Coromandel und heiße Strände
19 Februari, New Zealand ⋅ ☀️ 23 °C
Es gibt sie durchaus – die nicht so schönen Ecken in Neuseeland. Opotoki gehört dazu. Die kleine Stadt im östlichen Teil der Region Bay of Plenty macht im Stadtkern einen eher trostlosen Eindruck. An einigen Gebäuden wurde schon lange nichts mehr gemacht und viele Geschäfte sind geschlossen. Die Tankstelle und der Supermarkt sind die neuesten Errungenschaften in diesem verschlafenen Ort. 50 km weiter stehen dann wieder super schicke Häuser. Wir fahren entlang der Bay of Plenty Richtung Norden – zur Coromandel Halbinsel. Traumhafte Strände mit türkisfarbenem Meer, feinem Sand (ohne Sandfliegen!) und verrückte Leute, die zu bestimmten Zeiten mit einem Spaten anrücken und Löcher buddeln, die dann mit warmem Wasser volllaufen. Wir sind am Hot Water Beach. Noch eine Quelle – dieses Mal an einem eng begrenzten Abschnitt des Sandstrandes. Das Ganze funktioniert allerdings nur bei Ebbe. Auch ohne Spaten stehen unsere Füße - nur schon nach kurzem Buddeln – in heißem Wasser! Irre. Nach zweimal freiem Stehen, steuern wir für die kommende Nacht wieder einen Campingplatz an. In einer Bucht im Ort Hahei werden wir fündig. Von hier haben wir einen wunderbaren Blick auf die zerklüfteten Mercury Islands. Mit unserem Wohnmobil könnten wir durchaus länger auf freien Plätzen stehen. Entsorgungsstationen außerhalb von Campingplätzen gibt es reichlich. Mit zwei Gasflaschen kommen wir weit, zumal es auch hier ein gutes Versorgungsnetz gibt. Haben wir kein Stromanschluss, springt der Kühlschrank automatisch in den Gasbetriebenen Modus, ebenso während der Fahrt. Zwei Solarpanelen erzeugen Strom. Im Camper haben wir unbegrenztes Wifi und an vielen Stellen im Innenraum USB-Anschlüsse. Eine Anzeige im Camper klärt uns auf, wieviel Strom noch zur Verfügung steht. Die freien Stellplätze sind oft an schönen Stellen und sicher. Familien mit Kindern stehen dann neben uns, genauso wir Rentner oder junge Paare in ihren bunten Mobilen. Die jeweiligen Gemeinden stellen die Plätze zur Verfügung und kontrollieren diese. Kontrollen finden auch nachts statt. Man ist gut beraten, sich an die Regeln zu halten. Leicht werden Busgelder in Höhe von umgerechnet 200 € fällig, sollte man falsch stehen. Nicht wenige haben das schon zu spüren bekommen. Nach unserem Campingplatz in Hahei stehen wir nun wieder auf einem freien Platz – direkt am Wasser - mit einem unglaublichen Muschelstrand.Baca lagi




























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