• Elke Meilves
  • Frank Krischer
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Leben mit und ohne Wohnmobil

Wir erobern die Welt 🌍 Leia mais
  • Ein Häuschen weiter

    29 de set.–1 de out. 2024, Grécia ⋅ 🌙 19 °C

    Unser Platz am Meer war toll. Strom war ausreichend, ABER …
    heute morgen war unser Klo voll 🙈
    Keine Möglichkeit der Entsorgung. 4 km weiter ist jedoch ein Campingplatz, der ganzjährig geöffnet ist. Also sind wir ein Häuschen weitergezogen. Strom und Wasser direkt am Platz.
    Das habe ich zum Hausputz genutzt. Der ganze Sand musste raus. Hier gibt es auch eine Waschmaschine. Morgen wird gewaschen. Und ich habe gefühlte 5 Stunden heiß geduscht. Ist schon besser als eine lauwarme Stranddusche. Fühle mich wie neugeboren 😊
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  • Leptokaya

    28 de setembro de 2024, Grécia ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir hatten keinen Strom und mussten unseren schönen Platz verlassen.
    Die wenigen Campingplätze, die noch geöffnet haben, gefielen uns gar nicht. Wir stehen in Leptokaya direkt am Meer. Hinter uns ist der Olymp. Allerdings sehr diesig, da es heute wieder heiß ist.
    Heute morgen hatten wir noch Besuch von einer Spitzmaus. Die hat sich richtig wohl gefühlt.
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  • Drepano

    26–28 de set. 2024, Grécia ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir haben Athen verlassen. Sind weiter Richtung Chalkidiki unterwegs. Wann wir dort ankommen? 🤷🏻‍♀️
    Stehen direkt am Kite-Strand. Durch den Wind merkt man die Hitze nicht. Das Wasser ist noch warm.
    In der Nebensaison ist dieser Platz gratis. Es gibt lediglich eine Stranddusche. Ver- und Entsorgung ist hier nicht möglich.
    Wunderbar ruhig ist es hier. Ich werde bestimmt ganz entspannt schlafen 😴
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  • Monastiraki und Akropolis

    25 de setembro de 2024, Grécia ⋅ ☀️ 27 °C

    Monastiraki ist ein buntes Stadtviertel zwischen der Plaka und der Neustadt. Unzählige kleine Geschäfte und Läden. Hier bekommt man alles von moderner Kunst bis zu Antiquitäten.
    Danach sind wir zur Akropolis hoch. Bei der Hitze war der Aufstieg schon anstrengend (30 Minuten steil bergauf) aber es hat sich gelohnt. Das Parthenon und der Tempel der Athene sowie die Sicht auf Athen und Piräus sind gigantisch.Leia mais

  • Athen und Piräus

    24–27 de set. 2024, Grécia ⋅ ⛅ 28 °C

    Mit dem Hop on Hop off Bus durch Arhen und Piräus gefahren.
    Die Städte sind laut und lebhaft. Es war sehr anstrengend. Auch, weil das absolute Verkehrschaos in Athen herrscht.
    Aber wir haben tapfer alle Attraktionen abgearbeitet. Gefühlt besteht Athen nur aus Ausgrabungsstätten. Die Plaka ( Altstadt) wird von Touristen beherrscht. Ausschließlich Restaurants und Souvenirläden.
    Interessant war es trotzdem 😊
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  • Kanal von Korinth

    23 de setembro de 2024, Grécia ⋅ ☀️ 28 °C

    Der Kanal von Korinth trennt die Halbinsel Peloponnes vom griechischen Festland. Je nach Route kann er einem Schiff die Umfahrung des Peloponnes ersparen und dessen Seeweg um bis zu 325 Kilometer verkürzen.
    Die Durchfahrt dauert ca. 1,5 Stunden und ist empfehlenswert 😊
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  • Ancient Korinth

