• Fuso goes further
  • Viola Kaufmann
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Marokko: Wüste und Meer

Zwei Wochen, rund 7000 km, zwölf Fahrzeuge: wir freuen uns auf eine spannende Offroad Reise. Read more
  • Trip start
    October 24, 2025

    Poltringen

    October 24, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 6 °C

    Mal wieder ein Start mit Hindernissen. Unser Testfahrzeug Xtura kam mit einem ziemlich kernigen Steinschlag in der Windschutzscheibe bei uns an. Zwei Tage vor der geplanten Abreise. Das ist kein Schaden, mit dem man 2000 km in Marokko auf mitunter üblen Pisten fahren möchte. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Scheibe uns komplett durch reißt, ist einfach viel zu groß. Nach ein paar weniger erfolglosen Telefonaten hilft uns das Team von A.T. Iser in Sindelfingen aus der Bredouille. Wir sollen den Sprinter bringen. Nach 5 Stunden haben wir eine neue Scheibe montiert. Besten Dank! Das war ein Mega Service.Read more

  • Savasse

    October 25, 2025 in France ⋅ ☁️ 12 °C

    Vollsperrung auf der Autobahn. Knapp 1 km vor uns brennt ein Fahrzeug. Wir stehen schon. Seit einer halben Stunde sind seit fast anderthalb Tagen unterwegs und noch nicht einmal im Montpellier.🥴 na, wenn das so weitergeht, könnte es knapp werden. Montagabend geht unsere Fähre von Almeria nach Nador in Marokko. Im Hafen treffen wir uns mit zehn weiteren Fahrzeugen, insgesamt sind wir wohl roundabout 20 Personen, die an unserer Offroadteise durch Marokko teilnehmen. Mit einigen sind wir schon in unserer WhatsApp Gruppe in Kontakt – auch wenn wir uns persönlich noch nicht kennen scheint das eine sehr sympathische Truppe zu werden.Read more

  • …kurz vor Nimes…

    October 25, 2025 in France ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach über 2 Stunden hat der Stau sich aufgelöst. Endlich! Ein LKW samt Auflieger sind komplett ausgebrannt. Die menschliche Psyche ist schon erstaunlich. Alle schleichen an der Unfallstelle vorbei, wahrscheinlich einige am filmen oder fotografieren. Wir verzichten und ärgern uns kolossal über die Gaffer. Auf der Gegenfahrbahn hat sich ein über 10 km langer Stau gebildet. Wir sind noch 1 Stunde weitergefahren und haben uns jetzt zum Mittagessen auf halbem Weg zwischen Orange und Nimes ein hübsches Plätzchen gesucht. Die Sonne gewinnt mit jedem Kilometer, den wir südlich fahren an Kraft. Hier sind es 18° in der Sonne gefühlt wärmer. Das wird. Sahara, wir kommen.Read more

  • Espana, olé,

    October 25, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

    3 Stunden später als geplant fahren wir über die Grenze nach Spanien. Einige aus unserer Gruppe sind schon in Valencia oder Almeria angekommen. Andreas, unserer Tour Guide, hatte eben noch eine Warnung durchgeschickt im Großraum Barcelona möglichst nicht anzuhalten, wenn man von anderen Fahrzeugen dazu aufgefordert wird. Meistens stecken irgendwelche kriminelle Banden dahinter, die behaupten, durch deine Fahrweise ein Schaden erlitten zu haben und erpressen Geld von dir. Leider hat er wohl tatsächlich schon eine Teilnehmerin, die gestern hier auf der Autobahn unterwegs war. 300 € an solche Ganoven bezahlt. Wir sind gewappnet mit einer Zargesbox voller Brennholz aus bester deutscher Eiche. Im Extremfall wird geworfen.😉😂Read more

  • Discovery España

    Oct 25–26, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 20 °C

    Discovery Espana ist das Äquivalent zu FRANCE PASSION in Frankreich oder AGRICAMPER in Italien. Wer die Jahresvignette gekauft hat, übernachtet auf allen Stellplätzen in der App oder Reiseführer kostenfrei. In Italien und Frankreich haben wir fantastische Locations kennen gelernt und dort super leckere Köstlichkeiten gekauft. Leider hat der Winzer hier schon geschlossen. Er hat uns aber erlaubt auf dem Hof zu übernachten. Weinprobe wäre morgen früh möglich, ich weiß nicht ob die Idee so prima ist. Wir haben noch 800 km vor uns . Standesgemäß gab’s zum Abendesse Maultäschle mit Ei. Eins kann man schon mal festhalten: Wechselrichter und Induktionskochfeld im Xtura funktionieren hervorragend.Read more

