...ten reasons to travel... to learn - to have adventures - to be anonymous - because life is too short - to meet people - to feel more alive - to know myself - to challenge myself - to expierience cultures - to not look back and wonder, what if?
  • Day29

    mAnIlA - lUxUs & HoSpItAl

    January 9 on the Philippines ⋅ ⛅ 28 °C

    Wie schon mein Bootsmann in Indien überpünktlich, so war es auch mein Taxi am 8. Januar, um mich zum Flughafen in Coron zu bringen, von wo aus ich nach Manila fliegen wollte. Es war 5-5:30 Uhr abgemacht für die Abfahrt. 4:30 Uhr stand er da. Da bin ich gerade aufgestanden und hab ihn weggeschickt und auf 5 Uhr bestellt.

    Jetzt sollte es spannend werden: Das Flugticket hatte ich von unterwegs auf Siquijior gebucht, jedoch schien bei der Buchung entweder etwas schief gelaufen zu sein, denn eine Buchungsbestätigung oder irgendetwas per Email habe ich nie erhalten! Lediglich meine Kreditkarte wurde belastet. Dunja versuchte aus der Schweiz mit meinen Daten noch etwas ausfindig zu machen und über die automatische Bandansage hiess es nur: Ihr Flug ist bestätigt! Geil...welcher? Wann? Nun ja...ich war positiv und reihte mich ohne irgendeinen Nachweis in die Schlange am Flughafen ein. Hier muss man ja immer am Eingang Pass und Ticket zeigen. Ich habe mir vorher im Internet einen Ausschnitt vom Flug einer Buchungsseite rauskopiert und dem Security-Man diesen gezeigt: Thank you Mam! Eigentlich erschreckend, wie einfach man ins Flughafengebäude kommt!

    Am Check-In war es dann kein Problem. Pass abgegeben und zack, hatte ich meine Boardkarte! Eigentlich war ich sicher, dass es klappt, aber etwas Sorge hatte ich natürlich schon. Erleichtert bin ich dann durch die letzte Kontrolle zum Boarding. Da mein Hals und mein Husten mich immer noch umbrachten holte ich mir erst zum Kühlen vom Hals einen Eiskaffee und im Anschluss gabs noch einen grossen Kamillentee um alles zu beruhigen. Keine Ahnung was besser ist? Der Flug ging schnell aber war der Horror! Meine Ohren haben komplett dicht gemacht. Ich hustete wie wild und ich hatte das Gefühl mein ganzes Gesicht war geschwollen! Alles tat weh. Und in etwa 30 Stunden sollte es mit 9- und 6-stündigen Flügen heimwärts gehen! Wie soll das gehen?

    Eigentlich wollte ich die letzten Stunden in Manila noch geniessen. Ich buchte mir ein schickes Zimmer im Savoy! Das Zimmer habe ich übrigens erst nach dem Check-In am Flughafen 2 Stunden vorher gebucht, da ich echt nicht sicher war, ob ich wirklich auf diesem Flug bin! Da ich so früh anreiste war das Zimmer noch nicht fertig und ich fragte nach einem Arzt in der Nähe. Sie riefen den Hotelarzt für mich an, welcher sich mein Leiden anhörte und mir 2 Tabletten mitgab. Da es mir echt nicht mehr gut ging fragte ich am Empfang nochmals nach meinem Zimmer. Glaube sie haben gemerkt, dass ich echt durch bin! Im Zimmer habe ich eine halbe Schlaftablette, die Peggy mir mitgab, genommen und wirklich 3-4 Stunden schlafen können! Leider ging es mir nach dem Aufwachen aber überhaupt nicht besser! Ich hatte das Gefühl, dass ich wirklich morgen nicht fliegen könnte. Ich war auch noch gar nicht sicher, ob ich mit dem Gepäck zum Flughafen komme, da ich immer schwächer wurde. Die Zeit lief mir langsam davon und ich bin die Letzte, die wegen irgendeinem Mist zum Arzt geht, aber ich war echt unsicher!

    Wieder runter zur Rezeption schilderte ich meine Lage erneut und die Angestellten waren super bemüht und sagten mir, ich solle ins Spital fahren. Sie rufen mir nen Shuttle!
    Ich holte fix auf dem Zimmer Geld, Kreditkarten, Handy, Pass und Versicherungskarte. Nach einer knappen Stunde Fahrt erreichte ich das Spital. Im Notfall musste man eine Nummer ziehen und wurde dann aufgerufen. Nach ein paar Minuten war ich dran und schilderte meine Situation. Ich wurde quer durchs Spital geschickt zu einem Arzt. Nach einer Runde Wiegen und Blutdruckmessen durfte ich rein. Er kontrollierte Ohren, Rachen, hörte mich ab und verschrieb mir Antibiotika. Wenn diese nun anschlagen, würde meinem Rückflug nichts im Wege stehen! Die Uhr tickt...

    Die Behandlung kostete 1000 Peso und die Medikamente ebenso nochmal 1000 Peso. Natürlich hatte ich nicht mehr soviel Geld in bar dabei und Kreditkarten nehmen sie nicht. Immerhin gabs im Spital unten einen ATM, direkt neben 2-3 Restaurants und Starbucks.

    Ich nahm ein Taxi zurück ins Hotel und nahm sofort die erste Tablette. Im Zimmer nutzte ich den Roomservice und orderte Penne, Fruchtsalat, ne Coke und einen frischgepressten Fruchtsaft. Als alles kam ass ich 3-4 Bissen und ich war satt, aber immerhin hatte ich etwas im Magen.

    Der Morgen war solala, ich hab mir den Wecker auf die 5 Uhr gestellt, damit ich genug Zeit fürs Antibiotika hatte. Ich kämpfte mich etwas durch den Vormittag, packte meine Sachen, ging nochmal duschen und checkte um 12 Uhr aus. Ich verweilte etwas im Restaurant bei Tee und Saft sowie trockenem Brötchen.

