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Ostseeküstenradweg

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    🇱🇹 Klaipėda, Litauen

    Klaipėda

    Hoy, Lituania ⋅ ⛅ 20 °C

    Wir warten erst einmal den ersten Regenschauer ab – dann starten wir mit unserem Touri-Programm in Klaipėda.

    Mit der Fähre geht’s rüber auf die Kurische Nehrung. Dort spazieren wir gemütlich zum Aquarium und weiter am Strand entlang – Ostsee, Wind und jede Menge frische Luft inklusive.
    Zum Mittagessen sind wir wieder zurück auf dem Festland. Und am Nachmittag wartet schon das nächste schöne Wiedersehen: Wir treffen uns mit einer Bekannten von unserer Radreise, die heute bei uns übernachtet.
    Once a Warmshowers, always and everywhere a Warmshowers! 🚲❤️
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  • Nochmal alles motivieren

    Ayer, Lituania ⋅ 🌧 19 °C

    Die letzte Etappe bis Klaipėda hatte es nochmal in sich: 68 km!
    Erst Rückenwind, dann Gegenwind und zum Schluss noch eine Schotterpiste – also nochmal die volle Bandbreite.
    Jetzt sind wir in Klaipėda angekommen und haben uns ein Airbnb gebucht, in dem wir bis Samstag bleiben.
    Von hier aus starten wir sicher noch die eine oder andere Tour – mal schauen, was das Wetter so mit uns vorhat.
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  • Pausentag in Rusné

    1 de septiembre, Lituania ⋅ ☁️ 22 °C

    Wir verlängern einfach um einen Tag!
    Heute sind ordentlich Regen und Gewitter angesagt. Also heißt es: Um 10 Uhr erstmal gemütlich frühstücken ☕🥐 und danach ab auf den Balkon – lesen, daddeln und den Tag entspannt angehen lassen. Nach dem Mittagessen kam dann die Regenpause – perfekt für eine kleine Inselrunde mit leichtem Gepäck.
    Für uns fühlt sich das inzwischen fast wie E-Bike-Fahren an.
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  • Langweilige Strecke /die Luft ist raus

    31 de agosto, Lituania ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir kommen dem Ende unserer Reise immer näher und merken ganz deutlich: Bei uns ist langsam die Motivation und auch die Energie raus. Die Strecke ist inzwischen ziemlich eintönig und dazu kommt der viele Verkehr auf den Straßen. So macht das Radfahren einfach keinen richtigen Spaß mehr.
    Deshalb haben wir uns schon vor zwei Wochen dazu entschieden, nicht mehr bis Riga zu radeln und von dort nach Hause zu fliegen, sondern unsere Tour bereits in Klaipėda zu beenden. Von dort geht es mit der Fähre nach Kiel – etwa 24 Stunden, natürlich mit Kabine. In Kiel steigen wir dann in den Zug und lassen uns zurück nach Stuttgart bringen.
    Jetzt haben wir noch ein bisschen Zeit zum Trödeln, Ausruhen und Entspannen.
    Besonders das leckere Essen in einem georgischen Restaurant begeistert uns heute. 🇬🇪❤️
    Manchmal gehört eben auch dazu, rechtzeitig zu merken, wann es genug ist.
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  • Wir kommen an die Memel

