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Mittelmeer- Legend of the Seas

8-dniowa przygoda według Ingolf & Kornelia. Czytaj więcej
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    27 września 2026

    Auf den Weg nach Barcelona

    27 września, Niemcy ☁️ 11 °C

    Heute war es endlich so weit: Unsere Mittelmeer-Kreuzfahrt mit der Legend of the Seas konnte beginnen! 🚢☀️

    Allerdings zu einer Uhrzeit, zu der normalerweise noch niemand freiwillig an Urlaub denkt. 😉 Um 3:30 Uhr klingelte der Wecker. Aufstehen, fertig machen, noch einmal kurz kontrollieren, ob wirklich alles dabei ist – und kurz nach 4 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Flughafen Dresden.

    Dort lief alles problemlos und um 6 Uhr hob unser Flieger Richtung Frankfurt ab.

    Nach all der Planung und Vorfreude der vergangenen Wochen war es ein schönes Gefühl: Jetzt waren wir tatsächlich unterwegs. Unser Ziel für heute: Barcelona und die Legend of the Seas.

    ✈️ Frankfurt – Entspannter Zwischenstopp

    In Frankfurt hatten wir noch etwas Zeit bis zu unserem Weiterflug nach Barcelona. Statt die Zeit irgendwo am Gate abzusitzen, machten wir es uns noch einmal in der Panorama Lounge gemütlich.

    Etwas frühstücken, Kaffee trinken und einfach entspannt auf den nächsten Flug warten – so ließ sich der Zwischenstopp wirklich angenehm überbrücken.

    Danach ging es weiter Richtung Süden. Und je näher wir Barcelona kamen, desto größer wurde natürlich die Vorfreude auf das eigentliche Ziel unserer Reise.

    Gegen 12 Uhr landeten wir in Barcelona.
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  • Barcelona – Endlich auf der Legend of the Seas

    27 września, Hiszpania ⛅ 26 °C

    Nach der Landung ging es mit einem Uber direkt zum Cruise Terminal. Dort waren wir darauf eingestellt, dass es bei so vielen Passagieren durchaus etwas dauern könnte.

    Aber genau das Gegenteil war der Fall.

    Koffer abgeben, Sicherheitskontrolle, Check-in – und fertig.

    Die Sicherheitskontrolle verlief ähnlich wie am Flughafen: Handgepäck durchleuchten, selbst durch die Kontrolle gehen und anschließend beim Check-in noch einmal die Daten abgleichen. Dann wurde noch schnell ein Foto von uns gemacht.

    Und schon durften wir an Bord.

    Das Ganze ging wirklich erstaunlich schnell und unkompliziert. Kaum angekommen, standen wir auch schon auf der Legend of the Seas.

    Und der erste Gedanke war eigentlich nur:

    Wow! 🤩

    Dieses Schiff ist gewaltig. Die Legend of the Seas ist eines der neuesten Schiffe von Royal Caribbean und gehört zur Icon-Klasse. Mit rund 365 Metern Länge und einer Vermessung von etwa 250.000 BRZ ist sie eher eine schwimmende Kleinstadt als ein klassisches Kreuzfahrtschiff. Bei normaler Doppelbelegung finden hier rund 5.600 Gäste Platz, bei voller Belegung können es deutlich mehr als 7.000 sein. Dazu kommen mehr als 2.000 Crewmitglieder.

    Und diese Dimensionen spürt man sofort.

    Restaurants, Bars, Pools, Unterhaltung, die Royal Promenade, Central Park mit echten Pflanzen und der riesige Wasserpark – man weiß bei der ersten Runde eigentlich gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll.

    Zunächst ging es aber in unsere Kabine. Handgepäck abstellen, kurz umschauen und dann hielt uns natürlich nichts mehr dort: Wir wollten das Schiff entdecken.

    Also machten wir uns auf zu unserem ersten kleinen Rundgang über die Legend. Vieles haben wir heute sicherlich noch gar nicht richtig wahrgenommen. Der erste Eindruck war einfach: groß, modern, spektakulär – und teilweise schon ziemlich überwältigend.

    Dabei gab es gleich eine besondere Überraschung.

    Eine Mitarbeiterin, die gerade Gäste begrüßte, kam uns irgendwie bekannt vor. Ingolf hatte so eine Ahnung und schaute auf dem Handy in den Fotos unserer Royal Caribbean Kreuzfahrt vom Oktober 2022 nach.

    Und tatsächlich!

    Sie war damals unsere Kellnerin gewesen. 😊

    Wir konnten uns noch sehr gut an sie erinnern, denn sie hatte damals unsere kleine Rosalie ganz besonders ins Herz geschlossen. Ingolf suchte das alte gemeinsame Foto heraus und wir gingen damit noch einmal zu ihr.

    Die Überraschung war gelungen. Sie freute sich riesig über das Wiedersehen – und konnte sich tatsächlich auch noch sehr gut an Rosalie erinnern.

    Was für ein Zufall: Vier Jahre später, auf einem anderen Schiff und irgendwo in Barcelona, begegnet man sich plötzlich wieder. ❤️

    Nach unserem ersten Rundgang kehrten wir zu unserer Kabine zurück – und dort wartete schon die nächste positive Überraschung: Unsere Koffer standen bereits vor der Kabinentür.
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  • Unser erster Abend an Bord

    27 września, Balearen-Meer ☁️ 25 °C

    Am Abend ging es für uns zum Essen in die Coastal Kitchen. Unser Tisch war bereits reserviert – darum hatte sich Andrew ( kommt aus Jamaika), Connys WhatsApp-Freund, schon im Vorfeld gekümmert.

    Andrew kennen wir von unserer Kreuzfahrt 2024 durch Australien und Neuseeland. Damals arbeitete er als Kellner in der Coastal Kitchen und hat sich während unserer Reise ganz besonders um uns gekümmert. Seitdem ist der Kontakt nie abgerissen: Conny und Andrew schreiben sich praktisch jeden Tag über WhatsApp.

    Heute arbeitet Andrew auf der Legend of the Seas im Hollywoodland Supper Club. Trotzdem ließ er es sich natürlich nicht nehmen, während unseres Abendessens bei uns vorbeizuschauen. Die Freude über das Wiedersehen war auf beiden Seiten groß. ❤️ Nach so vielen WhatsApp-Nachrichten war es für Conny besonders schön, Andrew endlich wieder persönlich zu sehen.

    Und auch während des Essens gab es etwas zu beobachten: Von unserem Platz in der Coastal Kitchen hatten wir einen tollen Blick auf den AquaDome-Bereich mit der Bühne für die große Wassershow.