  • Angekommen - und falsch

    Oct 26–27, 2025 in Spain ⋅ 🌧 22 °C

    Endlich sind wir auf dem Campingplatz gelandet- doch leider auf dem falschen. Zumindest sind Susi und Holger nicht hier. Dafür vier andere Fahrzeuge, die mit uns nach Marokko fahren werden. Ein kurzer Swim im Meer rundet den Tag noch ab. Das Wetter spielt abends noch einigermaßen mit, wir können vor dem Fahrzeug mit unseren Nachbarn zusammen am Campingtisch zu Abendessen, doch als wir zu den andern auf ein Bier rüber gehen wollen, geht ein mächtiges Gewitter auf uns nieder. Der Teil der Gestaltung wird auf Marokko verschoben.Read more

  • Guten Morgen, Spanien

    October 27, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

    Nachdem uns gestern Abend noch ein heftiges Gewitter heim gesucht hat, empfängt uns Spanien heute Morgen mit, zumindest teilweise blauem Himmel und angenehmen Temperaturen. Wir werden heute noch die Zeit nutzen ein wenig das Capo de Gata zu erkunden, hier soll es die schönsten Strände Süd Spaniens geben. Parallel müssen wir dringend noch eine eSIM für Marokko buchen und im Hafen von Almeria den Check in für die Fähre vornehmen.
    Zwischenzeitlich sind hier sechs Fahrzeuge unserer Gruppe angekommen, von Vito über Land Rover VW Crafter und Mercedes Sprinter ist alles vertreten.
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  • Ankunft in Marokko

    October 28, 2025 in Spain ⋅ 🌙 17 °C

    Nach einer eher unruhigen Nacht in einer recht lauten Kabine, sind wir heute Morgen pünktlich um 6:30 Uhr in Marokko angekommen. Die Zollkontrolle ging erstaunlich locker über die Bühne. Der Grenzer hat sich eher für unseren großen Kühlschrank als für irgendwelches Schmuggelgut interessiert. Wir sind 10 km nach Nador gefahren, haben die Karre voll getankt (ein Euro der Liter). In einem riesigen, Supermarkt haben wir unsere Vorräte aufgefüllt. Die nächsten drei Tage sind wir wohl autark unterwegs.
    Heute liegen 180 km vor uns. Es geht in die Wüste👍
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  • Debdou

    October 29, 2025 in Morocco ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir stoppen zum Tanken und für kleine Einkäufe in Debdou. Das kleine Städtchen in die östlichen Bergen von Marokko. Debdou wurde vor allem im 14. Jahrhundert von jüdischen Einwanderung aus Spanien bevölkert, noch heute zeugen noch etliche Häuser und Friedhöfe von dieser Zeit. Das Städtchen liegt malerisch und weit ab der normalen Touristenpfade. Wir kaufen etwas Fladenbrot und Baguette, die Preise sind wirklich extrem günstig. Für einen Kaffee und einen leckeren Tee zahlt man hier ungefähr zwei Euro, inklusive sind immer zwei kleine Fläschchen Wasser.
    Nach dem Städtchen schlängelt sich die noch asphaltierte Straße immer tiefer in die einsamen Berge auf über 1000 m. Auf der Hochebene nimmt der Anteil von Sand deutlich zu. Auch der Wind frisst zusehends auf und bläst teils extrem stark von der Seite.
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  • Camp 2 - middle of Nowhere

