Noëmi Blättler

Joined January 2019
  • Day74

    Kurzes Intermezzo: Geschichte Kambodscha

    March 20 in Cambodia ⋅ ⛅ 32 °C

    Ich weiss, ich bin etwas hinterher mit dem Schreiben, trotzdem möchte ich an dieser Stelle zuerst einen aktuellen Footprint einschieben.
    Nun, ich bin seit vorgestern in Kambodscha. Die letzten Tag waren etwas schwer.
    Ich war in Vietnam im Kriegsmuseum und gestern in Kambodscha bei den Killing Fields und dem Geozidmuseum/S- 21. Beides historische Ereignisse, die tragischer nicht sein können.
    Die Gedanken zum Museum in Vietnam werde ich in einem Footprint der letzten Tage festhalten, doch die, vom Genozid in Kambodscha, möchte ich jetzt gerne mit euch teilen.

    Wir schreiben das Jahr 1975. Die Truppen des Vietcong haben Kambodscha gerade verlassen und die Nachbeben des Vietnamkrieges sind am verbeben. Die Kambodschaner hoffen auf Frieden und ruhigere Zeiten.
    Es ist der 17. April Paul Pot, selber Kambodschaner und gebildeter Lehrer, trifft mit seinen Truppen (genannt die Roten Khmer) in Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha ein. Sie warnen die Bevölkerung von weiteren Bombadierungen und ordnen die Evakuierung an.
    Es soll nur für eine Dauer von drei Tagen sein, gaukeln sie der Bevölkerung vor. Die Städtler glauben ihnen und freuen sich auf ihre Rückkehr in wenigen Tagen. Sie denken in drei Tagen würde endgültig die Zeit des Friedens kommen und putzen sogar noch ihre Häuser.
    Niemand ahnt, dass dies ein ganz anderes Ende nehmen würde.
    Paul Pot nutzte nämlich die Gebrochenheit des Landes nach dem Krieg aus. Mit seinen Roten Khmer möchte er eine Vision durchsetzten. Seine Vision: der Kommunismus soll herrschen, eine neue Anordnung der Bevölkerung. Einen Neuanfang - das Jahr Null, nennt er es.
    Alle Gebildeten sollen schon bald festgenommen und später ausgelöscht werden. Bauern sollen an die Macht. Brillenträger gelten als verdächtig und werden ebenfalls zu Gefangenen. Familien werden getrennt. Trifft der Fall zu, dass eine Person aus der Familie umgebracht wird, so hat dies die Ermordung der ganzen Familie zur Folge, denn man möchte ja nicht das Risiko eingehen, dass sich jemand aus der Familie an den anderen Mitglieder rächen möchte.

    So fing Paul Pot am 17 April mit der Evakuierung und der Gefangenschaften von Verdächtigen an. Schnell artete es aus und innerhalb von wenigen Wochen stiegen die Zahlen an und an. Jeder schien verdächtig, bald gab keinen Platz mehr in den Gefängnissen. Die Gefangenschaft und Zwangsarbeit diente meist nur noch als Überbrückung zum Todesurteil. Durch die Zwangsarbeit, die langen Märsche von den Städten auf das Land und die Exekutionen wurde damals ein Viertel der Bevölkerung im Bürgerkrieg von 1975-1979 ausgelöscht.

    (Nur Lesen, wenn man das Ausmass der Brutalität erträgt) Was ich bei den Killing Fields und dem S-21 gesehen habe, verliert wirklich den Bezug zum Menschlichen.
    Angefangen beim Killing Tree, den es bei den Killing Fields zusehen gibt; bevor die Mütter hingerichtet wurden, nahm man ihnen die Babys weg und schlug sie vor ihren Augen an den Baum. Danach weinten sie nicht mehr.
    Es reiht sich Massengrab an Massengrab bei den Killing Fields.
    Ein anderer Baum, genannte der „Magic Tree“ diente dazu „Stimmung“ zu machen. „Musik damit das Arbeiten leichter fällt.“ Durch die Lautsprecher kamen Hymnen wie zu den Nazizeiten, dazu hörte man den ganzen Tag den Mähdrescher, was wirklich eine grausames Gemisch von Klängen ergab.
    Dieses Geräusch/ diese Musik wird dem Besucher durch den Audioguide abgespielt und verfehlt seinen Effekt nicht. Man hat das Gefühl, man ist wirklich da und es geht einem/respektive, ging mir, nahe.
    Im S-21 Gefängnis wird man dann noch weniger verschont. Der Besucher wird mit Unmengen von Bildern und Gesichter der Insassen konfrontiert. In ihren Augen kann man Angst, Abneigung und Leiden erkennen, bei Gewissen ist der Blick nur noch leer.
    Das S -21 Gefängnis war einst eine Schule, die nun umfunktioniert wurde. Turnstangen wurden als Foltergalgen gebraucht und Klassenzimmer zu Gefängniszellen umstrukturiert.
    Ich konnte die Gänge des Gefängnis nicht lange durchgehen. Bald überkam mich ein Gefühl der Enge und dass ich jeden Moment ebenfalls zur Gefangenen werden würde.
    Als die Herrschaft der Khmer 1979 beendet wurde, wurden noch 8 Gefolterte gefunden. Alle tot.
    Wenn man heute die ehemaligen Folterräume dieser acht betritt, findet man den Raum noch genau so vor wie damals. Nur befindet sich keine Leiche mehr darin, stattdessen hängt pro Raum ein grosses Foto von der Leiche und dem Zimmer, in dem Zustand, indem sie vorgefunden worden sind, an der Wand.

