Satellite
Show on map
  • Day42

    Cameron Highlands Tag 2

    February 16, 2019 in Malaysia ⋅ ⛅ 23 °C

    Mein Wecker liess mich viel zu früh aus den Träumen. Ich zog mich schnell an, weil ich etwas knapp dran war, verabschiedete mich von Matthew, nahm mir einen halben Toast mit auf den Weg und stand dann doch noch pünktlich zur Tour bereit. Amelie, eine der deutschen Mädchen von gestern, hat die gleiche Tour wie ich ausgewählt.
    Das Programm war wie folgt: am Morgen würden wir den Mossy Forest besuchen, ein Wald, der aufgrund der Klimaverhältnissen und der Höhenlage, eine gute Grundlage für das Wachstum von Moos bietet. Danach würden wir die berühmte BOH Teeplantage besuchen, die in der britischen Kolonialzeit 1929 gegründet wurde. Noch immer wird die Teeplantage von der Gründerfamilie geführt.
    Am Nachmittag würden wir eine Wanderung durch den Dschungel machen.

    Der Mossy Forest war interessant, trotzdem hatte ich ihn mir gigantischer vorgestellt. Nur eine kurze Strecke ist für Touristen zugänglich, da sie die Natur schützen wollen. Dies ist ja auch gut und recht.

    Weiter zum Tee.;
    Die Grösse der Plantagen ist einfach immense! Tee und Grün soweit das Auge reicht, das kann man nicht mit der Kamera einfangen.
    Nebst den Plantagen besuchten wir die Teefabrik. Die Fabrik war viel kleiner als ich sie mir vorgestellt hatte.
    Es gab neben der Fabrik auch ein Zentrum mit der Geschichte der Plantage. Heute werden von BOH täglich 5.5 Mio Tassen Tee produziert. An einer kleinen Bar konnte man dann auch die Produkte Green Tea Matcha und Eistee probieren. Beide waren lecker, aber ziemlich süss. Die Teeplantagentour endete schliesslich beim Teeshop.

    Nachdem Mittagessen ging es weiter. Die Gruppe änderte sich ein wenig. Am Morgen waren wir fünf Personen; ein französisches Paar, ein Mann aus Bayern, der auch in unserem Hostel ist,, Amelie und ich. Das französische Paar ging am Nachmittag auf eigene Faust los und wurde durch ein Paar aus den Niederlanden ersetzt. Ebenfalls zu unserer Gruppe stiess Paula aus Deutschland. Zusammen mit dem Guide starteten wir dann auf einem Pfad, der nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Wir kletterten(Ja, das ist das richtige Wort) zuerst auf eine Aussichtsplattform. Teils gab es nur ein Seil und man müsste sich daran hochziehen. Oben angekommen genossen wir dann alle erstmals die Aussicht. Weiter ging es dann tiefer in den Dschungel herein und der Guide gab uns einige Informationen.
    -> Falls man im Dschungel verloren geht, immer der Fliessrichtung des Wassers folgen!
    Schliesslich gelangten wir zu unserem Ziel. Es war ebenfalls eine Art versteckter Mossy Forest, aber kein Vergleich zu dem von heute Morgen. Dieser war wirklich fast etwas magisch. Teils erinnerte uns die Szenerie an die Wälder von Herr der Ringe. Nachdem wir etwas verweilt waren, ging es wieder zurück. Nebenbei bemerkt auch hier war der Weg abenteuerlich; wir mussten kriechen, über Wurzeln und Bäume steigen und der grösste Teil des Weges wurde sich bückend bewältigt.

    Alle kamen wir sicher an.
    Ich fand den Ausflug am Nachmittag eindrücklich und interessant, war aber enttäuscht, dass wir keine wilden Tiere gesehen hatten und die Wanderung nicht ganz so lange war.

    In aller Ruhe duschte ich und ging dann zum Essen mit einigen vom Hostel ins Dörfchen. Könnt ihr die Nationalität des Essen erraten? Zur Abwechslung gab es einmal Indisch.
    Danach wurde nochmals UNO gespielt.

    Gute Nacht.
    Read more