    Dort herrschte heute Abend bereits reges Treiben. Die Künstler trainierten, probten ihre Abläufe und übten für die kommenden Shows. So konnten wir während unseres Abendessens immer wieder zuschauen und bekamen schon einen kleinen Vorgeschmack darauf, was uns dort in den nächsten Tagen erwartet.

    Die richtige Wassershow werden wir uns diese Woche natürlich noch ansehen – das steht fest auf unserem Programm. 🤩

    Nach dem Essen drehten wir noch eine kleine Runde über das Schiff und ließen anschließend den Abend ganz entspannt auf dem Balkon unserer Kabine ausklingen.

    Nach dem Aufstehen um 3:30 Uhr, zwei Flügen, Barcelona, der Einschiffung und all den ersten Eindrücken war dann irgendwann auch die Luft raus. 😉

    Ein langer, ereignisreicher und richtig schöner erster Tag auf der Legend of the Seas ging zu Ende. 🚢🌊❤️

    Damit haben wir für den Abend jetzt auch die beiden persönlichen Höhepunkte drin: Wiedersehen mit Andrew und der erste Vorgeschmack auf die Wassershow.
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  • Palma de Mallorca – unser erster Hafentag

    28 września, Hiszpania ☁️ 21 °C

    Nach einer sehr guten ersten Nacht auf der Legend of the Seas starteten wir heute deutlich entspannter in den Tag.

    Nach dem Frühstück ging es für uns noch nicht sofort von Bord. Wir drehten zunächst noch eine kleine Runde über die Legend of the Seas.

    Dabei liefen wir auch ein Stück über die Jogging- und Walkingstrecke, die rund um das Schiff führt. Und dort hatten wir eine Begegnung, mit der wir so gar nicht gerechnet hatten: Wir trafen Skipper, den Schiffshund der Legend of the Seas! 🐶

    Skipper ist gerade einmal sieben Monate alt und gehört tatsächlich zur Crew. Auf den neuen Schiffen dieser Klasse von Royal Caribbean gibt es einen sogenannten Chief Dog Officer, der mit an Bord lebt und natürlich zu den beliebtesten Crewmitgliedern überhaupt gehört.

    Besonders lustig war das Timing: Conny hatte sich erst am Abend zuvor ein Skipper-Plüschtier gekauft. Und keine zwölf Stunden später stand plötzlich das lebende Original vor uns. 😄

    Natürlich mussten wir Skipper begrüßen und ausgiebig streicheln. Er ließ die ganze Aufmerksamkeit ganz entspannt über sich ergehen und sorgte damit gleich am Morgen für einen weiteren schönen kleinen Urlaubsmoment.
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  • Kathedrale La Seu – Licht, Farben und Gaudí

    28 września, Hiszpania ⛅ 25 °C

    Gegen 8:30 Uhr liefen wir in Palma de Mallorca ein. Zunächst gingen wir gemütlich im Hauptrestaurant frühstücken, bevor wir mit dem Shuttlebus in die Stadt fuhren.

    Der Shuttle brachte uns direkt unterhalb der Kathedrale in die Altstadt. Dort befand sich gleichzeitig der Treffpunkt für die Rückfahrt – ohne feste Uhrzeit und damit für uns perfekt, um Palma ganz in Ruhe auf eigene Faust zu erkunden.

    ⛪ La Seu – Licht, Farben und Gaudí

    Unser erstes Ziel war natürlich die gewaltige Kathedrale La Seu. Die Eintrittskarten konnten wir noch vor Ort unkompliziert online kaufen und anschließend direkt hineingehen.

    Schon die Dimensionen im Inneren sind beeindruckend. Richtig fasziniert hat uns aber das Zusammenspiel von Sonne und den farbigen Kirchenfenstern.

    Durch die großen Buntglasfenster fiel das helle mallorquinische Sonnenlicht in den wesentlich dunkleren Kirchenraum. Auf dem Steinboden entstanden dadurch intensive Flächen in Blau, Rot, Gelb und Violett. Auf unseren Fotos sieht man sehr schön, wie sogar unsere eigenen Schatten mitten in diesen Farben liegen.

    Besonders bekannt ist die riesige gotische Rosette der Kathedrale mit mehr als 1.100 farbigen Glaselementen. Zweimal im Jahr entsteht hier sogar ein besonderes Lichtphänomen: Die aufgehende Sonne projiziert das farbige Abbild der Rosette auf die gegenüberliegende Wand – die sogenannte „Fiesta de la Luz“.

    Auch Antoni Gaudí hat in La Seu seine Spuren hinterlassen. Anfang des 20. Jahrhunderts arbeitete er an der Umgestaltung des Innenraums. Besonders auffällig ist sein über dem Hauptaltar schwebender Baldachin.
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  • Durch die kleinen Gassen von Palma

    28 września, Hiszpania ☁️ 26 °C

    Nach der Kathedrale hatten wir keinen festen Plan mehr. Wir liefen einfach los und ließen uns durch die Altstadt von Palma treiben.

    Im Nachhinein war genau das eine gute Entscheidung.

    Wir kamen an kleinen Plätzen, alten Stadtpalästen und Kirchen vorbei. Die schmalen Gassen mit ihren Natursteinmauern, grünen Fensterläden, kleinen Balkonen und den typischen verglasten Erkern haben uns besonders gut gefallen.

    Teilweise wussten wir gar nicht genau, wo wir gerade waren oder wo wir am Ende der nächsten Gasse herauskommen würden. Aber genau das macht so einen Altstadtspaziergang aus. 😉

    Unterwegs begegneten uns auch die traditionellen mallorquinischen Riesenfiguren, die „Gegants“, wie sie bei Festen und Umzügen auf Mallorca verwendet werden.

    Auch architektonisch gab es immer wieder etwas zu entdecken. Besonders auffällig war ein reich verziertes Gebäude mit bunten Keramikelementen, geschwungenen Balkonen und grünen Fensterläden – ein schönes Beispiel dafür, dass auch der Modernisme, die katalanische Variante des Jugendstils, in Palma seine Spuren hinterlassen hat.

    ⛪ Sant Miquel und noch mehr Altstadt

    Unser Weg führte uns weiter zur Església de Sant Miquel. Auch hier schauten wir hinein und standen plötzlich vor einem prächtigen, stark vergoldeten Altar.

    Das war ein interessanter Gegensatz zur riesigen gotischen Kathedrale, die wir kurz zuvor besucht hatten.

    Wir liefen durch ruhigere Straßen und dann wieder durch belebtere Bereiche mit kleinen Geschäften und Cafés. Eigentlich ohne festes Ziel – immer die nächste interessante Gasse nach.
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  • Markthalle-Mercat de l’Olivar

    28 września, Hiszpania ☁️ 27 °C

    Schließlich erreichten wir den Mercat de l’Olivar.

