• Informationen zur Ruderwanderfahrt

    May 14 in Switzerland ⋅ ⛅ 9 °C

    Die Wanderfahrt wurde im Vorfeld von René und Vreni Fasan sorgfältig rekognosziert und vorbereitet. Dafür gilt Ihnen der grosse Dank unseres ganzen Teams.

    Gemäss Ankündigung erwartet uns folgendes Rudererlebnis: "Wir werden unterwegs sein auf dem Main entlang von schönen Landschaften und reizvollen Städten wie Würzburg, Wertheim und Miltenberg. Wir rudern mit unseren gesteuerten C-Gig Booten. Der Main hat viele Staustufen, somit haben wir auf dieser Tour wieder einmal etliche Schleusen zu passieren. Gemäss Plan werden es 29 sein. Ein- und Ausstiege sind teilweise bei Rudervereinen, d.h. am Ponton oder Steg. Aber auch nass, im Kies, Sand, Rasen bei Campingplätzen oder Motorboot-Slipanlagen. Es erwartet uns eine abwechslungsreiche Fahrt von Bamberg bis Aschaffenburg. Total werden wir ca. 300 km rudern, mit teilweiser Unterstützung der Strömung des Mains. Wir rudern in 10 Etappen, meistens 2 Teilstrecken pro Tag."

    Der Main in Deutschland ist ein ca. 527 km langer Fluss, der aus dem Zusammenfluss von Weissem und Rotem Main bei Kulmbach entsteht und bei Mainz-Kostheim in den Rhein mündet. Er durchquert Bayern und Hessen und prägt dabei eine der vielfältigsten Kulturlandschaften des Landes. Entlang seines Laufs liegen bedeutende Städte wie Bayreuth, Bamberg, Würzburg, Aschaffenburg, Offenbach und Frankfurt am Main, das wirtschaftliche Zentrum der Region. Als längster rechter Nebenfluss des Rheins besitzt der Main grosse Bedeutung für Schifffahrt, Handel und Industrie, aber auch für den Weinbau und den Tourismus in Franken und im Rhein-Main-Gebiet. Seine Wasserstrasse verbindet Süddeutschland über den Main-Donau-Kanal sogar mit der Donau und damit dem Schwarzen Meer, was ihn zu einer wichtigen europäischen Verkehrsachse macht.

    Wir rudern in den Doppelvierer Booten "Chriesi", "Flaneuse" und "Take Five", die wir auch für unsere Ausfahrten auf dem Zugersee benutzen. In jedem Boot sitzen je 4 Ruderer/innen und ein/e Steuermann/frau. Das sind 15 Personen. Dazu kommen 2 Personen im Landdienst mit den Aufgaben: Transport des Gepäcks mit dem Minibus, Organisation des Picknicks und Rekognoszierung der Landungsstellen. Die Boot-Teams werden von René jeden Tag neu zusammengestellt. Er verteilt die Aufgaben: Rudern, steuern oder Landdienst. Unsere Chauffeurin Vreni ist fix, sie rudert nicht.

    Vor jeder Etappe findet ein Briefing statt, bei dem jeweils Karten, Infomaterial und Funkgeräte an die Steuerleute abgegeben werden. Besondere Erwähnung finden auch Schleusen, Fähren oder Hindernisse. Auf dem Main passieren wir einige kleine Sportbootschleusen die nur 12 m lang und 2.5 m breit sind. Da müssen wir Boot um Boot schleusen. Ein Ruderer muss jeweils aussteigen, oben die Schleusen bedienen und danach über die Leiter wieder ins Boot einsteigen. Alle Teilnehmenden haben ihre persönliche Schwimmweste dabei und im Vorfeld eine umfassende Zusammenstellung mit den wichtigsten Regeln und Eigenheiten für das Flussrudern studiert. Genauso wie Tipps für die Aufgabe am Bootssteuer. Auf einem Fluss zu rudern ist nämlich schon etwas anderes als auf dem Zugersee. An den rekognoszierten Ein- und Auswasserungsstellen werden die Boote jeweils sicher über Nacht gelagert.

    An den Etappenzielen übernachten wir in vorreservierten einfachen Hotels. Möglichst nahe bei den Einwasserungsstellen. Auch wenn es keine ruderfreie Tage gibt, sollen Kultur und Kulinarik nicht zu kurz kommen. Kürzere Etappen bieten Gelegenheit für die Besichtigung der schmucken Städtchen entlang des Main. In diesen Erholungspausen geniessen wir etwa einen Stadtbummel in Bamberg, eine Stadtbesichtigung in Würzburg, Wertheim oder Miltenberg. Beim gemeinsamen Abendessen, das immer ein Highlight darstellt, wird nicht nur die Freundschaft vertieft, sondern auch Tageserlebnisse ausgetauscht oder einfach gefachsimpelt. Gesprächsstoff ist meistens genügend vorhanden.
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