    30 de agosto, Lituania ⋅ 🌧 18 °C

    Heute stehen knapp 90 Kilometer auf dem Programm. Das Wetter ist stabil, die Höhenmeter halten sich vornehm zurück – beste Voraussetzungen also. Wir denken: Das schaffen wir.
    Der angepriesene Radweg entpuppt sich allerdings ziemlich schnell als Bundesstraße. Na ja, Radweg ist eben ein dehnbarer Begriff … Aber wir kommen gut voran .
    Die Memel sehen wir leider nur ganz selten. Dabei ist sie hier nicht nur ein großer und schöner Fluss, sondern gleichzeitig auch Grenzfluss zu Russland.
    Campingplätze sind in dieser Gegend eher Mangelware – und die wenigen, die es gibt, liegen natürlich genau dort, wo wir gerade nicht hinwollen. Also wird kurzerhand Booking.com bemüht. Und siehe da: mitten im Wald finden wir ein wunderschönes Ausflugslokal mit Hotel.
    Die Entscheidung fällt erstaunlich leicht: Heute bleibt das Zelt im Gepäck, der Kocher ebenfalls. Stattdessen gibt’s wieder ein richtiges Bett, ein Dach über dem Kopf und hoffentlich eine Dusche und ein leckeres Abendessen.
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  • Erster Radtag in Litauen

    29 de agosto, Lituania ⋅ ☁️ 22 °C

    ⛺️ Wieder heißt es: Zelt einpacken, frühstücken und los! 🚴‍♂️🇱🇹
    Heute steht unser erster Radtag in Litauen an. Wir müssen uns etwas beeilen, denn für den Nachmittag ist Regen angesagt.
    Zum Glück haben wir ordentlich Rückenwind und gute Straßen und keine Höhenmeter.
    Da es in der Gegend keine Zeltplätze mehr gibt und das Wetter nicht gerade nach Camping schreit, haben wir kurzerhand eine Unterkunft gebucht.
    Um die Mittagszeit treffen wir dann eine Radreisende aus den USA . Aus einem kurzen Plausch wird ein richtig langes Gespräch – genau das, was Radreisen so besonders macht.
    Sie wird ebenfalls im selben Hotel übernachten! Damit sind die Bike-Stories für Samstagabend schon mal gesichert. 🚲🌍
    Wegen dem langen Gespräch schaffen wir es wegen 10 min. nicht trocken unsere Unterkunft zu erreichen.🤣
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  • Land Nr.22

    28 de agosto, Lituania ⋅ ⛅ 21 °C

    🦊 Fuchsalarm mitten in der Nacht
    Die Nacht beginnt alles andere als ruhig. Zweimal werden wir von lauten Geräuschen direkt am Zelt geweckt. Dazu kommt ein verdächtiges Kratzen an der Zeltwand.
    Martin schaut nach – und tatsächlich: Ein Fuchs schleicht um unser Zelt! 🦊
    An Schlaf ist danach erst einmal nicht mehr zu denken. Man liegt im Schlafsack und lauscht bei jedem Geräusch, ob unser nächtlicher Besucher vielleicht wiederkommt.
    Am nächsten Morgen geht es weiter. Die etwa 38 Kilometer durch Polen haben es allerdings in sich. Die Straße ist eine einzige Baustelle und entsprechend kommen wir nur schleppend voran. So langsam wird auch die Suche nach Campingplätzen und Einkaufsmöglichkeiten zur Herausforderung.

    Aber wir schaffen es noch über die Grenze nach Litauen. 🇱🇹

    Damit könnte der Tag eigentlich ein gutes Ende nehmen – wenn da nicht mein kleiner Navigationsfehler wäre. Der kostet uns locker noch einmal eine Dreiviertelstunde. Statt entspannt auf einer Straße zu fahren, schieben wir unsere Fahrräder auf einem Singletrail bergauf und bergab. Mit voll beladenen Rädern natürlich besonders spaßig.
    Und als wäre das noch nicht genug, kommt auch noch die Zeitverschiebung dazu.
    So ist es inzwischen nach 18 Uhr, als wir endlich anfangen, unser Zelt aufzubauen.
    Wir hoffen auf eine ruhige Nacht.😆
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  • Perfekter Tag

    26 de agosto, Polonia ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Nacht in der Wolfsschanze hat mir nicht gefallen dazu sehr schlecht geschlafen– irgendwie lagen dort einfach zu viele „Bad Vibes“ in der Luft.
    Umso schöner wurde der Tag! Wir ließen es ganz entspannt angehen und strampelten nur etwa 40 Kilometer. So blieb genügend Zeit, um unseren Campingplatz schon früh zu erreichen und den Nachmittag  zu genießen. Mit dem Tretboot ging es aufs Wasser und in den Liegestühlen wurde ein Schläfchen gehalten – genau das Richtige nach der Radtour.Leer más

  • Warum mach ich das?