    21 de setembro de 2024, Grécia ⋅ ⛅ 26 °C

    Eine der größten Ausgrabungsstätten Griechenlands. Teile des Apollo Tempels sind noch gut zu erkennen. Die Anlage ist sehr groß und man hat von dort einen tollen Blick auf das „neue“ Korinth.
    Der Apostel Paulus hat hier 18 Monate gelebt und die Briefe an die Korinther geschrieben.
    Ich konnte noch teilweise einem katholischen Gottesdienst in der Anlage beiwohnen. Gehalten wurde er von drei Priestern aus Südamerika, Afrika und Asien.
    Die Liturgie ist identisch mit unserem deutschen Gottesdienst. Nur der Wein bei der Wandlung kam aus Plastikflaschen.
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  • Isthmus von Korinth

    20 de setembro de 2024, Grécia ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute eine Radtour zum Kanal von Korinth gemacht. Die Fahrt war anstrengend weil es hier keine Radwege gibt. War viel Verkehr.
    Wir haben uns die Senkbrücke angeschaut. Die Fahrbahn wird 8m in die Tiefe abgesenkt um den Kanal passierbar zu machen. War schon interessant. Habe ich vorher noch nie gesehen.Leia mais

  • Korinth

    19–23 de set. 2024, Grécia ⋅ ⛅ 23 °C

    Wetter war heute grottig. Nur Regen. Prognose für die nächsten Tage: Regen
    Wir haben die Wetterapp vorwärts und rückwärts untersucht und dann beschlossen auf die Peloponnes gen Osten zu fahren. Dort ist das beste Wetter.
    Also war heute Regenfahrtag. Sind jetzt in Korinth. Stellplatz im Olivenhain. Supersaubere Duschen!
    Jetzt erst einmal abschalten 😊
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  • Kastrosykia

    18 de setembro de 2024, Grécia ⋅ ☁️ 24 °C

    Wir sind in Griechenland.
    Schöner Stellplatz direkt am Meer.
    Wir suchen einen schönen Platz zum Überwintern. Hier ist es schön, aber keine Infrastruktur in der Nähe. Aber wir fahren mal rum, machen uns vertraut und finden irgendwann etwas.
    Wetter gut, abends kühl, tagsüber heiß 👍
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  • Sarandë

    17 de setembro de 2024, Albânia ⋅ ☁️ 23 °C

    Weiter an der Küste entlang nach Sarandë.
    Die Stadt ist der Urlaubsort schlechthin. Auch wenn hier schon die Saison beendet ist, herrscht hier viel Trubel.
    Wir stehen auf einem kleinen Campground. Vor uns das Meer, hinter uns eine Süsswasserquelle, die im Mittelmeer mündet. Ein idealer Aufenthaltsort für Gänse. Leider wird das Wetter schlechter. Es regnet zwischendurch immer mal und es ist kühler geworden.
    Der Platz ist nicht sehr reizvoll. Sanitäranlagen nichts für mich. Frischwasser hat so schlechte Qualität, dass der Besitzer uns riet, mehrere Kanister Wasser im Supermarkt zu kaufen. Eigentlich wollte ich hier waschen, aber ich glaube, die Wäsche kommt schmutziger raus, als ich sie reinpacke.
    Aussicht toll, Preise völlig überzogen. Kostet hier 30 € die Nacht.
    Morgen fahren wir weiter.
    Aber nette Leute um uns herum.
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  • Nicht vor und nicht zurück