    Nach Kirchen, historischen Gebäuden und Altstadtgassen war die Markthalle wieder eine ganz andere Welt: Obst und Gemüse, Käse und Schinken, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte sowie jede Menge spanische und mallorquinische Spezialitäten.

    Wir drehten eine Runde durch die Halle und schauten uns das Treiben an. Solche Märkte gehören für uns zu einem Stadtbesuch einfach dazu – weil man dort neben den Sehenswürdigkeiten auch ein wenig vom normalen Leben mitbekommt.

    Danach machten wir uns langsam wieder auf den Rückweg. Wieder durch die Altstadt, vorbei an alten Mauern, Kirchen und kleinen Plätzen, bis wir schließlich wieder in Richtung Kathedrale und Palau de l’Almudaina kamen.
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  • Zurück zur Legend of the Seas

    28 września, Hiszpania ☁️ 28 °C

    Gegen 13:30 Uhr waren wir wieder zurück am Schiff.

    Schon während der Fahrt mit dem Shuttle konnten wir die Legend of the Seas im Hafen liegen sehen. Und gerade aus einiger Entfernung wurde uns wieder bewusst, wie unglaublich groß dieses Schiff eigentlich ist.

    Mega groß und einfach imposant.

    Zurück an Bord ging es zunächst ins Buffetrestaurant zum Mittagessen. Da noch viele Passagiere auf Ausflügen oder in Palma unterwegs waren, war es dort überraschend ruhig und entspannt.

    Danach hieß es für uns: Füße hoch.

    Mit einer schönen Tasse Kaffee auf unserem Balkon genossen wir die Ruhe und ließen den Vormittag noch einmal Revue passieren.
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  • Royal Promenade die „Voyage to Adventure Parade

    28 września, Hiszpania ☁️ 29 °C

    Ganz so ruhig blieb der Nachmittag allerdings nicht. 😉

    Später fand auf der Royal Promenade die „Voyage to Adventure Parade“ statt.

    Mit Musik, Tänzern, bunten Kostümen und jeder Menge Energie ging es auf eine kleine Reise durch verschiedene Teile der Welt – unter anderem Italien, Miami, Alaska und Mexiko.

    Dezent war das Ganze nicht.

    Sehr laut, sehr bunt, sehr amerikanisch – aber auch sehr gut! 😄

    Und genau das ist der interessante Gegensatz auf diesem Schiff: Man kann völlig entspannt mit einer Tasse Kaffee auf seinem Balkon sitzen – und ein paar Decks weiter findet gleichzeitig eine riesige Parade statt.
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  • Treffen der treuen Royal-Caribbean-Gäste

    28 września, Balearen-Meer 🌬 25 °C

    Bevor es zum Abendessen ging, stand noch ein besonderer Termin auf unserem Programm: Wir waren zur Top Tier Event für Mitglieder des Crown & Anchor Society eingeladen.

    Bei dieser Veranstaltung würdigt Royal Caribbean seine langjährigen und besonders treuen Gäste. Neben einigen Informationen und einem kleinen Dankeschön an die Stammgäste werden dabei traditionell auch diejenigen Passagiere vorgestellt, die an Bord die meisten Crown & Anchor Punkte gesammelt haben – also schon besonders viele Nächte beziehungsweise Reisen mit Royal Caribbean hinter sich haben.

    Für uns war natürlich interessant zu sehen, wer bei dieser Reise ganz vorne liegt. Und dann gab es sogar eine kleine Überraschung mit deutschem Bezug: Auf Platz drei war ein Gast aus Magdeburg. 🇩🇪

    Da mussten wir natürlich schmunzeln: Wir fahren mit einem amerikanischen Kreuzfahrtschiff durchs Mittelmeer – und bei den meistgereisten Royal-Caribbean-Gästen an Bord landet ausgerechnet jemand aus Magdeburg auf einem der vorderen Plätze.
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  • Coastal Kitchen und dann: Shockwave!

    28 września, Balearen-Meer 🌬 25 °C

    Am Abend ging es für uns wieder zum Essen in die Coastal Kitchen.

    Danach hatten wir noch einen festen Programmpunkt, auf den wir uns schon gefreut hatten: Wir hatten Plätze für „Shockwave“ im AquaTheater reserviert.

    Und diese Show war wirklich spektakulär.

    Hier treffen Tanz und Musik auf High-Diving, Luftakrobatik, Synchronschwimmen, Wasser und jede Menge Licht- und Bühneneffekte. Die High-Diver springen aus enormer Höhe in das Wasserbecken, Artisten schweben hoch über den Zuschauern und im Wasser laufen gleichzeitig perfekt abgestimmte Choreografien.

    Natürlich auch hier wieder:

    amerikanisch, laut und perfekt inszeniert.

    Aber ganz ehrlich – viel besser kann man so etwas wahrscheinlich auch an Land kaum machen.

    Und genau dabei muss man sich immer wieder eines bewusst machen:

    Das alles befindet sich auf einem Kreuzfahrtschiff!

    Wir sitzen nicht in einem großen Theater in Las Vegas oder New York. Wir fahren mit einem riesigen Schiff über das Mittelmeer – und mitten auf diesem Schiff befindet sich ein AquaTheater, in dem solche Shows technisch überhaupt möglich sind.

    Das macht das Ganze noch einmal beeindruckender.
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  • Marseille und ein ganz besonderes Wiedersehen

    29 września, Francja 🌬 23 °C

    Unser dritter Reisetag begann ganz entspannt. Heute lag die Legend of the Seas in Marseille, und da wir die Stadt erst in diesem Jahr besucht hatten, hatten wir uns bewusst kein großes Besichtigungsprogramm vorgenommen.

    Zunächst ging es zum Frühstück ins Hauptrestaurant. Dort kam auch Andrew noch kurz bei uns vorbei, um uns zu begrüßen, bevor für ihn der Arbeitstag begann. Inzwischen ist es schon fast ein kleines Ritual geworden, ihn irgendwo auf dem Schiff zu treffen. 😊

    Nach dem Frühstück machten wir uns langsam fertig. Denn auch wenn Marseille heute nicht unbedingt im Mittelpunkt stand, gab es einen ganz besonderen Grund, an Land zu gehen.

    🛳️ Zwei Schiffe – und eine seltene Gelegenheit

    Heute lag nämlich nicht nur unsere Legend of the Seas in Marseille. Zufällig war auch die Mein Schiff 6 im Hafen.