    Ihr merkt, es ist kein leichter Besuch. Das ist den Machern dieses Museums aber bewusst und so werden den Besuchern viel Möglichkeiten geboten, sich zu setzten oder Teile auszulassen. Am Schluss wird dazu ermutigt mit anderen über das Gesehne zu sprechen.( Was ich auch gemacht habe, da ich mit Pia und Michelle, den beiden Schweizerinnen, dort war. Dazu später.)

    Aber eben: Ich sitze nun im Bus von Phnom Penh nach Kampot und verarbeite die Bilder und das Erlebte der letzten Tage. Die Reise in die Vergangenheit von Kambodscha und Vietnam war bedrückend, doch auch interessant, und wichtig um ein besseres Verständnis für die Länder zu erlangen.
    Historisches Wissen und Kultur ist ein Teil des Reisens, der mir auch wichtig ist und den ich, auch wenn es teils noch so schrecklich ist, nicht missen möchte.
    Wenn ich nun aus dem Fenster des Bus blicke, sehe ich neben schönen Landschaften viele Baustellen und viel Abfall.
    Das Land versucht sich definitiv am Aufbau, hat aber noch einen weiten Weg zu gehen.
    Bedenkt man jedoch, dass die Gebildeten einer ganzen Generation ausgelöscht wurden und dass die schrecklichen Ereignisse nicht einmal 50 Jahre her sind, so finde ich es unglaublich, wie weit die Leute hier schon gekommen sind.
    Mein Aufenthalt hier hat gerade erst begonnen. Noch kann ich nichts über den Grad der Zerrissenheit der Menschen aussagen. Ich kann noch nichts darüber sagen, inwiefern die Vergangenheit ihr heutiges Leben beeinflusst. Und ich bin gespannt, ob ich das nach meinem Aufenthalt in Kambodscha kann.
    Was mir bereits aufgefallen ist(Villeicht stosse ich hier auch auf andere Meinung, aber das sind meinebisherigen Beobachtungen.), ist, dass die Bevölkerung hier trauriger wirkt als die in Vietnam.
    Es scheint als hätte Vietnam sich mit ihrem Schicksal auseinandergesetzt und den Blick nach vorne gerichtet, wobei Kambodscha noch immer zerrissen ist und noch nicht abschliessen/Friede finden, konnte.
    Auf jeden Fall denke ich ein Jeder betrachtet das Land mit anderen Augen nachdem er besser über das tragische Schicksal von Kambodscha Bescheid weiss.
    Wenn ich nun weiter aus dem Busfenster schaue und die Einheimischen beobachte, würde ich sie am liebsten umarmen, mein Mitgefühl für die schrecklichen Ereignisse ausdrücken, ihnen helfen und mehr über die Geschichten und Schicksale Einzelner erfahren.
    Vielleicht mag das mit dem Umarmen etc. merkwürdig rüberkommen, aber hat man einmal die Killing Fields oder das S - 21 gesehen, kann man mich, glaube ich, gut verstehen.

    Vielleicht fragt ihr euch jetzt auch, weshalb ich so genau über das Gesehene berichtet habe oder was dieser geschichtliche Kontext hier verloren hat. Die Schattenseiten gehören nunmal auch dazu.
    Für mich waren diese Besuche wertvoll. Sie gaben mir mehr Wissen über das Land, aber regten auch generell meine Gedanken an. Grundsatzfragen wie;
    Weshalb wusste keiner davon? Weshalb kann in unserer Welt immer wieder so etwas Schreckliches passieren? Und weshalb muss in manchen Fällen zuerst etwas so Tragisches passieren damit nachher eine Revolution zum Besseren stattfindet?
    Und die Frage, die mich auch beschäftigte;
    Wie ist es möglich, dass diese Leute, wie Paul Pot, seine Gefägnisdirektoren und alle Mitbeteiligen, nie genügend zur Rechenschaft gezogen werden?
    Denn beispielsweise Paul Pot, ob ihr s glaubt oder nicht, bekam nur Hausarrest und konnte noch ein glückliches Leben mit einer zweiten Frau leben, hatte Enkelkinder und starb mit 82 an Altersschwäche(Wobei über sein Tod dann doch unterschiedliche Informationen zu finden sind- trotzdem).
    Wo ist die Gerechtigkeit??
    Eine Frage, welche leider nicht mit einer befriedigenden Antwort kommt.
    Den Footprint abschliessen möchte ich noch mit dem Erwähnen des Mahnmals, das in der Mitte des S-21 steht. Es soll die Leute daran erinnern, achtsam zu sein. Achtsam zu sein, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Ein Miteinander statt ein Gegeneinander.
    Um die Skulptur in der Mitte sind di Namen aller ehemaligen Insassen in den Stein graviert und am 20. Mai findet jeweils der Gedenktag statt. Kambodscha wird nicht vergessen, was am 17 April passierte.
    Als ich mir das Mahnmal angeschaut habe, haben daneben friedlich kambodschanische Kinder gespielt, was der beste Mittel ist, um es einem wieder etwas leichter um s Herz zu machen.

