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Mittelmeer- Legend of the Seas

Ingolf & Korneliaによる8日間のアドベンチャー。 もっと詳しく
  • Neapel - Noch ein bisschen bummeln

    10月2日, イタリア ⛅ 26 °C

    Danach setzten wir unseren Spaziergang fort. Wieder ohne bestimmtes Ziel, einfach durch die Straßen und Gassen.

    Natürlich gehörte auch ein bisschen Shopping dazu. Aber eigentlich waren es weniger die Sehenswürdigkeiten oder Geschäfte, die heute in Erinnerung bleiben werden, sondern diese vielen kleinen Bilder: die engen gepflasterten Straßen, die Balkone über uns, die Marktstände, die alten Häuser, die Fußballbilder – und immer wieder ein Roller, der sich hupend seinen Weg bahnt.

    Neapel ist laut, eng, manchmal chaotisch und an vielen Stellen alles andere als herausgeputzt. Aber gerade deshalb wirkt die Stadt unglaublich

    Nach dem Mittag machten wir uns wieder auf den Weg zum Schiff.

    An Bord wollten wir noch eine Kleinigkeit essen und gingen in den Bereich des AquaDome Market. Dort gibt es verschiedene kleine Food-Stationen mit unterschiedlichen internationalen Geschmacksrichtungen – unter anderem asiatisch, mexikanisch beziehungsweise lateinamerikanisch und mediterran. Genau richtig, wenn man keinen großen Restaurantbesuch möchte, sondern einfach ein paar Kleinigkeiten probieren will.

    Danach ging es noch ins „The Overlook“ Mit einem Cappuccino machten wir es uns dort gemütlich und genossen noch ein wenig die Aussicht.

    Und schließlich landeten wir wieder dort, wo wir an einem Urlaubstag inzwischen besonders gern sitzen: auf unserem Balkon.

    Füße hoch, ein bisschen ausruhen und den Vormittag noch einmal Revue passieren lassen.
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  • Abendessen in der Coastal Kitchen

    10月2日, イタリア ☁️ 24 °C

    Nach unserem entspannten Nachmittag auf dem Balkon machten wir uns am Abend wieder auf den Weg in die Coastal Kitchen. Mittlerweile gehört das fast schon zu unserem täglichen Ritual an Bord. Wir kennen unseren Stammkellner, werden herzlich begrüßt und können dort ganz entspannt den Abend beginnen.

    Auch heute ließen wir uns wieder das Essen schmecken und genossen die ruhige Atmosphäre.

    Nach dem Abendessen wollten wir noch nicht gleich irgendwo sitzen bleiben. Also machten wir etwas, das wir uns schon länger vorgenommen hatten: einen richtigen Abendspaziergang rund um die Legend of the Seas.

    Auf Deck 5 verläuft außen eine Bahn rund um das Schiff. Dort kann man tatsächlich einmal fast vollständig um dieses riesige Schiff herumlaufen. Abends ist das besonders schön: weniger Betrieb, frische Seeluft, das Rauschen des Wassers und immer wieder ein anderer Blick aufs Meer.

    Nach einem Tag mitten im lebhaften und lauten Neapel war das ein schöner Kontrast – einfach ein Stück laufen und die Atmosphäre auf See

    Eigentlich hatten wir für diesen Abend keine weitere Show geplant. Als wir aber am AquaTheater vorbeikamen, versuchten wir spontan noch einmal unser Glück bei „Shockwave“, obwohl wir diesmal keine Reservierung hatten.

    Und tatsächlich bekamen wir noch Restplätze.

    Unsere Plätze lagen diesmal ziemlich weit außen am Rand. Zunächst dachten wir, dass das vielleicht nicht unbedingt die beste Position sein würde. Aber am Ende hatte gerade das seinen Reiz: Wir kannten die Show bereits, sahen sie nun aber aus einer völlig anderen Perspektive.

    Die Wassereffekte, die Sprünge der High-Diver, die Akrobatik, Musik, Licht und die gesamte technische Inszenierung wirkten von der Seite teilweise ganz anders. Man konnte auch viel besser erkennen, wie dicht die Künstler teilweise am Beckenrand arbeiten und wie präzise die einzelnen Abläufe aufeinander abgestimmt sein müssen.

