9. Tag Mumbai (die 2. Runde)
November 30, 2025 in India ⋅ ☀️ 20 °C
So. Ich wollte erst so gar nicht aus dem Hotel. Irgendwie schien mir doch alles ein bisschen zu viel. Aber ich hatte ja eine Tour gebucht. Dann ging es heute mal sehr früh los. Habe in der Nähe einen Starbucks gefunden und mir erst mal in aller Frühe einen Kaffee geholt. Und dann ging um 8:00 Uhr auch schon gleich die Tour mit dem Guide los. Die Tour führte uns über mehrere Stationen. Einmal auf den Hausberg. Da sieht man das erste Mal die Ausmaße von Mumbai. die Anzahl der Einwohner wird immerhin auf 22 Millionen geschätzt. (Hamburg hat 2 Millionen).
Es waren einige Stationen dabei. Am beeindruckendsten und intensivsten war das Museum und die ehemalige Wohnstätte von Mahatma Gandhi. Das lässt einen voller Ehrfurcht.
Weiter ging es über den Hauptbahnhof „Chhatrapati Shivaji Terminus“ und den Crawford market. Banganga, hier wird unter anderem die Asche verstorbener verstreut und hat die gleiche Bedeutung wie der heilige Fluss Ganges, als auch Opfergaben gebracht.
Außerdem, dabei waren der Gateway of India und das Taj Mahal Hotel. Und eine sehr kleine christliche Kirche, in der auch, einmalig auf der Welt, der hinduistische Glauben mit aufgenommen wurde.
Nach einer kleinen Stärkung, ging es dann am Nachmittag auf eigene Faust weiter. Ich besuchte das National historische Museum, und habe nach Sonnenuntergang die Lichter Mumbais bestaunt.
Das erstaunliche. Es gibt hier wahrlich Ampeln. Aber rot scheint nicht die beliebteste Farbe hier zu sein. Eher eine Empfehlung.
In dieser Stadt liegen arm und reich, so dicht beieinander. Und existieren. Dem einen geht es besser, dem anderen nicht so gut. Aber man spürt in dieser Stadt, ein ständiges nehmen und geben. Wir sind nur freundliche Menschen begegnet, wildfremde Menschen wollten Fotos mit mir machen , da ich für diese Menschen aus einer anderen Welt bin. Diese, meist jungen Menschen, bewahren diese Fotos auf, und zeigen es ihren Freunden und Verwandten, um zu zeigen, dass sie einen Menschen aus der anderen Welt begegnet sind. Eigentlich machen wir das ja ähnlich.
Es ist alles total surreal, aber auch wenn es laut ist und unorganisiert scheint, ist es eine liebenswerte Stadt. Mit freundlichen Einwohnern, die viel zu bieten hat.
Überall kommt man sofort ins Gespräch. Alle sind interessiert, wo ich herkomme und warum ich in Mumbai bin.
Diese Stadt ist total faszinierend. Und ich komme bestimmt noch einmal wieder. Ich weiß ja jetzt, wie’s geht.Read more



