    Vielen Dank für s Lesen
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  • Day67

    Da Lat Tag 2

    March 13 in Vietnam ⋅ 🌧 22 °C

    So um 7:30 klingelte der Wecker. Wieder viel zu früh. Das Wetter war etwas kritisch, aber wir beschlossen trotzdem loszuziehen. Wir liefen zur Bushaltestelle, allein das dauerte schon eine halbe Stunde. Dann warteten wir, denn bestimmte Zeiten oder einen Fahrplan gibt es nicht. Wir lernten eine Französin kennen, die die Wanderung gestern gemacht hat. Sie geht heut wieder dorthin aber nicht so hoch, denn sie hat Einheimische kennengelernt und sie wollen jetzt eine Nacht dort campen und die Geister beschwören(Ich bin dann mal raus.). Sie war aber lustig und gab uns den Tipp uns zu beeilen, um nicht in den Regen zu kommen.
    Der Bus kam und nach einer halben Stunde Fährt hatten wir den Fuss des Bergs erreicht. Danach fingen wir an zu wandern. Es ging ziemlich schnell in den Wald hinein und dann bergauf. Ja, es war anstrengend. Sophie beklagte sich nicht, manchmal wollte so eine Pause mehr, aber es war cool ist sie mitgekommen. Nach etwa 1.5 Stunden bergauf kamen wir zu einem Punkt an dem es zwei Wege gab. Einen der noch eine knappe Stunde dauern würde und einer der 1.5 Stunden dauern würde. Wir nahmen den kürzeren.
    Es war ein verwirrender Weg, denn es gab sAbsperrbänder, die „Wrong Way“ sagten und daneben grosse Pfeile in genau diese Richtung. Der eigentliche Weg war entlang der Autobahn, also nicht so schön.
    Als wir dann oben ankamen, war es aber sehr gemütlich. Zwar mussten wir uns von woanders auf den Aussichtspunkt schleichen, da wir unten kein Ticket gelöst haben, aber das machte das Ganze nur abenteuerlicher. Wir sassen gemütlich und assen unser Picnic.

    Ein Blick auf die Uhr sagte uns dann, dass es höchste Zeit war den Rückweg anzutreten, denn für die Rückfahrt nach Dalat gab es tatsächlich einen Fahrplan.
    Wir hatten gehört runter geht es ziemlich schnell man braucht nur ca. eine Stunde. Naja wir mussten praktisch runter rennen, da wir die Französin mitsamt Zelt und Einheimischen trafen und noch ein „kurzes Schwätzchen“ hatten.
    Nur knapp erwischten wir den Bus. Zudem fing es zeitgleich mit unserem Endspurt an, in Strömen zu regnen. Als wir schliesslich im Bus sassen fühlten wir uns aber alle gut, so als hätten wir was geleistete. :P
    Zurück beim Hostel holten Lea und ich uns im Restaurant nebenan etwas für Take Away. Frisch geduscht und ausgestattet mit Essen lagen wir dann einfach eingekuschelt in unseren Betten. (Temperatur draussen etwa 20 Grad:))

    Später am Abend gingen wir mit Sophie auf den Nachtmarkt und probierten uns durch die Essensstände. Avocadoeis, getrocknete Früchte, Marroni und Dinge, die wir nicht ganz identifizieren können fanden ihrn Weg in unsere Mägen.
    Wieder ein erlebnisreicher Tag.
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  • Day66

    Dalat Tag 1

    March 12 in Vietnam ⋅ 🌧 24 °C

    Um 5:30 hiess es, dass alle, die nach Da Lat wollen, das Fahrzeug wechseln müssen. Wir waren eine überschaubare Gruppe von sieben Leuten und alle rechneten mit einem anderen Sleepingbus. Das Fahrzeug stellte sich als einen lokalen Minibus heraus. Keine verstellbaren Sitzen, vietnamesisches lautes Radio und gekocht wurde irgendwie auch noch in diesem Minibus, keine Ahnung wie das bei dieser Grösse möglich war. Wir hielten immer wieder an und die Einheimischen tauschten Essen aus etc.. Eigentlich sollten wir um 9: 00 Da Lat erreichen, um 11:20 kamen wir schliesslich an. Nach ca. 18 Stunden.

