• Tokio, Asakusa und das Glück

    18 mars, Japon ⋅ ☁️ 15 °C

    Für unsere Stadterkundung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln holen wir uns an einem Automaten eine aufladbare Chipkarte – eine Suica. Ein sehr freundlicher Japaner ist uns behilflich. Er berichtet, dass er 8 Jahre in Argentinien gelebt hat und deshalb weiß, wie das ist, wenn man fremd in der Stadt ist. Eine andere Japanerin ist uns behilflich beim Finden der richtigen U-Bahnstation für unseren Zug in den Stadtteil Asakusa. Sie läuft geschwind vorweg und als sie merkt, dass sie uns verloren hat, kommt sie zurück, „fängt“ uns wieder ein, um sicher zu sein, dass wir wirklich den Weg finden. Eine schöne Erfahrung. Hier in Tokio sprechen durchaus viele Englisch – auf jeden Fall die Jüngeren. In Asakusa ist der Bär los, denn der Stadtteil ist bekannt für den Sensō-ji, den ältesten und bedeutendsten buddhistischen Tempel von Tokio. Im Tempel befragen wir unser Glück mit einem Omikuji, einem traditionellen Wahrsagestreifen. Gegen eine kleine Spende schütteln wir ein Holzstäbchen aus einer Box, das eine Nummer trägt. Die Nummer weist uns zu einer Schublade mit gleicher Nummer zu einem Wahrsageblatt, das von “großem Glück” bis hin zu “großem Pech” reichen kann. Haralds Stab beschert ihm ein „mittleres“ Glück, mein Stäbchen Pech. Meinen „Pech“-Zettel kann ich an ein Gestell Knoten. Damit bleibt mein Pech dort. Mein zweiter Versuch bringt mir absolutes Glück – den behalte ich natürlich. Unserer Reise durch Japan steht also nichts mehr im Weg. Wir bummeln entlang des Tempelweges mit seinen über 90 Geschäften und durch den Tempelgarten. Die ersten zarten Kirschblüten deuten den Frühling an.En savoir plus