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  • Day1

    Los Angeles

    August 10 in the United States ⋅ ☀️ 30 °C

    L.A
    In a Nutshell
    Der Flug war lange. Verspätung, Gepäck in Chicago geblieben, Kälte auf dem 5 stündigen Flug von Chicago nach L.A und schreiende Kinder. In L.A angekommen war das Glück dann wieder auf meiner Seite. Ich suchte nach sympathisch wirkenden Leuten, die sich eventuell mit mir ein Taxi zum Santa Monice Pier teilen würden, denn da lag mein Hostel lag. Ich fand diese Person in Felix. Ein sympathischer junger Herr aus Kanada, der nun in L.A wohnt, wenig weit entfernt von meinem Hostel. Er erklärte sich bereit das Taxi zu sich zu bezahlen und ich würde dann noch das Überbleibsel zu meinem Hostel übernehmen. Wir kamen ins Gespräch und mit der Zeit öffnete er sich ein wenig, bot mir sogar an, mich die restliche Distanz mit seinem Auto zum Hostel zu fahren. Er liess das Angebot auch einfach einmal im Raum stehen, da ihm bewusst war, dass es womöglich auch falsch rüber kommen könnte. Ich war zuerst etwas unsicher und werweisste, ob das nun naiv war, doch entschied mich meiner Intuition zu vertrauen und das Angebot anzunehmen mit der Bemerkung, dass ich ja ein schweizerisches Sackmesser dabei habe. Felix war ein wahrer Gentleman, trug meine Tasche und gab als erstes die Adresse meines Hostels ins GPS ein und lud mich wirklich ohne doofen Kommentar oder Einladung dort ab und wünschte mir alles Gute.

    Im Hostel angekommen, musste ich zuerst schauen, was ich überhaupt in meinem einen Handgepäck hatte, denn ein Stück war ja noch in Chicago. Glück im Unglück: ein Kleid, zwei Unterhose, ein Bikini und ein Pijama. Sonnencreme, Zahnpaste, Mascara und alle weiteren Kleider und Annehmlichkeiten liessen mich im Stich.

    Schliesslich schlief ich ein.

    Mein Hostel befand sich am Santa Monica Pier, Location 10/10.
    Ich bog um die Ecke des Hostels sehe das Meer und bin glücklich. Die Müdigkeit stille ich mit einem kalten Cortardo, dessen Preis mich noch wacher werden lässt. Zufrieden spaziere ich zum Santa Monica Pier herunter, esse mein glutenfreien Spitzbub, den ich noch in meinem Handgepäck ausfindig gemacht habe und starte das People-Watching. Ich bin hier in L.A und das Leben ist wunderbar.

    Ich laufe vom Santa Monica Pier bis zum Venice Beach vorbei an einer Frau in Bikini und Glitzerrollschuhen, die zu Katy Perry trällert, einem Mann der auf dem Bordstein sitzt und Trompete spielt,einem Paar, das zu I wanna Dance with Somebody Tennis spielt, einem weiteren Paar, das die Surfanzüge bis zu den Hüften hat und mir mit ihren Proteinshakes entgegenlächelt. Die süssen kleinen Venice Kanäle, um die ich spazierte…
    Schliesslich lande ich beiAbbot Kinney, einer sehr hippen Gegend mit coolen Cafés und Stores. Der Rückweg zum Hostel zeigt mir eine Dauer von 1Std 5 Minuten zu Fuss, eigentlich mögen meine Füsse nicht mehr.
    Geschafft habe ich es trotzdem und mir nun das Nchtessen im Elephanté (dem wohl hippsten Place in Samta Monica) mit Michelle mehr als verdient. Michellenist eine Freundin von Mariska, sie wiedweu eine Freundin vol mir ist und uns miteinnder verbunden hat. Aranchini gefüllt mit Champagner und Mascarpone dazu Salat, weisses Mousse zum Dessert und wunderbare Aussicht auf das Meer den ganzen Abend.