    Im Hostel konnten wir leider noch nicht Einchecken und so gingen wir ins Café neben an und warteten. Um 14:00 konnten wir dann reingehen und machten ein Mittagsschläfchen.
    Danach beschlossen wir das Crazy Haus zu besuchen. Ein Haus , das durch seine verrückte einzigartige Architektur Touristen anlockt. Es war viel grösser und verwinkelter als wir gedacht haben und wir hatten noch nie sowas Komisches gesehen. Als dann der Regen noch kam, gab das noch einen spezielleren Touch.

    Wir holten uns Streetfood und flüchteten aus dem Regen in unser Hostel. Dort lernten wir nSophie aus China kennen. Sie war sehr nett und als sie uns nach unseren Plänen für den morgigen Tag fragte, konnten wir gar nicht anders als sie dazu einzuladen.
    Wir hatten für morgen geplant, dass wir auf den LiangBiang Mountain wandern möchten.
    Etwas skeptisch waren wir schon, ob Sophie weiss, worauf sie sich einlässt.
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  • Day65

    Hoi An - Da Lat

    March 11 in Vietnam ⋅ 🌧 23 °C

    Der frühe Vogel fängt der Wurm. Nein nicht heute.
    Wir schliefen nicht so gut und mussten dann auschecken, da es heute für uns weiter nach Dalat geht.
    Unser Nachtbus geht erst um 18:00, also hatten wir noch genug Zeit, um Rosies Café einen Besuch abzustatten, einige Souvenirs zu besorgen und Snacks für die Busfahrt zu kaufen etc.
    Um 17:30 waren wir dann bereit und der Hostelrezeptionist machte uns darauf aufmerksam, dass unser Shuttle zur Busstation da wäre. Da kam ein anderer Angestellter und meinte, dass das nicht unser Shuttle sei.
    Es stellte sich heraus, dass es doch unser Shuttle gewesen wäre und wir kamen in Stress.
    Die vom Hostel zeigten sich nicht wirklich bereit uns zu helfen, da wir den Nachtbus nicht durch sie, sondern durch ein Reisebüro, gebucht hatten. Sie bestellten uns immerhin ein Taxi zur Busstation, doch zur falschen.
    Wie wild wedelten wir mit unserem Busticket herum, in der Hoffnung, dass wir so trotz der Sprachbarriere, Hilfe bekommen würden. Nach einigen Anrufen stand dann plötzlich die Frau vom Reisebüro, in dem wir das Ticket gebucht haben, hier. Wir waren erleichtert ein bekanntes Gesucht zu sehen.
    Sie entschuldigte sich bei uns, dass der Shuttlechauffeur ohne uns ab ist und ihr Sohn wartete mit uns auf den Nachtbus, der war schon rappelvoll als er uns holen kam. Naja und dann bekamen wir unsere Plätze zugeteilt. Wir dachten es würde lustig werden, da wir nebeneinandersitzen könnten, Snacks hatten und so müde waren, dass wir dann problemlos schlafen könnten. 16 Stunden sollte die Fahrt nämlich dauern.
    Wir wurden schnell in den Bus gescheucht, mussten unsere Schuhe abgeben und dann wurde Lea ganz vorne platziert und ich bekam den Ehrenplatz ganz hinten im Bus direkt neben dem Wc.
    Ich weiss nicht was schlimmer war, der Geruch oder dass alle Leute immer an meinen Stuhl kamen als sie zur Toilette wollten. Der Geruchbaum, der dazu diente den Toilettengeruch zuüberecken, roch nicht wirklich besser und kam mir während der ganzen Fahrt immer ins Gesicht.
    Um 23:00 gab es dann einen Toilettenstop, wobei ein Baum im Wald mehr Komfort geboten hätte als die Toiletten hier.
    Irgendwann schlief ich dann tatsächlich kurz ein.
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  • Day64

    Hoi An Tag 2

    March 10 in Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir schliefen aus. Rosies Café war heute geschlossen, eine andere Möglichkeit musste her.
    Also liefen wir durch die Strassen und entdeckten ein anderes Café. Natürlich kam es nicht an Rosies Café, aber es war auch in Ordnung. :P
    Nach dem Frühstück suchten wir in kleinen Boutiquen nach Schnäppchen.
    Wir setzten uns in ein weiteres Café und wollten produktiv sein, bemerkten aber bald, dass wir zu zweit nicht so produktiv waren, wie wir sollten(Blog schreiben, Reise planen etc.).
    So trennten sich unsere Wege kurz und wir trafen uns nur zum Zvieri und zu einem späteren Abendessen wieder. Zum Abendessen hatte ich mal wieder Bun Thit Nuong.

