• Tag drei unserer Wanderung wurde uns als die Königsetappe angepriesen. Sowohl was den Schwierigkeitsgrad, als auch die Schönheit der Natur angeht. An diesem Tag erreichten wir außerdem den höchsten Punkt der gesamten Route: das Hochkreuz auf 2.709.

    Neben den atemberaubenden Aussichten hatten wir an diesem Tag gleich mehrere Highlights:

    1. Kurz vor dem Aufstieg zum Gipfel, passierten wir den höchst gelegenen Briefkasten Österreichs einschließlich Esel und inoffiziellem Postboten, der regelmäßig die Karten ins Dorf bringt.

    2. Zum 10. jährigen Bestehen des Gipfelkreuzes auf dem Hochkreuz, hatten sich insgesamt um die 100 Leute aus den umliegenden Dörfern versammelt, um dort einen gemeinsamen Wortgottesdienst einschließlich Blasorchester zu feiern. Wir fühlten uns durch die Musik wie in einem kitschigen Heimatfilm.

    3. Das idyllisch gelegene urige Hugo-Gerbers-Haus hatte nur wenige Gehminuten entfernt eine Outdoor Dusche. Kalt und gleichzeitig erfrischend!

    Die freiwilligen Hüttenwirte, die immer nur für eine Woche pro Jahr Dienst haben, waren besonders herzlich und nett. Am Abend genossen wir ein leckeres Gemüsecurry draußen vor dem Haus beim Sonnenuntergang.
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