• Sandraandmartinontour
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Ostseeküstenradweg

A 44-day adventure by Sandraandmartinontour Read more
  • Trip start
    July 29, 2026

    Zugfahrt nach Hamburg

    July 29 in Germany ⋅ ⛅ 33 °C

    Alles ist wieder eingepackt.
    6 Taschen sind wieder voll.
    Zwei vorne
    zwei hinten
    eine hinten Quer
    und eine Lenkertasche.
    Schulschluß ist um 13 Uhr.
    Heim radeln, umziehen und dann
    fahren wir von zu Hause zum Bahnhof mit den Fahrrädern.
    Mit 20 min Verspätung gehts los. Mit dem ICE um 15.55 ab Hauptbahnhof Stuttgart Richtung Hamburg.
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  • Ein Tag in Hamburg

    July 31 in Germany ⋅ ☁️ 26 °C

    Vollgepackter Tag, die Fahrräder bleiben noch mal stehen.
    Frühstücken, Fähre fahren, Zug fahren, Stade besuchen, Fisch zum Mittagessen, durch Hamburg bummeln, ein Bier genießen und um 20 Uhr noch ins Miniatur Wunderland. Den perfekten Abschluss gab es mit einer Currywurst und Pommes bei der Davidwache. Mehr passte wirklich nicht in einen einzigen Tag!Read more

  • Von Hamburg nach Mölln

    July 31 in Germany ⋅ ☁️ 24 °C

    Wir verlassen Hamburg mit einem weinenden Auge. Die Tage mit unserer Nicole sind wie im Flug vergangen, und nun heißt es schon wieder Abschied nehmen.
    Der Start in den Tag ist allerdings alles andere als entspannt: Es dauert gefühlt ewig, bis wir den Verkehr und Hamburg hinter uns gelassen haben. Kilometer um Kilometer begleiten uns stark befahrene Straßen auf dem Weg nach Mölln. Erst im letzten Drittel wir der Radweg schön.
    In Mölln füllen wir unsere Vorräte auf und machen uns anschließend auf den Weg zu einem kleinen Campingplatz am Badesee Lankau. Bei den warmen Temperaturen ist die Entscheidung schnell getroffen: Das Zelt muss warten! Erst einmal springen wir ins kühle Wasser und genießen den Moment. Am Abend sollen noch Gewitter aufziehen.
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  • Von Mölln nach Perlin

    August 1 in Germany ⋅ ☁️ 22 °C

    Reisetagebuch

    Das Gewitter haben wir gut überstanden. Zwar ist noch alles klatschnass aber wir packen zusammen und machen uns auf den Weg. Heute wollen wir wieder an einem See zelten – dort bekommt das Zelt hoffentlich genug Sonne, um wieder trocken zu werden.
    Unser erster Halt ist Ratzeburg. Ein kurzer Besuch im Dom gehört einfach dazu, bevor wir weiter nach Zarrentin fahren. Dort besichtigen wir das Kloster, doch mindestens genauso freuen wir uns auf das Mittagessen. Die letzten 20 Kilometer bis zum Campingplatz führen durch eine ruhige Landschaft. Kleine Dörfer wechseln sich mit Weizenfeldern und leuchtenden Sonnenblumenfeldern ab. Genau die richtige Kulisse, um entspannt zu radeln. Am Campingplatz angekommen, wird zuerst das Zelt aufgebaut. Danach geht es direkt in den See – eine herrliche Erfrischung nach der Tour. Den Tag lassen wir ganz entspannt vor dem Zelt ausklingen. Zum Abendessen gibt es Tomate Mozzarella. Einfach, aber genau das Richtige heute.
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  • Schwerin

    August 2 in Germany ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir erreichen Schwerin – unser erstes Ziel ist natürlich das imposante Schloss. Doch schon beim Ankommen wird klar: An einem Sonntag ist hier halb Mecklenburg unterwegs. Statt uns durch die Menschenmassen zu schieben, beschließen wir kurzerhand, den Schlossbesuch auf morgen zu verschieben.
    An der Ampel vor dem Schloss entdecken wir ein Ampelmännchen, das wir noch nie gesehen haben. Goggle liefet promt:
    Es ist das Petermännchen, der berühmte Schlossgeist und Kobold des Schweriner Schlosses. Der Sage nach ist er ein kleiner Mann mit Schwert, Laterne und einem großen Schlüsselbund und wacht seit Jahrhunderten über das Schloss.
    Auch für die Nacht haben wir Glück. Wir fragen bei einem Warmshowers-Gastgeber an und bekommen eine Zusage.
    Also schwingen wir uns noch einmal aufs Rad und drehen eine Runde am Schweriner See entlang. Zum Abschluss des Tages gönnen wir uns am Zippendorfer Strand eine willkommene Abkühlung im Wasser.
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  • Sonnenblumenfelder