    Nach einer Weile in der Lobby nutzte ich dann den hoteleigenen Shuttle zum Airport. Ich war richtig froh, als das Gepäck weg war und ich am Gate sass und aufs Boarding gewartet hab. Endlich im Flieger nahm ich nach dem Start eine weitere Schlaftablette, welche mich 8 vom 9-stündigen Flug ins Jenseits befördert hat. Danke Peggy!

    Der kurze Stopover in Abu Dhabi ging schnell vorbei und pünktlich sass ich wieder im Flieger. Da der Flug um 3 Uhr starten sollte, war ich eh total müde und döste sofort wieder ein. Mit etwas Verspätung starteten wir und früh am Morgen landete ich in Zürich!. Vier Wochen vergingen wie im Flug! Dennoch war ich in dem Moment sehr froh wieder zuhause zu sein und freue mich nun auf die Zeit mit meinen Lieben hier!

    Zusammenfassend kann ich sagen:
    10 Flüge, 3 Bootstouren, 1x Zug gefahren, in 14 Betten geschlafen, 1 neues Tattoo, viele viele tolle Erinnerungen und ziemlich sicher mindestens einen neuen Freund dazugewonnen!
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  • Day27

    lAsT dAy In CoRoN

    January 7 on the Philippines ⋅ ⛅ 30 °C

    Mein letzter ganzer Tag in Coron steht an! Nach nur wenigen Stunden Schlaf, da mich der Husten im Liegen fast umbringt und mit Halsweh mache ich mich auf den Weg, um Daniel abzuholen und ihn zu meinem Roller-Verleih des Vertrauens zu fahren, damit er ebenfalls einen mieten kann. Anschliessend fahren wir zu Peggy um bei ihr im Hostel zu frühstücken. Die Milch zum Kaffee wird lustigerweise in kleinen Schnapsgläsern serviert. Daniels Wunsch, ein grosses kaltes Glas Milch zu bekommen, wird nicht erfüllt: Das hätten sie nicht! Grossartig...wir könnten jetzt etwa 50 Kaffee bestellen, damit hätten wir genug Milch gehabt?!

    Im Anschluss wollen wir ein wenig mit den Rollern die Insel erkunden und nehmen auch Badezeug mit. Eine Shopbesitzerin, die ich gestern schon kennengelernt habe, erklärt Daniel und mir noch den Weg zu einem tollen Strand: Einmal gerade nsch oben an die Nordseite von Coron. Es hat wohl etwa 1km unbefestigte Strasse, aber das ist ja nicht so schlimm. Coole Idee! Also los. Ich steig bei Peggy hinten auf. Sie hat mega Freude zum Fahren und ich bin froh, muss ich nicht.

    Wir fahren und fahren...die Strassen werden schlechter. Die Strassen werden schmaler. Weniger Häuser...und es wird immer steiler...bergauf und bergab...teilweise muss ich absteigen, da es aufgrund der nicht sooo guten Bremsen am Roller doch etwas gefährlich scheint. Berghoch drehen des Öfteren die Reifen durch, so dass einer von uns immer mal wieder ein Stück läuft während der andere den Roller heile hoch oder runter bringt. Wir sind uns sicher, dass das nicht der Weg ist, den wir hätten nehmen sollen. Aber egal. Wir geniessen die Einsamkeit und die tolle Natur. Teilweise haben wir riesigen Bambus, dicht bewachsen, am Wegrand. Dieser ist sicher 4-5m hoch. Es sieht sooo toll aus hier. Zwischendrin kommen uns mal wieder Einheimische entgegen und winken freundlich. Immer wenn wir Netz haben checken wir ungefähr wo wir sind und beschliessen einfach eine Runde zu fahren, irgendwann kommen wir schon wieder nach Coron. Leider zieht es sich immer weiter zu und wir müssen zwischendurch mal anhalten wenn ein Regenguss kommt. Irgendwann ist aber auch das egal und wir fahren weiter! Ich als Beifahrer wechsel mal ab und fahr mal bei Peggy oder Daniel mit und fühle mich bei beiden gleich wohl. Diese Schotterwege die wir gefahren sind hätte glaube ich nicht jeder Touri so grandios befahren! Danke an Euch 2!

    Pitschnass kommen wir nach etwa 3 Stunden in Coron an! Wir gehen uns fix umziehen und im Anschluss was essen- das haben wir uns verdient! Im Restaurant lernen wir Carlos aus Mexiko kennen und quatschen. Nach einem feinen Kaffee im Coffee Kong, einer der besten Kaffee-Läden in Coron gemäss Tripadvisor gönnen wir uns im Anschluss noch eine Massage- was sonst?! Bei dem Wetter haben wir ja gar keine andere Wahl. Für 2 CHF gibts noch eine Maniküre für mich!

    Am Abend treffen wir uns wieder zum Abendessen und Carlos und sein Kollege JP sind ebenfalls am Start. Vor der Pizzeria stehen die Leute Schlange und da wir echt Hunger haben suchen wir uns eine Alternative. Das Essen war mehr schlecht als recht, aber ee stillt den Hunger. Daniel und ich leeren eine Flasche Weisswein, die anderen drei eine Flasche Rotwein! Wir sind alle gut dabei und richtig gut drauf als wir weiterziehen. Wir beschliessen in eine Reggae-Bar zu gehen. Nach einer weiteren Runde Drinks fällt das Augenmerk auf das Tattoo-Studio im vorderen Bereich. Daniel hatte schon zu Beginn vom Urlaub gesagt, dass er sich gerne, wenn es passt, tattoowieren lassen möchte. Die Idee wäre gewesen, dass wir uns alle 5 tattoowieren lassen, aber das ist aufgrund Unsicherheit des Motivs bei einigen nicht zustande gekommen. Ich habe mich bereits in den letzten Tagen mit dem Thema und den Hintergründen von Daniels Idee beschäftigt und war bereit! Gesagt getan: Nach 30 Minuten waren wir 2 um ein Tattoo reicher und es ist nebst den vielen tollen Eindrücken vom Urlaub eine super schöne Erinnerung! Die Erinnerung öfters mal über seinen Schatten zu springen und sich ausserhalb seiner Komfortzone zu bewegen!

