• Tahiti und Olympia 2024

    26. februar, Fransk Polynesien ⋅ 🌙 25 °C

    Tahiti ist klein. Eine Umrundung kann auf der Ringstraße des Inselteils Tahiti Nui in rund 2 Stunden gelingen, denn es sind nur ca. 120 Km. Tahiti besteht aus zwei bereits erloschenen Vulkanen. Sie haben die Inselteile Tahiti Nui und Tahiti Iti ausgebildet. Dazwischen liegt eine 2 km lange Landmasse. Tahiti Iti kann man nicht umrunden. Die höchste Erhebung auf Tahiti Nui ist Mont Orohena mit 2241 m. Das unbewohnte Inselinnere ist dicht mit tropischer Vegetation bewachsen und wird von unbefestigten Wegen und Fußpfaden nur stellenweise erschlossen. Insgesamt also eine imposantes Island. Nach unserem Frühstück fahren wir mit dem Auto auf dem südöstlichen Teil der Ringstraße nach Teahupo'o. Die Straße ist gut asphaltiert, obwohl dieser Teil der Insel ziemlich abgelegen ist und letztendlich auf Tahiti Iti in einer Sackgasse endet. Das Ganze hat natürlich einen Grund – es sind die Olympischen Sommerspiele von 2024. Teahupo’o ist die abgelegenste Außenstelle der Olympischen Spiele und fast 16.000 Kilometer von Paris entfernt. Die Olympiaorganisatoren wollten eigenen Angaben zufolge die Spiele auf ganz Frankreich verteilen, denn Franz.-Polynesien ist ein französisches Übersee-Territorium. 48 Surfer und Surferinnen surften hier eine der bekanntesten, besten und gefährlichsten Welle der Welt vor einer paradiesischen Kulisse. Gefährlich deshalb, weil die Welle über einem Korallenriff bricht. Wer stürzt, ist nicht selten von Schnitten durch das Riff übersät. Einige entschieden sich deshalb für das Tragen eines Helmes. Die Welle selber ist weit draußen und von Land nicht gut zu erkennen. Der Ort ist wirklich sehr beschaulich, einzig die Olympischen Ringe und ein paar Hinweise lassen erkennen, was hier abgelaufen ist. Am nächsten Tag wird es in Papeete trubeliger, denn sie ist die Hauptstadt von Französisch-Polynesien. Wir schlendern am Vormittag entlang der Hafenpromenade und schauen in der Markthalle vorbei. Es ist warm und die Luftfeuchtigkeit hoch. Eine Brise vom Meer sorgt für etwas Abkühlung. Und dann entdecken wir sie – die Aranui 5, auf der wir morgen an Bord gehen. Heute wird sie noch beladen, denn das Schiff versorgt auch die weit abgelegenen Inseln. Aber dazu später mehr. Ob wir während unserer Tour mit der Arnaui jeden Tag berichten können, wissen wir nicht, denn dazu wäre Internet nötig.Læs mere