    25 de agosto, Polonia ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute Morgen bekommt der Green Velo noch einmal eine Chance, uns durch die Masuren zu führen. Doch nach den ersten 15 Kilometern geben wir auf – der schlechte Straßenbelag macht einfach keinen Spaß. Wir fragen uns inzwischen ernsthaft: Warum machen wir das eigentlich? Die Stimmung ist auf dem Nullpunkt.
    Also machen wir erst einmal Pause. Jeder von uns isst sechs Motivation-Kekse.
    Danach schmieden wir einen neuen Plan und nehmen eine Routenänderung vor. Auf einer guten Straße kommen wir schließlich nach Kętrzyn (Rastenburg). Von dort ist es nicht mehr weit bis zur Wolfsschanze. Den Tipp bekommen wir von einem anderen Radreisenden.

    Mir sagt der Name überhaupt nichts.
    Es ist Hitlers ehemaliges Hauptquartier und Bunkeranlage.
    Wikipedia weiß:
    Die Wolfsschanze wurde ab Ende 1940 als militärisches Hauptquartier für Adolf Hitler errichtet. Der Hauptgrund war der geplante Überfall auf die Sowjetunion, das „Unternehmen Barbarossa“. Hitler benötigte eine stark befestigte Kommandozentrale nahe der Ostfront, um den Angriff direkt zu steuern. Damals lag das Gebiet in Ostpreußen und gehörte zu Deutschland, heute befindet sich die Anlage bei Gierłoż in Polen.
    Hier gibt es inzwischen ein Freiluftmuseum mit Audioguide und sogar einen angeschlossenen Campingplatz. Und genau dort werden wir heute Nacht unser Zelt aufschlagen. Die Anlage besuchen wir nachdem wir unser Zelt aufgebaut haben.
    Göbbels fand es hier übrigens schon damals ziemlich scheiße – vor allem wegen der vielen Stechmücken. Und ich muss sagen: Ich kann ihn heute ausnahmsweise sehr gut verstehen.
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  • Holter die Polter

    24 de agosto, Polonia ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir verlassen unseren wunderschönen, herrlich ruhigen Campingplatz und machen uns auf den Weg. Erst läuft alles bestens: Wir fahren ein ordentliches Stück auf der Straße und kommen richtig gut voran. Aber dann denken wir uns: Geben wir dem Green Velo doch mal eine Chance …

    Tja – und dann haben die den Salat!
    Was zunächst vielversprechend aussieht, verwandelt sich in derb holprige Straßen und Wege. Irgendwann geben wir auf und entscheiden uns wieder für die normale Straße. Zum Glück ist hier nicht besonders viel Verkehr – also passt das für uns. Später gibt es in Lidzbark Warmiński (Heilsberg) ein wohlverdientes, spätes Mittagessen: Pizza! 🍕 Dazu schauen wir uns noch das Hohe Tor und die Bischofsburg an.
    Unterwegs entdecken wir außerdem noch eine wunderschöne Kirche – inklusive Pilgerhetberge.
    Für heute haben wir allerdings schon eine Unterkunft gebucht, denn Campingplätze sind hier leider nicht zu finden.
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  • Masuren

    23 de agosto, Polonia ⋅ 🌧 16 °C

    Heute strahlt wieder die Sonne und unser Schiff legt pünktlich um 10.15 ab und bringt uns nach Frombork (Frauenburg)
    Bekannt für Fronbork ist:
    Nikolaus Kopernikus lebte von 1513 bis zu seinem Tod 1543 mit kurzen Unterbrechungen in Frauenburg. Der Mathematiker und Astronom, welcher als einer der Begründer des heliozentrischen Weltbildes gilt. Wikipedia Wissen.😃