    Und obwohl wir Shockwave nun schon zum zweiten Mal gesehen hatten, war die Show wieder spektakulär und absolut unterhaltsam. Man entdeckt beim zweiten Anschauen tatsächlich Dinge, die einem beim ersten Mal gar nicht aufgefallen sind.

    Danach brauchten wir kein weiteres Programm mehr.

    Wir gingen zurück auf unsere Kabine und ließen den Abend ganz gemütlich auf unserem Balkon ausklingen.
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  • Seetag: unser letzter Tag auf der Legend of the Se

    10月3日, イタリア ☁️ 23 °C

    Seetag: unser letzter Tag auf der Legend of the Seas

    Heute ist tatsächlich schon unser letzter vollständiger Tag an Bord der Legend of the Seas. Nach den vielen Häfen und Erlebnissen der vergangenen Tage liegt heute noch einmal ein Seetag vor uns. Wir sind unterwegs von Neapel zurück nach Barcelona, wo morgen unsere Kreuzfahrt endet.

    Eigentlich ist so ein Seetag zum Abschluss genau richtig. Wir haben noch einmal Zeit, unser Schiff zu genießen – und langsam Abschied zu nehmen.

    Unser Tag begann entspannt. Kurz nach acht gingen wir zum Frühstück ins Hauptrestaurant. Wir mögen es dort inzwischen sehr: Bedienung am Tisch und die ruhige Atmosphäre

    Dabei hieß es heute auch schon zum ersten Mal Abschied nehmen. Wir verabschiedeten uns von Patrizia, denn wir wussten, dass wir sie auf dieser Reise nicht mehr sehen würden.

    Nach einer Woche an Bord entstehen eben doch kleine Gewohnheiten und Bekanntschaften. Man trifft dieselben Menschen immer wieder, wechselt ein paar Worte und irgendwann gehört das einfach zum Tagesablauf. Wenn dann die ersten Verabschiedungen beginnen, merkt man endgültig, dass die Reise ihrem Ende entgegengeht.

    Nach dem Frühstück wollten wir uns noch etwas bewegen und gingen wieder nach draußen auf Deck 5.

    Dort verläuft die Bahn außen um das Schiff, die wir schon für unseren Abendspaziergang genutzt hatten. Heute Morgen drehten wir noch einmal einige Runden. Frische Seeluft, das Rauschen des Wassers und rundherum das Mittelmeer – ein schöner Start in unseren letzten Seetag.

    Und gerade heute gab es dabei noch etwas Besonderes zu sehen.

    Korsika auf der einen, Sardinien auf der anderen Seite

    Gegen 9 Uhr befand sich die Legend of the Seas auf ihrem Weg Richtung Barcelona zwischen Korsika und Sardinien.

    Auf der einen Seite des Schiffes konnten wir Korsika sehen, auf der anderen Sardinien. Natürlich nutzten wir die Gelegenheit für ein paar Fotos.

    Nach den vergangenen Tagen, an denen wir morgens meistens auf einen neuen Hafen oder eine Stadt blickten, war das heute ein ganz anderes Bild: zwei große Mittelmeerinseln gleichzeitig in Sicht und wir mit der Legend dazwischen unterwegs.

    Ein schöner kleiner Moment, den wir wahrscheinlich gar nicht so bewusst wahrgenommen hätten, wenn wir nicht gerade unsere Runden draußen auf Deck 5 gedreht hätten.

    Lange konnten wir allerdings nicht stehen bleiben, denn der nächste Termin wartete bereits.

    Hinter den Kulissen des Royal Theaters

    Um 9:30 Uhr waren wir zu einer exklusiven Backstage-Tour durch das Royal Theater eingeladen. Diese Führung wurde für Crown-&-Anchor-Mitglieder ab Diamond-Status angeboten und dauerte ungefähr 45 Minuten.

    Nachdem wir während unserer Reise bereits eine große Produktion im Royal Theater erlebt hatten, war es natürlich interessant, das Ganze nun einmal von der anderen Seite kennenzulernen.