    16 de setembro de 2024, Albânia ⋅ ☁️ 20 °C

    Die Sonne hat uns geweckt. Unser Platzbetreiber war auch wieder da und hat uns frisches Brot mitgebracht.
    Alles eingepackt und dann ging’s los. Wir sind genau bis zur Ausfahrt des Platzes gekommen. Dann steckten wir fest im Matsch. Räder ausgegraben, mit Kies aufgefüllt, Holzplatten vorgelegt, nichts ging mehr. Unsere Abschleppöse liegt übrigens gut verpackt in Schwerte im Container 😡
    Der Bruder kam, hatte eine Öse und Abschleppseil dabei. 1. Versuch: Seil gerissen.
    Zwei weitere Freunde kamen. Größeres Zugfahrzeug. 2. Versuch: Wir kamen voran, bis unser Heck ins Schleudern kam und 1 cm neben dem Zaun zum Stillstand kam.
    Mit viel Mühe und viel Gas haben wir es nach zwei Stunden endlich geschafft.
    Wir sind dann Richtung Meer gefahren. Stehen jetzt am Strand und genießen die restliche Sonne. Hier wird bereits alles eingepackt und winterfest gemacht.
    Hoffentlich regnet es heute Nacht nicht zu stark, damit wir morgen hier wegkommen 😅
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  • Wir hängen fest

    15 de setembro de 2024, Albânia ⋅ ☁️ 20 °C

    Nachdem es die ganze Nacht und den ganzen Vormittag geschüttet hat, gibt es die Straße nicht mehr. Nur noch Matsch und Wasser. Da kommen wir nicht durch.
    Unser Platzbetreiber ist seit 2 Tagen nicht mehr aufgetaucht. Der traut sich auch nicht mehr hier hin. Vorgestern meinte er noch, die Straße wäre „horrible“.
    Wir haben noch genug Mineralwasser und aus Mehl und Joghurt mache ich Fladenbrot. Fleisch, Wurst und Käse haben wir noch ausreichend.
    Einzige Gäste sind heute ein Strassenhund und eine Gottesanbeterin 😂
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  • Vilë Ballaj

    12–16 de set. 2024, Albânia ⋅ 🌬 28 °C

    Haben uns häuslich bei einem albanischen Olivenbauern eingerichtet. Es ist sehr warm und windig. Ab heute Abend Regenwarnung mit massiven Niederschlägen. Da bleiben wir doch ein bisschen hier. Haben in Nordmazedonien noch eingekauft, so dass nichts passieren kann.
    Wir stehen neben einer Burgruine, die restauriert wird. Gerade haben wir einen Schlüssel bekommen und durften alles besichtigen.
    Unsere Olivenbauern haben sich gerade verabschiedet. Und einen Schlüssel für das Tor gegeben und uns eingeschlossen. Sollten weitere Camper kommen, dürfen wir die gerne reinlassen.
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  • Struga

    11 de setembro de 2024, Macedônia do Norte ⋅ ⛅ 20 °C

    Zum Einkaufen mit dem Rad nach Struga gefahren. Das ist ein größeres Städtchen am Ohridsee. Wir waren wirklich nur im Supermarkt. Typischer Touristenort. Hätte auch am Ballermann sein können.
    Danach sind wir in die andere Richtung zum Monastary of the Blessed Virgin Mary Kališta gefahren. Dort war es schön. Am Restaurant direkt am See eine Fischsuppe angetestet und entschieden, dass wir dort heute Abend auch essen werden.
    Tagsüber warm aber abends schon etwas kühler. Ich brauchte tatsächlich eine Jacke 😂
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  • Selbstversorger

    10 de setembro de 2024, Macedônia do Norte ⋅ ☁️ 20 °C

    Es hat nicht, wie angekündigt, durchgeregnet. Wir sind ein bisschen durch die Gege gelaufen. Hier wachsen überall Weintrauben zum Selbstbedienen 😋. Direkt nebenan sind zwei große Pflaumenbäume, die voll hängen. Erst einmal einen Pflaumenkuchen gebacken.
    Vor unserem WoMo stehen Walnussbäume, die vollhängen, aber noch nicht reif sind.
    An den Wegen wächst Hopfen und es gibt ganz viele Quittenbäume.
    Ein Schlaraffenland
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  • Ohrid See