    Wir schauen uns die Anlage an und radeln dann weiter, jetzt auf dem Green Velo Radweg der und durch die Masuren navigieren wird.
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  • Zwangspause

    22 de agosto, Polonia ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach einer stürmischen und regnerischen Nacht ist heute erst einmal Schluss mit Weiterziehen. Der Schiffsverkehr wurde aufgrund einer Sturmwarnung vorübergehend eingestellt – also heißt es für uns: warten
    Bis etwa 14 Uhr regnet es ohne Pause. Wir verbringen den Vormittag gemütlich mit Lesen, Schlafen und frühstücken gehen.
    Am Nachmittag lässt der Regen endlich nach und wir nutzen die trockene Zeit, unser Zelt zu säubern.
    Martin zieht es anschließend Richtung russische Grenze – natürlich mit dem Fahrrad. 🚲🇷🇺
    Ich bleibe derweil auf dem Campingplatz und genieße einen ausgedehnten Spaziergang am Strand.
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  • Weiter geht’s

    21 de agosto, Polonia ⋅ ⛅ 20 °C

    Es gäbe noch so viel zu sehen, aber für uns geht’s weiter!
    Wir werden aber ganz sicher wiederkommen – so gut hat es uns hier gefallen. Raus aus Danzig geht’s zunächst durch ein Industriegebiet, danach wieder durch jede Menge Wald. Und zum guten Schluss wartet ein traumhaftes Stück direkt an der Küste auf uns – mit herrlichem Blick auf den Strand und die Ostsee.
    Unser heutiges Ziel:
    Krynica Morska – die letzte größere Stadt vor der russischen Grenze. 🇵🇱➡️🇷🇺 Die Grenze ist hier nur noch etwa 16 km entfernt. Wir befinden uns jetzt auf der Kurischen Nehrung – einer schmalen Landzunge zwischen Ostsee und Frischem Haff.
    Da wir kein Transit Visum durch Kaliningrad beantragen wollten, bleibt uns nur eine Möglichkeit: drumherum fahren.
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  • Danzig ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    20 de agosto, Polonia ⋅ 🌧 19 °C

    Schön, wenn man so angenehm überrascht wird!
    Unser Tag startet um 10 Uhr mit einer Free Walking Tour am Goldenen Tor – und schon nach den ersten Minuten merken wir: Das wird richtig gut. Magda, unser Guide, ist nicht nur lustig, sondern auch kompetent und vermittelt uns jede Menge Informationen über die Geschichte Danzigs.
    Besonders wichtig für uns sind natürlich auch die kulinarischen Tipps: Wo sollte man nach der Tour unbedingt essen gehen? Die Tipps sind so gut und verständlich, dass wir uns tatsächlich alle merken können.
    Auf unserem Rundgang entdecken wir viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt: die Marienkirche, die angeblich größte Backsteinkirche der Welt, den Neptunbrunnen, die Lange Gasse, die Frauengasse und natürlich den historischen Hafen. Danzig hat wirklich an jeder Ecke etwas zu erzählen.
    Anschließend geht es in eine Milchbar. Der Name klingt zunächst etwas ungewöhnlich, aber eine Milchbar ist hier eine Art einfache Kantine, in der auch viele Einheimische essen gehen. Genau das wollen wir erleben.
    Auf unserem Teller landen Kohlrouladen, Żurek, eine typisch polnische Sauermehlsuppe, und natürlich Pierogi. Also: polnische Hausmannskost .
    Den Nachmittag verbringen wir dann mit einer ganz anderen, deutlich schwereren Kost: Geschichte. Im Museum des Zweiten Weltkriegs beschäftigen wir uns intensiv mit den Ereignissen, die Europa und die Welt für immer verändert haben. Und gerade hier in Danzig bekommt das Thema eine ganz besondere Bedeutung – denn der Zweite Weltkrieg begann in Danzig und seiner Umgebung.
    Was für ein Tag.
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  • mal wieder Schiffle fahren