    August 3 in Germany ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach einer sehr schönen Abend bei unseren Warmshowers in Schwerin starten wir heute früh.
    Gehen Frühstücken und schauen uns das Schweriner Schloss nochmal ohne die viele Menschen an, verlassen dann Schwerin Richtung Wismar.
    Dort treffen wir dann auf den Ostseeküstenradweg.
    Viele Seen, Weizenfelder und Sonnenblumenfelder säumen heute unsern Route.
    Heutiger Übernachtungs stopp ist die Insel Poel. Zelt aufbauen und ab in die Ostsee springen.
    Auf der Zeltwiese sind die wir nicht mehr allein.
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  • Kühlungsborn

    August 4 in Germany ⋅ ☁️ 23 °C

    Der Morgen beginnt alles andere als einladend: Heftiger Regen hält uns zunächst im Zelt fest und macht an Aufbruch nicht zu denken. Erst gegen 10:30 Uhr lässt der Regen so weit nach, dass wir das Zelt abbauen und unsere Tour starten können. In Rostock müssen wir ein neues Zelt besorgen unseres ist definitiv nicht mehr dicht. Im Laufe des Tages zeigt sich das Wetter schließlich von seiner besseren Seite und es bleibt trocken. Dafür begleitet uns seit langer Zeit mal wieder ein kräftiger Gegenwind, der jeden Kilometer etwas mühsamer macht. In Kühlungsborn beenden wir unsere heutige Etappe. Trotz des holprigen Starts sind wir froh, wieder ein gutes Stück geschafft zu haben.Read more

  • Was für ein Tag

    August 5 in Germany ⋅ ⛅ 28 °C

    Der Morgen begann direkt mit einer kleinen Herausforderung: Wir haben es tatsächlich geschafft, uns zu verlieren. Fast 45 Minuten hat es gedauert, bis wir uns endlich wiedergefunden hatten.
    Nachdem wir wieder vereint waren, ging es durch den wunderschönen Geisterwald Richtung Warnemünde. Der Kontrast hätte kaum größer sein können. Eben noch Ruhe und Natur, dann plötzlich Menschenmassen, volle Promenaden und jede Menge Trubel.
    Von Warnemünde aus fuhren wir mit der S-Bahn nach Rostock rein. Dort stand ein wichtiger Programmpunkt an: der Besuch im Outdoorladen. Unser treues MSR-Zelt hatte nach vier Jahren intensiver Campingtouren endgültig ausgedient. Es war einfach nicht mehr dicht. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von unserem kleinen Zuhause, das uns auf so vielen Reisen begleitet. Es fühlte sich fast an, als würden wir einen prima Weggefährten zurücklassen. Zum Glück fanden wir ein neues Zelt, das nun unsere nächsten Abenteuer mit uns erleben darf.
    Mit der S-Bahn ging es anschließend zurück nach Warnemünde und von dort mit der Fähre über die Warnow nach Hohe Düne. Unser heutiges Ziel ist Markgrafenheide, wo unser neues Zelt gleich aufgestellt wird. Der Aufbau klappte problemlos und schon bald stand unser neues Zuhause. Zum Abschluss des Tages sprangen ich noch ins Wasser, kochten gemütlich unser Abendessen und lieferten uns den obligatorischen Kampf gegen die Schnaken .
    Trotz der Suchaktion am Morgen und dem etwas wehmütigen Abschied von unserem alten Zelt war es ein richtig schöner Tag. Wieder einmal hat uns die Reise gezeigt, dass nicht immer alles nach Plan laufen muss, um am Ende in schöner Erinnerung zu bleiben.
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  • Traumhafter Radweg

    August 6 in Germany ⋅ 🌬 22 °C

    Bis heute ist das der schönste Abschnitt unserer Radtour.
    So viele wunderschöne reetgedeckte Häuser, eine unglaublich abwechslungsreiche Landschaft .
    Mal begleitet uns die Ostsee, dann wieder ein idyllischer Bodden mit seinen Schilfgürteln. Dazu dichte Wälder, beeindruckende Dünen und endlose Natur – abwechslungsreicher geht es kaum.
    Genau diese Vielfalt macht diese Strecke für uns zu etwas ganz Besonderem.
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  • Wir erreichen Rügen

