• Der Morgen des zweiten Tages bringt die positiven Ergebnisse der täglichen Hüttenlotterie mit sich: Kein Schnarcher im 4er Zimmer, Glück gehabt! Nach einem ordentlichen Frühstück freuen wir uns alle wie Bolle auf unseren ersten richtigen Tag in alpiner Umgebung. Auch Isabells grasgepeinigte Waden stehen denen eines Gillette-Models in nichts nach.

    Direkt zum Start bringt uns der erste Anstieg auf den ersten Grat mit Nordblick. Es ist immer wieder ein zutiefst befriedigender Moment, wenn man für Wadenarbeit und Schweiß mit einer tollen Aussicht auf ein bis dahin verborgenes Bergpanorama belohnt wird. Doch auch im Verlauf der weiteren Tour lässt sich der zweite Gipfel und die Gratwanderung in Punkto Aussicht nicht lumpen.

    Apropos nicht lumpen lassen: Wie schon am ersten Tag wird schnell klar, dass Kathi und Philipp mit frischem Käse und Brot die deutlich bessere Proviantentscheidung getroffen haben. Isabells und Carstens neidische Blicke haben sie sich damit redlich verdient.

    Nach einem schönen Wandertag kommt die ebenso schöne Feldnerhütte ins Blickfeld, inklusive Badesee. Fünf Minuten nach Ankunft springen vier nackte Gestalten gackernd in den See und erfreuen sich an dem Frischegefühl. Ein gutes Stück Kuchen runden einen weiteren Wandertag bei bestem Wetter perfekt ab.
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