    Und auf ihr arbeitet Ega, eine Freundin von Konny. Wir hatten sie während einer früheren Kreuzfahrt in Asien auf der Mein Schiff 6 kennengelernt. Damals war sie unsere Kellnerin im Atlantik-Restaurant. Seitdem ist der Kontakt nie abgebrochen – im Gegenteil: Conny und Eka schreiben sich regelmäßig, praktisch täglich, über WhatsApp.

    Dass unsere beiden Schiffe nun ausgerechnet am selben Tag im selben Hafen liegen würden, war natürlich eine Gelegenheit, die wir nutzen wollten.

    Am Morgen war es zunächst gar nicht so einfach, Kontakt mit Ega aufzunehmen. Als es schließlich klappte und wir ihr schrieben, dass wir tatsächlich zu ihrem Schiff kommen wollten, konnte sie es zunächst kaum glauben. Wir vereinbarten, uns später noch einmal zu melden.
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  • Einfach durch Marseille treiben lassen

    29 września, Francja ☁️ 24 °C

    Mit dem Shuttlebus ging es anschließend vom Hafen in die Stadt. Ein festes Ziel hatten wir nicht. Wir wollten Marseille heute einfach ein bisschen auf uns wirken lassen.

    Unser Weg führte zunächst in Richtung Vieux-Port, dem alten Hafen. Zwischen den vielen Segel- und Motorbooten zeigte sich Marseille von seiner maritimen Seite. Gleichzeitig wurde hier auch gearbeitet: Boote wurden gewartet und ein teilweise im Wasser liegendes Schiff sorgte zusammen mit einem großen Schwimmkran für ein durchaus ungewöhnliches Fotomotiv.

    Immer wieder hatten wir unterwegs auch die bekannten Wahrzeichen der Stadt im Blick – unter anderem die mächtige Cathédrale de la Major und in der Ferne, hoch über Marseille, Notre-Dame de la Garde.

    Wir kamen am Fischmarkt vorbei und liefen anschließend einfach ohne Plan weiter. Mal durch eine größere Einkaufsstraße, dann wieder durch schmale Gassen und über Treppen.

    Und gerade dort gefiel uns Marseille besonders gut: alte Häuser mit Fensterläden, kleine Geschäfte und Restaurants, Pflanzen vor den Hauseingängen und dazwischen immer wieder überraschende Ausblicke.

    Kein Stadtplan, keine Sehenswürdigkeiten, die unbedingt abgehakt werden mussten – wir bogen einfach dort ab, wo es interessant aussah. Genau das machte unseren Vormittag so angenehm.
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  • Wiedersehen mit Ega

    29 września, Francja ☁️ 27 °C

    Gegen Mittag machten wir uns langsam auf den Rückweg. Inzwischen hatten wir wieder Kontakt mit Ega und verabredeten uns für 13 Uhr vor der Mein Schiff 6.

    Gegen 12:30 Uhr waren wir zurück an unserer Legend of the Seas. Dieses Mal gingen wir allerdings noch nicht an Bord, sondern liefen weiter zum Liegeplatz der Mein Schiff 6.

    Und dann hieß es warten.

    Schließlich kam Ega aus dem Schiff – gemeinsam mit ihrer Freundin Kiki . Die Freude auf beiden Seiten war riesig. ❤️

    Jeder hatte sogar eine kleine Überraschung für den anderen vorbereitet. Ega hatte für uns neben ihrem Geschenk sogar Blumen dabei.

    Nach all den WhatsApp-Nachrichten der vergangenen Zeit nun tatsächlich wieder persönlich voreinander zu stehen, war schon etwas Besonderes. Auch Egas Freundin konnte kaum glauben, dass Konny und Ega über eine so lange Zeit hinweg praktisch jeden Tag miteinander schreiben.

    Es wurde eine sehr herzliche Begegnung. Und eigentlich war genau dieses Treffen das schönste Erlebnis unseres heutigen Landgangs.

    Denn planen kann man so etwas kaum: Zwei Menschen lernen sich irgendwann während einer Kreuzfahrt in Asien kennen, bleiben anschließend in Kontakt – und irgendwann liegen ihre beiden Schiffe zufällig gleichzeitig in Marseille.

    Manchmal ist die Welt eben doch erstaunlich klein.
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  • Zurück auf unserer Legend

    29 września, Francja 🌬 27 °C

    Nach der Verabschiedung liefen wir zurück zu unserem Schiff und gingen an Bord.

    Zum Mittagessen zog es uns diesmal zu Sorrento’s. Eine Pizza war nach unserem Rundgang durch Marseille genau das Richtige.

    Danach drehten wir noch eine kleine Runde über das Schiff. Natürlich durfte auch etwas Süßes nicht fehlen – ein kleines Softeis gehörte heute einfach dazu.

    Und anschließend war Schluss mit Programm.

    Wir gingen zurück in unsere Kabine, machten es uns auf unserem Balkon gemütlich und genossen den Nachmittag ganz entspannt. Nach dem Stadtbummel und vor allem dem schönen Wiedersehen mit Ega war das genau richtig.

    Ein bisschen aufs Meer und den Hafen schauen, die Füße hochlegen und einfach nichts tun.

    Eigentlich sollten heute um 16 Uhr alle Gäste wieder an Bord sein und kurz danach sollte es für uns weitergehen. Also machten wir es uns auf unserem Balkon gemütlich und warteten auf das Ablegen.

    Dabei gab es zunächst noch etwas Unterhaltung: Kurz vor Schluss konnten wir beobachten, wie zwei Frauen mit dem Taxi am Terminal ankamen und offenbar gerade noch rechtzeitig zurück zum Schiff kamen. 😄 Wir dachten schon, damit könnte es nun losgehen.

    Aber nichts passierte.

    Also blieben wir auf unserem Balkon und beobachteten weiter das Geschehen im Hafen. Irgendwann wurde klar: An den verspäteten Passagieren lag es diesmal nicht – der Lotse fehlte noch.

    Und der ließ tatsächlich ziemlich lange auf sich warten. Erst nach 17 Uhr traf er schließlich ein. Danach kam sofort wieder Bewegung in die Sache: Am Kai wurden die Vorbereitungen zum Ablegen getroffen, die Leinen wurden losgemacht und gegen 17:30 Uhr setzte sich unsere Legend of the Seas schließlich langsam in Bewegung.

    So wurde aus dem eigentlich ruhigen Nachmittag auf dem Balkon ganz nebenbei noch ein kleines Hafen-Kino.