    Danke Daniel für den Input!

    Gegen 1 Uhr hiess es dann auch „Byebye“ sagen. Um 5:00 Uhr sollte mein Van kommen, um moch zum Flughafen zu bringen. Packen musste ich auch noch. Der Abschied tat irgendwie weh. Zum einen ist eine tolle Zeit zu Ende und ich lass tolle Menschen zurück...aber wie sagt man so schön: Man sieht sich immer zweimal im Leben!
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  • Day26

    cHiLlInG iN cOrOn

    January 6 on the Philippines ⋅ ⛅ 25 °C

    Ich war so unfassbar froh, als ich am Vorabend das Festland erreicht habe. Da wir spät im Hafen einliefen „parkte“ unser Boot in dritter Reihe. Also mussten wir im Halbdunkel, zum Glück mit Hilfe der Crew, inklusive unserem Handgepäck von Boot zu Boot klettern, springen.

    Um aufs erste Boot zu gelangen wurde einfach ein ca. 1.5m langes Holzbrett von Boot zu Boot gelegt. Mit Gepäckübergabe an die Jungs und anschliessendem Händchenhalten hat der Bootswechsel gut geklappt. Nachdem man dich nun den Weg zur Spitze des Bootes erkämpft hatte war der Wechsel aufs nöchste Boot zum Glück einfacher und mit einem grossen Schritt machbar. Das Festland erreichte ich mit einem Sprung an Land. Kleinere Menschen hatten hier mehr Mühe und alle mit Flipflops hatten auch keine Freude, da sie absolut keinen Halt hatten. Da lob ich mir meine Badeschuhe, weniger sexy, aber erfüllten ihren Zweck!

    Im Hotel / Homestay bei Jay eingecheckt freute ich mich auf meine eigenen 4 Wände! Ein richtiges Bett, ein kuscheliges Handtuch, mein eigenes Bad und die Ruhe. Jay ist mega herzig und war super bemüht mir meinen Aufenthalt so schön wie möglich zu machen.

    Nach einer ausgiebigen Dusche (leider kalt, das ist das einzige was ich an der Unterkunft bemängeln konnte) bin ich nochmal losgezogen: Ich gönnte mir eine schöne Massage und bin im Anschluss noch etwas durch die Stadt gebummelt und gönnte mir eine feine Steinofenpizza!

    Am nächsten Tag zog ich los, mietete mir erstmal einen Roller und fuhr bis Busuanga hoch! Genoss die Aussicht, die Umgebung und vor Allem das Gefühl von Freiheit. Ob links oder rechts rum- alles ganz spontan und wie ich wollte. Ich hielt einfach an wenn ich einen schönen Spot sah und genoss den Moment! Am Nachmittag chillte ich etwas im Bett und bin am Abend nochmal los etwas bummeln und zur Massage. Massage geht immer!

    Am folgenden Tag sollte Peggy am Mittag mit der Fähre ankommen und ich fuhr am Mittag zum Hafen um Sie abzuholen. Also wir wollten es zu Zweit versuchen mit ihrem Gepäck auf meinem Roller. Ohne Helm...sorry Mama! Habe diesen vergessen, aber keine Angst: Auf Coron besteht keine Helmpflicht! Da Peggy etwas Verspätunh hatte beobachtete ich das Treiben am Ausgang vom Hafen und musste schmunzeln: Schon jetzt drängten sich die Tricycle-Fahrer direkt an das Ausgangstor um bloss die ersten zu sein! Die Fähre war nicht mal in Sicht...ich hatte kurzzeitig überlegt denen mitzuteilen, dass wir Touris dieses „Stürmen“ wenn man noch nicht mal ganz da ist, gar nicht mögen! Schlussendlich hat es eh zuviele Touris als Tricycle-Fahrer! Und, das obwohl ich Ihnen noch eine potentielle Kundin klauen würde! Als Peggy endlich kam liess sie sich nicht beirren und steuerte direkt auf mich und meinen Roller zu. Sorry guys!

    Ich muss gestehen: Rollerfahren ist voll easy. Mit jemandem hinten drauf? Nie versucht. Mit jemandem hinten drauf der noch nen grossen Rucksack und ne Handgepäcktasche dabei hat? Herausfordernd! Aber: Null Problemo! Handgepäck zwischen meine Beine, den grossen Rucksack lässt sie auf, und ab gehts! Peggy lotst mich mit dem Handy in der Hand zu ihrer Unterkunft und wir kommen unfallfrei an! Ich bin ein bisschen stolz auf mich!

    Nach einem Mittagessen gehen wir mal wieder zur Massage! Ich bringe Peggy zu ihrem Hostel zurück und düse auch fix zu meinem Guesthouse um aufzuräumen, da sich Daniel am Morgen spontan dazu entschlossen hat auch zu uns nach Coron zu kommen und bald da sein sollte. Da alles sehr spontan war hab ich ihm angeboten bei mir zu übernachten, falls er nichts mehr finden sollte oder keine Lust mehr hat zum Suchen. Mir ist es nämlich zwischendurch auch echt so gegangen, dass es echt nervig wurde wieder aus zig Unterkünften auszuwählen.

    Ich hab mich mega gefreut, dass wir uns vor meiner Abreise am 8.1. noch sehen und etwas Zeit zu Dritt verbringen.