    Mitarbeiter aus dem Entertainment- und Technikteam führten uns hinter die Kulissen und erklärten uns die Bühne, die Bühnentechnik und verschiedene Abläufe. Erst wenn man einmal hinter eine solche Bühne schaut, bekommt man eine Vorstellung davon, wie viel Technik und wie viele Menschen notwendig sind, damit beim Publikum später alles selbstverständlich und perfekt aussieht.

    Leider waren Fotos und Videoaufnahmen hinter der Bühne nicht erlaubt. Warum das so streng gehandhabt wird, wissen wir nicht. Also gibt es von diesem Teil unseres Tages ausnahmsweise keine Bilder – die Eindrücke müssen diesmal einfach im Kopf bleiben.

    Nach der Backstage-Tour trennten sich unsere Wege für eine Weile.

    Konny ging zurück auf unsere Kabine und machte es sich auf dem Balkon gemütlich. Ich wollte dagegen noch etwas mehr über das Entertainment an Bord erfahren und ging in Richtung AquaDome.

    Dort gab es eine Gesprächsrunde mit Mitgliedern des Entertainment-Teams. Das war besonders interessant, weil man diesmal selbst Fragen stellen konnte.

    Natürlich ging es um genau die Produktionen, die uns während dieser Woche begleitet hatten: die Eisshow „Fusion“, die Shows im AquaTheater und die große Theaterproduktion.

    Das Publikum nutzte die Gelegenheit ausgiebig. Es wurden viele Fragen gestellt und die Mitarbeiter erklärten einiges über ihre Arbeit und darüber, was hinter solchen Produktionen steckt.

    Nachdem wir die Shows bisher immer nur als Zuschauer erlebt hatten, war das noch einmal eine interessante Ergänzung. Gerade bei den Wasser- und Eisshows fragt man sich ja durchaus, wie solche aufwendigen Produktionen überhaupt auf einem Kreuzfahrtschiff organisiert werden.

    Danach trafen wir uns wieder und gingen zum Mittagessen in den AquaDome Market.

    Den kennen wir inzwischen ebenfalls gut. Mit seinen verschiedenen kleinen Stationen und unterschiedlichen internationalen Geschmacksrichtungen kann man dort unkompliziert eine Kleinigkeit essen, ohne gleich ein großes Restaurant besuchen zu müssen.

    Anschließend durfte natürlich auch unser Cappuccino nicht fehlen.

    Danach ging es wieder zurück zur Kabine. Wir wollten an unserem letzten Tag schließlich nicht von einem Programmpunkt zum nächsten hetzen, sondern auch einfach noch einmal das Schiff und unseren Balkon genießen.
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  • FlowRider

    10月3日, Mittelmeer ⛅ 25 °C

    Die FlowRider-Crew zeigt, was sie wirklich kann

    Am Nachmittag gab es dann noch einmal richtig gute Unterhaltung.

    Auf dem FlowRider waren diesmal nicht in erster Linie die Gäste an der Reihe. Stattdessen zeigten die Mitarbeiter, die dort normalerweise die Gäste einweisen, unterstützen und auf die Sicherheit achten, einmal selbst, was sie können.

    Und da wurde ziemlich schnell klar: Die können deutlich mehr, als nur anderen zu erklären, wie es funktioniert. 😄

    Sie zeigten jede Menge Tricks, schnelle Manöver und auch einige Aktionen, die schon ziemlich übermütig aussahen. Gerade weil man sie sonst immer bei der Betreuung der Gäste sieht, war es sehr unterhaltsam, sie einmal selbst auf der Welle zu erleben.

    Der FlowRider ist eine der Attraktionen, die man seit vielen Jahren besonders mit Royal Caribbean verbindet. Dabei wird ein kräftiger Wasserstrom über eine speziell geformte Fläche geleitet und erzeugt eine stehende Welle. Darauf kann man surfen oder bodyboarden – und wenn die erfahrene Crew selbst loslegt, sieht das natürlich noch einmal ganz anders aus als bei den ersten vorsichtigen Versuchen vieler Passagiere.

    Das war noch einmal ein richtig schöner und unterhaltsamer Programmpunkt für unseren letzten Nachmittag.

    Und dann kam irgendwann der Teil einer Kreuzfahrt, den man am liebsten noch etwas hinauszögern würde:

    Kofferpacken.