    Au revoir, Marseille! 🇫🇷⚓ – für uns geht die Reise weiter.
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  • Abendessen & ein Golden Ticket für Willy Wonka

    29 września, Francja 🌬 24 °C

    Nach dem Ablegen und unserem entspannten Nachmittag auf dem Balkon machten wir uns am Abend wieder auf den Weg in die Coastal Kitchen. Dort ließen wir uns in Ruhe das Abendessen schmecken – wie schon an den vergangenen Abenden gab es wieder einige leckere Sachen zur Auswahl.

    Danach stand unser eigentliches Abendprogramm an: Im Royal Theater wurde „Roald Dahl’s Charlie and the Chocolate Factory“ aufgeführt – also Charlie und die Schokoladenfabrik.

    Und das ist nicht einfach irgendeine kleine Kreuzfahrtshow. Royal Caribbean bringt damit ein komplettes Broadway-Musical auf die Bühne. Auf der Legend of the Seas feiert diese Produktion sogar ihr Debüt auf See.

    Die Geschichte dreht sich um den geheimnisvollen Schokoladenfabrikanten Willy Wonka und die Kinder, die eines der begehrten goldenen Tickets finden und dadurch seine außergewöhnliche Schokoladenfabrik besuchen dürfen. Natürlich sind auch die Oompa Loompas dabei – mit viel Musik, Tanz, bunten Kostümen und teilweise ziemlich verrückten Bühnenbildern. Die Musik stammt unter anderem von Marc Shaiman; Grundlage ist Roald Dahls berühmter Roman.

    Besonders interessant fanden wir, dass bei der Aufführung auch junge Darsteller in den Kinderrollen auf der Bühne standen. Zusammen mit den erwachsenen Sängern und Tänzern, der aufwendigen Technik und den ständig wechselnden Kulissen entstand eine erstaunlich große Musicalproduktion.

    Und dabei darf man eines wirklich nicht vergessen: Wir sitzen hier nicht in einem Theater in London oder New York, sondern mitten auf dem Mittelmeer auf einem Kreuzfahrtschiff. Genau das macht solche Abende auf der Legend of the Seas für uns immer wieder besonders.

    Nach unserem gestrigen spektakulären AquaTheater mit „Shockwave“ war das heute eine ganz andere Art von Unterhaltung diesmal klassisches Musicaltheater mit Willy Wonka, Charlie und natürlich jeder Menge Schokolade.
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  • La Spezia und die Cinque Terre

    30 września, Włochy ☁️ 21 °C

    Heute begann unser vierter Reisetag etwas früher. Gegen 7:30 Uhr erreichte die Legend of the Seas La Spezia. Diesmal ging es nicht direkt über eine Gangway an Land, sondern mit Tenderbooten. Im Hafen von La Spezia laufen tatsächlich größere Arbeiten rund um den Ausbau des Kreuzfahrtbereichs und einen neuen Kreuzfahrtpier. Ob genau diese Bauarbeiten der Grund dafür waren, dass unser Schiff heute tendern musste, konnte ich allerdings nicht

    Zum Frühstück waren wir heute im Windjammer, dem großen Buffetrestaurant. Danach machten wir uns in Ruhe fertig für unseren Landgang.

    Für das Tendern hatten wir bereits einen Timeslot für 8 Uhr gebucht. Das Ganze war sehr gut organisiert: Zur vereinbarten Zeit ging es zum Tenderbereich und ohne größere Wartezeit konnten wir an Bord gehen.

    Interessanterweise kamen diesmal nicht die klassischen Tenderboote der Legend zum Einsatz. Royal Caribbean nutzte lokale Boote aus La Spezia, die uns nach einer kurzen Fahrt an Land brachten.

    Von dort liefen wir zum Hauptbahnhof La Spezia Centrale. Unser heutiger Plan war nämlich:

    Die Zugtickets beziehungsweise unsere Tageskarte für die Cinque Terre sowie den Zugang zur Via dell’Amore hatten wir bereits vorher online gekauft. Das erwies sich als sehr angenehm: keine lange Suche nach Fahrkartenautomaten und kein Anstehen – wir konnten praktisch direkt losfahren.
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  • Auf in die Cinque Terre - Via dell’Amore

    30 września, Włochy ⛅ 21 °C

    Unser erstes Ziel war Riomaggiore, eines der fünf berühmten Dörfer der Cinque Terre.

    Schon die kurze Zugfahrt von La Spezia macht deutlich, warum die Eisenbahn hier so wichtig ist. Die Dörfer liegen dicht zwischen den steilen Bergen und dem Ligurischen Meer und sind mit dem Zug ausgesprochen unkompliziert miteinander verbunden.

    In Riomaggiore stiegen wir aus, denn hier begann der Teil des Tages, auf den wir uns besonders gefreut hatten: die Via dell’Amore – der „Weg der Liebe“.

    Für die Via dell’Amore hatten wir vorab einen festen Timeslot reserviert. Genau so ist der Zugang heute geregelt: Besucher müssen einen Zeitraum buchen, der Einstieg erfolgt in Riomaggiore, anschließend führt der Weg in Richtung Manarola.

    Der Weg ist nur gut 1,1 Kilometer lang und eher ein gemütlicher Spaziergang als eine richtige Wanderung. Der Nationalpark gibt für die Strecke ungefähr 25 bis 30 Minuten an. Sie wurde bereits in den 1920er-Jahren in den Fels gebaut und verläuft unmittelbar oberhalb des Meeres.

    Und heute hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter.

    Der Himmel war klar, das Meer tiefblau und die Sicht ausgezeichnet. Immer wieder blieben wir stehen, schauten über das Wasser und genossen einfach diese wunderschöne Küstenlandschaft. Auf der einen Seite die steilen Felsen, auf der anderen das offene Mittelmeer – und dazwischen dieser schmale Weg.

    Wir ließen uns Zeit und gingen ganz gemütlich weiter, bis wir schließlich Manarola erreichten.

    In Manarola nahmen wir uns noch etwas Zeit, um uns den kleinen Ort anzusehen. Die dicht an den Hang gebauten Häuser, die schmalen Gassen und die unmittelbare Lage am Meer sind genau das Bild, das man mit den Cinque Terre verbindet.

    Wir wollten heute allerdings bewusst nicht alle fünf Orte „abarbeiten“. Lieber wenige Orte ansehen und dabei genügend Zeit haben, als ständig nur auf die Uhr zu schauen.