    Peggy und ich hatten am Abend noch so eine Glühwürmchen-Bootstour gebucht und verabredeten uns für 21 Uhr mit Daniel. Die Tour war ein absoluter Reinfall, das Essen eine Katastrophe, so dass wir im Anschluss wieder in das Office gegangen sind, wo ich die Tour gebucht hatte, und uns beschwert haben! Immerhin haben wir je 250 PHP wiederbekommen pro Person!

    Zu Dritt sind wir dann durch Coron Town geschlendert, haben noch nen Choco-Shake getrunken, Leute beobachtet und später auf einer Art Streetfoodmarkt noch was getrunken und gegessen- schlechte Poutine! Freue mich wieder auf meine Poutine in Frauenfeld!

    An dem Stand mit den Poutine lag noch eine Schale mit handmade rings aus. Daniel spendierte uns allen einen Ring- eine tolle Erinnerung an diese coole Zeit! Danke dafür...
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  • Day24

    bOaTtRiP dAy 2 & 3 - eL nIdO tO cOrOn

    January 4 on the Philippines ⋅ ⛅ 26 °C

    Die erste Nacht war ok! Habe etwas Rücken, da die „Matratzen“ nur etwa 6cm dick sind und total durchgelegen. Wir starten mit einem feinen Frühstück und danach geht das Gepaddel wieder los, um alle und alles an Bord zu bringen. Das Wetter heute ist ein Traum und wir machen diverse Stopps an Schorchelstopps und einsamen Stränden. Schorcheln zwischendurch ist ganz cool aber ich merke schnell, dass ich lieber die Umgebung oberhalb vom Wasser bestaune und zum Beispiel einfach am Strand chille. Mittags gibt es wieder ein feines Essen, frischer Fisch, Garnelen, Reis, Gemüse, Curry. Nachmittags gibt es Fried Banana, etwas was ich total liebe! Den Abend verbringen wir in einem anderen Camp, welche etwas einfacher ist als die erste, aber auch vollkommen ok! Wir haben Doppebetten, getrennt durch etwa 1.5m hohe Wände. Eigentlich also ein Massenlager!
    Am Abend wurden ein paar Spiele gespielt, welche ich jdoch verpasste. Ich war richtig müde und war mehr oder weniger nur beim Znacht dabei.

    Am letzten Tag wachte ich leider mit Halsweh und Husten auf. Der Husten quälte mich schon in der Nacht. Immerhin haben alle so gut geschlafen, dass sie nichts gehört haben! Ich hab bei den ersten 2 Schnorchelspots (der Strand war privat, so dass wir nicht an Land durften) pausiert und an Bord gechillt. Nachmittags haben wir nochmal an einem tollen Strand gehalten wo wir das super Drohnenfoto gemacht haben! Der letzte Spot wäre generell ein Traum gewesen: Vor uns lang eine tolle Sandbank, aber es war schon wieder stark bewölkt, so dass ich mich entschied nicht mehr an Land zu gehen, da ich ansonsten in den nassen Klamotten weiterfahren müsste. Wie sich herausstellte, wurde das Wetter auch nicht mehr bsser und wir wurden am Ende sogar nebst den Wellen, die bis aufs obere Deck spritzten, noch von einem Regenguss begrüsst. Wettertechnisch haben wir also alles abbekommen in diesen 3 Tagen und am Ende waren glaube ich alle froh, als wir in den Hafen von Coron einfuhren...l
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  • Day22

    bOaTtRiP dAy 1 - eL nIdO tO cOrOn

    January 2, Sulu Sea ⋅ ⛅ 27 °C

    Die Bootstour hatte ich schon von Zuhause aus gebucht, da diese Touren unfassbar beliebt sind!
    Wir sind ca. 20 Personen und 7 Crew-Leute.

    Morgens um 9:30 Uhr ging es los, wir gingen mit unserem Gepäck, was wir für die 3 Tage und 2 Nächte separat gepackt haben, zum Strand. Mit Kayaks wurden wir zu Zweit zum Boot gepaddelt. Das grosse Gepäck wurde ebenfalls via Kayaks an Bord gebracht.

    Vom Boot war ich ein wenig enttäuscht bezüglich der Grösse, da ich schon dachte, dass dies etwas mehr Platz für alle bieten würde. Es würde auf jeden Fall kuschelig werden. Unten gab es einen grossen Tisch und rundum Sitzbänke. Oben gab es noch eine grosse Fläche, teils mit Schatten, teils in der Sonne. Ein WC hat es auch, aber ich glaube, dies hat echt keiner benutzt. Ich habe es mir kurz angeschaut und auf dem Absatz wieder umgedreht. Dies sah aus, als ob es seit Jahren schon nicht mehr geputzt wurde!

    Gegen Mittag waren dann alle an Bord und der Trip konnte losgehen!

    Das Wetter war leider sehr durchwachsen als wir starteten, was wir auch bezüglich der Wellen zu spüren bekamen. Etwa 4-5 Leute hingen kurz darauf über der Reeling und ich war nur dankbar macht mir das so gar nichts aus! Ich genoss die Fahrt trotzdem und auch das Salzwasser, was einem ins Gesicht peitschte störte mich nicht. Erst am Abend merkte man, wie salzig diese Fahrt war. Ich fühlte mich richtig paniert! Gegen Spätnachmittag wurde das Wetter besser und wir machten noch einen Stop zum Schnorcheln und Schwimmen. Am Abend wurden wir dann wieder via Kayaks an Land gebracht. Geschlafen wurde in einfachen Bambushütten. Dusche und WCs vorhanden. Ebenso ein Kiosk. Die Jungs an Bord bereiteten das Essen vor und brachten auch dieses via Kayaks an Land! Der Wahnsinn! Und ich muss sagen: Es war das beste Essen auf den Philippinen, was ich hatte!
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  • Day21