    19 de agosto, Polonia ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute Morgen heißt es: Frühstück wird überbewertet! 😄 Wir fahren einfach ohne los. Die 16 km bis Hel schaffen wir schon – schließlich wartet um 10:20 Uhr die Fähre nach Danzig auf uns.
    Vorher noch schnell Tickets kaufen und dann: pünktlich los!
    Nach zwei Stunden Schifffahrt erreichen wir Danzig. Und weil Radfahren bekanntlich hungrig macht, geht’s erstmal zum Inder. Danach ab ins Apartment.

    Heute wird nämlich nicht gezeltet! Luxus pur: ein richtiges Bett und eine Waschmaschine!
    Letztere ist allerdings weniger Luxus als vielmehr dringend notwendig. Also heißt es heute: Wäsche waschen statt Zelt aufbauen .
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  • Regnerisch, kalt und schlechte Radwege

    18 de agosto, Polonia ⋅ ☁️ 18 °C

    Der Kuchen war übrigens mega lecker und mega groß

    Heute hieß es dann: früh raus! Vor 9 Uhr waren wir bereits unterwegs, denn satte 80 km lagen vor uns. Unser Ziel: Hel
    Schließlich geht morgen unsere Fähre nach Danzig – und die wollten wir natürlich nicht verpassen.

    Die Strecke zog sich ordentlich, aber irgendwann tauchte Hel vor uns auf. Und dann staunten wir nicht schlecht: Wir hatten ja schon einiges erwartet, aber dass Hel das
    Surf- und Kite- Mekka schlechthin ist, war uns nicht ganz klar.
    Überall Kites! Hunderte von bunten Segeln schwebten über dem Wasser und tanzten im Wind. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte.
    Wir machten uns auf die Suche nach einem Schlafplatz und hatten schließlich Glück: Bei einer Kiteschule fanden wir noch ein winziges Plätzchen für unser Zelt.
    Die Temperaturen sind wieder deutlich gefallen. Abends gemütlich vor dem Zelt sitzen und den Tag bei einem Getränk ausklingen lassen? Sagen wir mal so: Wir haben es versucht.
    Nach wenigen Minuten waren wir uns einig, dass ein warmer Schlafsack doch auch ein hervorragender Aufenthaltsraum sein kann.
    Aber egal – Hel hat uns definitiv überrascht. Morgen geht es dann mit der Fähre weiter nach Danzig.
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  • Heute viele Tiere

    17 de agosto, Polonia ⋅ 🌬 20 °C

    Die Strecke heute ist sehr ländlich und wir sind inzwischen weit weg von der Küste. Als Erstes zahlen wir Eintritt für den Slowinski Nationalpark, der uns durch einen wunderschönen, dichten Wald führt. Natürlich lassen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen und lassen die Drohne steigen. Doch lange bleibt sie nicht in der Luft – plötzlich fängt es an zu regnen.
    Also schnell die Regenklamotten raus und weiter geht’s. Zum Glück gibt es unterwegs trotzdem einiges zu entdecken:
    Wir kommen auch an einer Ladschaft vorbei die uns an die Lüneburger Heide erinnert.
    Wir sehen zwei Kraniche und jede Menge Störche, die hier überall auf den Feldern und Wiesen unterwegs sind. In Stilo ist heute schließlich Ende unserer Etappe. Ein eher ruhiger und ländlicher Tag, aber gerade solche Strecken machen unsere Reise so abwechslungsreich. Mal Küste, mal Wald, Regen und jede Menge Natur .
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  • So haben wir uns das Vorgestellt