    Deshalb ging es anschließend wieder zum Bahnhof und mit dem Zug weiter nach Vernazza.
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  • Vernazza – enge Gassen und viel Atmosphäre

    30 września, Włochy ☀️ 23 °C

    Vernazza gefiel uns besonders gut. Der Ort besitzt noch einen sehr ursprünglichen Grundriss mit engen Gassen und dicht aneinander gebauten, farbigen Häusern. Seine Geschichte reicht weit zurück: Bereits 1080 wird Vernazza als befestigter Ort und maritimer Stützpunkt erwähnt. Noch heute erinnern unter anderem Reste der Befestigungsanlagen und das Castello Doria an diese Vergangenheit.

    Wir ließen uns auch hier einfach durch die kleinen und schmalen Gassen treiben. Treppen führen zwischen den Häusern hinauf, zwischendurch öffnen sich kleine Plätze und immer wieder bekommt man einen Blick auf das Meer.

    Gerade diese Mischung macht den Reiz der Cinque Terre aus: Eigentlich sind es kleine Orte, aber durch ihre Lage zwischen Bergen und Meer und die dicht übereinander gebauten Häuser wirken sie ganz besonders.

    Auch hier hatten wir keinen festen Besichtigungsplan. Wir wollten einfach schauen, fotografieren und die Atmosphäre genießen.

    Gegen 12:30 Uhr machten wir uns wieder auf den Rückweg. Mit dem Zug ging es von Vernazza zurück nach La Spezia.

    Dort hatten wir noch etwas Zeit und schlenderten auf dem Weg zum Hafen durch einige Geschäfte. Danach ging es zurück zum Tenderanleger.

    Auch die Rückfahrt zum Schiff funktionierte wieder ausgesprochen gut. Trotz Tenderbetrieb gab es für uns keine größeren Wartezeiten – alles war sehr gut organisiert.

    Kurz vor 13:30 Uhr waren wir schließlich wieder an Bord der Legend of the Seas.

    Nach unserem Ausflug hatten wir natürlich Hunger. Also ging es erst einmal zu Sorrento’s und es gab Pizza zum Mittagessen.

    Zurück in unserer Kabine machten wir es uns auf dem Balkon gemütlich. Noch einen schönen Kaffee dazu, Füße hoch und ein bisschen entspannen. ☕️

    Hinter uns lag ein wirklich schöner Vormittag: Tenderfahrt, Zugfahren, drei Orte der Cinque Terre, ein Spaziergang auf der Via dell’Amore und viele tolle Ausblicke auf das Mittelmeer.

    Und das alles ohne großen Stress
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  • Ein ganz besonderer Abend im Hollywoodland Supper

    30 września, Włochy ☁️ 23 °C

    Nach unserem Ausflug in die Cinque Terre und dem entspannten Nachmittag an Bord wartete am Abend noch ein echtes Highlight auf uns. Heute ging es ausnahmsweise nicht in die Coastal Kitchen, sondern in den Hollywoodland Supper Club. Und dafür gab es natürlich einen ganz besonderen Grund: Hier arbeitet unser Freund Andrew, und selbstverständlich wollten wir während dieser Reise auch einmal einen Abend bei ihm verbringen.

    Schon die Einladung machte deutlich, dass dies kein gewöhnliches Abendessen werden sollte. Um 18:20 Uhr öffneten sich die Türen, um 18:30 Uhr begann der Abend. Festliche Kleidung war ausdrücklich erwünscht – passend zum Ambiente des goldenen Hollywoods.

    Der Hollywoodland Supper Club ist die Variante des Supper-Club-Konzepts auf der Legend of the Seas. Die Schwesterschiffe Icon of the Seas und Star of the Seas besitzen ebenfalls solche exklusiven Restaurants, allerdings jeweils mit einem eigenen Thema. Hier auf der Legend dreht sich alles um das goldene Zeitalter Hollywoods.

    Und „exklusiv“ trifft es wirklich gut: Nur etwa 30 Gäste verbrachten diesen Abend gemeinsam. Das Restaurant ist entsprechend klein und intim. Keine große Showbühne mit hunderten Zuschauern, sondern ein sehr persönliches Erlebnis, bei dem Essen, Service und Musik unmittelbar zusammengehören.

    Acht Gänge – und zu jedem der passende Cocktail

    Das eigentliche Erlebnis war das Acht-Gänge-Menü. Die Speisekarte war wie ein Film in verschiedene „Scenes“ aufgeteilt und die Gerichte trugen passend dazu Namen aus der Welt Hollywoods.

    Es begann unter anderem mit Blini & Kaviar, gefolgt vom Brown Derby Cobb Salad, Lobster und der Hollywood Onion Soup. Beim Hauptgang konnte man beispielsweise zwischen Wagyu Filet, Chicken Cordon Bleu, Black Cod oder einer vegetarischen Variante wählen. Zum großen Finale standen unter anderem Clark Gable Chocolate Fudge oder ein „Not-so-French Toast“ mit Apfel, Zimt und Karamell zur Auswahl. 🍫

    Das Besondere daran: Zu jedem einzelnen Gang wurde ein speziell darauf abgestimmter Cocktail serviert. So gehörte der Drink nicht einfach zusätzlich zum Essen, sondern war Teil des jeweiligen Ganges und sollte geschmacklich genau dazu passen.

    Und für Conny war das Konzept geradezu perfekt: Zu jedem alkoholischen Cocktail gab es auch eine alkoholfreie Alternative. Sie konnte damit das komplette Pairing genauso miterleben, ohne Alkohol trinken zu müssen. Das fanden wir wirklich hervorragend gelöst.

    Zwischen und während der einzelnen Gänge gab es die passende musikalische Begleitung. Die Musik blieb angenehm und fügte sich sehr gut in den Abend ein ,kein lautes Unterhaltungsprogramm, das vom Essen ablenkte, sondern genau die richtige Ergänzung zu dieser Atmosphäre.

    Dadurch entstand tatsächlich ein bisschen das Gefühl eines eleganten Supper Clubs aus der Zeit des alten Hollywoods: gedämpfte Atmosphäre, gutes Essen, Cocktails, Live-Musik und nur eine kleine Zahl von Gästen.

    Und natürlich machte Andrew den Abend für uns noch einmal persönlicher. Nachdem wir ihn auf dieser Reise immer wieder kurz getroffen hatten, konnten wir nun endlich einen ganzen Abend dort verbringen, wo er auf der Legend of the Seas arbeitet.

    Nach unserem Vormittag zwischen Riomaggiore, der Via dell’Amore, Manarola und Vernazza hätte der vierte Reisetag kaum unterschiedlicher enden können: morgens Wanderschuhe und Cinque Terre, abends elegante Kleidung und Hollywood.