    August 7 in Germany ⋅ 🌬 19 °C

    Auch heute hat uns der EuroVelo 13 wieder mit einem wunderschönen Radweg begeistert – absolut empfehlenswert!
    Zur Mittagszeit erreichen wir Stralsund. WIr schauen uns das beeindruckende Rathaus an und den Hafen mit der Gorch Fock. Natürlich darf auch ein leckeres Fischbrötchen im Hafen nicht fehlen, bevor wir noch einkaufen und weiter auf die Insel Rügen fahren.Read more

  • Heute gings über Stock und Stein

    August 8 in Germany ⋅ ☀️ 20 °C

    Auf der Zeltwiese in Altefär waren ca.20 kleine Zelte, das meisten davon Radfahr wie wir.
    Wahnsinn was unterwegs ist, die einen fahren nach Osten wie wir die andern nach Westen.
    Die Strecke heute führt uns über alle möglichen Untergründe. Das schlimmste für uns ist jedoch das Kopfsteinplaster das es oft in den Ortschaften gibt.
    Zur Mittagszeit kommen wir an einem Töpfermarkt vorbei und schauen ob es auch was zum essen gibt. Wir werden schnell fündig, heute gibt es Kartoffelsuppe mit Lachs und ein Crêpes.
    Auch eine Fähre brauchen wir am Nachmittag noch um weiterradeln zu können.
    Am späten Nachmittag steuern wir einen kleinen Campingplatz mit Zugang zum Strand an, bauen das Zelt auf und gehen baden.🥶
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  • Küstenradweg

    August 9 in Germany ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute geht es fast die ganze Zeit direkt an der Küste entlang. Wunderschöne Ausblicke auf die Steilküste bieten uns die vielen Viewpoints. Vorbei am Kap Arkona radeln wir noch bis zum Fischerdorf Vitt. Dort gibt es heute eine leckere Fischsuppe für uns.
    Für eine Badepause legen wir einen Stopp am kilometerlangen Glower Strand ein – perfekt, um sich kurz abzukühlen und ein Mittagschläfchen zu machen.

    Danach geht es weiter zur Zeltwiese des Naturcampingplatzes Rügen am Nationalpark Jasmund, wo wir unser Lager für heute aufschlagen.
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  • Schietwetter

    August 10 in Germany ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute soll es regnen – also sputen wir uns erstmal mit dem Frühstück!  Zusammenpacken müssen wir heute zum Glück nicht. Unser heutiges Ziel: der Nationalpark Jasmund, UNESCO-Welterbe. Wir wandern durch den wunderschönen Buchenwald, bis zum Königsstuhl um dort die beeindruckenden Kreidefelsen den Königstuhl und die Steilküste zu bestaunen. Doch dann fängt es an zu regnen… Also Planänderung! Wir nehmen den Bus nach Sassnitz, verbringen die Regenzeit gemütlich beim Mittagessen und haben für 15 Uhr eine Schifffahrt entlang der Kreidefelsen gebucht.
    Zurück zum Campingplatz geht’s anschließend wieder ganz entspannt mit dem Bus. Manchmal muss man beim Reisen eben flexibel bleiben – und Plan B gefällt einem dann auch.
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  • Bye bye Rügen wellcome to Usedom

    August 11 in Germany ⋅ 🌧 17 °C

    Heute stehen 42 Kilometer Küstenstraße auf unserem Reiseprogramm. Klingt erst einmal nach einer gemütlichen Etappe – und tatsächlich lassen wir es ruhig angehen. Schließlich wollen wir ja nicht einfach nur Kilometer fressen, sondern auch etwas von der Gegend sehen. Unser erster Stopp ist Binz. Ein bisschen Seebad-Luft schnuppern. Danach geht es weiter nach Sellin, wo eine Seebrücke auf uns wartet. Am Ende befindet sich sogar eine Taucherglocke, in der man in die Ostsee abtauchen kann.
    Nach dem Mittagessen machen wir uns auf die letzten sechs Kilometer bis Göhren. Dort heißt es dann: Ticket kaufen, Leinen los und Abschied nehmen von Rügen. Mit der Fähre setzen wir nach Usedom über.
    Auf Usedom angekommen, ist es inzwischen schon ziemlich spät. Wir müssen noch unseren Campingplatz finden. Dort sollen wir uns in der Walfischbar melden, um hoffentlich noch einen Stellplatz ergattern.
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  • Polen