    Gestern hatten wir zwei Deutsche kennengelernt. Mit denen wollten wir uns dann treffen. Sie meinten in ihrem Hostel findet eine Art Party statt, doch es stellte sich dann heraus, dass unser Hostel der „Place to be„ ist.
    Wenn man in unserem Hostel nämlich durch eine etwas versteckte Tür geht, ist dahinter ein Club versteckt. Gegen Mitternacht gingen wir dann dorthin, lernten jede Menge neue Leute kennen und hatten es lustig.
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  • Day63

    Hoi An Tag 1

    March 9 in Vietnam ⋅ ☀️ 30 °C

    Komischerweise konnten wir gar nicht so lange schlafen, wahrscheinlich haben wir es einfach vermisst, dass Leute schnarchen, mitten in der Nacht das Licht anmachen, ihre Sachen packen oder sonst irgendwie unruhig sind.
    Wir faulenzten ein wenig, gingen dann runter zum Pool und bekamen unser Frühstück dort.
    Ja, es war herrlich und wir genossen es in vollen Zügen!

    Um 12:00 mussten wir dann auschecken und uns ein neues Hostel suchen.
    Übrigens hab ich gestern meine Kleidung in die Wäscherei gebracht und bin die noch abholen gegangen. Meine Kleidung stinkt nun noch mehr wie vorher. Igitt!!!!!!!
    Das neue Hostel war kostengünstig und leicht zu finden. Nachdem wir das Gepäck abgeladen hatten, gingen wir unser zweites Frühstück essen.
    Im Internet sind wir auf das Rosie‘s Café gestossen- das war der Hit!
    Es wird von zwei Freundinnen geführt, die sich mit diesem Café einen kleinen Traum erfüllten. Die Inspiration für das Café holten sie sich aus einem meiner Lieblingsfilme „Love, Rosie“.
    Ganz nachdem Motto; das Leben hat manchmal einzigartige Wege oder Sachen für uns geplant, aber irgendwie gelangt man, dann doch dorthin wo man sollte(okay, vielleicht ein wenig kitschig, aber ich mag es:)), war das Café mit schönen Sprüchen etc. dekoriert.
    Wir hatten Glück; es wurden gerade zwei Plätze frei als wir kamen, ansonsten war es voll.
    Das Menü - ein Traum! Wir brauchten lange, um uns zu entscheiden.
    Ich entschied mich für Kaffee und einen Frühstückssalat. Der enthielt Ei,Kürbis,Salat, Reis, Hummus,etwas Avocado und war eine willkommene Abwechslung zur asiatischen Küche!

    Rosies Café machte dann zu und wir waren gezwungen in ein anderes Café zu gehen. Wir füllten unsere Tagebücher mit den Erlebnissen der letzten Tage und plauderten ein wenig. Danach liefen wir durch das Städtchen.
    Hoi An ist ausserdem berühmt dafür, dass man sich hier massgeschneiderte Kleidung anfertigen lassen kann. Naja, für das reichte unser Budget nicht ganz.
    Während des Reisens habe ich aber etwa vier Oberteile verloren und so hielt ich meine Augen trotzdem für neue Kleidungsstücke offen.
    Als ich dann ein Oberteil sah, dass mir gefiel, aber nicht ganz passte, zeigte sich die Verkäuferin bereit, es ohne Aufpreis, an meinen Körper anzupassen. Juhu. Auch Lea wurde fündig.

    Wir kauften uns eine Ananas, sassen an den Hafen und zogen die Stimmung hier ein.
    Danach erkundigten wir den Nachtmarkt und schlenderten zurück zum Hostel.
    Heute wollten wir es gemütlich nehmen und uns Rapunzel - neu verföhnt anschauen, denn Hoi An erinnert mit den Laternen stark an diesen Film.
    Gemütlich schauten wir ihn und machten uns ausserdem darüber lustig, dass alle restlichen Leute im Schlafsaal schon um 22:00 am schlafen waren.
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  • Day62

    Hue - Hoi An

    March 8 in Vietnam ⋅ ⛅ 29 °C

    Unsere Busfahrt war sehr angenehm. Sie sollte mit einigen Stops von Hue nach Hoi An gehen.
    Mein eigentlicher Plan war es, in Da Nang auszusteigen(Das ist eine Stadt mehr nördlich von Hoi An), dort zwei Tage zu verbringen und die Bana Hills zu besuchen. Die Bana Hills gelten als Disney World von Asien.
    Als ich dann während der Fahrt merkte, dass mein Besuch der Bana Hills auf das Wochenende treffen würde, entschied ich mich, es sein zu lassen. Das wären zu viele Touristen. Also beschloss ich, direkt auf Hoi An zu gehen.