    Oct 29–30, 2025 in Morocco ⋅ 🌬 15 °C

    Von Debdou sind wir zuerst eine längere Zeit auf asphaltierten Straßen gefahren, bis wir auf eine zuerst einfach zu fahrende Piste abgebogen sind. Von Kilometer zu Kilometer liegt der Schwierigkeitsgrad immer mehr zu, zwischenzeitlich sind sogar einige Kletterpassagen dabei, die ordentlich zerfahren sind und unserem Fahrzeug schon einiges abverlangen. Einige Bachdurchfahrten müssen wir extrem schräg angehen, damit der lange Hecküberhang nicht aufsetzt. Durch die Höherlegung kommen wir allerdings deutlich besser durch, als wir anfangs vermutet haben. Nur ein einziges Mal setzen wir ganz leicht auf..
    Der starke Wind treibt uns den mehligen Staub trotz geschlossener Belüftung durch alle Fugen ins Fahrzeug. Insbesondere die Zwangsbelüftung der Dometic Fenster habe ich hier in Verdacht. Der Staub legt sich überall auf Kamera, Handy, Interieur und nervt uns in den Augen und auf den Lippen. Heute schmecken wir die Wüste hautnah.
    Tatsächlich schaffen wir heute unsere geplante Tagesetappe von rund 260 km nicht. Knapp 50 km vor dem geplanten Camp biegen wir auf eine einsame Ebene ab. Ein kalter Wind lässt uns alle nach den warmen Jacken suchen. Als dann noch Regen einsetzt, verschwinden alle schnell in ihre Fahrzeuge. Wir starten der die Timberline Standheizung , um uns etwas heißes Wasser für eine Dusche (wird nach zwei Tagen mal wieder Zeit) aufzubereiten.
    Als unsere Nudeln gerade fertig zum Essen sind, reißt der Himmel auf und belohnt uns mit einem fantastischen Sonnenuntergang.
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  • Café in Errachidia

    October 30, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 23 °C

    Auf dem Weg in die Kleinstadt Errachida durchfahren wir einen gewaltigen Canyon und den Tunnel der Legionäre. Der Tunnel wurde in den zwanziger Jahren im Krieg der Franzosen gegen die Berber, teils mit Spitzhacke durch den Fels getrieben, Wir bummeln durch die Altstadt besuchen einen Markt. Hier liegt jegliches Fleisch unterkühlt im Regal, das ist schon etwas spooky. Unser Zeitplan ist eng getaktet. Unser Guide hat die Abfahrt auf 15:00 Uhr gesetzt. Wir decken uns mit frischen Gemüse vom Markt ein und genehmigen uns einen Kaffee.Read more

  • Notlauf

    October 30, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 24 °C

    Ein Fahrzeug in der Gruppe hat Elektronik Probleme. Der Sprinter ist in den Durchlaufmodus gegangen. Wir stoppen und versuchen, mit einem Neustart des Motors den Sprinter wieder an den Start zu bekommen.
    Im letzten Dorf haben uns etliche Kinder verfolgt und um Spenden gebettelt. Dabei gehen sie wahnsinnige Risiken ein hüpfen vors Auto oder hängen sich an die Heckleitern oder Heck Gepäckträger. An einem Fahrzeug haben Sie während der Fahrt hinten die Taschen geöffnet.
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  • Camp Himmelstreppe Marokko

    Oct 30–31, 2025 in Morocco ⋅ 🌙 23 °C

    Wir sind rechtschaffen erledigt, als wir nach 260 km mit hohen Pistenanteil endlich hier ankommen. Es ist ganz erstaunlich mit den Kindern am Straßenrand. Diejenigen, die mit Rucksack oder Tasche unterwegs sind und ganz offensichtlich eine Schule besuchen betteln nicht und winken nur freundlich die meisten anderen hingegen versuchen alles, um etwas von den Touristen zu ergattern. Mit Blick auf die Armut, die hier im ländlichen Raum herrscht, erscheint das verständlich. Manche Kinder rennen von einer einsamen Hütte mehrere 100 m bis zur Erschöpfung, um an den Rand der Piste zu kommen, um eine Süßigkeit, einen Kuli oder ein Block Papier zu ergattern. Einige in der Gruppe verteilen kleine Goodies, wir sind da zurückhaltender, da wir bei den Kindern keine Erwartungshaltung nähren wollen. In Gebieten, wo sie erfolgreich betteln und dann nichts bekommen, schlägt das manchmal in Frust um und sie werfen mit Steinen nach den Touristen.
    Was in diesen Punkt richtig oder falsch ist, schwierig zu entscheiden.
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  • Sandwüstencamp

    Oct 31–Nov 1, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 28 °C

    Unser erster Campingplatz in Marokko. Wir genießen den erstaunlich kühlen Swimmingpool, deine ausgiebige heiße Dusche. Unsere kleine Wanderung, um den Sonnenuntergang anzusehen, ist leider nicht von Erfolg gekrönt. Kurz vor dem Sonnenuntergang schiebt sich eine Wolkendecke vor den Horizont.Read more

