• Sandraandmartinontour
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Ostseeküstenradweg

Pengembaraan 44hari oleh Sandraandmartinontour. Baca lagi
  • Masuren

    23 Ogos, Poland 🌧 16 °C

    Heute strahlt wieder die Sonne und unser Schiff legt pünktlich um 10.15 ab und bringt uns nach Frombork (Frauenburg)
    Bekannt für Fronbork ist:
    Nikolaus Kopernikus lebte von 1513 bis zu seinem Tod 1543 mit kurzen Unterbrechungen in Frauenburg. Der Mathematiker und Astronom, welcher als einer der Begründer des heliozentrischen Weltbildes gilt. Wikipedia Wissen.😃

    Wir schauen uns die Anlage an und radeln dann weiter, jetzt auf dem Green Velo Radweg der und durch die Masuren navigieren wird.
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  • Holter die Polter

    24 Ogos, Poland ⛅ 18 °C

    Wir verlassen unseren wunderschönen, herrlich ruhigen Campingplatz und machen uns auf den Weg. Erst läuft alles bestens: Wir fahren ein ordentliches Stück auf der Straße und kommen richtig gut voran. Aber dann denken wir uns: Geben wir dem Green Velo doch mal eine Chance …

    Tja – und dann haben die den Salat!
    Was zunächst vielversprechend aussieht, verwandelt sich in derb holprige Straßen und Wege. Irgendwann geben wir auf und entscheiden uns wieder für die normale Straße. Zum Glück ist hier nicht besonders viel Verkehr – also passt das für uns. Später gibt es in Lidzbark Warmiński (Heilsberg) ein wohlverdientes, spätes Mittagessen: Pizza! 🍕 Dazu schauen wir uns noch das Hohe Tor und die Bischofsburg an.
    Unterwegs entdecken wir außerdem noch eine wunderschöne Kirche – inklusive Pilgerhetberge.
    Für heute haben wir allerdings schon eine Unterkunft gebucht, denn Campingplätze sind hier leider nicht zu finden.
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  • Warum mach ich das?

    25 Ogos, Poland ☁️ 18 °C

    Heute Morgen bekommt der Green Velo noch einmal eine Chance, uns durch die Masuren zu führen. Doch nach den ersten 15 Kilometern geben wir auf – der schlechte Straßenbelag macht einfach keinen Spaß. Wir fragen uns inzwischen ernsthaft: Warum machen wir das eigentlich? Die Stimmung ist auf dem Nullpunkt.
    Also machen wir erst einmal Pause. Jeder von uns isst sechs Motivation-Kekse.
    Danach schmieden wir einen neuen Plan und nehmen eine Routenänderung vor. Auf einer guten Straße kommen wir schließlich nach Kętrzyn (Rastenburg). Von dort ist es nicht mehr weit bis zur Wolfsschanze. Den Tipp bekommen wir von einem anderen Radreisenden.

    Mir sagt der Name überhaupt nichts.
    Es ist Hitlers ehemaliges Hauptquartier und Bunkeranlage.
    Wikipedia weiß:
    Die Wolfsschanze wurde ab Ende 1940 als militärisches Hauptquartier für Adolf Hitler errichtet. Der Hauptgrund war der geplante Überfall auf die Sowjetunion, das „Unternehmen Barbarossa“. Hitler benötigte eine stark befestigte Kommandozentrale nahe der Ostfront, um den Angriff direkt zu steuern. Damals lag das Gebiet in Ostpreußen und gehörte zu Deutschland, heute befindet sich die Anlage bei Gierłoż in Polen.
    Hier gibt es inzwischen ein Freiluftmuseum mit Audioguide und sogar einen angeschlossenen Campingplatz. Und genau dort werden wir heute Nacht unser Zelt aufschlagen. Die Anlage besuchen wir nachdem wir unser Zelt aufgebaut haben.
    Göbbels fand es hier übrigens schon damals ziemlich scheiße – vor allem wegen der vielen Stechmücken. Und ich muss sagen: Ich kann ihn heute ausnahmsweise sehr gut verstehen.
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  • Perfekter Tag