    August 12 in Poland ⋅ ⛅ 20 °C

    Was für ein liebevoll und alternativ gestalteter Campingplatz in Pennemünde! Schade, dass wir ihn schon wieder verlassen müssen – hier gäbe es noch so viele schöne Plätze zu entdecken. Unser Weg führt uns heute an allen Seebädern auf Usedom vorbei. Bei der Seebrücke in Zinnowitz entdecken wir wieder eine Taucherglocke.
    Durch Bansin, Ahlbeck und Heringsdorf fahren und schieben wir uns nur hindurch. Rund um die Seebäder herrscht ein wahnsinniger Fahrradverkehr – hier fährt wirklich jeder Rad!
    Am Nachmittag passieren wir die deutsch-polnische Grenze und erreichen damit per Fahrrad ein neues Land. 🇵🇱 Das wie vielte Land müssen wir erst noch nachzählen.
    Unser Zelt schlagen wir schließlich auf dem Stadtcampingplatz in Swinemünde auf. Ein schöner Radtag liegt hinter uns!
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  • Festland

    August 13 in Poland ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute Morgen hieß es: Tschüss Usedom!
    Mit der Fähre ging’s aufs polnische Festland und von dort weiter immer schön an der Küste entlang.
    Kilometerlang durch den Wald und dabei ordentlich durchgeschüttelt. Unser Fahrrad wurde zum mobilen Vibrationsgerät und das Gepäck durfte gleich den großen Materialtest absolvieren: Taschen, Schnallen und alles, was irgendwie befestigt ist. Ergebnis: bisher alles noch dran!
    Beim Mittagessen in Misdroy haben wir einen anderen Radreisenden getroffen und natürlich sofort die wichtigsten Dinge des Lebens ausgetauscht.
    Den ganzen Tag über werden wir von vielen Radreisenden wie wir überholt oder kommen uns entgegen. Scheint ein sehr beliebter Abschnitt zu sein.
    Danach ging’s durch den Wolinski Nationalpark – wieder Kilometer um Kilometer durch den Wald. Ganz andere Vegetation als noch auf Usedom. Heidelbeereplanzen und Heidekraut (Erika)
    In Dziwnów ist für heute Schluss.
    Und ganz nebenbei: Das war unsere 13. Nacht im Zelt.
    Warm ist anders – aber erstaunlicherweise ist es absolut machbar. Der Schlafsack tut seinen Job, wir auch. Jetzt heißt es: Zelt aufstellen, Fahrräder abschließen, Beine hoch und hoffen, dass morgen die Straßen ein bisschen weniger mit uns „Waschmaschine“ spielen.
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  • Kilometerlange Rambla

    August 14 in Poland ⋅ ⛅ 23 °C

    Unsere heutige Strecke hat zwei ziemlich unterschiedliche Gesichter: Die erste Hälfte geht über Stock und Stein, mitten durch den Wald – Natur pur und angenehm ruhig.
    Nach dem Mittagessen ändert sich das Bild dann schlagartig. Plötzlich fühlen wir uns wie mitten in einer Mischung aus Lido di Jesolo und Benidorm. Es blinkt, wuselt und überall gibt es etwas zu entdecken.
    Waffelbude, Eisdiele, Kartoffelspießbude, Café, Spielhalle und natürlich jede Menge Sandelzubehör wechseln sich munter ab. Also eigentlich alles, was der Mensch im Urlaub dringend braucht – und vermutlich noch ein bisschen mehr. Am Ende stehen heute 78 Kilometer auf dem Tacho. Bei uns lief es heute richtig gut.
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  • Feiertag in Polen

    August 15 in Poland ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute ist in Polen Maria Himmelfahrt, ein Feiertag, und entsprechend sind alle unterwegs – besonders natürlich Richtung Strand. Auch wir sind mittendrin und merken schnell: Das fordert heute extreme Aufmerksamkeit.
    Dazu ist es richtig heiß. Und zwischen den Ortschaften gibt es heute viel weniger Wald als sonst, dafür weite, freie Felder. Schatten ist Mangelware, und die Hitze macht die Strecke zusätzlich anstrengend.
    Um 15:30 Uhr haben wir es geschafft und sind durch für heute. Jetzt heißt es nur noch: einen schönen, schattigen Platz für unser Zelt finden und erst einmal abkühlen.
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  • So haben wir uns das Vorgestellt