    sHoRt StOp In El NiDo

    January 1 on the Philippines ⋅ ⛅ 27 °C

    Die Busfahrt am Morgen, nach nur 2.5 Stunden Schlaf war eine Zumutung! Zum Glück kenne ich das Gefühl eines Katers nicht, also ich leide echt nie an Kopfweh oder Übelkeit, aber der Bus und der Fahrer gingen gar nicht. Die Sitze endeten knapp unter der Schulter, also bequem sitzen oder Kopf anlehnen konnte man vergessen. Immerhin war es temperatur-technisch kein Eisfach. Der Fahrer wollte glaub schnell Feierabend haben und so rasten wir über die holprigen Strassen. Mit 10 Minuten Pause verbrachten wir etwa 3 Stunden im Bus und ich war echt froh, als es vorbei war. Am Busbahnhof organisierten wir uns ein Tricycle zu unserer Unterkunft. In der Buchungsbestätigung stand schon etwas von einem speziellen Hostel-Shuttle ab McDonalds. Ich war verwirrt. Der Tricyle-Fahrer schmiess uns beim McDonalds raus. Lustigerweise kam genau in dem Moment so ein altes klappriges Moped mit kleiner Ladefläche vorgefahren, welches mit dem Namen unseres Hostels angeschrieben war. Ich sprach ihn an, und er nickte freundlich, wir sollen einsteigen. Er versorgte unser Gepäck und zeigte uns an, dass wir ganz nach hinten auf die Sitze sitzen sollten, direkt hinter ihn. Mir ahnte Böses, vermutlich ging es gleich richtig berghoch. Und ohne Witz: Ich konnte nicht mal mein Handy rausholen um den Berg festzuhalten. Ich hatte echt Schiss, dass wir mit dem Gefährt umkippen! Mit ca. 5km/h tuckerten wir bergauf, der Fahrer beugte sich weit nach vorne, wir taten es ihm gleich. Ich war echt richtig froh, als wir oben ankamen! Da wäre ich mit meinem Gepäck wirklich niemals hochgekommen!

    Das Hostel ist richtig cool! Wir haben ein Dorm gebucht und erhielten ein Doppelzimmer mit eigenem Bad! Absolut perfekt. Die Aussicht von der öffentlichen Area war der Wahnsinn. Wir konnten die ganze Bucht überblicken und den Vanilla Beach sehen. Unfassbar schön! Ich gab direkt meine Wäsche ab und sollte diese am nächsten Morgen vor Abreise zurückerhalten. Knapp, aber eine Wahl hatte ich ja nicht. Ein kleiner Pool gehört ebenfalls zum Hostel. Definitiv ein Ort, wo ich nochmal hingehen würde!

    Wir chillten etwas, und sausten dann mit der Zipline runter zum Beach. Für 10 CHF war die Fahrt ein echtes Highlight!

    Um 17 Uhr mussten wir am Office von dem Veranstalter sein, um die finalen Infos für die morgige Bootstour zu bekommen. Leider ist das Office umgezogen und wir rannten wie verrückt durch die Gegend. Schlussendlich waren wir 20 Minuten zu spät und nicht mal die Letzten! Nach ca. 40 Minuten war die Info und Vorstellungsrunde aller Teilnehmer zu Ende und ich gönnte mir noch eine Massage, bei welcher ich erstmal eingeschlafen bin und nicht mal das Ende mitbekommen habe. Danach gab es noch eine feine Pizza aus dem Steinofen und anschliessend ging es zurück zum Hostel. Morgen früh sollte es ja schon wieder um 6:30 Uhr aus dem Bett gehen!
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  • Day20

    pAlAwAn & SiLvEsTeR

    December 31, 2019 on the Philippines ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute stand uns erstmal ein grösserer Reisetag bevor. Wir haben die Flüge bereits von zuhause gebucht gehabt, da Sabrina und ich ab dem 2.1. eine 3tägige Bootstour von El Nido (im Norden von Palawan) nach Coron gebucht hatten. Die Jungs zogen mit, auch ohne Bootstour. Sie hofften, diese noch spontan, wenn Sie dann Lust hätten, buchen zu können.

    Also machten wir uns gaaanz früh auf den Weg zum Flughafen, welcher zum Glück aber nur 5 Minuten mit dem Tricycle entfernt war. Wir klärten dies bereits am Vorabend, da wir diese um 4:45 Uhr benötigten und gerne 2 Stück, da wir ja unser gesamtes Gepäck dabei hatten.
    Wie zu erwarten, klappte dies natürlich nicht, und es stand nur 1 Gefährt vor der Tür. So wurden wir in Etappen zum Airport gefahren, auch gut!

    Unsere Flüge (Dumaguete - Manila und Manila - Palawan) waren alle pünktlich, so dass wir uns vor Ort einen Privat-Van teilten, der uns innerhalb von 2-3 Stunden nach Port Barton bringen sollte. Da uns der Weg bis nach El Nido heute zuviel gewesen wäre (nochmal 3 Stunden zusätzlich) teilten wir dies so auf und wollten die zweite Etappe am nächsten Tag machen.

    Die Fahrt zog sich etwas. Die Strassen sind schlecht, der Fahrer aber trotzdem schnell, so dass wir ordentlich durchgerüttelt wurden. Schlafen konnte ich jedoch trotzdem.

    Port Barton ist wunderschön wie wir feststellten. Unser Hostel, direkt am Strand, mit riesigem Restaurant, Lounges, Bühne, alles offen, überzeugte sofort. Wir schliefen in einem 10-Bett-Dorm, gemischt, für 8 Euro. Völlig easy. Duschen und WCs sehen auch gut aus!