    26 Ogos, Poland ⛅ 20 °C

    Die Nacht in der Wolfsschanze hat mir nicht gefallen dazu sehr schlecht geschlafen– irgendwie lagen dort einfach zu viele „Bad Vibes“ in der Luft.
    Umso schöner wurde der Tag! Wir ließen es ganz entspannt angehen und strampelten nur etwa 40 Kilometer. So blieb genügend Zeit, um unseren Campingplatz schon früh zu erreichen und den Nachmittag  zu genießen. Mit dem Tretboot ging es aufs Wasser und in den Liegestühlen wurde ein Schläfchen gehalten – genau das Richtige nach der Radtour.Baca lagi

  • Land Nr.22

    28 Ogos, Lithuania ⛅ 21 °C

    🦊 Fuchsalarm mitten in der Nacht
    Die Nacht beginnt alles andere als ruhig. Zweimal werden wir von lauten Geräuschen direkt am Zelt geweckt. Dazu kommt ein verdächtiges Kratzen an der Zeltwand.
    Martin schaut nach – und tatsächlich: Ein Fuchs schleicht um unser Zelt! 🦊
    An Schlaf ist danach erst einmal nicht mehr zu denken. Man liegt im Schlafsack und lauscht bei jedem Geräusch, ob unser nächtlicher Besucher vielleicht wiederkommt.
    Am nächsten Morgen geht es weiter. Die etwa 38 Kilometer durch Polen haben es allerdings in sich. Die Straße ist eine einzige Baustelle und entsprechend kommen wir nur schleppend voran. So langsam wird auch die Suche nach Campingplätzen und Einkaufsmöglichkeiten zur Herausforderung.

    Aber wir schaffen es noch über die Grenze nach Litauen. 🇱🇹

    Damit könnte der Tag eigentlich ein gutes Ende nehmen – wenn da nicht mein kleiner Navigationsfehler wäre. Der kostet uns locker noch einmal eine Dreiviertelstunde. Statt entspannt auf einer Straße zu fahren, schieben wir unsere Fahrräder auf einem Singletrail bergauf und bergab. Mit voll beladenen Rädern natürlich besonders spaßig.
    Und als wäre das noch nicht genug, kommt auch noch die Zeitverschiebung dazu.
    So ist es inzwischen nach 18 Uhr, als wir endlich anfangen, unser Zelt aufzubauen.
    Wir hoffen auf eine ruhige Nacht.😆
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  • Erster Radtag in Litauen

    29 Ogos, Lithuania ☁️ 22 °C

    ⛺️ Wieder heißt es: Zelt einpacken, frühstücken und los! 🚴‍♂️🇱🇹
    Heute steht unser erster Radtag in Litauen an. Wir müssen uns etwas beeilen, denn für den Nachmittag ist Regen angesagt.
    Zum Glück haben wir ordentlich Rückenwind und gute Straßen und keine Höhenmeter.
    Da es in der Gegend keine Zeltplätze mehr gibt und das Wetter nicht gerade nach Camping schreit, haben wir kurzerhand eine Unterkunft gebucht.
    Um die Mittagszeit treffen wir dann eine Radreisende aus den USA . Aus einem kurzen Plausch wird ein richtig langes Gespräch – genau das, was Radreisen so besonders macht.
    Sie wird ebenfalls im selben Hotel übernachten! Damit sind die Bike-Stories für Samstagabend schon mal gesichert. 🚲🌍
    Wegen dem langen Gespräch schaffen wir es wegen 10 min. nicht trocken unsere Unterkunft zu erreichen.🤣
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  • Wir kommen an die Memel

    30 Ogos, Lithuania 🌧 18 °C

    Heute stehen knapp 90 Kilometer auf dem Programm. Das Wetter ist stabil, die Höhenmeter halten sich vornehm zurück – beste Voraussetzungen also. Wir denken: Das schaffen wir.
    Der angepriesene Radweg entpuppt sich allerdings ziemlich schnell als Bundesstraße. Na ja, Radweg ist eben ein dehnbarer Begriff … Aber wir kommen gut voran .
    Die Memel sehen wir leider nur ganz selten. Dabei ist sie hier nicht nur ein großer und schöner Fluss, sondern gleichzeitig auch Grenzfluss zu Russland.
    Campingplätze sind in dieser Gegend eher Mangelware – und die wenigen, die es gibt, liegen natürlich genau dort, wo wir gerade nicht hinwollen. Also wird kurzerhand Booking.com bemüht. Und siehe da: mitten im Wald finden wir ein wunderschönes Ausflugslokal mit Hotel.
    Die Entscheidung fällt erstaunlich leicht: Heute bleibt das Zelt im Gepäck, der Kocher ebenfalls. Stattdessen gibt’s wieder ein richtiges Bett, ein Dach über dem Kopf und hoffentlich eine Dusche und ein leckeres Abendessen.
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  • Langweilige Strecke /die Luft ist raus