    9–12 de set. 2024, Macedônia do Norte ⋅ ☁️ 25 °C

    Der Ohrid See gehört zu den ältesten Seen der Welt. Er liegt zum größten Teil in Nordmazedonien, ein kleiner Teil liegt in Albanien.
    Laut Wetter App soll es in einer Stunde anfangen zu regnen und am Donnerstag erst wieder aufhören. Die Natur wird sich freuen, wir weniger. Entlang des Sees gibt es nämlichen einen schönen Radweg, den wir gerne antesten möchten.
    Der Campingplatz Sunrise ist klein, Platz für ca. 6 Wohnmobile. Liegt direkt am See mit eigenem Strand.
    Links von uns stehen Slowenen. Total nett und freundlich. Rechts von uns stehen Deutsche. Ich bin gerade so fassungslos und muss das jetzt schreiben. Nach der überschwänglichen Herzlichkeit, die wir hier im Balkan erfahren haben, fällt diese Unfreundlichkeit der Deutschen noch mehr ins Gewicht. Grüßen wird überbewertet, Gesicht wie 10 Tage Regenwetter und nur mies gelaunt. Wahrscheinlich hatte sie 1 Woche keine Verdauung. Anders kann ich mir das nicht erklären. Aber ich finde soetwas einfach nur 💩
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  • Nationalfeiertag

    8 de setembro de 2024, Macedônia do Norte ⋅ 🌙 21 °C

    Gestern ist uns eine wilde Babykatze hinterhergelaufen und war den ganzen Tag bei uns. Sie ist sogar heimlich ins WoMo gekommen. Hat sich durch das Fliegengitter gezwängt. Heute Abend, auf dem Weg ins Restaurant haben wir sie dorthin zurückgebracht, wo wir sie gefunden haben. Ich hoffe, sie bleibt dort. Aber süß war sie schon.
    Im Restaurant gab es Live Musik. Der Abend war toll. Wir wurden bereits wie Einheimische empfangen. Jeder kannte uns und wusste, dass wir heute nur rumgegammelt haben 😂
    Eine sehr nette Bekanntschaft von gestern mit Varko intensiviert. Er wohnt in Mühlheim, kommt aber von hier. Er hat uns mit vielen Tips versorgt.
    Als wir gehen wollten, sind wir an einem Tisch mit drei amerikanischen Ehepaaren aus Michigan hängengeblieben. Sie kommen von hier, sind vor 40 Jahren emigriert und haben einen Ort Vratnica in den Staaten gegründet und eine eigene Kirche gebaut. Sie habennuns ihre Telefonnummer gegeben und uns herzlich eingeladen. Natürlich haben sie Bilder von Emily gebührend bewundert und wie alle hier ganz viel gefragt und auch erzählt.
    Mit jedem neuen Land, das wir im Balkan bereisen, werden die Leute herzlicher. Es ist unfassbar!
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  • Vratnica