    Als erstes kümmerten wir uns um unseren morgigen Transfer, da wir um 17 Uhr im Office von dem Bootsanbieter in El Nido, zum Briefing sein mussten. Leider fuhren, da Neujahr, die Busse nur um 8, 13 oder 17 Uhr. Geil, um 8 Uhr im Bus sitzen bedeutet um 6:30 Uhr aufstehen! Definitiv semi-optimal! Aber 13 Uhr war uns zu heikel! Da ich sowieso auch noch Wäsche waschen wollte vor Ort, hat das ganz gut gepasst, wenn wir so früh ankommen.

    Wir genossen aber nun erstmal den Beach, welcher echt traumhaft ist. Absolut klares Wasser, keine Algen, keine Steine, einfach nur Sand, um ins Wasser zu laufen...ich entschied schon nach wenigen Stunden, dass ich hierher nochmal kommen muss, mit etwas mehr Zeit. Mich hat es ein wenig an Goa erinnert!

    Die Jungs haben sich ein Doppelzimmer irgendwo in der Nähe gemietet und kamen später auch an den Strand. Nach feinen Fruchtshakes und einem Snack verabredeten wir uns für 20 Uhr am Beach um irgendwo Essen zu gehen und im Anschluss 1-3 Drinks zu nehmen.

    Das Dinner war eine Vollkatastrophe, überall wurde Buffet „All you can eat“ angeboten, aber geschmeckt hat es überhaupt nicht und unsere Drinks kamen, nachdem wir fertig waren! Wir beschlossen weiterzuziehen und endeten in einer Bar, die vermutlich von einem Schweizer geführt wird, da es hier Schnäpse wie „Williams“ und „Pflümli“ gab und man auch ein Zürcher Geschnetzeltes mit Röschti essen konnte.

    Hier hockten wir erstmal, tranken einen Williams, eine Flasche Weisswein, ich probierte einen Martini-Espresso und wir bestellten uns noch ein Dessert- nach dem enttäuschenden Dinner hatten wir uns dies echt verdient!

    Richtung 0:00 Uhr zogen wir wieder an den Strand um von dort das Feuerwerk zu sehen. Es wurde laut Musik gespielt und es gab ein paar Raketen, aber nichts wirklich Atemberaubendes!

    Am Ende landeten wir in einer Bar am Strand, wo noch gut was los war. Sabrina verabschiedete sich um 2 Uhr ins Bett und ich feierte mit den Jungs alleine weiter. Beziehungsweise es kamen ja immer wieder neue und andere Leute hinzu, unter Anderem Peggy, die echt cool ist und sogar im gleichen Dorm schläft wie wir, wie sich herausstellte.

    Um 4 Uhr fielen auch wir richtig müde ins Bett. Peggy stand mit uns auf, da sie ebenfalls den gleichen Bus gebucht hatte...2,5 Stunden Schlaf sind definitiv zu wenig! Aber ich bin ja selbst Schuld!

    Danke an mich selbst, habe ich es nachts noch geschafft, ins Hochbett zu klettern!
    Danke an mich selbst habe ich meine Flipflops nicht in der Bar vergessen- es schien nur ein Traum gewesen zu sein!
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  • Day19

    zWiScHeNsToPp In DuMaGuEtE & kInDeRhEiM

    December 30, 2019 on the Philippines ⋅ ☁️ 27 °C

    Am Morgen mussten wir wieder recht früh los um die Fähre nach Dumaguete, von wo wir am nächsten Tag nach Palawan weiterfliegen, zu erreichen. Die beiden Tricycles waren pünktlich da und wir tranken nur noch einen schnellen Kaffee. Am Hafen angekommen stellten wir fest dass unsere Fähre aufgrund Motorschaden nicht fahren sollte. Wir konnten zum Glück eine Fähre von einem anderen Anbieter nutzen, welche günstiger war und 20 Minuten eher ablegen sollte! Einen Refund der ausgefallenen Fähre gab es auch zu 100%.

    Der Hafen in Siquijor ist wirklich klein und es gibt einfach einen Steg, der ins Meer läuft. Schon hier sah ich den Wellengang und ahnte Böses. Die Fahrt dauerte nur eine Stunde aber ich glaub für viele war dies eine Stunde zu viel. Da es anscheinend mehr Passagiere als Sitzplätze an Bord hatte, habe ich meinen Platz einem Vater mit Baby angeboten und habe in der Mitte, auf 2 Stufen vor dem Notausgang, Platz genommen. Wir wurden ordentlich durchgeschaukelt und es wurden Kotztüten verteilt. Zig Passagiere zeigten auf, die eine Tüte wollten. Das kann ja heiter werden! Schlussendlich habe ich in unserem Bereich jedoch nur 2 Personen gehört und zum Glück nicht gerochen. Marc hatte da etwas mehr Pech, da der Typ hinter ihm sich wohl die Seele aus dem Leib kotzte.

    Endlich angekommen schnappten wir uns unser Gepäck und gingen in einem kleinen Burger-Restaurant erstmal was essen. Mit Schni-Schna-Schnuk entschieden wir, wer die komplette Rechnung zahlt- ich hab wohl kein Glück im Spiel!! Aber die 20 CHF für 4 Personen konnte ich verkraften- in der Schweiz hätte ich mich nicht auf so ein Spiel eingelassen! Anschliessend orderten wir ein Taxi zu der von uns im Vorfeld gebuchten Unterkunft, welche direkt am Airport liegt. So sparen wir morgen früh Zeit.

    Wir chillen erstmal etwas im Hotel, gingen duschen und ich packe die Tasche fürs Kinderheim, welches wir am Vorabend ausfindig gemacht haben. Sabrina begleitet mich und wir gehen vorher noch in eine Mall, da wir noch ein paar Schreibsachen und Co als Mitbringsel organisieren möchten. Von dort nehmen wir dann das Tricyle und lassen uns zu dem Heim fahren.

