Grün und Gold
28 Mac, Jepun ⋅ ☁️ 22 °C
Wir sind früh unterwegs, denn der Besucheransturm könnte groß werden. Unser Weg führt uns heute in den Bambuswald von Arashiyama im Westen von Kyoto. Für die Fahrt mit dem Bus brauchen wir fast eine Stunde, denn wir sind schon etwas außerhalb Kyotos. Bambus hat bei den Japanern eine lange Geschichte. In Mythen und Legenden taucht dieser immer wieder auf. Außerdem werden Körbe, Matten oder Schachteln aus Bambus hergestellt. Es kommt nicht oft vor, dass wir die Möglichkeit haben, Bambuswälder in diesem Ausmaß zu sehen. So geht es den anderen Besuchern wohl auch. Aber noch sind wir eher mit weniger Menschen unterwegs, als wir auf dem Weg durch den Bambuswald sind. Die Bambusstämme können dabei eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen, erfahren wir. Sieht schon gigantisch aus! Beeindruckend ist auch der Kinkaku-ji Tempel, der „Goldene-Pavillon“ eine halbe Busstunde vom Bambuswald entfernt. Hier ist es schon voller, denn das Wetter ist perfekt und wir in der Hochsaison unterwegs. Die gesamte Architektur vereint unterschiedliche japanische Stile und ist gleichzeitig von chinesischen Bauelementen beeinflusst. Das obere Stockwerk des Zent-Tempels ist vollständig mit Blattgold überzogen und bietet nun im Sonnenlicht einen besonderen Glanz. 1397 war die ursprüngliche Errichtung, 1950 durch Brandstiftung zerstört (ein buddhistischer Kleriker konnte die Schönheit des Pavillons nicht ertragen) und 1955 wieder vollständig aufgebaut. 1987 bekam er bei einer umfassenden Renovierung eine Portion mehr Blattgold. Ein Teegarten sieht mit erholsamen Plätzen im Schatten verlockend aus. Das Angebot: Grüner, japanischer Tee und Teegebäck. Eigentlich überhaupt nicht Haralds Ding. Zu spät merkt er, auf was er sich eingelassen hat. Bald wird es uns zu voll und wir fahren mit dem Bus wieder in die Innenstadt. Zeit, um sich auf dem Nishiki-Mark nach japanischen Leckereien umzusehen. In der 400 m lange überdachte Passage gibt es etwa 130 kleine Läden, Imbissstände, Restaurants und traditionellen Geschäfte. Es ist laut, es duftet, es dampft, es lebt und wir sehen Lebensmittel, die wir noch nie gesehen haben. Nach so vielen Eindrücken brauchen wir erst einmal eine Pause. Den Abend lassen wir bei einem Spaziergang am Kamo Fluss und bei einem kühlen Getränk ausklingen.Baca lagi




























PengembaraSehr beeindruckend der Bambuswald, man fühlt sich sehr klein darin. Wunderbar, alles nochmal zu sehen.
PengembaraDu erkennst bestimmt viele Dinge wieder