    Der Hollywoodland Supper Club war für uns deshalb nicht einfach nur ein Abendessen. Acht Gänge, acht abgestimmte Drinks, Live-Musik, nur rund 30 Gäste und dazu Andrew – dadurch wurde daraus ein sehr intimes und besonderes Erlebnis.
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  • Civitavecchia: Heute einmal ganz ohne Programm

    1 października, Włochy ☀️ 20 °C

    Nach den vielen Eindrücken der vergangenen Tage und unserem Ausflug in die Cinque Terre hatten wir schon gestern Abend beschlossen: Heute machen wir es ganz entspannt. Kein Ausflug nach Rom, keine lange Zugfahrt und keine Liste mit Sehenswürdigkeiten. Einfach einmal das Schiff genießen und später ein bisschen Civitavecchia.

    Der Morgen begann mit einem entspannten Frühstück im Hauptrestaurant. Wir ließen uns Zeit.

    Anschließend schlenderten wir einfach ein wenig über die Legend of the Seas. Bei einem so großen Schiff gibt es schließlich auch nach mehreren Tagen noch genügend Ecken, an denen man gern etwas länger bleibt.

    Eine davon war heute der Central Park.

    Mitten auf einem Kreuzfahrtschiff plötzlich zwischen echten Bäumen, Sträuchern und unzähligen anderen Pflanzen zu sitzen, ist schon etwas Besonderes. Der Park ist bewusst so gestaltet, dass man für einen Moment fast vergessen kann, dass man sich überhaupt auf einem Schiff befindet.

    Die Pflanzen sind dabei natürlich nicht einfach nur Dekoration. Sie werden von einem eigenen Team von Gärtnern gepflegt, denn Wind, Sonne, salzhaltige Luft und das Leben auf See stellen ganz andere Anforderungen als ein normaler Garten an Land.

    Besonders angenehm ist die Atmosphäre: Zwischen den Pflanzen hört man immer wieder Vogelgezwitscher und andere Naturgeräusche. Zusammen mit den vielen Grünpflanzen entsteht dadurch mitten auf diesem riesigen Kreuzfahrtschiff eine erstaunlich ruhige kleine Welt.

    Wir suchten uns einen schönen Platz und blieben einfach eine ganze Weile dort sitzen.

    Danach ging es weiter zum AquaDome.

    Auch hier verbrachten wir einige Zeit. Abseits der Shows am Abend ist dieser Bereich tagsüber ein schöner Platz zum Entspannen. Durch die große gläserne Kuppel öffnet sich der Blick nach draußen, und rundherum gibt es gemütliche Sitzmöglichkeiten.

    Wir machten es uns bequem, schauten hinaus und genossen einfach die Aussicht.

    Genau dafür wollten wir diesen Tag nutzen: nicht möglichst viel erleben müssen, sondern auch einmal Zeit haben, die Legend selbst zu genießen.
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  • Mittagessen mit Andrew in Civitavecchia

    1 października, Włochy ☀️ 24 °C

    Schon gestern Abend hatten wir uns mit Andrew verabredet, heute während seiner Pause gemeinsam in Civitavecchia Mittag zu essen. Nachdem wir gestern seinen Arbeitsplatz im Hollywoodland Supper Club kennengelernt und dort einen ganz besonderen Abend erlebt hatten, konnten wir uns heute einmal ganz ungezwungen außerhalb des Schiffes treffen.

    Wir trafen uns vor dem Terminal und nahmen gemeinsam den Shuttle Richtung Hafenausgang. Dort suchten wir uns ein kleines Restaurant und verbrachten bei einem gemütlichen Mittagessen eine schöne Zeit miteinander.

    Vor allem konnten wir uns einmal ganz in Ruhe und ausgelassen unterhalten – ohne dass Andrew gleichzeitig arbeiten musste.

    Irgendwann war seine Pause natürlich vorbei. Andrew machte sich wieder auf den Weg zurück zur Legend. Vor seinem Dienst am Abend wollte er sich noch etwas ausruhen.

    Für uns bestand dagegen kein Grund, sofort zum Schiff zurückzukehren. Also liefen wir noch ein wenig durch Civitavecchia.

    Auch hier hatten wir kein bestimmtes Ziel. Ein bisschen durch die Straßen schlendern, in einige Geschäfte schauen und die Atmosphäre genießen – mehr sollte es heute gar nicht sein.

    Ganz ohne Einkauf ging es dann allerdings doch nicht zurück: Konny fand noch ein Paar Schuhe.

    Damit war unser kleines Tagesprogramm auch schon erfüllt.

    Anschließend ging es wieder zurück zur Legend of the Seas und auf unseren Balkon.

    Eine schöne Tasse Kaffee, die Füße hochlegen und einfach relaxen.
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  • „Fusion“ – Feuer, Wasser, Erde und Luft auf dem E

    1 października, Tyrrhenisches Meer ☁️ 25 °C

    Nach unserem entspannten Nachmittag auf dem Balkon ging es am Abend wieder in die Coastal Kitchen. Mittlerweile haben wir dort unseren Stammkellner und fühlen uns entsprechend wohl. Es war wieder ein sehr entspanntes Abendessen mit feinen Gerichten – genau richtig nach unserem bewusst ruhiger gestalteten Tag.

    Danach wartete allerdings noch ein Programmpunkt auf uns, den wir bereits reserviert hatten: die Eisshow „Fusion“ im Absolute Zero.

    Das Konzept der Show passt schon zum Namen: Vier Elemente – eine Eisfläche. Feuer, Wasser, Erde und Luft werden durch Eiskunstlauf, Musik, Licht und Projektionen miteinander verbunden. Royal Caribbean beschreibt Fusion als eine Inszenierung, in der Kraft, Leidenschaft und Harmonie der Natur auf dem Eis zum Leben erweckt werden.

    Und das war technisch schon wieder ziemlich beeindruckend.

    Die Eisläufer zeigten nicht einfach nur klassischen Eiskunstlauf. Es gab schnelle Passagen, Paarlauf, Hebefiguren und teilweise fast akrobatische Elemente. Auch unabhängige Berichte von Bord erwähnen, dass einige der Mitwirkenden zuvor im Wettkampf-Eiskunstlauf aktiv waren.

    Mindestens genauso beeindruckend war für uns aber die Technik rundherum. Die Eisfläche wurde mit Projektionen und aufwendiger Lichttechnik ständig verändert. Dadurch entstanden immer neue Stimmungen und Bilder, die genau auf Musik und Bewegungen der Eisläufer abgestimmt waren.

    Und dann kamen sogar noch die Drohnen dazu.

    Das war tatsächlich keine Einbildung: Für Fusion werden 48 Indoor-Drohnen und 48 bewegliche Lichtelemente eingesetzt. Die Drohnen fliegen choreografiert zusammen mit den Eisläufern und werden damit selbst zu einem Bestandteil der Show.

