• Rangiroa - das größte Atoll

    March 9 in French Polynesia ⋅ 🌬 28 °C

    Die Nacht auf dem Weg nach Rangiroa hat es auf dem Schiff ganz schön geschaukelt. Mittlerweile sind wir aber seefest und unsere Betten sind so gut, dass wir nicht rausgefallen. Die Einfahrt in das größte Atoll Franz.-Polynesiens geschieht am frühen Morgen durch eine der beiden Passagen problemlos. Obwohl das Schiff in der Lagune ankert, ist der Wellengang immer noch beachtlich. Das Ausschiffen mit Bargen wird deshalb wieder zum Abenteuer. Der Ausstieg an Land ist dann wieder ruhig und damit einfacher. Dieses Mal wird vorn an der Barge eine Klappe heruntergelassen, so dass wir direkt am Strand aussteigen können. Die Ausmaße des Atolls sind selbst vom 30 m hohen Schiff nicht sichtbar, denn das Atoll hat eine Länge von 80 km und ist zwischen 5 und 32 km breit. Die ca. 1600 km² große Lagune hat eine maximale Tiefe von 35 m und der Ring besteht aus 240 Motus (kleinen Inseln). Die meisten der 2.334 Einwohner leben vom Tourismus, von der Fischerei (für den Export nach Tahiti), von der Kopra und von der Perlenfischerei. Wir schauen uns etwas auf der Gauguin’s Pearl Farm um, können aber leider keine Führung mitmachen, weil es zeitlich nicht passt. 100.000 Austern werden auf dieser Perlenfarm jedes Jahr vorsichtig geöffnet, um die Perlen zu ernten. Etwa ein Prozent der Perlen-Ausbeute ist von so guter Qualität, so dass sie sich für den Verkauf eignet – eine mühselige, aber zugleich sehr faszinierende Angelegenheit. Kein Wunder, dass der Preis einer kleinen, schwarzen Perle locker einen dreistelligen Eurobetrag kostet. Eine gute Qualität zeichnet sich dadurch aus, dass man die Umrisse seines Kopfes sehr gut in der Perle erkennen kann, erfahren wir. Rangigora ist aber noch für etwas anderes berühmt. Das Atoll gehört zu den besten Tauchgebieten der Welt. Ein intaktes Riff und eine große Artenvielfalt locken Taucherinnen und Taucher aus er ganzen Welt an. Wir tauchen nicht, gönnen uns aber noch einen Sprung ins 30 Grad warme Wasser der Lagune, bevor es gegen Mittag mit der Aranui weiter geht.Read more