• Durch 1000 rote Tore schreiten

    29. maaliskuuta, Japani ⋅ ☁️ 23 °C

    Auch heute sind wir früh auf den Beinen, denn ein andere, beliebte Sehenswürdigkeit Kyotos steht auf unserem Plan. Es ist der Fushimi-Inari-Taisha-Schrein. Vorbei am höchsten Gebäude Kyotos, dem 131 m hohen Kyōto Tower, streben wir zum Bahnhof von Kyoto, denn wir fahren heute mit dem Zug. Der Schrein Fushimi Inari ist nach zwei Stationen schnell erreicht. Bekanntheit hat er durch seine mehr als 1000 rote Tore erlangt, die vom Hauptschrein auf den Inari Berg führen. Der Schrein befindet sich im Süden von Kyoto und ist dem heiligen Reisgott Inari gewidmet. Auf dem Gelände des Heiligtums befinden sich deshalb auch viele Fuchs-Statuen. Sie fungieren als Boten des Reis-Gottes. Auf der linken Seite vom Hauptschrein starten zwei parallel laufende Tunnel von Toren, den Senbon Torii („Tausend Tore“). Diese Tore wurden von Firmen oder Privatpersonen gespendet, deren Namen man auf der Rückseite eines jedes Tores findet. Die Preise für ein solches Tor beginnen bei 400.000 Yen (~3.000 Euro). Die Wartezeit für diese Art Spende beträgt zurzeit drei Jahre. Für uns sehen die Tore einfach spektakulär aus und sind ein absolutes Fotomotiv. Nur zu einer frühen Stunde haben wir die Chance, die Tore in Scene zu setzten. Danach fahren wir noch einmal in die Altstadt Gion und bummeln durch die engen Gassen. Im Maruyama Park der Altstadt stehen jetzt am Sonntag die Kirschbäume in voller Blüte. Der ikonischen Trauerkirschbaum, bekannt als Shidarezakara, lässt seine zarten Blüten wie ein rosa Wasserfall in Kaskaden fallen – ein beliebtes Fotomotiv. Unter den anderen Kirschbäumen werden für die Gäste niedrige Tische für eine entsprechendes Picknick aufgebaut. Überall liegt der Duft von Essen in der Luft. Auch in Japan haben die meisten Menschen am Samstag und Sonntag frei.Lue lisää