    Nach einer Woche ist unsere Kabine längst zu unserem kleinen Zuhause geworden. Überall liegen die Dinge, die man täglich braucht, auf dem Balkon haben wir viele Stunden verbracht und inzwischen kennt man auf dem Schiff fast jeden Weg.

    Und plötzlich muss alles wieder in die Koffer.

    Also Kleidung zusammenlegen, überlegen, was wir morgen früh noch brauchen, nichts in irgendwelchen Schubladen vergessen und langsam alles für die Heimreise vorbereiten.
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  • Letzter Abend

    10月3日, Mittelmeer 🌬 25 °C

    Bevor es zum letzten Abendessen ging, wollten wir unbedingt noch einmal im Hollywoodland Supper Club vorbeischauen. Schließlich arbeitet Andrew dort, und nach all den Begegnungen während dieser Woche wollten wir uns nicht einfach verabschieden, ohne ihn noch einmal persönlich gesehen zu haben.

    Auch seine Freundin arbeitet dort, und wir hofften, beide noch vor Beginn ihres Dienstes anzutreffen.

    Aber ausgerechnet in diesem Moment passierte etwas fast schon Typisches: Während wir auf dem Weg zu Andrew waren, war Andrew auf dem Weg zu uns.

    Er war nämlich zum Coastal Kitchen gegangen, um uns dort zu suchen und sich von uns zu verabschieden. So hatten wir uns zunächst tatsächlich verfehlt.

    Wir blieben trotzdem vor dem Hollywoodland Supper Club und warteten, bis das Restaurant öffnete. Und zum Glück dauerte es nicht lange, bis Andrew wieder zurückkam.

    So konnten wir uns doch noch einmal in Ruhe sehen.

    Wir überreichten ihm zum Abschied ein paar kleine Präsente und verabschiedeten uns voneinander. Nach unserer ersten gemeinsamen Kreuzfahrt und dem Kontakt, der seitdem geblieben ist, war es schon etwas Besonderes, Andrew nun ausgerechnet auf der Legend of the Seas wiedergetroffen zu haben. Während dieser Woche kam er immer wieder kurz bei uns vorbei, wir waren bei ihm im Hollywoodland Supper Club und konnten sogar gemeinsam in Civitavecchia an Land Mittag essen.

    Nun hieß es tatsächlich wieder Abschied nehmen.

    Natürlich hoffen wir sehr, dass es kein endgültiger Abschied war und sich unsere Wege irgendwo auf irgendeinem Schiff wieder kreuzen werden.

    Danach gingen wir zu unserem letzten Abendessen in die

    Wir hatten unseren festen Kellner, kannten die Abläufe und fühlten uns dort einfach wohl. Auch heute ließen wir uns noch einmal das Essen schmecken.

    Aber natürlich gehörte auch hier zum letzten Abend etwas dazu, das wir lieber nicht gemacht hätten: Wir verabschiedeten uns von unserem Kellner.

    Nach einer Woche merkt man erst, wie sehr solche Menschen zu einer Kreuzfahrt dazugehören. Man sieht sich jeden Abend, wird persönlich begrüßt, wechselt ein paar Worte – und irgendwann fühlt es sich schon ganz selbstverständlich an.

    Nach dem Abendessen wollten wir noch nicht direkt zurück auf die Kabine.

    Also schlenderten wir noch einmal ganz in Ruhe über das Schiff. Kein bestimmtes Ziel mehr, keine Show und keine Reservierung. Einfach noch einmal durch die Bereiche laufen, die in den vergangenen sieben Tagen so selbstverständlich geworden sind.

    Und nun sitzen wir wieder dort, wo wir während dieser Woche so viele ruhige Momente verbracht haben: auf unserem Balkon.

    Die Koffer sind gepackt. Barcelona liegt vor uns. Hinter uns liegen sieben Tage voller Erlebnisse.

    Heute Abend brauchen wir keine große Show mehr. Wir sitzen einfach draußen, schauen aufs Meer und lassen die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren.
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  • Abschied von der Legend und eine spannende Heimrei

    10月4日, スペイン 🌧 22 °C

    Reisetag 8 – Abschied von der Legend und eine spannende Heimreise

    Heute hieß es endgültig Abschied nehmen von der Legend of the Seas. Nach einer wunderschönen Woche sollte es von Barcelona über Frankfurt zurück nach Dresden gehen.