  • Erfoud

    October 31, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 27 °C

    Von unserem Wüstencamp aus fahren wir rund 30 km Piste. Harte, steinige Rumpelpiste wechselt mit sandigen Passagen, nur selten wird es technisch. Bei vorausfahrenden Autos sieht es aus, als ob der Staub in den Radläufen kocht.
    Ich glaube, in diesem Leben mein Karma zu erfüllen, um auf gar keinen Fall als A.T.-Reifen wieder geboren zu werden. Faust große, teilweise scharfe, in der Piste ein zementierte Steine prügeln die ganze Zeit auf die Reifen ein, es ist ein Wunder, dass wir noch keinen Platten hatten. Die Gangart liegt je nach Untergrund zwischen schleichender Schrittgeschwindigkeit und 60-80 KMH auf der Piste.
    Kurz vor Erfoud besuchen wir einen großen Laden, der mit Fossilien handelt, einige sehen aber aus, als hätten die Berber, die für den Betreiber des Ladens arbeiten, mit dem Dremel nur fleißig modelliert und kolleriert.
    In Erfoud genehmigen wir uns ein zweites kleines Frühstück, bummeln über den Markt und kaufen uns eine Tahjine, ein kleines Tablett und Leckereien beim Bäcker.
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  • Wüstencamp Sternenhimmel

    Nov 2–3, 2025 ⋅ ☀️ 22 °C

    Die Anfahrt von Mezouga hierher verläuft über eine ehemalige Etappe der Paris Dakar. Passieren etliche malerische Beduinendörfchen. Hier heißt es wieder aufpassen auf die Kinder, die gerne unvermittelt auf die Straße springen. Ich fotografiere, Viola muss an Steuer und etliche tiefe Passagen die fahrerisch nicht ganz einfach sind bewältigen. Ein Auto fährt sich fest und muss gebuddelt werden, ein California hat Schwierigkeiten mit der Elektronik, die sich aber als wenig problematisch herausstellen. Am Ende der Etappe kommen wir auf einer gewaltigen Tiefebene an, wo wir auf einen tollen Sternen Himmel gehofft haben. Leider haben wir fast Vollmond und damit zu viel Restlicht. Abends haben Ralf und André noch ordentlich Spaß bei der Live Übertragung von 1. FC Köln gegen den HSV auf einer Düne. Achim ist unterwegs und sucht Schlangen und Skorpione, leider erfolglos.Read more

  • Erg Chebbi

    November 2, 2025 in Morocco ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir haben 2 Tage auf dem Campingplatz Desert Hotel verbracht. Endlich mal wieder richtig duschen. Es gab sogar einen Pool zum Abkühlen. Vom Campingplatz sind wir dann zu einer Umrundung des Sanddünengebietes gestartet. Gott sei Dank hatte sich dabei nur 1 Fahrzeug festgefahren. Mit Hilfe einer Seilwinde eines anderen Fahrzeuges konnten wir ihn wieder rausziehen. Auf dem Rückweg stoppten wir für einen Bummel und Tee in Merzouga. Dort haben wir Gewürze und eine Tahjine mit großen Preisverhandlungen erstanden. Abends konnten wir Quads oder einen Buggy mieten. Wir haben uns mit 2 anderen für die Quads entschieden. 3 andere für einen Buggy. Los ging es in den Sonnenuntergang in die Dünen. Danach erst mal wieder vom Sand befreien und dann lecker mit der ganzen Truppe Essen gegangen.Read more

  • Die Land Rover Havarie

    Nov 3–4, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 27 °C

    Von unserem Übernachtungsplatz in der Wüste geht es über eine breite recht einfach zu fahrende Piste an der algerischen Grenze entlang. Wir fahren versetzt, filmen und haben sehr viel Spaß. Plötzlich muss Frank mit seinem Land Rover rechts ran. Der Motor läuft nicht mehr. Wie sich herausstellt, ist ein Stoßdämpfer abgerissen und hat den Dieselfilter im rechten hinteren Radlauf zerstört. Unsere Reparaturversuche führen nicht zum Erfolg. Auch ein zufällig vorbeifahrender Monteur aus Zagora schafft es nicht, mit verschiedenen Klebstoffen die Anschlüsse dicht zu bekommen. Nach drei schweißtreibenden Stunden entscheiden wir, den Land Rover in die Werkstatt zu schleppen (über eine Abkürzung). Der andere Teil unserer Gruppe fährt die Tour über 50 km Piste zu Ende. Die Piste ist der Knaller. Wellen, Waschbrett und Weichsand wechseln sich ab und sind fahrtechnisch mit unter eine kleine Herausforderung. Zwischenzeitlich ist der Land Rover in der Werkstatt angekommen und konnte repariert werden.Read more