    6–9 de set. 2024, Macedônia do Norte ⋅ ☁️ 27 °C

    Der Abschied von unseren albanisch-schweizerischen Campbetreibern war so herzlich. Wir haben Tomaten und Zwiebeln aus dem Garten bekommen und von der Enkelin selbstgemachten Mirabellensirup.
    Dann durchs Gebirge Richtung Nordmazedonien. Im Kosovo haben wir eine Waschstraße für unser WoMo gefunden. Per Hand! Einstiege und Teppiche im Fahrgastraum wurden auch mitgemacht. Die Reifen mit schwarzer Farbe besprüht, damit sie auch schön dunkel sind. Für sage und schreibe 10 €!
    Die Ausreise war gründlich. Diesmal mussten wir sogar unsere Reisepässe vorzeigen. Perso allein hat nicht gereicht. Die Einreise nach Nordmazedonien war mit einigen Fragen verbunden. Was wir vorhaben, zu verzollende Sachen, Haustiere…
    Ca 6 km hinter der Grenze gibt es ein Hostel mit Garten, wo auch Wohnmobile stehen können. Kostet am 1. Tag 10 € p.P. Ab dem 2. Tag wird es günstiger. Kaffee, Tee und Waschmaschine im Preis inbegriffen. Der Besitzer sah unser Kennzeichen. Er selbst hat in Angermund gelebt, wo sein Onkel immer noch wohnt.
    Ha, kannte ich 😂
    Nachmittags sind wir durch den Ort gegangen. An einem kleinen Laden etwas getrunken. Die Besitzerin hat sich in perfektem american english mit uns unterhalten (lernt man hier in der Schule).
    Das Dorf hat nur noch 200 Einwohner. Alle ausgewandert. Ca. 600 Menschen in die Staaten, ca. 300 weltweit. Viele Häuser stehen leer.
    Es gibt aber ein Restaurant, das wir heute Abend aufgesucht haben. Das war fast voll. 6 Amerikaner, die ihr Heimatdorf besuchten. Dann kam vom Nebentisch auf deutsch: Guten Appetit. Zwei Berliner, die ihr Heimatdorf besuchten. Vom anderen Tisch kam: Wo kommt ihr denn her?
    Zwei Bielefelder, die ihr Heimatdorf besuchten.
    Wir sind von allen herzlich begrüßt und ausgefragt worden. Alle kannten sich. Haben alte Freunde wiedergetroffen und wir waren mittendrin. Das war so irre schön.
    Wir bleiben ein bisschen hier. Aber wir müssen innerhalb von drei Tagen zur Polizei und uns registrieren. Mal sehen, wie wir da hinkommen. Hier im Ort ist keine Polizeistation. Die sind vermutlich ausgewandert 😂
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  • Fast in Nordmazedonien

    4 de setembro de 2024, Kosovo ⋅ ☁️ 20 °C

    Habe ich schon mal von schwierigen Routen gesprochen? War alles Peanuts. Heute ist Frank über sich hinausgewachsen und jetzt fertig wie Hund.
    Über 2000 m Höhe sind wir durch den Südkosovo Richtung Nordmazedonien gefahren. Die Border Line war in Sicht. Dann endete die Straße. Nur Geröll bergab.
    Aber wir haben es bis unten geschafft. Die Polizei an der „Grenze“ erklärte uns, dass wir nicht ins Land können. Ist nur für „local people“. Frank wurde kreidebleich. „Wir können die Strecke nicht zurück. Das schafft der Wagen nicht“
    Ich habe Alternativen gesucht. Das Problem ist, wenn wir die Linie überschreiten, kommen wir nicht mehr aus dem Land, weil wir nicht offiziell registriert sind.
    Ausweise abfotografieren? Keine Berechtigung!
    Rein, und bei der nächsten Polizei melden? Nein!
    Die melden uns telefonisch? Keine Berechtigung!
    Also mussten wir die Kackgeröllstrecke zurück. Serpentinen und Gas und vorsichtig, wenn es gerade war.
    Wir haben es geschafft. Ich dachte echt, Frank bricht zusammen.
    Wir haben beschlossen, zu unserem Campingplatz zurückzufahren. Ist ja auch der einzige in 200 km Umkreis.
    Von der Fahrt durch die Bergdörfer mit engsten Gassen und glatten Straßen und steile Auf- und Abfahrten rede ich mal nicht. Die Kamera lief, könnt ihr gucken.
    Zu guter Letzt wurden wir noch von der Polizei angehalten und gründlichst untersucht. Papiere, Versicherungsschein für den Kosovo, Auto wurde inspiziert, Fahrradmontage begutachtet und dann durften wir weiter.
    Unser schweizeralbanischer Campingplatzbetreiber hat sich gefreut uns wiederzusehen. Gestern Abend wurden wir noch ins Privathaus eingeladen auf Kaffee, frisches Obst und Süßspeisen. War ein sehr schöner Abend.
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  • Kosovo