    31 Ogos, Lithuania ⛅ 24 °C

    Wir kommen dem Ende unserer Reise immer näher und merken ganz deutlich: Bei uns ist langsam die Motivation und auch die Energie raus. Die Strecke ist inzwischen ziemlich eintönig und dazu kommt der viele Verkehr auf den Straßen. So macht das Radfahren einfach keinen richtigen Spaß mehr.
    Deshalb haben wir uns schon vor zwei Wochen dazu entschieden, nicht mehr bis Riga zu radeln und von dort nach Hause zu fliegen, sondern unsere Tour bereits in Klaipėda zu beenden. Von dort geht es mit der Fähre nach Kiel – etwa 24 Stunden, natürlich mit Kabine. In Kiel steigen wir dann in den Zug und lassen uns zurück nach Stuttgart bringen.
    Jetzt haben wir noch ein bisschen Zeit zum Trödeln, Ausruhen und Entspannen.
    Besonders das leckere Essen in einem georgischen Restaurant begeistert uns heute. 🇬🇪❤️
    Manchmal gehört eben auch dazu, rechtzeitig zu merken, wann es genug ist.
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  • Pausentag in Rusné

    1 September, Lithuania ☁️ 22 °C

    Wir verlängern einfach um einen Tag!
    Heute sind ordentlich Regen und Gewitter angesagt. Also heißt es: Um 10 Uhr erstmal gemütlich frühstücken ☕🥐 und danach ab auf den Balkon – lesen, daddeln und den Tag entspannt angehen lassen. Nach dem Mittagessen kam dann die Regenpause – perfekt für eine kleine Inselrunde mit leichtem Gepäck.
    Für uns fühlt sich das inzwischen fast wie E-Bike-Fahren an.
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  • Nochmal alles motivieren

    2 September, Lithuania 🌧 19 °C

    Die letzte Etappe bis Klaipėda hatte es nochmal in sich: 68 km!
    Erst Rückenwind, dann Gegenwind und zum Schluss noch eine Schotterpiste – also nochmal die volle Bandbreite.
    Jetzt sind wir in Klaipėda angekommen und haben uns ein Airbnb gebucht, in dem wir bis Samstag bleiben.
    Von hier aus starten wir sicher noch die eine oder andere Tour – mal schauen, was das Wetter so mit uns vorhat.
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  • Klaipėda

    3 September, Lithuania ⛅ 20 °C

    Wir warten erst einmal den ersten Regenschauer ab – dann starten wir mit unserem Touri-Programm in Klaipėda.

    Mit der Fähre geht’s rüber auf die Kurische Nehrung. Dort spazieren wir gemütlich zum Aquarium und weiter am Strand entlang – Ostsee, Wind und jede Menge frische Luft inklusive.
    Zum Mittagessen sind wir wieder zurück auf dem Festland. Und am Nachmittag wartet schon das nächste schöne Wiedersehen: Wir treffen uns mit einer Bekannten von unserer Radreise, die heute bei uns übernachtet.
    Once a Warmshowers, always and everywhere a Warmshowers! 🚲❤️
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  • Free walking tour

    4 September, Lithuania ⛅ 20 °C

    Heftiger Regen bremst uns heute morgen etwas aus. Umso froher sind wir, dass wir unsere Fahrradtour hinter uns haben.
    Das Wetter hat sich sehr verschlechtert.
    Um 12 Uhr startet unsere Free Walking Tour. Martin gönnt sich eine kleine Auszeit, während Meleinia und ich uns auf den Weg zur Tour machen.
    Viel Neues erfahren wir dabei zwar nicht, aber am Ende bekommen wir noch einen richtig guten Tipp für ein Lokal – den wir natürlich direkt ausprobieren. Auf dem Teller landen typisch Litauische Kartoffelklöße mit Fleisch, Speck und saurer Sahne sowie eine leckere Rote-Bete-Suppe.
    Danach bleibt noch ein bisschen Zeit zum Sightseeing, bevor der nächste Regenschauer kommt.
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  • Es geht heimwärts