    August 16 in Poland ⋅ ⛅ 27 °C

    Gestern Abend sind wir noch zum Hafen gefahren, um dort gemütlich zu Abend zu essen und den wunderschönen Sonnenuntergang an der Mole zu genießen. Es war ein beeindruckendes Schauspiel – und wir waren bei Weitem nicht die Einzigen, die diesen besonderen Moment erleben wollten. Massen von Menschen waren unterwegs und genossen ebenfalls die sommerliche Abendstimmung.
    Heute führte uns unsere Etappe genau durch die Landschaft, die wir uns von Polen erhofft hatten: naturbelassene, fast menschenleere Strände, weite Wälder und wunderschöne Radwege, die sich durch die Natur schlängelten.
    Eine herrliche Etappe, bei der wir wieder einmal gemerkt haben, wie schön es ist, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein und die Landschaft ganz unmittelbar zu erleben.
    Am Nachmittag hieß es dann: Zeit für unser Nachtlager. Wir bauen unser Zelt auf einem kleinen Waldcampingplatz auf. Umgeben von Bäumen und mitten in der Natur lassen wir den Tag nun gemütlich ausklingen.
    Bummel noch am Strand entlang, heute ist es sehr windig
    Was für ein schöner Radreisetag! 🚲🌲🌊
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  • Heute viele Tiere

    August 17 in Poland ⋅ 🌬 20 °C

    Die Strecke heute ist sehr ländlich und wir sind inzwischen weit weg von der Küste. Als Erstes zahlen wir Eintritt für den Slowinski Nationalpark, der uns durch einen wunderschönen, dichten Wald führt. Natürlich lassen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen und lassen die Drohne steigen. Doch lange bleibt sie nicht in der Luft – plötzlich fängt es an zu regnen.
    Also schnell die Regenklamotten raus und weiter geht’s. Zum Glück gibt es unterwegs trotzdem einiges zu entdecken:
    Wir kommen auch an einer Ladschaft vorbei die uns an die Lüneburger Heide erinnert.
    Wir sehen zwei Kraniche und jede Menge Störche, die hier überall auf den Feldern und Wiesen unterwegs sind. In Stilo ist heute schließlich Ende unserer Etappe. Ein eher ruhiger und ländlicher Tag, aber gerade solche Strecken machen unsere Reise so abwechslungsreich. Mal Küste, mal Wald, Regen und jede Menge Natur .
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  • Regnerisch, kalt und schlechte Radwege

    August 18 in Poland ⋅ ☁️ 18 °C

    Der Kuchen war übrigens mega lecker und mega groß

    Heute hieß es dann: früh raus! Vor 9 Uhr waren wir bereits unterwegs, denn satte 80 km lagen vor uns. Unser Ziel: Hel
    Schließlich geht morgen unsere Fähre nach Danzig – und die wollten wir natürlich nicht verpassen.

    Die Strecke zog sich ordentlich, aber irgendwann tauchte Hel vor uns auf. Und dann staunten wir nicht schlecht: Wir hatten ja schon einiges erwartet, aber dass Hel das
    Surf- und Kite- Mekka schlechthin ist, war uns nicht ganz klar.
    Überall Kites! Hunderte von bunten Segeln schwebten über dem Wasser und tanzten im Wind. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte.
    Wir machten uns auf die Suche nach einem Schlafplatz und hatten schließlich Glück: Bei einer Kiteschule fanden wir noch ein winziges Plätzchen für unser Zelt.
    Die Temperaturen sind wieder deutlich gefallen. Abends gemütlich vor dem Zelt sitzen und den Tag bei einem Getränk ausklingen lassen? Sagen wir mal so: Wir haben es versucht.
    Nach wenigen Minuten waren wir uns einig, dass ein warmer Schlafsack doch auch ein hervorragender Aufenthaltsraum sein kann.
    Aber egal – Hel hat uns definitiv überrascht. Morgen geht es dann mit der Fähre weiter nach Danzig.
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  • mal wieder Schiffle fahren

    August 19 in Poland ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute Morgen heißt es: Frühstück wird überbewertet! 😄 Wir fahren einfach ohne los. Die 16 km bis Hel schaffen wir schon – schließlich wartet um 10:20 Uhr die Fähre nach Danzig auf uns.
    Vorher noch schnell Tickets kaufen und dann: pünktlich los!
    Nach zwei Stunden Schifffahrt erreichen wir Danzig. Und weil Radfahren bekanntlich hungrig macht, geht’s erstmal zum Inder. Danach ab ins Apartment.