    Aber nun zur Fahrt; der erste Stop brachte uns zu einem lokalen Markt, der sehr cool war.
    Leider hatten wir dort nur kurz Zeit. Wir besichtigten einen Strand, an dem man nicht schwimmen konnte (keine Ahnung was so besonders an dem war:D) und dann kam der aufregendste Stop.
    Auf der Route Hue - Hoi An liegt nämlich der bekannte Hai Van Pass. Mit seinen traumhaftschönen Aussichten lockt er viele Touristen an. Es ist auch möglich, sich einen eigenen „Motorradchauffer“ zu mieten, und sich mit so über den Pass bringen zu lassen. Doch da dies sehr teuer war und das Wetter zurzeit nicht sonderlich freundlich, nahmen wir die Option mit dem Bus.
    Zum Glück! Denn der Hai Van Pass war so neblig, man sah nicht einmal was oder wo die schöne Aussicht hätte sein sollen. Die anderen Leute dort konnte man auch nur ab ca. 8 Meter Distanz wahrnehmen. Ein kleiner Reinfall.

    Wir stiegen wieder in den Bus ein und fuhren zu unserem letzten Stop. Den Marble Mountains. Die Marble Mountains bieten einen Tempel, kleine Höhlen und andere spirituelle Orte und Skulpturen.
    Nach der Besichtigung ging es dann nach Hoi An.
    In Hoi An angekommen mussten Lea und ich uns zuerst um eine Unterkunft kümmern. Wir wollten es so günstig wie möglich halten und fragten von Haus zu Haus, ob sie ein Bett frei hätten.
    Eine Lady war richtig nett, sie meinte, dass ihr Sohn ein günstiges Homestay hätte und dass sie ihn anrufen könnte. So kamen ihr Sohn und seine Angestellte mit dem Motorrad. Es stellte sich heraus, dass günstig, umgerechnet, 22 Franken für zwei Personen bedeutete. Wir entschuldigten uns, aber stellten klar, dass das nicht unserem Budget entsprach. Die Mutter versuchte nun den Sohn zu überreden es uns zu einem besseren Preis zu geben. Schliesslich hatten wir das finale Angebot-16 Franken für uns beide mit Pool und Frühstück inklusive. Wir dachten uns, was solls, man ist nur einmal hier.
    Wir schätzten die Bemühungen der Dame und buchten eine Nacht.
    Das Zimmer war schön und der Pool wurde natürlich auch sofort ausgetestet. Danach bedienten wir uns bei den Gratisshampoos und Zahnbürsten und chillten ein wenig.

    Ich freute mich schon während der ganzen Reise durch Vietnam auf die Destination Hoi An.
    Die Stadt Hoi An ist bekannt für ihre vielen schönen Laternen und auch dafür, dass sie, wie durch ein Wunder, im Vietnamkrieg verschont wurde. Ich wurde nicht enttäuscht. Hoi An ist wundervoll!
    Als wir abends ins Stadtzentrum gingen, sprühte das Städtchen nur so von Charme. Die vielen Lampions wirkten märchenhaft und die Essensoptionen waren ebenfalls verlockend.
    Wir beschlossen, dass wenn wir uns schon eine etwas teurere Unterkunft leisteten(Ja, ich weiss, das Preis Leistungsverhältnis ist top, aber wir leben halt mit einem Budget) , dass wir uns dann heute auch generell Gönnen könnten.
    Wir kauften also eine Flasche Wein, Eiscreme und machten eine Bootsfahrt auf dem kleinen Fluss. Wir hatten ein kleines Boot für uns und eine coole Lady, die uns ruderte. Wir durften sogar unsere eigenen zwei schwimmenden Laternen mit Kerzchen in den Fluss lassen. Wirklich schön.

    Nach der Bootsfahrt liefen wir noch etwas herum, tranken einen Kokosnusskaffee und gingen dann zurück ins Hotel.
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  • Day61

    Phong Nha - Hue

    March 7 in Vietnam ⋅ ⛅ 29 °C

    Da ich in Hue nur einen Tag verbringen wollte, beschloss ich, den frühen Bus zu nehmen. So werde ich um den Mittag herum in Hue sein, habe noch einen halben Tag dort und kann am nächsten Tag weitergehen.
    Um 6:45 fuhr der Bus los. Normalerweise gibt es 1-2 Zwischenstopps, doch nicht in diesem Bus!
    Ich war am verhungern als wir um 11 Uhr das Stadtzentrum von Hue erreichten.
    Kaum ausgestiegen, stürzte ich mich ins nächste Restaurant, um was zu futtern.
    Gesättigt checkte ich im Hostel ein. Danach suchte ich mir ein ruhiges Café zum Lesen und Blog schreiben.
    Der Kokosnusskaffee dort war super!
    So, und was macht man dann am besten in Hue, wenn man nur einen halben Tag dort hat?
    Richtig, man sucht sich das Abenteuerlichste aus! In diesem Fall war das für mich der verlassene Wasserpark. 2005 sollte das Millionenprojekt gebaut werden und zahlreiche Besucher anlocken, doch das Projekt scheiterte und musste abgebrochen werden. Die Gründe dafür sind umstritten.