    16 de agosto, Polonia ⋅ ⛅ 27 °C

    Gestern Abend sind wir noch zum Hafen gefahren, um dort gemütlich zu Abend zu essen und den wunderschönen Sonnenuntergang an der Mole zu genießen. Es war ein beeindruckendes Schauspiel – und wir waren bei Weitem nicht die Einzigen, die diesen besonderen Moment erleben wollten. Massen von Menschen waren unterwegs und genossen ebenfalls die sommerliche Abendstimmung.
    Heute führte uns unsere Etappe genau durch die Landschaft, die wir uns von Polen erhofft hatten: naturbelassene, fast menschenleere Strände, weite Wälder und wunderschöne Radwege, die sich durch die Natur schlängelten.
    Eine herrliche Etappe, bei der wir wieder einmal gemerkt haben, wie schön es ist, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein und die Landschaft ganz unmittelbar zu erleben.
    Am Nachmittag hieß es dann: Zeit für unser Nachtlager. Wir bauen unser Zelt auf einem kleinen Waldcampingplatz auf. Umgeben von Bäumen und mitten in der Natur lassen wir den Tag nun gemütlich ausklingen.
    Bummel noch am Strand entlang, heute ist es sehr windig
    Was für ein schöner Radreisetag! 🚲🌲🌊
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  • Feiertag in Polen

    15 de agosto, Polonia ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute ist in Polen Maria Himmelfahrt, ein Feiertag, und entsprechend sind alle unterwegs – besonders natürlich Richtung Strand. Auch wir sind mittendrin und merken schnell: Das fordert heute extreme Aufmerksamkeit.
    Dazu ist es richtig heiß. Und zwischen den Ortschaften gibt es heute viel weniger Wald als sonst, dafür weite, freie Felder. Schatten ist Mangelware, und die Hitze macht die Strecke zusätzlich anstrengend.
    Um 15:30 Uhr haben wir es geschafft und sind durch für heute. Jetzt heißt es nur noch: einen schönen, schattigen Platz für unser Zelt finden und erst einmal abkühlen.
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  • Kilometerlange Rambla

    14 de agosto, Polonia ⋅ ⛅ 23 °C

    Unsere heutige Strecke hat zwei ziemlich unterschiedliche Gesichter: Die erste Hälfte geht über Stock und Stein, mitten durch den Wald – Natur pur und angenehm ruhig.
    Nach dem Mittagessen ändert sich das Bild dann schlagartig. Plötzlich fühlen wir uns wie mitten in einer Mischung aus Lido di Jesolo und Benidorm. Es blinkt, wuselt und überall gibt es etwas zu entdecken.
    Waffelbude, Eisdiele, Kartoffelspießbude, Café, Spielhalle und natürlich jede Menge Sandelzubehör wechseln sich munter ab. Also eigentlich alles, was der Mensch im Urlaub dringend braucht – und vermutlich noch ein bisschen mehr. Am Ende stehen heute 78 Kilometer auf dem Tacho. Bei uns lief es heute richtig gut.
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  • Festland

    13 de agosto, Polonia ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute Morgen hieß es: Tschüss Usedom!
    Mit der Fähre ging’s aufs polnische Festland und von dort weiter immer schön an der Küste entlang.
    Kilometerlang durch den Wald und dabei ordentlich durchgeschüttelt. Unser Fahrrad wurde zum mobilen Vibrationsgerät und das Gepäck durfte gleich den großen Materialtest absolvieren: Taschen, Schnallen und alles, was irgendwie befestigt ist. Ergebnis: bisher alles noch dran!
    Beim Mittagessen in Misdroy haben wir einen anderen Radreisenden getroffen und natürlich sofort die wichtigsten Dinge des Lebens ausgetauscht.
    Den ganzen Tag über werden wir von vielen Radreisenden wie wir überholt oder kommen uns entgegen. Scheint ein sehr beliebter Abschnitt zu sein.
    Danach ging’s durch den Wolinski Nationalpark – wieder Kilometer um Kilometer durch den Wald. Ganz andere Vegetation als noch auf Usedom. Heidelbeereplanzen und Heidekraut (Erika)
    In Dziwnów ist für heute Schluss.
    Und ganz nebenbei: Das war unsere 13. Nacht im Zelt.
    Warm ist anders – aber erstaunlicherweise ist es absolut machbar. Der Schlafsack tut seinen Job, wir auch. Jetzt heißt es: Zelt aufstellen, Fahrräder abschließen, Beine hoch und hoffen, dass morgen die Straßen ein bisschen weniger mit uns „Waschmaschine“ spielen.
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  • Polen

