich bis tief ins Berginnere und ist ausgefüllt mit Religion. Höhlentempel nennt sich das und ist bestückt mit viel Buddha-Gold und ein paar Stalaktiten. Es folgt ein schweißtreibendes Gekraxel über Treppen zurück ans Tageslicht und zuletzt über unwegsame Felsstufen bis zum Chedi auf dem Hügel. Von hier oben ist Thailand ein Flickenteppich aus Seen, Feldern und Weilern mit bunten Dächern. Mittendrin der chinesische Tigercave Tempel, mit seinen für Thailand ungewöhnlichen mächtig aufragenden Prangs, die im Dunst anmuten wie eine Vision. Diese wird bei der Anfahrt zwar wirklicher, behält aber den futuristischen Touch einer Alien-Stadt. Sehr von dieser Welt ist dagegen der touristische Umtrieb der Spezies Mensch in der weitläufigen Tempelanlage, der jedoch unsere Bewunderung über dieses Meisterwerk religiöser Architektur und den darin verbauten Ideenreichtum nicht schmälern kann. In mit Fenstern gespickten Kegeln und Quadern, unter malerisch aufgefächerten Dächern wohnt eine luftige freundliche Spiritualität, die nach Sandelholz duftet und in der man auch drinnen draußen ist. Der in einer Muschelhälfte thronende goldene Buddha macht mit beiden Händen die gleiche besondere Geste: Daumen und Zeigefinger berühren sich, bilden einen Kreis, das Rad der Lehre, und beschwören die Endlosigkeit der Energie. Die Tigerhöhle, welcher der Tempel seinen Namen verdankt, haben wir nirgendwo entdeckt.Leggi altro




























Viaggiatore
Was ist das?
Viaggiatore
Sieht aus ein Bauwerk von Aliens auf einem anderen Planeten 🤯
Viaggiatore
Das war der Abschiedstrunk von Nok für uns. Schmeckte sehr süß und blumig.