Japan und eine komplett andere Kultur
17 Mac, Jepun ⋅ ☀️ 14 °C
Nach 11 ½ Stunden landen wir auf dem Flughafen von Tokio Narita. Wir haben damit wieder die Datumsgrenze überschritten und sind, trotz des langen Fluges, am gleichen Tag in Japan gelandet. Nun sind wir Deutschland 8 Stunden voraus. Eigentlich ist das alles kein Problem, denn sobald wir das Internet im jeweiligen Land einschalten, springt die digitale Uhr und das Datum auf die jeweilige Zeit. Mit Japan sind wir aber auch in einer komplett anderen Kultur. Kleine und zierliche Menschen begegnen uns, ernst, aber sehr hilfsbereit. In Franz. Polynesien waren sie groß, wesentlich fülliger, unbeschwert und auch sehr hilfsbereit. In Japan hat alles seine Ordnung. Damit auch wir verstehen, wo es lang geht, sind die Ausschilderungen in Englisch und mit entsprechenden Piktogrammen versehen – sicher ist sicher. Vorab hatten wir uns eine E-Sim gekauft und unser Smartphone dazu eingerichtet. So schaltet sich unser Smartphone gleich nach der Landung automatisch aus dem Flugmodus und die E-Sim ist aktiviert. Da der Flughafen Narita gute 70 km vom Zentrum entfernt ist, wollen wir mit dem Zug in die Stadt, denn unser Hotel liegt nah bei einer der vielen Stationen. Der Schalter des Narita Express ist gut sichtbar, davor aber eine Warteschlange. Ein freundlicher, älterer Herr (eindeutig ein Rentner), sortiert schon mal die Wartenden, fragt in gutem Englisch nach unserem Ziel und drückt uns einen Laufzettel in die Hand. Erstaunlich schnell haben wir unsere Fahrkarte mit Sitzplatzreservierung für den nächsten Zug in der Hand und fahren pünktlich 10 Minuten später Richtung Innenstadt. Das Einzige, was auf den Wegen zum Zug etwas nervt, sind die vielen in den Boden eingelassenen Rillen, die Seebehinderte den Weg aufweisen. Unsere Rollkoffer mögen das nicht so gern. 1 ½ Stunden später checken wir im Hotel ein. Auch hier überall Hinweise und Piktogramme, Schlafanzüge (nach Größen Sortiert) können auf jeder Etage ausgeliehen werden und die Beschriftung im Badezimmer, speziell der Toiletten, lässt auch keinen Wunsch offen. Die WC-Brille der berühmten Toiletten sind individuell beheizbar und die Po-Dusche kann ebenfalls nach Wunsch eingestellt werden. Das sehr dünne WC Papier spielt dann eigentlich gar keine Rolle mehr.Baca lagi











PengembaraDa hättet ihr euren Kosmetikkoffer doch zuhause lassen können - bei so viel Komfort und Hygiene. Der Drang darf allerdings nicht allzu groß sein. Bis man das alles studiert hat 😏
PengembaraDer Kulturbeutel kann wirklich zuhause gelassen werden