    Neuer Tag. Nach kleiner Unentschlossenheit, weil vielleicht zu touristisch, beschloss ich den Hop On Hop Off Bus durch L.A zu nehmen, wenn schon Touristin, dann richtig!
    Den Audioguide aktiviert, düse ich glücklich durch die Strassen von L.A. Bei den Beverly Hills steige ich auf die Hollywood Route um. Mache einen Stop beim FarmersMarket, möchte wieder aufhopsen als ich das Donutgeschäft, von dem alle sprechen, erblicke. Sidecardonuts. Mit glutenfreien Optionen. Ich blicke auf die Uhr im Wissen, dass es knapp werden könnte. Mutig wage ich mich trotzdem zielstrebig über die Strasse, bestelle in Windeseile und sehr doch den Bus schon kommen. Die beiden Bedienenden erkennen mein Dilemma, drücken mir den Donut in die Hand, schicken mich los ohne das Geld entgegen zu nehmen und fiebern mit mir mit!
    Wie nett😱
    Zielstrebig und bedacht nicht überfahren zu werden, renne ich über den Highway, was für ein Huhn ich doch bin?! Es reichte mir auf den Bus. Richtig berauscht von dem kleinen Erfolg sitze ich wieder auf dem Deck des Bus und beisse genüsslich in meinen geschenkten leckeren Donut.
    Weiter gehts. Bei der Melrose Avenue steige ich wieder aus, schlendere in eigener Regie die Strecke entlangt, stoppe in Secondhandläden und für Streetart, habe Mühe die nächste Haltestelle zu finden und sehe mit meinem Cold Brew Kaffee vermutlich etwas verloren aus. Die Buslady erkennt mich, wieder lacht mich fast ein wenig aus und meint „Come On girl hop on.“ So fahre ich ohne weitere Unterbrechungen bis zu meinem letzten Stop, dem Walk or Fame. Nach 5 Minuten genügt es mir und ich mache mich auf zum Grifith Observatory, wo ich einen Ausblick über ganz L.A und zum Hollywood Sign geniesse.
    Ich bleibe bis sich der Tag verabschiedet und trete den 1.5 stündigen Rückweg an, wobei ich anmerken muss, dass ich mich in der Metro gar nicht wohlfühlte und froh war als ich endlich im Hostel ankam.
    Zusammen mit Stacey und Adela aus meinem Zimmer gehts noch zum Santa Monica Pier, wo wir zu Churros und Glace für (8 Dollar pro Kugel!) das Geschehen rund um das Glitzern der Achterbahnlichtern und Attraktionen beobachten. Das perfekte Ende eines wundervollen Tages!

    Samstag und mein letzter Tag in L.A. Heute fühle ich mich nicht besonders fit. Ich habe mich im Flugzeug etwas erkältet und der Schlafmangel macht sich ebenfalls bemerkbar. So schlendere ich gemütlich zum Strand verweile dort ein wenig ehe ich für eine Siesta zurück zum Hostel gehe. Ich bin wirklich nicht so fit… Ich zwinge mich nochmals raus um das Quartier abzuklappern. Mariskas Kollegin Michelle schreibt mir, ob ich mit in die Bar ihres Freundes in Downtown L.A kommen würde, sie würde mich mit dem Auto fahren. Ich dachte, würde ich die Möglichkeit nicht wahrnehmen, würde mich das ewig reuen und so ging ich mit. Es war wirklich ein Erlebnis! Lustig und zugleich crazy, weil ich auch Leute kennenlernte, die effektiv Villen in Hollywood haben. Was mir missgefiel war, dass ich einen zweiten unbestellten Cocktail bekam, weil Michelles Freund dachte, der würde mir bestimmt schmecken und ich den, obwohl nicht wo fit, trinken und bezahlen musste…

    Heute geht es weiter nach Hawaii!!
    Ich hane mich nach dem günstigsten Weg zum Flughafen (Bus 1.20 Fr.) erkundet bin extra früh aufgestanden. Ich fühle mich noch immer nicht fit und merke, daee es mir gut getan hätte es gestern ruhig anzugehen und früh schlafen zu gehen. Bei der Busstation werde ich onformiert, dass der Bus nicht fährt. Nun muss ich ohne mobile Daten ein Taxi organisieren… Ein riesen Chaos, auch weil die Zeit bis zum Flug fortschreitet. Zwei nette junge Damen helfen mir schliesslich und ixh bekomme ein Taxi zum Flughafen. Teuerer Spass, aber es reicht mir auf den Flug. Die Eskapaden von heute zusammen mit denen von gestern und womöglich einem Street Food Tacco von gestern veranlassen meinen Körper jedoch dazu noch ein Kötzchen am Flughafen zu lassen.

    Und mit diesem epischen letzten Satz wars das vorerst von meiner Reise meine Lieben.😇
    Jetzt gehts auf auf Hawaii. Aloha und Mahalo🌸
    Noëmi
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