    Wir werden dort sehr herzlich aber auch zurückhaltend empfangen. Wir geben im Office unsere Mitbringsel ab, ich unterschreibe noch einen Spendenzettel und erhalte als Dankeschön einen Kalender 2020 mit dem Foto von allen Kindern. Leider sind die kleinen Kinder gerade auf einem Spaziergang, so dass wir „nur“ mit 2-3 Teenies dort reden können. Das Gelände vom Kinderheim ist riesig, sie haben einen grossen Garten, wo alles selber angebaut wird. Ebenso stellen Sie selber Essig, Brotaufstriche und Schoko-Chips her. Wir kaufen Ihnen noch drei Gläser Schoko-Chips ab und sie freuen sich riesig. Als wir gerade das Gelände verlassen sehen wir von Weitem die kleinen Mädchen zurückkommen. Schade, haben wir diese verpasst aber dennoch war es ein schönes Gefühl, mit etwas Kleidung, Schulmaterial und Spielzeug etwas Gutes tun zu können.

    Am Abend gehen wir mit Marc und Daniel gemeinsam zum Koreaner und ich esse das erste Mal Hotpot, was ziemlich cool ist und eine Art Fondue im Asia-Style ist. Man bekommt einen grossen Topf mit Brühe und bestellt eine bunt aussehende Platte mit Gemüse, Tofu, verschiedenem Fisch und Meerestieren etc und kann natürlich weitere Beilagen wie Fleisch dazubestellen. Daniel erklärte uns, was was ist, sofern er es wusste und wir warfen alles in den Topf. Es war wirklich lecker und eben mal etwas ganz anderes. Ich wusste zwar nicht immer, was ich ass, aber mit viel Garlic, Koriander und Sojasauce hat eigentlich alles geschmeckt!

    Heute gingen wir früh ins Bett, denn am nächsten Morgen sollte der Wecker um 4 Uhr gehen! Gute Nacht!

    Danke Tamara für die Kleider, die Du mir mitgegeben hast und die ich verschenken durfte.
    Danke an das Kinderheim, welches uns so spontan und unkompliziert empfangen hat.
    Danke Daniel für die interessante Erfahrung mit dem Hotpot-Dinner.
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  • Day18

    sIQuIjOr WaTeRfAlLs & DiNnEr

    December 29, 2019 on the Philippines ⋅ 🌙 25 °C

    Der Anreisetag gestern war echt fürn Arsch! Es fing alles ganz super an und auf der Fähre ging es dann bergab. Bei gefühlten 10 Grad, die uns die Klima entgegen bliess, habe ich echt gefroren! Und ich friere nicht schnell! Die Jungs sassen etwas abseits und ich hab ihnen irgendwann geschrieben, ob sie nicht zufällig ne Jacke im Handgepäck hatten (unsere grossen Taschen wurden sonst wo versorgt). Daniel hatte! Man war ich froh, auch wenn ich trotz Jacke noch weiter bibberte. Als wir von Bord gingen zog ich die Jacke umgehend aus, da ich diese natürlich nicht vollschwitzen wollte.

    In der Sonne angekommen, auf unser Gepäck wartend, stellte ich fest, dass ich immer noch fror und sogar Gänsehaut hatte. Kein gutes Zeichen!

    Endlich hatten wir unser Gepäck und wir liefen los zu einem Café, da wir noch eine Unterkunft benötigten. Via AirBnb wurden wir fündig und gönnten uns ein Cottage mit 2 Schlafzimmern.

    Auf der Fahrt dorthin baute ich immer mehr ab und konnte die Augen kaum mehr aufhalten! Ich fiel nur noch ins Bett, warf ein paar Pillen ein und vegetierte vor mich hin! Die Jungs brachten mir noch 2 Salami-Sandwiches, welche ich Stück für Stück ass über den Tag verteilt. Auch Daniel erwischte es später mit einer Migräne und er lag flach. Viel stand also nicht an heute!

    Der nächste Tag fing zum Glück wieder gesund für alle an. Es stand mal wieder Rollerfahren auf dem Programm sowie der Besuch von 1-2 Wasserfällen.

    Nach einem echt leckeren Frühstück schräg gegenüber von unserer Unterkunft starteten wir zum ersten Stopp. Leider zog es sich immer mehr zu und wir mussten aufgrund einem kurzen Regenguss 15 Minuten stoppen und warteten bei einer Art „Markt“ mit 5 Ständen mit anderen Filippinos. Ziemlich schnell klarte es auf und nach nur wenigen Minuten verliessen wir bereits die Hauptstrasse und kämpften uns mit dem Roller über Schotterpisten vor. Aufgrund der Nässe und diesen Geröllstrassen rutschte ich einmal etwas weg beim Anfahren aber hab den Roller zum Glück wieder schnell unter Kontrolle gebracht. Wir parkten unsere Cruiser unter einem Unterstand, wo bereits viele junge Einheimische „auf uns“, die Touris, warteten. Wir bekamen sofort zwei Guides, die uns zum Wasserfall begleiteten. Da es eben vorher geregnet hatte war auch dieser Weg rutschig, vor Allem in Flipflops!

    Wir hatten richtig viel Spass mit den Guides, machten jede Menge Witze und lachten. Die Freundlichkeit und Offenheit ist hier echt Wahnsinn. Auch wenn sie unsere Witze gar nicht immer verstehen, haben sie einfach mitgelacht und erklärt, dass sie uns cool finden und sie spüren, dass wir nur Unsinn reden. Da konnten wir nicht wiedersprechen!

    Der Wasserfall mit samt der Natur war unglaublich schön! Genau sowas wollte ich ja immer schonmal erleben: Im Becken eines Wasserfalls schwimmen, hinter einem Wasserfall laufen oder schwimmen- all das ging heute in Erfüllung und ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich dies, wo es mir gestern so wahnsinnig schlecht ging, heute erleben durfte.