    Gerade das Finale, bei dem die Drohnen über der Eisfläche verschiedene Formationen bilden, zeigt wieder einmal, was heute technisch auf einem Kreuzfahrtschiff möglich ist.

    Professioneller Eiskunstlauf, Akrobatik, Musik, Projektionen, Lichttechnik und sogar Drohnen – und das alles in Absolute Zero, der größten Eisarena auf See.
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  • Neapel: einfach treiben lassen

    2 października, Włochy 🌙 20 °C

    Heute stand Neapel auf unserem Reiseplan. Schon gegen 6:30 Uhr waren wir in der Bucht angekommen, gegen 7:30 Uhr machte die Legend of the Seas am Kreuzfahrtterminal fest. Da wir heute auf jeden Fall an Land wollten, begann unser Tag etwas früher als gestern.

    Zum Frühstück gingen wir wieder ins Hauptrestaurant. Wir mögen es dort inzwischen sehr: Bedienung am Platz, kein Gedränge am Buffet und ein ruhiger Start in den Tag.

    Und selbst auf dem Weg dorthin merkt man, dass wir die Legend noch lange nicht vollständig entdeckt haben. Immer wieder fallen uns kleine Details auf, an denen wir vorher offenbar einfach vorbeigelaufen sind.

    Heute war es zum Beispiel eine witzige Skulptur: ein Mann, der an einer Straßenlaterne hochklettert und nach einer Katze greift, die ganz oben auf der Lampe sitzt. Genau solche kleinen und manchmal etwas verrückten Details machen den Rundgang über das Schiff immer wieder interessant.

    Nach dem Frühstück gab es dann noch einen kurzen Besuch von Andrew. Er war bereits in seinem Restaurant und mit den Vorbereitungen für den Abend beschäftigt. Trotzdem nahm er sich kurz Zeit, bei uns vorbeizuschauen und Guten Morgen zu sagen. Nach unserem gemeinsamen Mittagessen gestern und natürlich unserem Abend bei ihm im Hollywoodland Supper Club haben wir uns darüber sehr gefreut.

    Dann ging es an Land. Und Neapel hat für Kreuzfahrer einen großen Vorteil: Man ist praktisch sofort mitten in der Stadt. Vom Terminal aus kann man zu Fuß loslaufen – kein Shuttle und keine längere Anfahrt.

    Einen richtigen Plan hatten wir heute bewusst nicht. Wir wollten uns einfach treiben lassen.

    Und dafür ist Neapel eigentlich perfekt.

    Schon nach kurzer Zeit waren wir in den typischen engen Straßen und Gassen. Alte Häuser mit Balkonen, Wäsche vor den Fenstern, kleine Geschäfte und Restaurants, Obst- und Gemüsestände direkt an der Straße – und natürlich überall Motorroller.

    Manche Fassaden haben ihre besten Zeiten ganz offensichtlich hinter sich. Putz bröckelt, Kabel ziehen kreuz und quer zwischen den Häusern und vieles wirkt ein wenig improvisiert. Aber gerade daraus entsteht dieser ganz eigene neapolitanische Charme.

    Besonders unterhaltsam war für uns wieder der Verkehr.

    Motorroller passen hier offenbar durch jede noch so schmale Gasse. Wenn es eng wird, scheint die wichtigste Verkehrsregel zu lauten: erst einmal hupen.

    Auch beim Überqueren einer Straße braucht man eine gewisse Entschlossenheit. Natürlich schaut man genau hin – aber irgendwann muss man einfach zeigen, dass man jetzt über die Straße möchte, und losgehen. Dann funktioniert dieses scheinbare Chaos erstaunlicherweise doch.

    Man hat manchmal das Gefühl, es gäbe überhaupt keine Regeln. Und trotzdem scheint jeder zu wissen, was der andere als Nächstes machen wird.

    Genau weil wir keinen festen Weg hatten, entdeckten wir unterwegs immer wieder kleine Szenen, die man bei einer klassischen Stadtrundfahrt wahrscheinlich gar nicht wahrnehmen würde.

    An einem Geschäft konnten wir beispielsweise einem älteren Uhrmacher bei seiner Arbeit zusehen. Er saß konzentriert hinter seinem Tresen, umgeben von alten Uhren und Werkzeugen, und arbeitete an einem winzigen Uhrwerk.

    Ein paar Meter weiter wieder das komplette Kontrastprogramm: Obst- und Gemüsestände auf der Straße, hupende Roller und Menschen, die sich zwischen Autos und Mopeds hindurchbewegen.

    Und natürlich ist Fußball in Neapel kaum zu übersehen. In den Gassen hängen Bilder von Spielern, Napoli-Fahnen und Transparente. Maradona und der SSC Napoli gehören hier sichtbar zum Stadtbild.
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  • Und plötzlich waren wir Gäste bei einer italienisc

    2 października, Włochy ⛅ 24 °C

    Dann kam einer dieser Zufälle, die man nicht planen kann.

    Wir liefen an einer Kirche vorbei und bemerkten einen weißen Teppich, der bis zum Eingang ausgelegt war. Das machte uns neugierig. Also gingen wir hinein – und stellten schnell fest: Hier sollte gleich eine Hochzeit stattfinden.

    Wir blieben ganz hinten in der Kirche und beobachteten das Geschehen mit etwas Abstand.

    Nach und nach kamen die Hochzeitsgäste herein, alle sehr festlich gekleidet. Vorne wartete bereits die musikalische Begleitung mit Gitarristen und einem kleinen Chor.

    Schließlich kam der Bräutigam herein, begleitet von einer älteren Dame – vermutlich seiner Mutter.

    Und dann begann das Warten.

    Fünf Minuten.

    Zehn Minuten.

    Fünfzehn Minuten.

    Langsam wurde es auch unter den Gästen etwas unruhig. Sogar die Begleiterin des Bräutigams griff irgendwann zum Telefon. Für uns hinten in der Kirche hatte die Szene mittlerweile tatsächlich etwas von einem italienischen Film.

    Aber dann kam sie doch.

    Die Braut betrat schließlich gemeinsam mit ihrem Vater die Kirche und wurde nach vorn zum Altar geführt. Ein sehr festlicher und schöner Moment – mit Musik, fein gekleideten Gästen und dieser besonderen Atmosphäre einer italienischen Hochzeit.

    Beim späteren Weitergehen entdeckten wir dann auch noch das passende Hochzeitsauto: Die Braut war in einem VW Käfer Cabriolet gekommen.

    Das war sicher eine der schönsten ungeplanten Begegnungen unseres heutigen Tages.
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