    Eigentlich hatten wir uns den letzten Morgen deutlich entspannter vorgestellt. Aber schon am Vortag zeichnete sich ab, dass unsere Heimreise noch einmal etwas aufregender werden könnte.

    Die Wetterlage ändert unsere Pläne

    Ursprünglich sollte die Legend of the Seas gegen 6:00 Uhr morgens in Barcelona anlegen. Ab etwa 6:30 Uhr sollte es möglich sein, das Schiff mit dem eigenen Gepäck zu verlassen.

    Unser Plan war zunächst der klassische: Am letzten Abend die Koffer vor die Kabinentür stellen, sie von der Crew ins Terminal bringen lassen, dort wieder übernehmen und anschließend mit dem Taxi zum Flughafen fahren.

    Unser Lufthansa-Flug von Barcelona nach Frankfurt war für 10:25 Uhr vorgesehen. Das Boarding sollte um 09:55 Uhr beginnen und die Gepäckabgabe um 09:40 Uhr schließen.

    Am gestrigen Nachmittag kam dann allerdings eine wichtige Durchsage unseres Kapitäns.

    Aufgrund der schlechten Wetterlage rund um Barcelona könne er aus Sicherheitsgründen nicht garantieren, bereits um 6 Uhr im Hafen zu sein. Seit Tagen hatte es in der Region starke Regenfälle und Unwetter gegeben. Als neue voraussichtliche Zeit für die Ankunft nannte er 8:00 Uhr, die Ausschiffung sollte möglicherweise erst gegen 8:30 Uhr beginnen.

    Damit wurde unser Zeitplan plötzlich ziemlich knapp bzw. fast nicht realisierbar

    Planänderung: Die Koffer bleiben bei uns

    Noch am Abend trafen wir deshalb eine wichtige Entscheidung: Unsere Koffer stellen wir diesmal nicht vor die Kabinentür.

    Wir wollten sie selbst mit vom Schiff nehmen. So waren wir unabhängig von der Gepäckausgabe im Terminal und konnten das Schiff verlassen, sobald es freigegeben wurde.

    Am Morgen dachten wir zunächst noch, dass wir trotz allem gemütlich frühstücken könnten.

    Als wir jedoch gegen 7:00 Uhr mit unseren Koffern in Richtung Frühstück unterwegs waren, sahen wir bereits zahlreiche Passagiere, die sich am Ausgang angestellt hatten. Offenbar hofften viele genau wie wir, dass das Schiff vielleicht doch etwas früher als angekündigt freigegeben würde.

    Damit war das Frühstück erledigt.

    Wir reihten uns ebenfalls ein.

    Warten auf die Freigabe

    Nun standen wir also gegen sieben Uhr mit unseren Koffern auf der Promenade und warteten gemeinsam mit vielen anderen Passagieren darauf, das Schiff verlassen zu dürfen.

    Natürlich steckte auch ein bisschen Spekulation dahinter. Aber uns war wichtiger, möglichst weit vorne zu sein. Denn sobald mehrere Tausend Menschen gleichzeitig von Bord gehen, wollen anschließend sehr viele von ihnen dasselbe: ein Taxi zum Flughafen.

    Gegen 7:45 Uhr lag die Legend schließlich am Terminal.

    Kurz vor 8:00 Uhr kam dann die erlösende Nachricht: Die Behörden hatten das Schiff freigegeben und wir durften von Bord.

    Und dann ging alles ziemlich schnell.

    Mit unseren Koffern im Schlepptau verließen wir zum letzten Mal die Legend of the Seas, liefen durch das Terminal und machten uns direkt auf den Weg zum Taxistand.

    Aus der Taxifahrt wird ein kleines Rennen

    Unsere Strategie zahlte sich aus.

    Am Taxistand warteten zwar bereits einige Menschen, aber es war noch überschaubar. Wir bekamen praktisch sofort ein Taxi.

    Dem Fahrer erklärten wir, dass unser Zeitplan ziemlich knapp war.