    5 September, Lithuania 🌬 19 °C

    Heute Morgen hieß es Abschied nehmen von Meilani, mit der wir zwei schöne Tage in Klaipėda verbracht haben. Für sie geht’s weiter Richtung Tallinn – und für uns hieß es erst mal: Zeit totschlagen bis zur Fähre um 20 Uhr.
    Da das Wetter heute sehr wechselte ist haben wir uns kurzerhand für drei Stunden in die Bücherei verzogen.
    Danach gab’s indisches Essen, einen Abstecher zu Decathlon und noch in ein Einkaufscenter. Also genau das, was man macht, wenn man eigentlich nur darauf wartet, dass endlich die Zeit vergeht.
    Irgendwie haben wir den Tag dann doch ganz gut rumgetrödelt. Und jetzt sitzen wir hier am Terminal, schauen auf die Uhr und warten darauf, dass wir endlich einchecken dürfen.
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  • Schiffle fahren

    6 September, Jerman 🌧 16 °C

    Um 22:30 Uhr war es dann endlich soweit: Als fast Letzte durften auch wir mit unseren Fahrrädern auf die Fähre. 🚲⛴️
    Wir haben eine Außenkabine mit Fenster! Und irgendwie fühlt sich das Ganze ein bisschen wie Kreuzfahrt an.
    Nur das Kapitänsdinner gab es einfach keins.
    Dafür gibt’s ordentlich Seegang. Die Fähre schaukelt munter vor sich hin.
    Der nächste Tag an Bord vergeht ganz entspannt: frühstücken, lesen, aus dem Fenster schauen.
    Und ganz langsam beginnt auch der Kopf wieder Richtung Zuhause zu wandern. Nach so vielen Wochen unterwegs kommen erste Gedanken an das, was uns dort erwartet – und natürlich auch an die kleinen Dinge, die man unterwegs irgendwann vermisst.
    Zwischendurch noch Abendessen, ein bisschen aufs Meer schauen und weiter Richtung Heimat schaukeln.
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  • Kieler Förde

    7 September, Jerman ☁️ 19 °C

    Wir verlassen noch einmal unser Hotel direkt am Fährhafen, frühstücken gemütlich und machen uns anschließend auf zu unserer letzten Komoot-Tour.
    Die Strecke führt uns zunächst entlang der Kieler Förde bis zum Nord-Ostsee-Kanal. Dort verbringen wir einige Zeit damit, die vielen Schiffe zu beobachten, die auf ihrer Fahrt zwischen Nord- und Ostsee den Kanal passieren.
    Auf einer Schautafel lesen wir, dass der Nord-Ostsee-Kanal nach der Anzahl der Schiffspassagen die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt ist. Und tatsächlich gibt es hier jede Menge zu sehen – Frachter, Tanker und andere große und kleine Schiffe ziehen ständig an uns vorbei.
    Am Nachmittag heißt es dann ein letztes Mal: Hotelwechsel. Wir checken in unserem Hotel in Kiel ein und lassen den Tag anschließend an der Kieler Föhrde bei Moby ausklingen.
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  • Zug nach Hause

    8 September, Jerman ⛅ 28 °C

    Heute geht’s für uns wieder nach Hause!
    Bevor wir heute um 14:17 Uhr mit dem ICE von Kiel aus nach Hause fahren, steht heute Morgen noch ein letzter Besuch auf unserem Programm: das Schifffahrtsmuseum in Kiel.
    Danach heißt es Abschied nehmen – zumindest erstmal.
    Wir möchten uns ganz herzlich bei euch bedanken!
    Danke, dass ihr uns auf unserer Reise begleitet und so liebe Kommentare hinterlassen habt. Eure Nachrichten und Reaktionen haben unsere Reise noch schöner gemacht!
    Jetzt freuen wir uns aber auch darauf, euch bald wieder live zu sehen.

    Sandra und Martin
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    Tamat perjalanan
    10 September 2026