    Ich mietete mir ein Fahrrad, suchte mir den Weg raus und gab im Hostel Bescheid, wohin ich gehe. (Nur für alle Fälle:D). 8 Kilometer ging es bergab und wieder bergauf. Danach kam ich auf eine verlassene Strasse, überall stand „Zutritt verboten“. Ich hatte gelesen, dass man da einfach weiterfahren soll. Schliesslich stand ich vor dem Eingang. Auch dort ragte wieder ein Schild, das davor warnte einzutreten.
    Daneben stand ein Wächter. Er grinste mich schon von Weitem an.
    Er nannte mir einen Bestechungspreis von einem Franken und half mir dann über die Absperrgitter zu steigen. Sogar das Velo liess er mich mitnehmen.

    Die Atmosphäre auf dem Gelände war sehr speziell. Irgendwie cool, aber irgendwie ein wenig unheimlich. Nur vereinzelt traf man auf andere Leute. Ich erkundigte den Park in aller Ruhe und trat dann wieder den Heimweg an.
    Nachdem ich geduscht hatte, ging ich Abendessen. Ich entdeckte heute glaub mein neues vietnamesisches Lieblingsgericht; Bun Thit Nuong - Reisnudeln mit gegrilltem Schweinefleisch an einer Erdnusssauce! Mhmm!

    Ich lief noch ein wenig durch das Städtchen und traf dann auf Lea. Wir sind uns schon im Wasserpark begegnet und so fanden wir, dass wir diesen Zufall des erneuten Zusammentreffens ehren müssen und gingen zusammen Eiscreme essen. Wir hatten es auf Anhieb gut und beschlossen am nächsten Tag zusammen weiterzugehen.
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  • Day60

    Phong Nha Tag 2

    March 6 in Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C

    Um 8 Uhr wurde ich zur Tour abgeholt. Wir waren acht Leute in der Gruppe, was ziemlich angenehm war. Darunter zwei Schweizerinnen, die eine etwa in meinem Alter. Unser Tourguide Lana war super cool.
    Sie war eine kleine zierliche Person mit einer riesigen Persönlichkeit(Im guten Sinne).
    Da wir eine kleine Gruppe waren, mussten sich alle kurz vorstellen und dann ging es zu unserem ersten Stop: der Paradise Cave. Die Paradise Cave wurde erst 2005 durch Zufall entdeckt und wird noch immer erforscht und erschlossen. Sie gehört zu den längsten Höhlen in Asien und kann eine Höhe von bis zu 80 Metern erreichen. Mit ihren gewaltigen Stalagmiten und Stalagtiten hält die Höhle, was ihr Name verspricht.

    Als wir die Höhle betraten war ich überwältigt. Ich hätte sie mir nicht so gross vorgestellt und habe noch nie so etwas Grosses unter der Erde gesehen. Es war fast schon etwas unheimlich. Wir konnten dann einen guten Kilometer rein „wandern“. Weiter sind sie mit dem Bauen des Weges noch nicht gekommen, aber sie sind dran.

    Wir fuhren weiter und machten ein Stop bei den 8 Ladies Caves. Hier erfuhren wir mehr über den Vietnamkrieg. In dieser Höhle wurden während des Krieges 5 Leute eingeschüttet und konnten nicht mehr gerettet werden. Eight Ladies Cave heisst sie, da acht Frauen in der Kriegszeit in dieser Höhle gewohnt haben und die verwundeten Männer versorgt haben. Eine Höhle- zwei Geschichten.
    Die Höhle war aber sehr sehr klein.
    Nach dieser Höhle ging es mit einer kleinen Wanderung durch den Dschungel weiter. Nicht selten hatte jemand Kontakt mit einem Blutegel oder Spinnen.
    Schliesslich kamen wir an einen schönen kleinen Fluss. Dort wimmelte es nur so von Schmetterlingen. Wunderschön. Und an diesem schönen Ort gab es dann auch unser Mittagessen.
    Es war super lecker und bestand aus Reisblättern, Fleisch, Reis, Gemüse und Tofu für die Vegetarier.
    Die Idee bestand nun darin, dass jeder sich die Reisblättern füllen konnte mit den Zutaten, die er oder sie wollte, und die dann zu Rollen rollen, konnte. Ich freue mich schon dieses eigentlich einfache Gericht Zuhause auszuprobieren.
    Nachdem wir alle fertig gegessen hatten, folgte der spannendste Teil der Tour. Die Besichtigung der Tra Ang Cave. Diese Höhle kann man nur geführt besichtigen, da sie dunkel ist und man eine Ausrüstung etc. dafür benötigt.
    Ich fand das Essen so gut, dass ich so voll war, dass ich die Höhle am liebsten erst in ein paar Stunden erkundigt hätte. Doch es gab nur 10Minuten Zeit um zu verdauen.
    Danach mussten alle ihre Badesachen anziehen (die Höhle ist im Wasser). Wir bekamen Badeschuhe, Helm mit Tschenlampen, Handschuhe und Schwimmwesten.
    Wir starteten damit,an einem Seil, den Fluss zu überqueren. Es folgte ein Teil, bei dem wir über Felsen und Steine klettern mussten, um den Eingang zur Höhle zu finden. (Ich musste wirklich noch nie in meinem Leben so klettern und war seh froh um die Handschuhe etc.) . Als man dann den Eingang zur Höhle sehen konnte, wollte ich am liebsten wieder umdrehen. Ich möchte ja über mich hinauswachsen und auch neue Dinge ausprobiere, sehen etc., aber die Höhle war stockfinster und ein grosser Freund vom Schwimmen in unbekannten Gewässern bin ich nicht. Aber ein Freund von Rückziehern bin ich auch nicht, also rein da!!

