• Ein seltenes Fundstück in dieser Gegend: ein Fahrrad ohne e-Motor
    Ein weiteres seltenes Fundstück: ein Selfie mit CarstenUnsere Theorie: das Schild stammte vom Nachmittag des Vortages und wurde vergessen wegzuräumenKein schlechter Einstieg für unseren Wandertag: eine schöne bunte BlumenwieseDie ersten Hügel zeigen sichDer sogenannte Hidden Lake war gar nicht so hidden, zumindest fanden ihn die TouristenmassenNicht auf der offiziellen Rad-Route, aber dafür näher an der Continental Divide: der Logan PassEin schönes Bergpanorama begleitete uns den ganzen TagSpäter gesellten sich dann auch Bäume hinzuDieser Gletschersee war definitiv mehr hidden und schwieriger zu erreichenEin letzter Blick in die schöne Berglandschaft bevor es wieder runter gingAuf dem Rückweg treffen wir Bambi höchstpersönlichDer Tag nach der Wanderung: Perfekte Wege für unsere zwei DrahteselAuch am zweiten Tag gab es wieder schöne Seen und viele kleine Bäche zu bestaunenEin Hostel mitten im Nirgendwo - von hier aus kann man das Ende der Welt sehen!

    Glacier

    July 28 in the United States ⋅ ☁️ 24 °C

    Der Glacier Nationalpark: the Grand Final - der letzte unserer US-Nationalparks. Angepriesen und hochgelobt von anderen Reisenden. Würde er mit all den anderen Mitstreitern aus Utah & Co mithalten können? Oder würden wir enttäuscht unseren letzten US-Nationalpark verlassen? Wir werden sehen!

    Ähnlich wie Yellowstone, liegt auch Glacier so nah an der offiziellen Great Divide Route, dass man ihn als Tourist nicht einfach so links bzw. in diesem Fall rechts liegen lassen kann. Der Weg zum Eingang war bereits sehr vielversprechend, da ein geteerter Fahrradweg durch schöne Wälder und Seen vorbei in den Park führte. Schnell umfuhren wir die Schlange an wartenden Autos und schon befanden wir uns auf einem Hiker/Biker-Campspot an einem Campingplatz direkt am See!

    Leider weniger fahrrad-freundlich ging es danach weiter, denn die Route in den Park hinein ist stundenweise sogar für Radfahrer gesperrt. Zu eng sind die Straßen, zu wenig Platz zum Abgrund. Hoch motiviert stellten wir uns deshalb am Morgen um 6 Uhr in die Schlange für den ersten Shuttle Bus um 7 Uhr. Doch da war gar keine Schlange und laut Aushang auch kein Shuttle Service an diesem Tag. In alter Neuseeland-Manier streckten wir unsere Daumen nach oben und keine 5 Minuten später saßen wir in netter Gesellschaft in einem Auto und fuhren die ca. 50 km den Pass hinauf.

    Dort oben wurde uns schnell klar: der letzte Nationalpark der USA auf dieser Tour wird keine Enttäuschung sein! Wunderschöne Bergpanoramen, Wälder, Seen und Tiere versüßten uns die 26 km lange Wanderung. Ein Highlight des Tages war der Abstecher zu einem Gletscher-Aussichtspunkt, der auch ordentlich Laktat in die Beine pumpte. Glücklich und zufrieden fuhren wir abends zurück mit dem Park-Shuttle, der es in puncto Zuverlässigkeit problemlos mit der Deutschen Bahn aufnehmen könnte. Am nächsten Tag folgten wir dem Tipp eines einheimischen Radfahrers und radelten auf perfekten autofreien Schotterwegen am Rande des Parkes gen Norden.

    Die letzte Nacht in den USA verbrachten wir am Rande des Parkes in einem wunderschönen Hostel aus Holz mit ganz viel Charme und einem schweizer Auswanderer im überschaulichen Polebridge. Ein Spruch an der Wand beschrieb diesen Ort sehr treffend: It's not the end of the earth, but you can see it from here.
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