    1–6 de set. 2024, Kosovo ⋅ ☀️ 22 °C

    Einreise war unkompliziert. Sofort an der Grenze haben wir eine KFZ Haftpflicht abgeschlossen. Der Grenzbeamte hat sich dafür tausendmal entschuldigt.
    Das Land ist hochmodern. Ganz viele stylische Neubauten. Kleine Gewerbeunternehmen. Riesige Tankstellen. Infrastruktur sehr gut. Und die Menschen erstmal… so freundlich und hilfsbereit.
    Wir brauchten einen neuen Schlauch für unsere Sogtoilette. Der kleine Händler, den wir angefahren haben, hatte keinen passenden vorrätig. Kurz mit der Konkurrenz telefoniert, Frank ins Auto verfrachtet und dorthin gefahren. Unglaublich.
    Die Suche nach einem Stellplatz oder Campingplatz hat uns allerdings zur Verzweiflung gebracht. Ist hier im Kosovo nicht verbreitet. Wir haben einen Platz gefunden mit Blick auf Prizren. Sehr schön und klein.
    Auf der Fahrt hierhin mussten wir durch enge Bergdörfer. Ich bin wieder tausend Tode gestorben. Vor allem bei den Dachüberhängen, runterhängenden Stromleitungen und Gegenverkehr. Frank hat alles gefilmt.
    Jetzt erst einmal runterkommen 😅
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  • Durchs albanische Gebirge

    31 de agosto de 2024, Albânia ⋅ ☀️ 25 °C

    Unser Plan ist durch das Gebirge in den Südkosovo durch Nordmazedonien zurück an die albanische Küste.
    Heute sind wir die SH 25 gefahren. Für mich ein Albtraum. Ich saß immer am Abgrund. Die Straße nicht befestigt, eng (noch enger als gestern) und noch viel kurviger. Eine halbe Tafel Schokolade habe ich vertilgt. Frank ist souverän gefahren.
    Jetzt stehen wir im Gebirge und müssen erstmal runter kommen (nervlich).
    Aber schön war es trotzdem 😊
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  • Theth

    30 de agosto de 2024, Albânia ⋅ ☀️ 31 °C

    Die Vorbereitung für die Fahrt ins Gebirgsdorf Theth war nicht so leicht. Es gibt zwei Routen. Die Süd- und die Nordroute. Die für uns befahrbare Nordroute wird kaum erwähnt. Die Südroute zählt zu den 10 gefährlichsten Straßen der Welt. Für uns also tabu.
    Wir haben dann aber die Nordroute gefunden. Geteert, aber eeeeeeeng und steil und kurvig. Aber es hat sich gelohnt. Atemberaubendes Panorama auf die albanischen Alpen.
    In Theth hört die Straße auf. Nur noch Geröll. Der Ort selbst hat uns nicht gefallen. Nur Tourismus und überlaufen.
    Kurzentschlossen sind wir wieder zurück auf unseren gestrigen Platz gefahren.
    Wir mussten zweimal anhalten, da unsere Bremsen heissgelaufen waren und erst einmal abkühlen mussten.
    Ein schöner Abendspaziergang zum See hat den Tag abgerundet.
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  • Albanien

    29–31 de ago. 2024, Albânia ⋅ ⛅ 32 °C

    Endlich am Ziel angekommen. Die Einreise funktionierte ohne Probleme. Hinter dem Grenzübergang warteten mehrere Telefonanbieter und wir konnten eine Datenkarte mit 100 GB für 29 € kaufen.
    Jetzt können wir wenigstens unsere Routen raussuchen.
    Albanien empfängt uns mit 35 Grad und Gewitter.
    Wir haben nun den ersten Stellplatz angefahren. Ein Restaurant/Hotel vermietet für 10 € all inclusive.
    Zum Duschen steht ein separates Zimmer zur Verfügung. Die Eheleute sind total nett und hilfsbereit. Heute Abend testen wir dort albanisches Essen an.
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