• Jozani Forest

    August 11, 2024 in Tanzania ⋅ ⛅ 28 °C

    Das Spektakel "Sonne küsst Wasser" verlagert sich durch unseren neuen Standort auf morgens - es ist 6:15h, unser Lodge Hüttendorf schläft noch. Am Strand allerdings ist reger Betrieb, Fischer kommen zurück und Morgenfitness scheint beliebt.
    Ein bedeckter, schwüler Tag mit Regenschauern - wir entscheiden uns für den "Jozani Forest" mit endemischen Affenarten (roter Stummelaffe) und Elefant Shrews.
    Natürlich ist die geführte Waldtour ein Touristending, also überzogene Eintrittpreis (davon 2/3 Taxes) aber wir suchen später bewusst Orte auf, wo wir unter den Locals sind: im öffentlichen Kleinbus (Daladala), auf kleinen Dorfwegen, beim Krämer und im einfachsten Streetfood sehen wir keine Touristen.
    Dafür im Jozani umso mehr, der Guide zeigt etwas viel Routine. Es ist immer etwas besonderes, wilde Tiere in Freiheit aus nächster Nähe zu beobachten! (außer Moskitos)
    Die Küste wird hier von einem 3 km breiten streng geschützten Mangrovenwald befestigt, das imposante Wurzelwerk im Meer verhindert Sturmschäden und Abtrieb. Glück, dass Ebbe ist.
    Es ist Sonntag, Tücher und Hemden in leuchtenden Farben werden am Strand ausgetragen. Junge Männer auf knetern auf Mopeds oder sie promenieren per Rad. Frauen ist dies, nicht zuletzt durch die Kleiderordnung, verwehrt. Ihre Köpfe tragen kunstvoll allerlei Waren in abgesägten Kanistern.
    Wir tanzen zum Elektrostyle "Bongo Flava" (Beats aus Dar es Salam) mit Einheimischen in "unserer" Freiluftbar.
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