    Das Wasser war arschkalt! Wirklich! Etwa 17 -18 Grad!

    Und dann begannen wir zu schwimmen. Rein und Raus hatten wir 600 Meter zu schwimmen. Als wir dann die ersten 300 Meter hatten, kam unsere Tourguide auf die Idee, dass wir ja alle unsere Taschenlampen ausmachen könnten.
    Gesagt, getan.
    Ich konnte nichts mehr sehen. Pure Dunkelheit.
    Auf drei sollten wir dann alle zusammen unheimliche Geräusche machen, was dazu führte, dass die Fledermäuse nun auch heftig in der Höhle herumflatterten. Sehen konnte ich immer noch nichts.
    Es wurden noch einige Schauermärchen erzählt und dann kam der Vorschlag, dass wir in der Dunkelheit zurückschwimmen könnten.
    Haha ich redete fleissig mit allen, um meine kleine Angst ein wenig zu überspielen.
    Los ging es mit dem Zurückschwimmen in der Dunkelheit. Ich hatte keine Ahnung wie weite ich von der nächsten Person, geschweige denn vom Rand der Höhle entfernt war, es war so dunkel.
    Ein italienisches Paar war auch Teil der Gruppe und die fanden das Ganze glaub überhaupt nicht mehr lustig. Alle 5Sekunden ging ihre Taschenlampe an. Leider waren sie so weit hinten, dass ich nicht so viel von ihrem Licht mitbekam.
    Ich meine, mir war es auch nicht ganz wohlig in der Höhle, aber gleichzeitig fand ich es amüsant und trotzdem irgendwie cool. Die Italiener konnten der Erfahrung in der Tra Ang Cave aber glaub nichts Positives mehr abgewinnen. (Ihre Gesichter sprachen Bände :D)
    Das Ende und somit das Tageslicht kam in Sicht und es war magisch.
    Die ganze Überwindung etc. hatte sich in diesem Moment mehr als gelohnt und ich muss sagen, dass ich ein wenig stolz auf mich war. :P

    Wir kletterten zurück. Ich lief noch in ein Spinnennetz (juhu.) und dann gab es warmen Kaffee und Tee für alle. Wir wanderten durch den Dschungel zurück und stiegen wieder in den Van, der uns zu den Hostels brachte.
    Auf der Rückfahrt gab es für alle ein Belohnungsbierchen.
    Ich war richtig müde und machte deshalb nicht mehr viel an diesem Tag.
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  • Day59

    Phong Nha Tag 1

    March 5 in Vietnam ⋅ ☀️ 31 °C

    Die Fahrt im Nachtbus war abenteuerlich wie immer, aber ziemlich in Ordnung.
    Um 4:00 wurden wir dann alle in Phong Na rausgelassen. Nachdem ich ein Reisebüro gefunden hatte, das noch offen war, konnte ich Kontakt zu meinem gebuchten Homestay aufnehmen.
    Die waren so lieb, kamen mich abholen und liessen mich schon ins Zimmer, ohne dass ich einen Aufpreis bezahlen musste.
    Ich konnte nochmals schlafen bis um etwa halb 10.
    Den Tag verbrachte ich dann damit, Blog zu schreiben, zu lesen, Café zu trinken und mit dem Velo herum zu fahren.
    Zudem buchte ich eine Tour für den morgigen Tag. Phong Nha ist nämlich dafür bekannt, dass es hier die grössten Höhlen der Welt gibt. Möchte man aber die grösste Höhle der Welt besichtigen, so muss man etwa 3000 Franken bezahlen und sich ein Jahr im Voraus anmelden.
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