• Isabell und Carsten
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Alpenliebe

A 12-day adventure by Isabell und Carsten. Read more
  • Trip start
    July 8, 2026

    Die Anreise zum Höhenweg starten wir bereits am Mittwochabend. Isabell kommt erst an dem Tag selbst um 11 Uhr von ihrer einwöchigen Geschäftsreise zurück. Zuhause angekommen muss schnell das Kanadagepäck aus- und das Österreichgepäck eingepackt werden.

    Auch Carsten kam erst am Tag zuvor aus Berlin zurück und hat lange Arbeitstage hinter sich. Ein entspannter Start in der Urlaub sieht anders aus.

    Wir fahren Richtung Kärnten bis uns die Augen zufallen und übernachten kurz vor der Österreichischen Grenze auf einem Waldparkplatz. Nach 6h Schlaf geht es weiter nach Möllbrücke. Und da ist der ganze Anreisestress auch direkt vergessen, als wir Philipp und Kathi am Bahnhof treffen! Unsere Wanderung zu viert kann endlich losgehen! Wir sind alle voller Vorfreude!

    Der erste Tag führt uns steil hinauf zur Salzkofelhütte. Die Aussichten sind bereits wunderschön, nur die Gräser ärgern ein wenig Isabells Beine. Oben angekommen werden wir von den tollen Hüttenwirten Barbara und Helmut empfangen. Wir feiern Kathis Geburtstag bei Kaiserschmarrn und Marillenkuchen. Danach waschen wir uns in der Quelle neben der Hütte und lassen den Abend bei leckerem Essen und guten Gesprächen ausklingen.
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  • Der Morgen des zweiten Tages bringt die positiven Ergebnisse der täglichen Hüttenlotterie mit sich: Kein Schnarcher im 4er Zimmer, Glück gehabt! Nach einem ordentlichen Frühstück freuen wir uns alle wie Bolle auf unseren ersten richtigen Tag in alpiner Umgebung. Auch Isabells grasgepeinigte Waden stehen denen eines Gillette-Models in nichts nach.

    Direkt zum Start bringt uns der erste Anstieg auf den ersten Grat mit Nordblick. Es ist immer wieder ein zutiefst befriedigender Moment, wenn man für Wadenarbeit und Schweiß mit einer tollen Aussicht auf ein bis dahin verborgenes Bergpanorama belohnt wird. Doch auch im Verlauf der weiteren Tour lässt sich der zweite Gipfel und die Gratwanderung in Punkto Aussicht nicht lumpen.

    Apropos nicht lumpen lassen: Wie schon am ersten Tag wird schnell klar, dass Kathi und Philipp mit frischem Käse und Brot die deutlich bessere Proviantentscheidung getroffen haben. Isabells und Carstens neidische Blicke haben sie sich damit redlich verdient.

    Nach einem schönen Wandertag kommt die ebenso schöne Feldnerhütte ins Blickfeld, inklusive Badesee. Fünf Minuten nach Ankunft springen vier nackte Gestalten gackernd in den See und erfreuen sich an dem Frischegefühl. Ein gutes Stück Kuchen runden einen weiteren Wandertag bei bestem Wetter perfekt ab.
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  • Tag drei unserer Wanderung wurde uns als die Königsetappe angepriesen. Sowohl was den Schwierigkeitsgrad, als auch die Schönheit der Natur angeht. An diesem Tag erreichten wir außerdem den höchsten Punkt der gesamten Route: das Hochkreuz auf 2.709.

    Neben den atemberaubenden Aussichten hatten wir an diesem Tag gleich mehrere Highlights:

    1. Kurz vor dem Aufstieg zum Gipfel, passierten wir den höchst gelegenen Briefkasten Österreichs einschließlich Esel und inoffiziellem Postboten, der regelmäßig die Karten ins Dorf bringt.

    2. Zum 10. jährigen Bestehen des Gipfelkreuzes auf dem Hochkreuz, hatten sich insgesamt um die 100 Leute aus den umliegenden Dörfern versammelt, um dort einen gemeinsamen Wortgottesdienst einschließlich Blasorchester zu feiern. Wir fühlten uns durch die Musik wie in einem kitschigen Heimatfilm.

    3. Das idyllisch gelegene urige Hugo-Gerbers-Haus hatte nur wenige Gehminuten entfernt eine Outdoor Dusche. Kalt und gleichzeitig erfrischend!

