• Ua Pou – auf kurvigen Wegen

    4. marts, Fransk Polynesien ⋅ 🌬 28 °C

    Die Aranui kann auf Ua Pau wieder an einem Pier ankern. Während die Crew flink die Waren vom Schiff bringt, warten die Marquesaner bereits darauf, ihre Bestellungen entgegen zu nehmen und ihre landwirtschaftlichen Produkte damit zu verrechnen. Heute Morgen haben wir uns mit Jerome verabredet. Er wird uns ein Teil der Insel zeigen. Wir sind dieses Mal nicht allein, sondern haben uns mit Andrea und Jörg zusammengetan – ebenfalls Mitreisende auf der Aranui. Ua Pou hat bemerkenswerte Basalt-Gipfel, die im Moment allerdings von Wolken umschlossen sind. Kurvenreich geht es für uns entlang der Küste. Zunächst ist die Landschaft trocken. Jerome berichtet, dass es auf dieser Seite der Insel ungewöhnlicherweise seit gut 7 Jahren nicht richtig geregnet hat. Er selber leider mit seinem Hotel und Restaurant darunter, denn für seinen Betrieb benötigt er 2000 l/ pro Tag. Viele Touristen besuchen das Marquesas Archipel icht – gerade mal 6 000 im Jahr - zwei davon sind wir. Viele Möglichkeiten, hier her zu kommen gibt es auch nicht. Die Aranui ist eine Variante. Eine andere Variante ist das Flugzeug. Ua Pou hat einen Flughafen und damit einen der Gefährlichsten der Welt. Er rangiert an 5. Stelle! Grund: die Landebahn ist kurz und die Winde unberechenbar. Wir kommen an diesem Flughafen vorbei und sind uns einig, dass die Aranui die weitaus bessere Variante ist. Nach der Shark-Bay (Im August kommen in diese Bucht viel Oktopusse - die Leibspeise der Haie) wird es grün. Wir befinden uns damit bereits an der Westküste. Irgendwann ist allerdings Schluss – die Straße endet hier. Gegen Mittag sind wir wieder zurück. Die Crew ist immer noch mit den Waren beschäftigt. Kurz vor Sonnenuntergang ist dann aber alles verladen.Læs mere