    Ebenfalls konnte man sich hier an Seilen ins Wasser schwingen. Marc und Daniel waren sofort Feuer und Flamme und liefen los. Ich habe es natürlich auch versucht aber es war mehr eine Bruchlandung ins Wasser als ein eleganter Schwung am Seil. Auch der zweite Versuch war nicht wesentlich besser. Entweder habe ich zu wenig Kraft oder eine falsche Technik? Spass hat es trotzdem gemacht. Um Lacher zu vermeiden wird das Video meines Stunts nur auf Anfrage verschickt!

    Das coole an den Guides hier war, dass man denen einfach sein Handy in die Hand drücken konnte und diese dann die diversen Sprünge etc fotografiert haben. Am Ende haben wir Ihnen noch ein grosszügiges Trinkgeld gegeben und ein Abschiedsfoto gemacht.

    Nach einem kurzen Stopp zum Mittagessen fuhren wir einen weiteren Wasserfall an, welcher aber viel mehr touristisch ist. Hier sind bereits 3 Sprungtürme aufgebaut, verschiedene Shops und viel mehr Möglichkeiten zum Verweilen!

    Auch hier verbrachten wir 1-2 Stunden und machten uns dann bald daran, den steilen Aufstieg zu unseren Rollern wieder in Angriff zunehmen und irgendwo unterwegs noch den Sonnenuntergang anzuschauen. Hierfür sind wir einfach irgendwann von der Hauptstrasse Richtung Meer abgebogen und haben einen schönen Spot mit einer Bar gefunden.

    Zurück im Hotel waren wir duschen und haben uns ready gemacht für das Dinner, wofür wir extra in einem Resort einen Tisch reserviert haben direkt am Strand. Der perfekte Abschluss, doch ich hätte es noch 2-3 Tage länger auf der Insel ausgehalten. Mir fehlt halt der halbe Tag gestern, wo ich nur im Bett lag!

    Danke Siquijor für den kurzen Besuch und deine Wasserfälle!
    Danke an wen auch immer, dass ich heute wieder fit war!
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  • Day16

    sOmE dRiNkS, lAuNdRy & DaNiElS aNkUnFt

    December 27, 2019 on the Philippines ⋅ 🌙 27 °C

    Heute stand ein eher und erstmal gemütlicher Tag an. Ich wollte unbedingt Wäsche waschen lassen, bevor es morgen weitergeht. Wichtig: Ich brauche diese Abends vollständig getrocknet zurück! Nach einem mega feinen Frühstück im Hostel machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Ich gab gute 4kg Wäsche ab, welche Abends um 20:30 Uhr fertig sein sollte. Ebenfalls kauften wir noch unsere Fährtickets in einem Shop, da wir so am Hafen morgen Zeit sparen konnten. Der Shop besass etwa 4qm, die Luft darin stand und mir lief der Schweiss überall runter, unglaublich! Nach ca. 30 Minuten hatten wir unsere Tickets und ich 2 weitere Teile für den Wäscheservice!

    Danach schlenderten wir erstmal am Beach entlang und Marc und ich genehmigten uns einen Cocktail in einer kleinen Hippie-Reggae-Kiffer-Bude, oder auch 2-3?! Da wir keine Strandklamotten dabei hatten und es mittlerweile auch schon später Mittag war, beschlossen wir, Handtücher und Badezeug zu holen und hier noch zu chillen und Mittag zu essen. Der Nachmittag ging richtig schnell rum und zack erhielten wir die Nachricht, dass Daniel gelandet sei und auf dem Weg ins Hostel wäre. So machten wir uns ebenfalls auf den Rückweg um ihn zu empfangen. Doch der Verkehr war heftig, so dass Daniel uns zuvorkam und uns schon mit einem Bier in der Hand begrüsste.

    Marc und ich flitzten noch fix los die Wäsche holen, damit wir diese dann abends im Resti nicht mitschleppen müssen. Dort angekommen, 30 Minuten nach der eigentlichen Zeit, wo es fertig sein sollte, teilte uns die Dame mit, dass meine Wäsche „because of traffic“ noch nicht da wäre. Super! Wir sind natürlich auch nur mit einem Roller dorthin gefahren, so dass es echt etwas doof war gemeinsam zu warten, zumal Marc noch ungeduscht war. Marc fuhr also alleine zurück und ich gönnte mir neben dem Laundry-Shop einen feinen Latte Macchiato in einem klimatisierten Tea-and-Coffee-Shop. Zurück fuhr ich mit einem Tricycle, brachte die Wäsche ins Zimmer und sammelte die anderen 3 ein, da wir mit dem Tricycle dann gemeinsam wieder in die Stadt fuhren. 4 Europäer in so einem Gefährt ist definitiv eine Herausforderung. Marc nahm auf dem Motorrad, hinter dem Fahrer Platz, Daniel und ich quetschten uns nebeneinander in den Beiwagen und Sabrina sass auf uns, musste jedoch den Kopf ordentlich einziehen. Für 10-15 Minuten Fahrt ok, aber bei den Temperaturen echt unnötig. Aber: Gemacht haben sollte man es halt mal!

    Daniel wählte ein Restaurant aus und wir quatschten, lachten und hatten nen coolen Abend. Später wechselten wir wieder in die Hippie-Bar, wo wir am Mittag schon waren und auch Marc, der nen totalen Durchhänger hatte, kam nach 2 Long Island Ice Tea wieder in Fahrt. Es kamen immer mehr Leute dazu und am Ende sassen wir zu 8 am Tisch und Marc und Daniel haben sich erstmal als schwules Pärchen verkauft und die anderen 4 haben es denen voll abgekauft. Ich hab zum Teil Tränen gelacht aber die 2 Jungs haben das im vollen Ernst rübergebracht.

    Im Bett waren wir um 4 Uhr. Das war hart, da wir um 7 Uhr aufstehen mussten, um die Fähre nach Siquijor zu bekommen, welche um 10:20 Uhr gehen sollte. Na dann: Gute Nacht!
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