    Die freiwilligen Hüttenwirte, die immer nur für eine Woche pro Jahr Dienst haben, waren besonders herzlich und nett. Am Abend genossen wir ein leckeres Gemüsecurry draußen vor dem Haus beim Sonnenuntergang.
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  • Kreuzeck Höhenweg: Hugo-Gerbers -> Anna Schutzhaus

    Jul 12–13 in Austria ☀️ 23 °C

    Nach Tag 3 - der Königsetappe - dachten wir, dass die schönste Etappe nun hinter uns läge und es nur noch mittelmäßig weitergehen würde. Doch wir haben uns getäuscht. Auch Tag 4, an dem wir zu unserer letzten Hütte wanderten, war an Schönheit und tollen Ausblicken kaum zu überbieten.

    Das tolle an der gesamten Wanderung war außerdem, dass wir nicht im Neuseeland-Stil unterwegs waren, wo wir jeden Tag von 7-18 Uhr unterwegs waren und kaum Pausen machten. Diesmal waren die Etappen kürzer und entspannter, wir hatten Zeit für viele kleinere Pausen und eine größere Jause, in denen wir uns immer prima mit Philipp und Kathi unterhalten konnten oder in der Ferne Berge und Tiere mit dem Fernglas beobachten konnten.
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  • Klettersteig Action & Rest Day

    Jul 13–15 in Austria ☁️ 27 °C

    Nach der Hüttentour ist vor dem Hochtourenkurs. Und dazwischen? Da liegen 2,5 freie Tage, die wir mit einer schönen Fahrt durch Südtirol, Klettersteige begehen und ausruhen verbringen.

    Isabell ist schon zum dritten bzw. zweiten Mal auf dem Stuibenfall und Obergurgler Klettersteig unterwegs. Vor 7 Jahren war sie bereits dort und freut sich nun, ihrem Carsti diese schöne Gegend und den Kletterspaß zu zeigen.

    Den zweiten komplett freien Tag entspannen wir, gehen Minigolf spielen und schauen uns das Ötzidorf an.
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  • Taschachhaus

    Jul 16–19 in Austria ☁️ 18 °C

    Wir haben den 24.12.2025 - Isabell befreit ihr Weihnachtsgeschenk auf einem Eisklotz. Was könnte sich da wohl verstecken? Richtig! Ein Gutschein für einen Hochtourenkurs in Österreich!

    Nach monatelanger Vorfreude war es dann endlich soweit. Wir trafen uns am Morgen mit unserer Gruppe und Bergführer Fabian in der Nähe des Pitztaler Gletscherexpresses und wanderten gemeinsam zum Taschachhaus hoch. Das Haus sollte unser Basislager für die nächsten Tage werden. Dank Materialseilbahn und entsprechend hohem Gästeaufkommen, ist das Haus fast wie ein Hotel. Wir schlafen zwar im Bettenlager unter dem Giebel, das Essen besteht jedoch jeden Abend aus 4 Gängen, wir haben fließen Wasser und Strom und es gibt sogar eine kleine Kletterhalle in der Hütte.

    Nach Ankunft lernen wir die ersten Knoten, welches Material wir brauchen und wie man eine Seilschaft mit unterschiedlich vielen Leuten bildet.

    Am nächsten Tag wandern wir früh am Morgen Richtung Gletscher los und sind die ersten vor Ort. Dort üben wir das Gehen auf dem Eis mit Steigeisen und Pickel sowie das Retten einer Person aus einer Gletscherspalte. Nach fast 10h kehren wir abends müde und glücklich zum Taschachhaus zurück.

    Der nächste Tag bringt uns in ca 3h auf die andere Seite des Gletschers, in dem wir nochmal einige neue Sachen lernen wie bspw. eine Verankerung im Schnee zu bauen mit dem Eispickel sowie die Rettung aus einer Gletscherspalte mit einer größeren Seilschaft. Anschließend wandern wir aufs Taschachjoch hoch und erfreuen uns der schönen Aussicht. Abends üben wir noch die Selbstrettung in der Kletterhalle.

    Am nächsten Morgen wiederholen und üben wir noch einige Sachen, bevor es wieder gemeinsam ins Tal geht.

    Ein toller Kurs liegt hinter uns, bei dem wir viel Neues gelernt und ausprobiert haben!
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    Trip end
    July 19, 2026