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- Day 70
- Monday, July 28, 2025
- ☁️ 24 °C
- Altitude: 972 m
United StatesWest Glacier48°31’45” N 113°59’0” W
Glacier

Der Glacier Nationalpark: the Grand Final - der letzte unserer US-Nationalparks. Angepriesen und hochgelobt von anderen Reisenden. Würde er mit all den anderen Mitstreitern aus Utah & Co mithalten können? Oder würden wir enttäuscht unseren letzten US-Nationalpark verlassen? Wir werden sehen!
Ähnlich wie Yellowstone, liegt auch Glacier so nah an der offiziellen Great Divide Route, dass man ihn als Tourist nicht einfach so links bzw. in diesem Fall rechts liegen lassen kann. Der Weg zum Eingang war bereits sehr vielversprechend, da ein geteerter Fahrradweg durch schöne Wälder und Seen vorbei in den Park führte. Schnell umfuhren wir die Schlange an wartenden Autos und schon befanden wir uns auf einem Hiker/Biker-Campspot an einem Campingplatz direkt am See!
Leider weniger fahrrad-freundlich ging es danach weiter, denn die Route in den Park hinein ist stundenweise sogar für Radfahrer gesperrt. Zu eng sind die Straßen, zu wenig Platz zum Abgrund. Hoch motiviert stellten wir uns deshalb am Morgen um 6 Uhr in die Schlange für den ersten Shuttle Bus um 7 Uhr. Doch da war gar keine Schlange und laut Aushang auch kein Shuttle Service an diesem Tag. In alter Neuseeland-Manier streckten wir unsere Daumen nach oben und keine 5 Minuten später saßen wir in netter Gesellschaft in einem Auto und fuhren die ca. 50 km den Pass hinauf.
Dort oben wurde uns schnell klar: der letzte Nationalpark der USA auf dieser Tour wird keine Enttäuschung sein! Wunderschöne Bergpanoramen, Wälder, Seen und Tiere versüßten uns die 26 km lange Wanderung. Ein Highlight des Tages war der Abstecher zu einem Gletscher-Aussichtspunkt, der auch ordentlich Laktat in die Beine pumpte. Glücklich und zufrieden fuhren wir abends zurück mit dem Park-Shuttle, der es in puncto Zuverlässigkeit problemlos mit der Deutschen Bahn aufnehmen könnte. Am nächsten Tag folgten wir dem Tipp eines einheimischen Radfahrers und radelten auf perfekten autofreien Schotterwegen am Rande des Parkes gen Norden.
Die letzte Nacht in den USA verbrachten wir am Rande des Parkes in einem wunderschönen Hostel aus Holz mit ganz viel Charme und einem schweizer Auswanderer im überschaulichen Polebridge. Ein Spruch an der Wand beschrieb diesen Ort sehr treffend: It's not the end of the earth, but you can see it from here.Read more