    Heute wird nämlich nicht gezeltet! Luxus pur: ein richtiges Bett und eine Waschmaschine!
    Letztere ist allerdings weniger Luxus als vielmehr dringend notwendig. Also heißt es heute: Wäsche waschen statt Zelt aufbauen .
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  • Danzig ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    August 20 in Poland ⋅ 🌧 19 °C

    Schön, wenn man so angenehm überrascht wird!
    Unser Tag startet um 10 Uhr mit einer Free Walking Tour am Goldenen Tor – und schon nach den ersten Minuten merken wir: Das wird richtig gut. Magda, unser Guide, ist nicht nur lustig, sondern auch kompetent und vermittelt uns jede Menge Informationen über die Geschichte Danzigs.
    Besonders wichtig für uns sind natürlich auch die kulinarischen Tipps: Wo sollte man nach der Tour unbedingt essen gehen? Die Tipps sind so gut und verständlich, dass wir uns tatsächlich alle merken können.
    Auf unserem Rundgang entdecken wir viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt: die Marienkirche, die angeblich größte Backsteinkirche der Welt, den Neptunbrunnen, die Lange Gasse, die Frauengasse und natürlich den historischen Hafen. Danzig hat wirklich an jeder Ecke etwas zu erzählen.
    Anschließend geht es in eine Milchbar. Der Name klingt zunächst etwas ungewöhnlich, aber eine Milchbar ist hier eine Art einfache Kantine, in der auch viele Einheimische essen gehen. Genau das wollen wir erleben.
    Auf unserem Teller landen Kohlrouladen, Żurek, eine typisch polnische Sauermehlsuppe, und natürlich Pierogi. Also: polnische Hausmannskost .
    Den Nachmittag verbringen wir dann mit einer ganz anderen, deutlich schwereren Kost: Geschichte. Im Museum des Zweiten Weltkriegs beschäftigen wir uns intensiv mit den Ereignissen, die Europa und die Welt für immer verändert haben. Und gerade hier in Danzig bekommt das Thema eine ganz besondere Bedeutung – denn der Zweite Weltkrieg begann in Danzig und seiner Umgebung.
    Was für ein Tag.
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  • Weiter geht’s

    August 21 in Poland ⋅ ⛅ 20 °C

    Es gäbe noch so viel zu sehen, aber für uns geht’s weiter!
    Wir werden aber ganz sicher wiederkommen – so gut hat es uns hier gefallen. Raus aus Danzig geht’s zunächst durch ein Industriegebiet, danach wieder durch jede Menge Wald. Und zum guten Schluss wartet ein traumhaftes Stück direkt an der Küste auf uns – mit herrlichem Blick auf den Strand und die Ostsee.
    Unser heutiges Ziel:
    Krynica Morska – die letzte größere Stadt vor der russischen Grenze. 🇵🇱➡️🇷🇺 Die Grenze ist hier nur noch etwa 16 km entfernt. Wir befinden uns jetzt auf der Kurischen Nehrung – einer schmalen Landzunge zwischen Ostsee und Frischem Haff.
    Da wir kein Transit Visum durch Kaliningrad beantragen wollten, bleibt uns nur eine Möglichkeit: drumherum fahren.
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  • Zwangspause

    August 22 in Poland ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach einer stürmischen und regnerischen Nacht ist heute erst einmal Schluss mit Weiterziehen. Der Schiffsverkehr wurde aufgrund einer Sturmwarnung vorübergehend eingestellt – also heißt es für uns: warten
    Bis etwa 14 Uhr regnet es ohne Pause. Wir verbringen den Vormittag gemütlich mit Lesen, Schlafen und frühstücken gehen.
    Am Nachmittag lässt der Regen endlich nach und wir nutzen die trockene Zeit, unser Zelt zu säubern.
    Martin zieht es anschließend Richtung russische Grenze – natürlich mit dem Fahrrad. 🚲🇷🇺
    Ich bleibe derweil auf dem Campingplatz und genieße einen ausgedehnten Spaziergang am Strand.
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