    Er verstand die Botschaft sofort.

    Aus der Fahrt zum Flughafen wurde beinahe ein kleines Rennen. Unser Fahrer war ausgesprochen flott unterwegs und schien sämtliche Tricks und Abkürzungen zu kennen.

    Auch am Flughafen bewies er noch einmal Ortskenntnis. Statt sich mit uns in die lange Schlange der ankommenden Taxis einzureihen, kannte er offenbar noch eine andere Möglichkeit, uns schnell herauszulassen.

    Wir waren am Flughafen.

    Jetzt musste nur noch der Rest funktionieren.

    Während wir am Morgen noch auf der Promenade der Legend gewartet hatten, war bereits eine Nachricht von Lufthansa gekommen:

    Unser Flug hatte Verspätung.

    Normalerweise freut man sich über so etwas natürlich nicht. Heute war es für uns allerdings eine ausgesprochen gute Nachricht.

    Plötzlich hatten wir einen zusätzlichen Zeitpuffer. Und den sollten wir tatsächlich noch brauchen.

    Da wir bereits online eingecheckt waren, mussten wir am Flughafen nur noch unsere Koffer abgeben. Auch dort gab es eine längere Schlange, aber es ging einigermaßen voran.

    Koffer weg – nächste Station Sicherheitskontrolle.

    Und dort begann das eigentliche Chaos.

    40 Minuten an der Sicherheitskontrolle

    An der Sicherheitskontrolle waren sehr viele Passagiere und vergleichsweise wenig Personal.

    Die Schlange bewegte sich entsprechend langsam.

    Am Ende brauchten wir ungefähr 40 Minuten, bis wir endlich durch die Kontrolle waren.

    Das war noch einmal richtig spannend. Ohne die Verspätung unseres Fluges hätte es unter normalen Umständen tatsächlich sehr knapp werden können.

    Aber irgendwann waren wir durch.

    Wir hatten es geschafft.

    Da unser Frühstück auf der Legend der frühen Anstellung am Ausgang zum Opfer gefallen war, hatten wir nun sogar noch kurz Zeit, in die Lounge zu gehen.

    Dort konnten wir endlich etwas essen, einen Kaffee trinken und zum ersten Mal an diesem Morgen ein wenig entspannen.

    Was für ein Gegensatz zu den Stunden zuvor: erst mit den Koffern auf der Promenade warten, dann möglichst schnell vom Schiff, Taxi-Rennen durch Barcelona, Gepäckabgabe und 40 Minuten Sicherheitskontrolle – und plötzlich saßen wir mit unserem Frühstück in der Lounge.

    Mit deutlicher Verspätung ging es schließlich weiter. Gegen 11:25 Uhr saßen wir im Flugzeug und machten uns auf den Weg nach Frankfurt.

    Doch kaum waren die meisten Passagiere eingestiegen und saßen, passierte etwas ziemlich Kurioses.

    Plötzlich gingen im ganzen Flugzeug gleichzeitig die Handys los.

    Ein schriller Warnton nach dem anderen. Auch unsere Telefone meldeten sich. Für einen Moment schaute eigentlich jeder nur etwas irritiert um sich: Wo kommt das her? Was ist passiert?

    Auf den Handys erschien eine Katastrophen- beziehungsweise Unwetterwarnung. Bei uns wurde sie unter anderem über die Warnfunktion des Smartphones beziehungsweise die entsprechende Warn-App angezeigt.Die gesamte Flugzeugkabine piepte und schlug Alarm.

    Und genau dort sitzen wir nun, während dieser letzte Eintrag entsteht.

    Die erste große Etappe ist geschafft. Unsere Koffer sind unterwegs, wir sind in Deutschland angekommen und warten jetzt auf unseren letzten Flug.

    Um 17:00 Uhr geht es von Frankfurt weiter nach Dresden.

    Dann sind wir wieder zu Hause.

    Der heutige Morgen war vielleicht nicht unbedingt der entspannte Abschluss, den wir uns vorgestellt hatten. Aber irgendwie passt er trotzdem zu dieser Reise: Bis zum letzten Moment gab es noch etwas zu erleben.
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    旅行の終了
    2026年10月4日