    12 de agosto, Polonia ⋅ ⛅ 20 °C

    Was für ein liebevoll und alternativ gestalteter Campingplatz in Pennemünde! Schade, dass wir ihn schon wieder verlassen müssen – hier gäbe es noch so viele schöne Plätze zu entdecken. Unser Weg führt uns heute an allen Seebädern auf Usedom vorbei. Bei der Seebrücke in Zinnowitz entdecken wir wieder eine Taucherglocke.
    Durch Bansin, Ahlbeck und Heringsdorf fahren und schieben wir uns nur hindurch. Rund um die Seebäder herrscht ein wahnsinniger Fahrradverkehr – hier fährt wirklich jeder Rad!
    Am Nachmittag passieren wir die deutsch-polnische Grenze und erreichen damit per Fahrrad ein neues Land. 🇵🇱 Das wie vielte Land müssen wir erst noch nachzählen.
    Unser Zelt schlagen wir schließlich auf dem Stadtcampingplatz in Swinemünde auf. Ein schöner Radtag liegt hinter uns!
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  • Bye bye Rügen wellcome to Usedom

    11 de agosto, Alemania ⋅ 🌧 17 °C

    Heute stehen 42 Kilometer Küstenstraße auf unserem Reiseprogramm. Klingt erst einmal nach einer gemütlichen Etappe – und tatsächlich lassen wir es ruhig angehen. Schließlich wollen wir ja nicht einfach nur Kilometer fressen, sondern auch etwas von der Gegend sehen. Unser erster Stopp ist Binz. Ein bisschen Seebad-Luft schnuppern. Danach geht es weiter nach Sellin, wo eine Seebrücke auf uns wartet. Am Ende befindet sich sogar eine Taucherglocke, in der man in die Ostsee abtauchen kann.
    Nach dem Mittagessen machen wir uns auf die letzten sechs Kilometer bis Göhren. Dort heißt es dann: Ticket kaufen, Leinen los und Abschied nehmen von Rügen. Mit der Fähre setzen wir nach Usedom über.
    Auf Usedom angekommen, ist es inzwischen schon ziemlich spät. Wir müssen noch unseren Campingplatz finden. Dort sollen wir uns in der Walfischbar melden, um hoffentlich noch einen Stellplatz ergattern.
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  • Schietwetter

    10 de agosto, Alemania ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute soll es regnen – also sputen wir uns erstmal mit dem Frühstück!  Zusammenpacken müssen wir heute zum Glück nicht. Unser heutiges Ziel: der Nationalpark Jasmund, UNESCO-Welterbe. Wir wandern durch den wunderschönen Buchenwald, bis zum Königsstuhl um dort die beeindruckenden Kreidefelsen den Königstuhl und die Steilküste zu bestaunen. Doch dann fängt es an zu regnen… Also Planänderung! Wir nehmen den Bus nach Sassnitz, verbringen die Regenzeit gemütlich beim Mittagessen und haben für 15 Uhr eine Schifffahrt entlang der Kreidefelsen gebucht.
    Zurück zum Campingplatz geht’s anschließend wieder ganz entspannt mit dem Bus. Manchmal muss man beim Reisen eben flexibel bleiben – und Plan B gefällt einem dann auch.
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